The Colour of Milk

von Nell Leyshon 
4,3 Sterne bei4 Bewertungen
The Colour of Milk
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Nüchtern und schlicht erzählte Geschichte eines Bauernmädchens im England des 19. Jahrhunderts

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Inhaltsangabe zu "The Colour of Milk"

The year is eighteen hundred and thirty one when fifteen-year-old Mary begins the difficult task of telling her story. A scrap of a thing with a sharp tongue and hair the colour of milk, Mary leads a harsh life working on her father's farm alongside her three sisters.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780241959541
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Penguin Books Ltd
Erscheinungsdatum:02.05.2013

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nüchtern und schlicht erzählte Geschichte eines Bauernmädchens im England des 19. Jahrhunderts
    M. A. R. Y. - Ein Bauernmädchen lernt Lesen und Schreiben

    Mary ist ein 14-jähriges Mädchen und jüngste Tochter einer englischen Bauernfamilie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Familie hat keine Söhne und als der Pfarrer wegen der schweren Erkrankung seiner Frau nach einer Haushälterin sucht, wird sie aufgrund ihres verkrüppelten Beines und der damit aus Sicht ihrer Eltern noch weniger wertvollen Arbeitskraft für die Tätigkeit fernab des Hofes ausgewählt. Als die Ehefrau des Pfarrers stirbt, wird Mary nicht aus ihrem Dienst entlassen. Der Pfarrer beginnt, ihr das Lesen und Schreiben beizubringen. Ein Jahr später, im Jahr 1831, schreibt sie ihre Geschichte auf...


    Die Autorin Nell Leyshon hat Mary in diesem Roman tatsächlich ihre Geschichte selbst aufschreiben lassen - das heißt, dass die Erzählung in recht einfacher Sprache gehalten ist und im englischen Original beispielsweise alle "I's" klein geschrieben sind. Daran muss man sich erstmal gewöhnen. Dieser Stil hat es als Marys persönliche Geschichte, die erst kurze Zeit zuvor überhaupt Lesen und Schreiben lernte, allerdings noch authentischer gemacht. Gleichzeitig erhält die Erzählung dadurch einen sehr nüchternen Ton, der es schwer macht, sich vollständig in die Figuren einzufühlen. Ein potentiell möglicher Tiefgang blieb dadurch für mich aus.
    Ich empfand die Darstellung Marys täglicher Pflichten als interessanten Einblick in den Alltag zunächst einer Bauernfamilie und dann einer Haushälterin in einem gehobeneren Haushalt in der oben genannten Zeit. Die Unterschiede in der Lebensweise der beiden Familien kam überzeugend zum Ausdruck. Durch ihre andere Erziehung und unterschiedliche Gewohnheiten im Tagesablauf, eckt Mary zu Beginn häufig an. Auch ihre Manieren lassen sehr zu wünschen übrig. Über die teilweise wenig taktvollen Kommentare bzw. bildhaften Vergleiche Marys musste ich manches Mal schmunzeln. Leider wirkte es dann im letzten Drittel doch eher inkonsequent und fast nicht glaubhaft, dass diese aufmüpfige Person, die sich anfangs alles erlaubt zu sagen, so still hält, als der Pfarrer mehr von ihr möchte als die allabendlichen Unterrichtsstunden. 

    Fazit:
    Marys anfangs dargestellter, eigensinniger Charakter ist aus meiner Sicht nicht konsequent bis zum Schluss in ihren Handlungen umgesetzt worden, sodass die Geschichte für mich einiges an Glaubwürdigkeit eingebüßt hat. Die einfache, schlichte Sprache Marys wirkt im Gesamtkontext authentisch, verhindert aber tiefgründigere Einblicke in sie selbst und die anderen agierenden Figuren. Die eigentlich berührende und teils schockierende Geschichte verliert dadurch maßgeblich an der Eindringlichkeit, die eine andere sprachliche Gestaltung ihr vielleicht hätte verleihen können. Am Ende hat sie vermutlich auch hauptsächlich dadurch nicht den bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, zu dem sie Potential gehabt hätte. Trotz der Bewertung mit 3 Sternen bereue ich jedoch nicht, das Buch gelesen zu haben.

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    Tounys avatar
    Tounyvor 7 Monaten
    barabooks avatar
    barabookvor 8 Monaten
    Jas_Min1s avatar
    Jas_Min1vor 10 Monaten

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