Nelson DeMille

 4 Sterne bei 224 Bewertungen
Autor von Das Spiel des Löwen, Goldküste und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nelson DeMille (© Sandy DeMille)

Lebenslauf

Der US-amerikanische Schriftsteller Nelson DeMille kommt am 23.08.1943 in New York City zur Welt und zählt zu den begnadetsten Thrillerautoren. DeMille verfasst darüber hinaus unter den Pseudonymen Jack Cannon, Kurt Ladner, und Brad Matthew. Nelson DeMille studierte an der Hofstra University (New York) Staatswissenschaft und Geschichte und absolvierte seine Studien mit seiner Promotion. 1967 dient er im Rahmen seines Militärdienstes in Vietnam als Leutnant bei der First Air Cavalry Brigade und muss hierfür seine Studien unterbrechen. Nach seiner Rückkehr aus Vietnam beginnt er, erste Werke zu verfassen. Der internationale Durchbruch gelingt ihm schließlich 1980 mit der Veröffentlichung des Romanes "An den Wassern von Babylon". Seitdem werden DeMilles Bücher weltweit in Millionenauflagen veröffentlicht. Nelson DeMille lebt in Garden City (New York).

Alle Bücher von Nelson DeMille

Cover des Buches Das Spiel des Löwen (ISBN: 9783453436077)

Das Spiel des Löwen

(33)
Erschienen am 08.08.2011
Cover des Buches Goldküste (ISBN: 9783442445790)

Goldküste

(22)
Erschienen am 26.03.2001
Cover des Buches Nachtflug (ISBN: 9783548266459)

Nachtflug

(21)
Erschienen am 12.02.2007
Cover des Buches Die Mission (ISBN: 9783548258171)

Die Mission

(15)
Erschienen am 01.04.2004
Cover des Buches Der Löwe (ISBN: 9783453435025)

Der Löwe

(14)
Erschienen am 11.02.2013
Cover des Buches In den Wäldern von Borodino (ISBN: 9783548256924)

In den Wäldern von Borodino

(14)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Das Vermächtnis (ISBN: 9783453435018)

Das Vermächtnis

(10)
Erschienen am 08.02.2011
Cover des Buches Operation Wild Fire (ISBN: 9783548280707)

Operation Wild Fire

(8)
Erschienen am 14.10.2009

Neue Rezensionen zu Nelson DeMille

Cover des Buches Der Kuba Deal (ISBN: 9783837152067)
M

Rezension zu "Der Kuba Deal" von Nelson DeMille

Marazul
Enttäuschend.

Eine an sich spannende Idee, die leider nur mäßig umgesetzt wurde. Die Story wird langatmig und ohne Spannungsbogen erzählt, der Autor ergeht sich in einer Schwarzweißmalerei, die ich sehr US-amerikanisch finde. Der Vorleser kann die Chose leider auch nicht rausreißen; oftmals weiß ich gar nicht, wer nun spricht. Und den weltberühmten Malecón in einem Kuba-Roman permanent falsch auszusprechen - das geht gar nicht. Das c wird hier wie k ausgesprochen, nicht wie ein englisches th, und das kann man auch ohne große Spanischkenntnisse mit ein bisschen Allgemeinbildung wissen und von einem professionellen Sprecher ist das sowieso zu erwarten. Warum Havana in der deutschen Übersetzung amerikanisch ausgesprochen wird, hat sich mir nicht erschlossen. Klingt ebenfalls scheußlich.
Insgesamt mein erster und sicherlich letzter Versuch, etwas von diesem Autor zu lesen oder von diesem Vorleser anzuhören.

Cover des Buches Mayday (ISBN: 9783442440979)
D

Rezension zu "Mayday" von Nelson DeMille

Dominik_Hellenbeck
Realismus pur statt naiver "Himmelhunde"-Romantik

Wer nach dem Klappentext geht (Überschallflugzeug, militärische Drohnen, illegale Waffen-Aktivitäten) gerät schnell auf die falsche Fährte. Weder hat man den Buchinhalt schon bei „Airport '80 – Die Concorde“ so oder so ähnlich gesehen, noch reiht es sich in die üblichen Stories über Flugzeugkatastrophen ein, wo ein knorriger Himmelhund in knarzender Lederjacke am Mikrophon versucht, den tapferen, aber leider unkundigen Sportpiloten die Landung einer Boeing zu ermöglichen. Stattdessen sind Helden und Idealisten sehr dünn gesät, das Buch orientiert sich auffallend an Szenarien, die vermutlich im höchsten Grade realistisch wären. Es herrscht die sehr pessimistische Sicht der Institutionen vor, beide US-Autoren scheinen erheblich vom gesellschaftlichen Klima am Ende der 1970er geprägt: Militär und Big Business haben durch den „Tonkin-Zwischenfall“, My-Lai-Massaker und Watergate-Affäre ihre Unschuld und erheblich Vertrauen verloren.

Zum Inhalt: Ausgehend von einem irrtümlichen Beschuß des Überschalljets „Straton 797“ im Rahmen eines geheimen und illegalen Raketenversuchs der US-Navy ergeben Vertuschungsversuche des Militärs und Nachlässigkeiten und sträfliche Inkompetenz der Fluggesellschaft eine fortwährende Eskalation der Geschichte. In den Hierarchien der beteiligten Institutionen werden von Anfang an vor allem Ränke geschmiedet und anderen Beteiligten Fallen gestellt, um eigene Fehler verbergen und die Schuld glaubhaft anderen zuschieben zu können. Das Leben der Passagiere von Flug 52 ist für die jeweiligen Cliquen nebensächlich, da sie ausschließlich von egoistischer Karriere-Fixierung und persönlichen Animositäten erfüllt sind.


Durch diese Eskalation werden aus den unschuldigen Opfern im havarierten Flugzeug plötzlich unbequeme Zeugen einer illegalen Waffenerprobung und Ursache der drohenden Zahlungsunfähigkeit von Fluggesellschaft und Versicherung. Zum Besten aller Beteiligten wäre es daher, wenn sie zügig über dem Pazifik abstürzen würden, folglich sabotiert der Vizepräsident der Fluglinie in eigener Person die Landung von Flug 52 und ein Navy-Commander beabsichtigt, das Flugzeug und ein paar unliebsame Mitwisser zu liquidieren.


Das Buch ist packend geschrieben, durch die originelle Idee, durch Dekompression in der Stratosphäre hirngeschädigte Passagiere wie Zombies im Flugzeug agieren zu lassen und die kriminellen Aktivitäten einzelner Offiziere und Manager kann ständig Unvorhergesehenes passieren – Spannung bis zur letzten Seite.

Cover des Buches In der Kälte der Nacht (ISBN: 9783453436183)
P

Rezension zu "In der Kälte der Nacht" von Nelson DeMille

pmg
Begegnung zwischen Anwalt in Midlife-Krise und Mafiaboss

John Sutter, erfolgreicher Anwalt in New York lebt in einer grossen Villa auf Long Island. Er und seine Frau gehören zu den Alteingesessenen, der "Aristokratie" der Hamptons.

Als in der leerstehenden Villa daneben der Mafiaboss Frank Bellarosa einzieht, und John Sutter bittet, ihn in einer kleinen Rechtssache zu vertreten, lehnt dieser zuerst ab. Dies ist jedoch der Auslöser von John's Midlife-Crisis. Er, der die feine Gesellschaft der Hamptons schon länger verachtet, lässt sich aus Trotz dennoch mit Frank Bellarosa ein. Er gibt seinen regulären Job in einer renommierten Anwaltskanzlei auf und verstrickt sich immer mehr in die Geschäfte mit Frank. Er vertritt ihn in einem Mordprozess, gibt ihm dann sogar ein falsches Alibi und rettet ihm schliesslich sogar noch das Leben.

Auch die Ehe von John und seiner Frau Susan gerät in eine Krise und John verhält sich zunehmend irrational und kindisch.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass mir das Buch wenig gegeben hat, und ich gegen den Schluss ganze Szenen übersprungen habe.

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Zusätzliche Informationen

Nelson DeMille wurde am 22. August 1943 in Jamaica (Queens) | New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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