Nelson DeMille

 3.9 Sterne bei 198 Bewertungen
Autor von Das Spiel des Löwen, Goldküste und weiteren Büchern.
Nelson DeMille

Lebenslauf von Nelson DeMille

Der US-amerikanische Schriftsteller Nelson DeMille kommt am 23.08.1943 in New York City zur Welt und zählt zu den begnadetsten Thrillerautoren. DeMille verfasst darüber hinaus unter den Pseudonymen Jack Cannon, Kurt Ladner, und Brad Matthew. Nelson DeMille studierte an der Hofstra University (New York) Staatswissenschaft und Geschichte und absolvierte seine Studien mit seiner Promotion. 1967 dient er im Rahmen seines Militärdienstes in Vietnam als Leutnant bei der First Air Cavalry Brigade und muss hierfür seine Studien unterbrechen. Nach seiner Rückkehr aus Vietnam beginnt er, erste Werke zu verfassen. Der internationale Durchbruch gelingt ihm schließlich 1980 mit der Veröffentlichung des Romanes "An den Wassern von Babylon". Seitdem werden DeMilles Bücher weltweit in Millionenauflagen veröffentlicht. Nelson DeMille lebt in Garden City (New York).

Alle Bücher von Nelson DeMille

Sortieren:
Buchformat:
Nelson DeMilleDas Spiel des Löwen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Spiel des Löwen
Das Spiel des Löwen
 (30)
Erschienen am 08.08.2011
Nelson DeMilleGoldküste
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Goldküste
Goldküste
 (20)
Erschienen am 26.03.2001
Nelson DeMilleNachtflug
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Nachtflug
Nachtflug
 (18)
Erschienen am 12.02.2007
Nelson DeMilleDie Mission
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Mission
Die Mission
 (13)
Erschienen am 01.04.2004
Nelson DeMilleDer Löwe
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Löwe
Der Löwe
 (11)
Erschienen am 11.02.2013
Nelson DeMilleIn den Wäldern von Borodino
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
In den Wäldern von Borodino
In den Wäldern von Borodino
 (13)
Erschienen am 01.08.2003
Nelson DeMilleIn der Kälte der Nacht
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
In der Kälte der Nacht
In der Kälte der Nacht
 (9)
Erschienen am 12.02.2012
Nelson DeMilleOperation Wild Fire
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Operation Wild Fire
Operation Wild Fire
 (6)
Erschienen am 14.10.2009

Neue Rezensionen zu Nelson DeMille

Neu
TheSilencers avatar

Rezension zu "In den Wäldern von Borodino" von Nelson DeMille

Back In The 80ties
TheSilencervor 3 Jahren

Moskau, Mitte der 80iger Jahre. 

Gregory Fisher ist amerikanischer Tourist in der UdSSR. Als er sich von seiner erlaubten Reiseroute entfernt, verfährt er sich und landet am Rande eines militärischen Sperrgebietes. Dort begegnet er einem Mann, der behauptet, US-Bürger und Vietnam-Kriegsgefangener zu sein und seit den 70iger Jahren von den Russen festgehalten zu werden. Für nur einen Zweck: russische Schläfer für den Einsatz in den USA in Amerikaner umzuschulen.

Fisher kann diese unglaubliche Nachricht noch telefonisch an die US-Botschaft in Moskau weiterleiten, doch dann verschwindet er vom Erdboden.
Der Militär-Attache Sam Hollis macht sich auf die Suche nach Fisher - und der "Fabrik der Spione". Und muß nicht nur gegen den Überfeind UdSSR kämpfen, auch aus den eigenen Reihen gibt es unverständliche Widerstände gegen seine Ermittlungen.

Ein gelungenes Stück Kalter Krieg.
Kein Beschönigungen, keine Kompromisse. Der Roman wurde noch in der Zeit geschrieben, als die Russen das ultimative Feindbild waren und "Political Correctness" noch für Warmduscher reserviert war. Keine Handies, keine Computertricks, lediglich träge Satteliten und Abhöranlagen stehen zur Verfügung.

Wer mal wieder abtauchen will in die Zeit, in der Gut und Böse vermeintlich einfach zu unterscheiden waren: lesen!

Kommentieren0
1
Teilen
Kaiyas avatar

Rezension zu "Die Mission" von Nelson DeMille

Ein Vietnam-Veteran räumt mit seiner Vergangenheit auf
Kaiyavor 5 Jahren

Das Buch ist der Versuch des Autors, seine Vietnam-Vergangenheit im Rahmen eines sogenannten Spionage-Thrillers aufzuarbeiten. In großen Abschnitten ähnelt dies jedoch eher einem Reisebericht und ist nur mäßig spannend. Die eingebaute Liebesgeschichte zur 20 Jahre jüngeren, gutaussehenden Ex-Pat ist leider nicht nachvollziehbar und der Protagonist durch seine Machosprüche eher ein James Bond für Arme. Es war für mich sehr schwer, mich in seine Rolle hineinzuversetzen und mich mit ihm zu identifizieren, da er mir so unsympathisch war. Wirklich nur interessant für jemanden, der sich mit dem Vietnam-Krieg beschäftig.

Kommentieren0
2
Teilen
WolffRumps avatar

Rezension zu "Der Löwe" von Nelson DeMille

Spannend, sprachlich gut, aber inhaltlich (politisch) etwas gestrig
WolffRumpvor 5 Jahren

Genre:
Thriller.

Umfang:
Ca. 577 Seiten (Print).

Serie:
Ja (John Corey Reihe). Fortsetzung des Romans ‚Das Spiel des Löwen’ (‚The Lion’s Game’).

Inhalt:
Nachdem der libysche Terrorist Khalil drei Jahre lang untergetaucht war, reist er in die USA, um einige offene Rechnungen zu begleichen. Eines seiner Opfer ist Kate, die Frau des ehemaligen NYPD Detectives John Corey. Nachdem es Corey in einer spektakulären Aktion gelingt, seine Frau zu retten, heftet er sich an die Fersen des Terroristen, denn es scheint sicher, dass er seinen knapp gescheiterten Anschlag vollenden wird. Khalil zieht eine blutige Spur durch New York, doch er ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Schließlich stimmt Corey zu, als Lockvogel für die Ergreifung Khalils herzuhalten. Die Pläne der Polizei bleiben dem Terroristen nicht verborgen. Khalil lockt Corey in eine Falle, aus der nur einer der beiden entkommen wird.

Perspektive:
Größtenteils Ich-Erzähler (John Corey). Einige wenige Kapitel aus personaler Perspektive Khalils.

Erzählzeit:
Präteritum.

Setting:
New York und Umgebung. Der Ort hat aufgrund seiner 9/11-Symbolkraft große Bedeutung. Corey ist darüber hinaus als Ex-NYPD New Yorker par excellence. Die Anschläge auf seinen Home Turf nimmt er ausgesprochen übel.

Struktur und Spannungsbogen:
Klassisch für einen Anti-Terror-Thriller. Ausgehend vom auslösenden Ereignis (Anschlag auf Kate), das in diesem Fall ein Action-Leckerbissen ist, versucht der Protagonist, weitere Anschläge und insbesondere den finalen Vernichtungsschlag zu verhindern. Wer der Urheber ist, ist von Anfang an klar. Die Handlung kulminiert in einer Alles-oder-Nichts – Szene zwischen Protagonist und Antagonist, aus der nur einer der beiden als Sieger hervorgehen kann. Well, das Ganze erinnert zum Schluss etwas an einen John Wayne - Western. Die Handlung ist emotional aufgeladen, subtile Ermittlerarbeit findet kaum statt.
Der Roman lebt stimmungsmäßig von der Post-9/11 Hysterie und der verletzten amerikanischen Volksseele, die erstmals eine kriegsähnliche Situation auf US-Kernterritorium erleiden musste. DeMille geht mit einem Pathos zu Werke, das Nicht-Amerikanern sauer aufstoßen muss. Die Gegner kommen alle aus ‚Sandland’ – geografische oder gar ethnische Feinheiten erspart uns der Autor. Klar, der Gegner ist der Araber – dass Afghanen und Iraker keine Araber sind – mit diesen Feinheiten hält sich DeMille nicht auf, und da der größte Teil seiner Leserschaft in einem Land lebt, dessen Durchschnittsbürger nicht gerade für ihre geografischen Detailkenntnisse berühmt sind, macht dies aus reiner Marketingsicht möglicherweise sogar Sinn. Trotzdem ist die Weltsicht, auf der der Plot aufsetzt, hoffnungslos überlebt und die Dauerbeschimpfung der arabischen Welt, der John Corey & Co sich befleißigen, ermüdet etwas differenzierter denkende Intellekte – zumindest nördlich von Texas.

Charaktere:
John Corey als Protagonist und Khalil als Antagonist sind figürlich ausgeleuchtet. Khalil kommt als „Das reine Böse“ im Vergleich zum Roman ‚Das Spiel des Löwen’ jedoch zu kurz. Seine Motivationslage (seine Familie wurde in Libyen von US-Jets getötet) wird zwar angesprochen, aber das ist zu wenig, wenn man diesen Roman eigenständig anbietet. Khalil ist ein monokausaler Killer – ein ‚flat character’ ohne jeglichen Wertewandel. Coreys schnodderige Art gefällt dagegen. Er kommt als Original rüber und man verzeiht ihm die ein oder andere Grobheit. Insbesondere sprachlich wird die Charakterisierung des Protagonisten perfekt umgesetzt (s. u.).

Sprache/Duktus:
DeMille ist für seine ironisch-sarkastische Sprache berühmt und auch im vorliegenden Fall enttäuscht er seine Leser nicht. Sprachlich hat mir der Roman sogar außerordentlich gut gefallen. Der witzig-lässige Grundton in Coreys Dialogbeiträgen wurde meines Erachtens nur in DeMilles frühem Roman ‚Plum Island’ ähnlich brillant getroffen (und ich habe nahezu jedes seiner Bücher gelesen). Umso bedauerlicher ist, dass der Hass auf alles (vermeintlich) Arabische auf so unerfreuliche Weise die Lesefreude verdirbt.

Fazit:
Für Freunde der DeMille’schen Ironie ist ‚Der Löwe’ eine klare Empfehlung. Sprachlich ist der Roman sehr originell umgesetzt worden (4 Sterne). Das amerikanische Pathos verbunden mit einer kaum noch verzeihlichen politischen Gestrigkeit trübt allerdings den Lesegenuss. Ein Autor ist kein Soldat und hoffentlich auch kein volkstümelnder Provinzpolitiker. Er sollte sich nicht politisch instrumentalisieren lassen. Lesern mit einem islamischen Hintergrund rate ich deshalb von der Lektüre ab. Das muss man sich nicht antun.

Subjektive Bewertung:
Insgesamt 3 Sterne (von max. 5) - 4 für die Sprache und 2 für die seltsamen inhaltlichen Auswüchse.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Nelson DeMille wurde am 22. August 1943 in Jamaica (Queens) | New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Nelson DeMille im Netz:

Community-Statistik

in 199 Bibliotheken

auf 7 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks