Nerea Riesco Der Turm der Könige

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Inhaltsangabe zu „Der Turm der Könige“ von Nerea Riesco

Ein Schachspiel über Jahrhunderte um ein architektonisches Meisterwerk, das Christen und Muslime verbindet Sevilla 1248: Axataf, der maurische Herrscher der Stadt, ergibt sich König Fernando III. von Kastilien. Der Stolz der Muslime aber, die Giralda – das wunderschöne Minarett der Moschee von Sevilla – soll nicht in Christenhände fallen. Doch der christliche König gewinnt Axataf für einen Pakt: Ein Schachturnier soll über das Schicksal des gewaltigen Turms entscheiden. Fünfhundert Jahre später steht noch immer kein Sieger fest. Doch es gibt einen geheimnisvollen Auserwählten, der die letzte Partie für die Christen spielen soll. Und es gibt jene, die dies verhindern wollen … »Unvergessliche Figuren, deren Schicksale sich kreuzen durch einen alten und geheimnisvollen Pakt zwischen einem christlichen und einem maurischen König. Ein großartiges Epochenbild des historischen Sevillas und seiner Kathedrale.« Ildefonso Falcones, Autor von »Die Kathedrale des Meeres«

Schön geschrieben, interessante Geschichte und es fehlt weder Liebe noch Rätsel - für dieses Buch braucht man wirklich kein Lesezeichen.

— VeneziaBell
VeneziaBell

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  • ...ein wahrer Schöcker

    Der Turm der Könige
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:57

    Ein sehr imposanter historischer Roman der in Sevilla spielt. Drama, Liebe und Intrigen alles dabei. Das Cover finde ich sehr schön.

  • ...toller Schöker...

    Der Turm der Könige
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    17. June 2017 um 09:38

    Ein sehr imposanter historischer Roman der in Sevilla spielt. Drama, Liebe und Intrigen alles dabei. Das Cover finde ich sehr schön.

  • Remis?

    Der Turm der Könige
    Fornika

    Fornika

    22. April 2017 um 14:33

    Mitte des 13ten Jahrhunderts sollte eine Schachpartie über Wohl und Wehe der Giralda in Sevilla entscheiden. Ein muslimischer Turm auf christlichem Boden? Ein Unding. Wer die Schachpartie zwischen Muslimen und Christen gewinnt, entscheidet über das Los des Minaretts. Doch die Partie wird unterbrochen und ist auch 500 Jahre später noch nicht entschieden. Nicht zuletzt deswegen, weil die ursprünglichen Regeln verloren gingen…  Ein geheimnisvolles Schachspiel. Versteckte Regeln, Ritterorden und geheime Absprachen. Nerea Riesco kombiniert die mysteriöse Suche um die letzte Schachpartie gekonnt mit einer (unkitschigen) Liebesstory und Sevillas Geschichte im 18ten Jahrhundert. Mir hat diese Mischung über weite Strecken gut gefallen, die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und kann auch die (für mich) eher langweiligen Schachsequenzen und –regeln entsprechend locker an den Leser bringen. Das ganze Buch ist einer Schachpartie ähnlich aufgebaut, das Spiel zieht sich als roter Faden durch die Geschichte, auch wenn die sich gerade mit etwas ganz anderem befasst. Die Figuren sind ganz gut gelungen, ab und an etwas stereotyp, aber durchaus interessant gestaltet. Die Familiengeschichte der Druckerfamilie de Haro ist abwechslungsreich, manchmal etwas abenteuerlich, ab und an leider auch etwas langweilig. Insgesamt bin ich den Figuren aber gerne über die Seiten gefolgt. Der Spannungsbogen ist mäßig aufgebaut, der vermeintliche Höhepunkt meiner Meinung nach etwas misslungen, sodass ich mit dem Ende nicht so richtig glücklich war. Insgesamt ist der Turm der Könige aber durchaus ein lesbarer historischer Roman, kein Highlight, aber doch unterhaltsam.

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  • "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    -nicole-

    -nicole-

    21. September 2014 um 17:19

    Sevilla: Im Jahre 1755 erschüttert ein schweres Erdbeben die Stadt und seine berühmte Kathedrale. Die junge Witwe Julia de Haro kann sich im letzten Moment vor herabstürzenden Teilen retten. Glücklich überlebt zu haben, beschließt sie ihr Leben zu ändern und heiratet den Druckergesellen Leon de Montenegro. Doch den jungen Mann umgeben viele Rätsel: Vor einem Jahr tauchte er plötzlich in Sevilla auf und bat Julia um eine Anstellung in ihrer Druckerei. Tatsächlich hütet er ein Geheimnis, dass bis zu 500 Jahre in die Vergangenheit reicht... ...denn im Jahre 1248 ergibt sich Axataf, der Herrscher der Stadt Sevilla dem König Ferdinand III. von Kastilien. Doch Axataf möchte die Giralda keinesfalls in den Händen der Christen sehen und will das wunderschöne Minarett der Moschee noch vor seinem Abzug zerstören lassen. Daraufhin macht König Ferdinand dem Herrscher einen Vorschlag: Das Schicksal des berühmten Turms soll ein Schachspiel entscheiden. Ein Spiel, das über viele Generationen reicht und immer noch alles verändern kann... Ich bin von dem Buch sehr positiv überraschtgewesen, eine spannende Geschichte die den Leser wirklich fesselt. Im Mittelpunkt steht das Schachspiel um die Giralda, das über mehrere Jahrhunderte andauert, aber auch das Leben um die Familie von Julia und Leon Montenegro und deren Druckerei. Die berühmte Kathedrale und das Leben in Sevilla im 18. Jahrhundert werden von der Autorin sehr gut beschrieben. Schön ist auch die Covergestaltung mit Fotos von Sevilla. Das Besondere daran ist, dass der Buchumschlag aufklappbar ist und innen ein Stadtplan abgebildet ist. Eine tolle Idee. Ein empfehlenswertes Buch!

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  • Im Schatten der Giralda

    Der Turm der Könige
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    04. March 2014 um 20:12

    Das Buch ist wunderschön und liebevoll gestaltet worden. Die Vorderseite mit dem Bild einer Kirchendecke und auf der Innenseite befinden sich noch weitere Fotos einer Kirche oder Kathedrale. Vielleicht sogar der Kathedrale Sevillas? Leider kann ich hierzu in dem Buch nichts finden, kann es mir jedoch sehr gut vorstellen. Klappt man den gefalteten Umschlag auf, findet man eine wunderschön gestaltete Karte des historischen Sevilla. Im Buch selbst findet man ganz vorne und hinten einen Grundriss der Kathedrale, sehr hilfreich, um den Hauptfiguren durch diese zu folgen. Auf einigen Seiten im Buch findet man noch weitere hilfreiche, schön gestaltete Zeichnungen, wie etwa einen Brief und eine Erklärung zu einer Schachzug-Bezeichnung. Sehr gut gefallen haben mir auch die Zitate zum Thema Schach, die am Anfang eines jeden Kapitels abgedruckt sind.  Zur Geschichte. Es geht um ein historisches, politisch äußerst wichtiges Schachspiel um den schönsten Turm der Kathedrale von Sevilla, die Giralda. Einst wurde ein Vertrag aufgesetzt, vom christlichen König Spaniens und dem König der Mauren. Derjenige, der als erster drei Schachpartien gewonnen habe, sei der rechtmäßige Besitzer der prächtigen Giralda und darf über deren Schicksal bestimmen. Leider wurden im Laufe der Jahrhunderte der Vertrag und somit die Spielregeln verloren. Und Leon de Montenegro und seine Nachkommen gehen auf eine langwierige Suche nach den Originaldokumenten, um die letzte und entscheidende Partie spielen zu können. Unterstützt werden die "Auserwählten" vom Johanniterorden. Doch es gibt auch Menschen und Gruppierungen, die verhindern wollen, dass diese eine Schlacht auf dem Schachbrett stattfindet. Und diese sind den Hauptprotagonisten näher, als diese ahnen können.  Wer aufgrund der Leseprobe eine reine Liebesgeschichte erwartet hatte, wird wie ich anfangs etwas enttäuscht sein. Mich hat die Geschichte jedoch in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch schon bald kaum mehr aus der Hand legen. Die Liebesgeschichten zwischen Leon und seiner Julia, und die zwischen ihrer beiden Nachkommen und deren Geliebten nehmen im Buch zwar Großen Raum ein, dennoch dreht sich die Handlung hauptsächlich um die historische Schachpartie und der Auffindung der Dokumente. Durch den flüssigen und überwiegend spannenden Schreibstil der Autorin kommen in der Geschichte wenige Längen auf.  Ein wunderbares Buch mit einer großen Portion Romantik und viel Hintergrundinformation über das historische Sevilla, das mich sehr begeistert hat.

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  • Leserunde zu "Das Leben ist groß" von Jennifer DuBois

    Das Leben ist groß
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Wie weiterleben, wenn die Niederlage unausweichlich ist? ... In ihrem gefeierten und beglückenden Debüt erzählt Jennifer duBois von zwei Fremden, die zu Seelenverwandten werden. "Eine emotionale und philosophische Meisterpartie über das Leben, das Schachspiel und eine ungewöhnliche Freundschaft. - "Ein Triumph der Vorstellungskraft, urkomisch und herzzerreißend." (Gary Shteyngart) Kurz zum Inhalt: Leningrad in den frühen 1980er Jahren: Das Schachwunderkind Alexander gibt seine Ideale zugunsten des Luxus auf, den die Kommunisten ihm bieten. Cambridge, Massachusetts im Jahr 2006: Bei der jungen Dozentin Irina Ellison wird Chorea Huntington diagnostiziert - eine Krankheit, die schon ihrem Vater den Verstand geraubt hat. Vor seinem Tod hat dieser Alexander eine alles entscheidende Frage gestellt: Wie weiterleben, wenn die Niederlage unausweichlich ist? Um die Antwort zu erhalten, reist Irina zu Alexander. Dieser hat sich ebenfalls einer aussichtslosen Sache verschrieben: Er tritt bei den Wahlen gegen den russischen Präsidenten an. Irina unterstützt ihn dabei und sucht mit ihm die lebenswichtige Antwort auf die Frage: Wie weiterleben, wenn es keinen Ausweg gibt? Lust auf mehr? Dann geht´s hier zu Leseprobe und Trailer. Wollt Ihr Testleser werden? Dann bewerbt Euch bis einschließlich 23. Januar für eines von 25 Vorabexemplaren und Ihr habt die Chance, noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin in den Genuss dieses bezaubernden Romans zu kommen.  Wir freuen uns auf Euch! Euer Team vom Aufbau-Verlag

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    mama2009

    mama2009

    03. March 2012 um 22:38

    Zunächst ein mal hat der Verlag sich viel Mühe mit der Aufmachung des Buches gegeben. Das Cover ist wirklich gelungen, auffällig. Der Einband ist so gewählt, dass man ihn aufklappen kann, darin sind Fotos von der Kathedrale von Sevilla enthalten und auf der einen Seite eine alte historische Stadtplan von Sevilla. Inhalt: Es geht um Sevilla und einen alten Pakt. König Ferdinand III. hat 1248 die Mauren besiegt. Die Kathedrale ist wieder in christlicher Hand. Die Giralda - ein wunderschönes Minarett würde der maurische Herrscher am liebsten zerstören, anstatt den Feinden in die Hand zu geben. Es kommt jedoch zur Vereinbarung, dass hier die Entscheidung durch Schach fallen soll. Welche Partei zu erst 3 Siege für seine Seite zu verbuchen hat, der darf darüber entscheiden. 500 Jahre später wird die Geschichte rund um die Druckerei de Haro erzählt. Als Einstieg wird hier das historische Erdbeben genommen. Man lernt Julia de Haro, die Witwe und ihre schwarze Dienerin Mama Lulita kennen. Julia führt Frau das Geschäft weiteren, gegen alle Anfeindungen. Mama Lulita stellt eine wichtige Stütze für Julia dar. Als Julia wieder heiratet wird dann die Generation der Familie Montenegro erzählt, die sich über ihren Sohn Abel und dessen Tochter Guiomar fortsetzt. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht geschrieben, aber das gewisse Etwas fehlt, dem Buch fehlt die gewisse Spannung. Durch die Schachpartie und die fehlenden Verträge taucht immer wieder Spannung auf, jedoch endet sie nach ein paar Seiten wieder, um dann wieder zur Familie Montenegro zurückzukehren. Die Familie wird mit unterschiedlichen Charakteren beschrieben, auch das für Julia die Druckerei über allem stand. Die Orden der Johanniter und der Calatrava-Orden waren damals bei der Verhandlung zum Umgang der Giralda dabei. Der eine Orden ist für die Einhaltung der Vereinbarung, der andere mag alles verhindern, hier hätte mehr gemacht werden können. Bzw. hat man das durch den Titel auch mehr erwartet, dass die Geschichte und die Einhaltung des Pakts im Vordergrund steht. Gut gewählt fand ich zum Einstieg in ein neues Kapitel unterschiedliche Meinungen und Aussagen zu Schach von berühmten Persönlichkeiten. Dies hat mir gut gefallen. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Sprache, sie kann den Leser mitnehmen und die Umgebung und Düfte von Spanien spüren lassen. Spannung kann aufgebaut werden, leider nur stellenweise, denn es triftet auch an einigen Stellen ab und man fragt sich, ob endlich mal was passiert auch im Hinblick auf den Pakt ums Schachspiel. 3 von 5 Sternen. Man kann es lesen, aber man verpasst nichts.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    urmeli

    urmeli

    26. January 2012 um 09:44

    Im Jahr 1248 verlassen die letzten Mauren Sevilla, nun regiert der katholische König Ferdinand III. Die Moschee wird in eine Kathedrale umgebaut, doch was soll mit dem Minarett - Giralda - werden. Die beiden Herrscher handeln aus, das derjenige über das Schicksal der Giralda bestimmt, der drei von fünf Schachspiele gewinnt. 500 Jahre später steht noch kein Sieger fest, bisher gab es ein 2:2 und auch der Vertrag, der die Statuten bestimmt, ist verschwunden. Dieser Machtkampf um die Giralda werden mit der Familiengeschichte der Buchdruckerfamilie de Haro verknüpft. Anhand mehrerer Generationen wird die Lebens- und Liebesgeschichte erzählt, immer im Zusammenhang der politischen Ereignisse und Wirrungen, wie das schwere Erdbeben, das von Lissabon auch nach Sevilla ausstrahlt, die Pestepidemie und der Ausbruch des Gelbfiebers. Julia de Haro, die Witwe des wohlhabenden Buchdruckers, lernt den piratenhaften Leon kennen und lieben. Dieser Leon ist im Besitz eines elfenbeinernen Elefanten. Dieser Elefant - in unserem Schachspiel Läufer genannt - ist für die Fortsetzung der noch ausstehenden Schachpartie nötig und Leon wird auf das entscheidende Spiel vorbereitet. Noch bevor der Vertrag gefunden wird, wird er auf offener Straße ermordet, sein Sohn Abel erhält den Elefanten. Doch er möchte sich weder der Suche nach dem Vertrag noch dem intensivem Studium des Schachspiels widmen. Er ist verliebt. Er ändert erst seine Meinung als er vom plötzlichen Tod seiner Geliebten erfährt. Jedoch ist er nur halbherzig bei der Sache und so sind alle froh, dass der Vertrag immer noch nicht gefunden wurde. Nach Abels Tod wird der Elefant an seine Tochter Guiomar weiter gegeben. Doch kann ein Mädchen, eine junge Frau überhaupt Schach spielen? In der Vorstellungskraft der damaligen Zeit unmöglich. Auch Guiomar möchte ihr Leben lieber an der Seite des Unabhängigkeitskämpfers Ventura verbringen. Doch auch dort hat jemand die Hand im Spiel. Eine sehr gelungene Kombination einer Familiengeschichte mit historischen Fakten teils aus der Zeit des Abzugs der letzten Mauren aus Sevilla, teils aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Immer wieder gibt es neue Entwicklungen und wer zu Guten gehört oder welche Hintergedanken bei manchen Personen die Handlungen beeinflussen erfährt der Leser erst sehr spät.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    Angieangelina

    Angieangelina

    25. January 2012 um 19:59

    Sevilla 1248: Ferndinand III. von Kastillien ist es gelungen die Stadt zurück zu erobern, doch der maurische Herrscher Axataf will das Minarett der Moschee von Sevillia zerstören lassen, es soll nicht in die Hände der Ungläubigen fallen. Ferdinands Sohn, Alfons der Weise schlägt ein Schachturnier vor: Der Gewinner kann frei über die Giralda verfügen.
Fünfhundert Jahre später steht noch immer kein Sieger fest. Leon ist auserwählt, um das Schachturnier zu Ende zu bringen. Doch dunkle Mächte wollen dies verhindern. Mein Eindruck: „Der Turm der Könige ist sicherlich keine leichte Kost und trotzdem ein faszinierender Roman. Nerea Riesco gelingt es politische Zusammenhänge so zu schildern, dass sich auch ein Leser ohne die entsprechende Vorkenntnis mühelos zurecht findet, was auch für das Schachspiel gilt.
Vor der grandiosen Kolisse des historischen Sevillas zeichnet die Autorin ein unglaublich eindringliches Bild der Epoche. Hier merkt man dem Roman die minutiöse Recherche an. Doch hält sich Riesco bemerkenswert zurück, nichts wirkt besserwisserisch oder belehrend.
Die Protagonisten sind voller Leben und Leidenschaft, der Leser leidet mit ihnen, verfolgt dieses Familienepos atemlos bis zum Schluss. Gefühlvoll schildert die Autorin die wunderbaren Liebesgeschichten, doch im Mittelpunkt des Romans steht die Suche nach dem verloren gegangenen Spiel. Auch die Geschichte der Stadt wird eindringlich, doch niemals langweilig geschildert.
Weiterhin besticht der Roman durch sein sehr gelungenes Cover und die liebevolle Ausstattung. Ein besonderer Leckerbissen ist der aufklappbare Schutzumschlag mit der innenliegenden Karte. Fazit: Ein wunderbares Werk um Liebe, Geheimnisse und das Spiel der Könige.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    moorlicht

    moorlicht

    05. January 2012 um 14:55

    Ein Erdbeben in Sevilla führt in den Beginn dieser Erzählung und zu Julia, der Witwe des Druckermeisters de Haro. Eine für das Sevilla um das Jahr 1748 sehr eigenwillige Frau, die sich auch mit Unterstützung ihrer schwarzen Dienerin Mama Lulita daran macht, die Druckerei eigenhändig weiter zu leiten anstatt entsprechend der damaligen stillschweigenden Sitten den Druckermeister zu heiraten und ihm das Geschäft zu überlassen. Stattdessen heiratet sie im Laufe der Zeit den als Piraten verschrieenen Leon de Montenegro und bekommt dann auch einen Sohn - Abel. Nach einigen Wirren nimmt nun die eigentliche Geschichte ihren Anfang in der Zeit der Kreuzzüge 500 Jahre zuvor. Die Christen erobern die Stadt von den Muslimen und schließen einen Pakt um die Zukunft der Giralda - das Minarett der Hauptmoschee von Sevilla: Welcher der Herrscher als erster drei Schachpartien gewinnt, soll über das Schicksal der Giralda bestimmen. Entweder soll es niedergerissen werden nach dem Willen der Moslems oder wegen seiner Schönheit weiterbestehen nach dem Wunsch der Christen. Durch die Wirren der Zeit ziehen sich die Kämpfe auf dem Brett der Könige über die Jahrhunderte hin und im Laufe dieser Zeit gehen auch die Aufzeichnungen der Vereinbarungen zu den Schachspielen verloren - zusammen mit den verbürgten Siegen der jeweiligen Herrschern. Hier kommt dann die Familie de Montenegro in's Spiel. Die über die alten Vereinbarung, der jeweils beste Spieler soll den Kampf bestreiten, in diesem seit Generationen bestehenden Wettstreit verpflichtet ist. Wenn es denn gelingt, die Spielregeln und den Nachweis wieder zu finden, wieviele Siege bereits gewonnen wurden. Und vom wem. Eine reizvolle Idee für eine Suche, die sich über drei Generationen der Familie hinzieht. Leider kommt zu häufig das Gefühl auf, dass sich alles nur um das Schachspiel und die damit verbundene Wette dreht. Andere bedeutende Geschehnisse - wie ein mehrfacher Mord - wecken oft den Eindruck, nur nebenher erwähnt zu werden und samt der dabei aufkommenden Fragen unbeachtet liegengelassen zu werden. Auch werden die Beteiligten, die nicht direkt mit der Suche betraut sind, oft zu Nebenfiguren degradiert, deren Leben und Handlungsgründe mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Damit will ich nicht sagen, dass keine Motive erkennbar sind. Aber viel bleibt eben doch ohne Feuer nur angedeutet und muss selber mit dem Gefühl einer Unsicherheit zusammengereimt werden. Eine größere Detailliebe für die Familie, die Angestellten der Druckerei und auch die Gegenspieler an dieser Stelle hätte der sonst sehr aufmerksam erzählten Geschichte eine tiefergehende Lebendigkeit verliehen. Fazit: Ich bin lange zwischen zwei und drei Sternen am Wechseln gewesen. Zu guter Letzt habe ich mich für drei Sterne entschieden. Weil es der Autorin sehr gut gelungen ist, mit einigen überraschenden Eröffnungen am Ende ihrer Geschichte die ganzen offenen Fragen zu beantworten und eine völlige unerwartete Lösung dafür zeigt. Wenn man so will, ein sehr geschickter Schachzug von ihr ;) Apropos Schachzug: Kenntnisse in dem Spiel der Könige sind beim Lesen sehr von Vorteil. Oder ein gutes Schachbuch in Reichweite, um die Bedeutung der einzeln gezeigten Partien bei Interesse nachsehen zu können.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    stargazer13

    stargazer13

    05. January 2012 um 09:33

    Sevilla im 13 Jh. Die Stadt geht in die Hand der Christen über, aber es wird ein Kompromiss über einen Turm der Moschee getroffen. 5 Schachpartien sollen über sein Schicksal entscheiden und in wessen Hände er übergehen soll. Dabei gibt es keine zeitliche Begrenzung... 500 Jahre später taucht der mysteriöse Leon in Sevilla auf. Sein Ziel ist es, die Regeln des Sieges bzw der Kapitulation wiederzufinden und sie scheinen auch durch das große Erdbeben in greifbare Nähe zu rücken. Aber natürlich wäre es zu einfach, wenn dem Protagonisten die Lösung einfach in die Hände fallen würde.Gleichzeitig verliebt er sich in die Druckereibesitzerin Julia. Das Buch habe ich in einem Zug verschlungen. War die LP schon sehr vielversprechend, so zieht einen das Buch auch durch sein Cover in den Bann. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und flüssig und man kann als Leser sehr gut in die Zeit und Orte eintauchen und die Personen sind sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Als Leser bekommt man aus allen Bereichen etwas mitgeteilt; Geschichte, Zeitgefühl, Bruderschaften, Emotionen, aber auch genügend Spannung ist vorhanden. Ein Roman, der sich über viele Jahrhunderte und Generationen erstreckt, ohne dabei langatmig zu werden und gleichzeitig unterhaltend und anspruchsvoll ist. Der Turm der Könige ist somit ein Buch, dass ich gerne weiter empfehle und ich selbst hoffe, von dieser Autorin noch viel lesen zu dürfen.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    Lene1277

    Lene1277

    21. December 2011 um 09:23

    Sevilla 1755: die junge Witwe Julia de Haro leitet die Druckerei Ihres Mannes seit dessen Tod. Nach einem schweren Erdbeben, beschliesst sie, Ihr Leben zu ändern und heiratet schließlich den geheimnisvollen Druckergesellen Léon de Montenegro. Sie ahnt jedoch nichts von dem Geheimnis Léons, welches bis in die Vergangenheit Sevillas zurückreicht und welches das Schicksal ihrer Nachkommen noch bestimmen wird... Es geht um ein Schachspiel zwischen Muslime und Christen, was vor 500 Jahren in Sevilla seinen Anfang nahm, ein Spiel um die Giralda von Sevilla. Doch wurde dieses Schachturnier nie zuende gespielt und es ist an der Zeit, das Turnier endlich zu beenden... Mein Eindruck: Ich habe mich ein bischen schwer getan mit dem Buch - irgendwie hat es mich auch viel Zeit gekostet die kurze Inhaltsangabe zu schreiben... ich weiß nicht woran das lag. Der Roman ist gut geschrieben, es liest sich flüssig und die Figuren sind sympatisch und gut ausgearbeitet. Dennoch hat es die Autorin nicht geschafft mich in das Sevilla der damaligen Zeit zu ziehen. Vielleicht lag es an dem großen Zeitraum, den das Buch im Gesamten abdeckt? Es beginnt mit einem Epilog über das geheimnissvolle Schachspiel, welches in 1248 von König Ferdinand III. ins Leben gerufen wurde: der Gewinner sollte dann somit Besitzer des "schönsten Turms von Sevilla", also der Kathedrale sein. Das Schachturnier wird über mehrere Jahre und mehrere Generationen ausgetragen - die einzelnen Schachzüge sind Schlachten bzw. Ereignissen zugeordnet mit einem jeweiligen Schachzug. In jedem Lager (also bei den Christen und auch bei den Muslimen) gibt es einen Auserwählten, der dazu bestimmt ist, das Turnier zuende zu spielen. Léon de Montenegro ist genau diese Person, auf der Seite der Christen. Er kommt nach Sevilla, weil man hier versucht die verschollenen Spielregeln des Turniers zu finden. Diese sind nötig, um das Turnier zuende zu spielen. Die Suche nach den Regeln erstreckt sich über mehrere Generationen, die man als Leser mit verfolgt. Wobei ich sagen muss, dass sich das Buch für mich als Familensaga liest - immer im Hintergrund die Suche nach den Regeln des Spiels. Und ich fand es schwierig, dass das Rätsel erst in der dritten Generation gelöst wird. Man erlebt sozusagen im Zeitraffer die Familengeschichte der Montenegros. Neben dem großen Geheimnis Léons, von dem seine Frau Julia nichts ahnt bis zu ihrem Tod, dreht sich in der Familie alles um die eigene Druckerei, die Julia von ihrem Mann geerbt hat. Es geht um verschmähte Liebe, um Neid, Hass und Intrigen. Wie schon gesagt, der Roman war nicht schlecht, aber ich hab mich schwer getan in die Geschichte richtig rein zu kommen. Erst zum Ende hin, wo sich die Auflösung um die Spielregeln des Spiels und auch der letzte Spielzug nähert, war ich gefesselt beim Lesen.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    kadqoku

    kadqoku

    11. December 2011 um 21:42

    Nerea Riesco - Der Turm der Könige Inhalt: Sevilla 1248: Axataf, der maurische Herrscher der Stadt, ergibt sich König Fernando III. von Kastilien. Der Stolz der Muslime aber, die Giralda – das wunderschöne Minarett der Moschee von Sevilla – soll nicht in Christenhände fallen. Doch der christliche König gewinnt Axataf für einen Pakt: Ein Schachturnier soll über das Schicksal des gewaltigen Turms entscheiden. Fünfhundert Jahre später steht noch immer kein Sieger fest. Doch es gibt einen geheimnisvollen Auserwählten, der die letzte Partie für die Christen spielen soll. Und es gibt jene, die dies verhindern wollen … Meine Meinung: Im Mittelpunkt steht die Wette zwischen den Prinzen (später König) von Kastilien Alfons und den maurischen Herrscher Axataf. Die Suche nach den erfordelichen Dokumenten für die letzte Partie bildet eine roten Faden durch den ganzen Roman. Diejenigen die die entscheidene Partie endlich hinter sich bringen wollen, suchen mit allen Mitteln und Möglichkeiten die gestohlenen Dokumenten, Diejenigen die seit jeher gegen diesen Pakt waren setzen alles daran dies zu verhindern. Der Roman klang am Anfang für mich persönlich sehr verlockend. Ich habe das Buch auch die ersten 200 Seiten nich aus der Hand legen können, jedoch trat das Hauptthema (der Pakt und die Suche nach den Dokumenten) in den Hintergrund. Das fand ich anfangs nicht schlimm, jedoch begannen sich gewisse Sachen und Beschreibungen zu wiederholen. Als Beispiel: Der Pakt wird alle 100 Seiten wiederholt und ich wurde einfach das Gefühl nicht los, dass hier die Strg + C und Strg + V Tasten zur hilfe genommen wurden. Natürlich ist das sicher nicht der Fall, nur hat sich die ganze Handlung einfach hingezogen. Was mir noch nicht gefallen hat sind die Beschreibungen vom Karakter und Aussehen der Personen. So wurde Abel de Montenegro ganze 3 !!! Mal mit allen Dtails beschrieben. Dies hatte zur Folge, dass ich das Buch teilweise nur quer gelesen habe. Was ich gut fand an dem Buch war die bldnerische Darstellung der Schabretter, so muss man dich nicht mit dem Spiel auskennen um alles zu verstehen. Außerdem erfährt man viel von Sevillas Geschichte und die Orte werden wirklich sehr gut beschrieben. Man wird regelrecht von dem Zauber des alten Sevillas angezogen. Das Titelbild gefällt mir sehr gut und als zusätzliches Leckerbissen bekommt man auch noch einen Stadtplan von Sevilla wenn man den Schutzumschlag auffaltet. Es ist wirklich sehr gut gemacht Ich würde das Buch sehr weiterempfehlen. Es ist trotz ein paar wenigen negativen Kritikpunkten ein sehr schöner Roman, erst recht für die Schachspieler unter uns ;=)

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. December 2011 um 16:59

    Der Turm der Könige In dem Buch geht es um einen Turm, die Giralda, um die schon seit Jahrhunderten gespielt wird. Dieses Schachspiel wird zwischen den Muslimen und den Christen ausgefochten. Seit langem sind die Spielregeln verschwunden und das letzte Spiel kann nicht ohne gewonnen werden. Leon, bekannt in Sevilla als Pirat, ist der auserwählte. Er soll mithilfe eines Christlichen Ordens die Spielregeln wiederfinden und die letzte Schachpartie spielen. Doch dann trifft er Julia. Sie besitzt eine Druckerei und entstammt der Familie, die vor Jahrhunderten die Spielregeln verwahrt haben. Leon versucht durch Julia einen hinweis auf den verbleib der verschwunden Spielregeln zu finden. Jedoch erweist sich dies als fehlschlag und noch dazu verliebt er sich in die schöne, zurückgezogene Frau. Sie Heiraten, gegen die Warnung von Bruder Damaso und bekommen ein Kind, namens Abel. Leon sucht aber weiterhin nach den Regeln, weiß aber nicht das um ihn herum Intrigen gesponnen werden. Menschen, die ihm immer näher kommen erweisen sich später als Verräter und Spione. Als Leon nachts auf der Straße von einer Peron getötet wird gibt er seine Lebensaufgabe an seinen Sohn weiter. Dieser verbringt seinerseits sein ganzes leben mit der Suche. Später bekommt auch er ein Kind, eine Tochter, namens Guiomar. Aber auch Abel schafft nicht die Regeln zu finden und so wird diese Aufgabe eine Generation weitergegeben, an Guiomar. Wird diese es letztendlich schaffen die Spielregeln zu finden und die Schachpartie zu gewinnen? Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es gab wirklich spannende stellen und immerwieder gab es Wendepunkte, die ich nicht erwartet habe. Gegen Ende stellt sich ein guter freund als hinterlistiger Gegner heraus, was für mich eine überraschende Wendung darstellte. Auch wenn ich jetzt sehr lange gebrauch habe das Buch zu lesen lag es nicht daran, dass es langweilig oder schlecht war, eher an meinem Zeitmangel. Alles in allem ein lesenswertes Buch mit höhepunkten, wie aber auch mit etwas langweiligen Textstellen.

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  • Rezension zu "Der Turm der Könige" von Nerea Riesco

    Der Turm der Könige
    Lerchie

    Lerchie

    01. December 2011 um 19:00

    Das Buch beginnt damit, dass zwei Menschen – ein Ordensbruder und ein Laienbruder miteinander Schach spielen. Der Laienbruder gewinnt jedes Spiel. Daraufhin macht ihm der Ordensbruder klar, dass er irgendwann ein sehr wichtiges Spiel spielen muss. Und er muss es unbedingt gewinnen. Julia de Haro war die Witwe des Druckereibesitzers Diego de Haro. Es geschah an Allerheiligen, dass die Erde bebte, und Mamita Lula ihre Herrin zum Schutz unter den Altar zog. Die Decke der Vierung brach zusammen und Julia nahm einen heruntergefallenen Stein mit nach Hause. León war ein junger Mann, der als Setzerlehrling in ihrer Druckerei arbeitete. Er war bei den Johannitern aufgewachsen, von den Janitscharen entführt worden und nun war er in Sevilla. Er hatte von den Johannitern von der Kapitulationsvereinbarung zwischen dem christlichen König Ferdinand III. von Kastilien und dem maurischen Herrscher Axataf gehört, die besagt, dass ein Schachspiel das Schicksal der Giralda entscheiden sollte. Drei Partien sollten gespielt werden, wer zuerst alle drei gewonnen habe, solle den Turm erhalten. Und León war ein guter Schachspieler. Die Vereinbarung besagt auch, dass nur der zum Spiel zugelassen würde, der den entsprechenden Springer – eine Figur des Schachspiels und in diesem Fall einen Elefanten – mitbringen würde. Einer aus Elfenbein für die Christen, und einer aus Ebenholz für die Mauren. León gefiel Julia, und so geschah es, dass sie heirateten. Sie bekamen einen Sohn und nannten ihn Abel. Inzwischen waren sie dahintergekommen, dass der Stein, den Julia aus der Kathedrale mitgenommen hatte, der Schlussstein war. Darauf stand in lateinischer Sprache: Hier sind die Regeln des Spiels mit dem Hinweis Kd2++. Bei den Johannitern erfuhr León, dass der Kapitulationsvertrag von ihnen verwahrt und irgendwann verloren gegangen war. Sie mussten ihn unbedingt suchen, denn die Muslime hatten eine Kopie, auf der stand, dass sie drei Spiele gewonnen hätten, was die Christen bestritten. Sie sagten, diese Kopie sei eine Fälschung. So geschah es, dass der marokkanische Botschafter ihnen noch eine Frist einräumte, um das Original des Vertrages zu suchen. Eines Tages ging León am späten Abend mit Abel von der Komturei der Johanniter nach Hause. Da wurden sie überfallen und León getötet. Kurz vor dem Überfall hatte Leon seinem Sohn noch den kleinen Elefanten aus Elfenbein anvertraut mit der Bitte, ihn gut zu verstecken und sein Werk weiterzuführen. Eine weitere Erklärung konnte er ihm nicht mehr geben. Abel versteckte die Figur in einer Vase in der Grabkapelle der de Harros. Und dann dachte er nicht mehr an sie. Wird Abel diese Schachpartie spielen, oder wird es noch einen Nachfolger geben? Schließlich ist der Beginn dieses Spiels schon mehr als fünfhundert Jahre her. Und es gibt jene, die das Spiel verhindern wollen, und das mit allen Mitteln…. Das Buch hat ein gewisses Maß an Spannung. Manchmal flacht es etwas ab, aber die Spannung bleibt trotzdem bestehen. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Und das Ende birgt dann noch ein e kleine Überraschung. Mit hat es gut gefallen, und ich kann es weiterempfehlen.

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