Nessa Maral Ben und Lotta

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Inhaltsangabe zu „Ben und Lotta“ von Nessa Maral

WENN DIE MASKE FÄLLT, FÄLLT ALLES.

Hi, ich bin Ben, der Traum aller Frauen. Aber es bleibt nicht immer bei einem Traum. Denn ich kann sie alle haben. Aber. ich will sie: Lotta. Die unnahbarste Person auf diesem Planeten. Mysteriös, sexy und unheimlich anziehend. Eine Frau, die ein Geheimnis umgibt, welches mich an meine Grenzen stößt und mich vor die Wahl stellt zwischen Liebe, Freundschaft und Toleranz.

'War das der Moment, auf den ich gewartet hatte? War ich bereit zu vergessen, dass ich sie nicht attraktiv finden sollte? Sie nicht lieben sollte?'

Amüsant und gleichzeitig nachdenklich. Gekonnte Verknüpfung von Lachen und mitfiebern!

— literatuerchen

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  • Zwischen Lachen und Hoffen, LESENSWERT

    Ben und Lotta

    literatuerchen

    12. September 2015 um 07:06

    Der selbsternannte "Traum aller Frauen" Ben, lernt im Fitnessstudio seine Traumfrau kennen. Lotta. Nur leider will ausgerechnet sie nichts von ihm wissen. Vollkommen klar, dass sein Streben fortan darauf ausgerichtet ist gerade Lotta "flachzulegen." Und Lotta? Die Autorin wechselt in diesem Buch die Erzählperspektive zwischen Bens und Lottas Sicht. Eine gelungene Mischung, die genauso Lachanfälle hervorruft wie verzweifeltes Kauen auf der Unterlippe denn ganz so seicht, wie es vielleicht auf den Ersten Blick erscheinen mag ist dieses Buch nicht. Hier wird mit viel Feingefühl die Geschichte einer ganz und gar nicht unproblematischen Beziehung erzählt, denn Lotta hat ein Geheimnis fern von jeder Trivialität. Das Buch ist gut zu lesen und Nessa Maral schreibt in einer ansprechend leichten Sprache. Trotzdem schafft sie es, heikle Themen gefühlvoll anzusprechen ohne zu polarisieren und den Humor zu verlieren. Ein wirklich gelungenes Debüt!

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  • Unerwartet gut

    Ben und Lotta

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2015 um 22:48

    Der Roman "Ben und Lotta" hält viele Überraschungen für den Leser bereit. Nicht nur der Schreibstil ist toll, auch die Handlung als solche überzeugte mich sehr. Die Autorin schafft es mit viel Wortwitz den Leser immer wieder zum Lachen zu bringen, aber gleichzeitig regt dieser Roman auch ungemein zum Nachdenken an - eine sehr gute Mischung! Durch diesen Roman habe auch ich - obwohl ich bisher dachte, ich sei sehr tolerant und akzeptiere alles - doch über vieles nachgedacht und musste meine Meinung sogar teilweise revidieren. Die Charaktere von Lotta und Ben sind sehr gut gestaltet und auch die Beschreibungen schaffen dem Leser ein klares Bild der beiden Protagonisten. Insgesamt überzeugte mich der Roman vollends und ich vergebe 5 Sterne und werde ihn auch weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Ben und Lotta" von Nessa Maral

    Ben und Lotta

    JulesB

    23. August 2015 um 17:31

    Das Thema Transsexualität wird in dem Buch wirklich großartig aufgegriffen. Mir hat so gut gefallen, dass dabei der Fokus gar nicht auf Lottas Sexualität liegt (wenn diese natürlich auch angeschnitten wird), sondern eher drauf, wie es sich auf das Umwelt - und gerade eben auf die Liebe - auswirkt. Nachdem Ben hinter Lottas Geheimnis kommt, strauchelt er nicht nur mit seiner eigenen Sexualität, sondern auch seinem recht konservativen Denken. Ich finde die, anfangs recht harte Reaktion und auch die Nachwellen, die diese mit sich zieht, sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Jungen, der überzeugter Hetero ist, ein großer Schock ist, wenn sich die Traumfrau als Mann herausstellt. Umso bedeutungsvoller finde ich, dass er trotz seines festgefahrenen Denkens einen Entwicklungsprozess in dem Buch mit macht, der wieder einmal deutlich zeigt, dass die Liebe jedes noch so große Hinternis überwinden kann, wenn man sich nur wirklich anstrengt. Ich denke, Betroffenen, die Angst haben, vielleicht wegen ihrer Transsexualität nie jemanden finden zu können, der sie akzeptiert, kann dieses Buch wirklich Mut machen. Um noch mal auf Ben zurück zu kommen: Ich habe ja gesagt, dass er eine gewisse Entwicklung mitmacht und ich möchte noch mal betonen, dass diese im Buch wirklich sehr nachvollziehbar dargestellt wird. Was man zunächst gar nicht so erwartet, ist das Thema Freundschaft, dass in dem Buch auch noch eine kleine Rolle spielt. Zeitweise hat Ben nämlich mit seinem besten Freund Sascha einige Differenzen wegen Lotta, die noch mal ein wenig frischen Wind in das Buch bringen. Leider verbringt sich dahinter ein kleiner Kritikpunkt: Mir erschien das Ende ein wenig zu gewollt. Für Saschas Verhalten werden dann Erklärungen geboten, die natürlich sämtliche Probleme der beiden Jungs aufheben, die für mich aber ein wenig plötzlich und wenig ausgefeilt daher kommen. Eben einfach so, als hätte man auch auf freundschaftlicher Basis unbedingt ein Happy End gewollt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man nicht so genau erfährt, wie es mit Lottas besten Freund Andreas weitergeht. Er schien ja recht besessen von ihr zu sein, aber nachdem sie sich gegen ihn entscheidet, verschwindet er völlig von der Bildfläche. So, wie er drauf ist, hätte ich eher damit gerechnet, dass er sie vielleicht verfolgt, aber zumindest noch einmal ansprechen wird. Gut, dass er es nicht getan hat, aber das erschien mir einfach, in anbetracht der Situation, zu einfach. Ich möchte da aber auch gar nicht weiter drauf rumreiten, weil ich sonst wirklich nur des Lobes für das Buch bin. Gerade auch der Stil hat mich überzeugt. Es ist ja auch noch ein Debutroman und dafür fand ich es wirklich flüssig und schön zu lesen und habe echt nichts daran zu kritisieren. Ich habe mich oben ja schon genügend darüber ausgelassen, aber ich möchte noch einmal betonen, dass es wirklich ein sehr schönes Buch über Transsexualität ist und damit absolut lesenswert. http://julesbunteweltderbuecher.blogspot.de/

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