Als das Leben mich aufgab

von Ney Sceatcher 
4,4 Sterne bei54 Bewertungen
Als das Leben mich aufgab
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Antonia1402s avatar

Die Zitate am Beginn jedes Kapitels sind wirklich sehr schön! Allerdings ist die Geschichte eher flach und langatmig...

Marlene_von_Hagens avatar

Eine schöne Geschichte über das Leben aus der Sicht einer reiferen Sechzehnjährigen.

Alle 54 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Als das Leben mich aufgab"

Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe…

Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.

Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946955023
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Zeilengold Verlag
Erscheinungsdatum:14.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne31
  • 4 Sterne15
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Marlene_von_Hagens avatar
    Marlene_von_Hagenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über das Leben aus der Sicht einer reiferen Sechzehnjährigen.
    Über das Leben...

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und erwirkt stets ein Kopfkino. Alle Charaktere sind lebendig, haben ihre Eigenheiten und Besonderheiten. Beim Lesen erwecken sie das Gefühl, real zu sein.


    Ich würde die Geschichte jungen Lesern zwischen 14/15 bis Ende 20 empfehlen. Oder Menschen, die sich noch nie mit dem Thema Leben/Sterben auseinandergesetzt haben. Die vielen kleinen Lektionen über das Leben regen zum Denken an. Sie wurden jedem Kapitel der eigentlichen Geschichte vorangestellt. Wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat, ist jedoch nur wenig neu. Trotzdem ist es faszinierend, wie feinfühlig die noch relativ junge Autorin ihre Gedanken sehr reif umgesetzt hat.

    Zum Inhalt:

    Ein totes Mädchen wird von den Engeln zurück auf die Erde geschickt, um ihre Briefe an diverse Menschen zu verteilen. Sie hat alle ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben vergessen und muss sich erst langsam zu den Empfängern vorarbeiten. Dabei hilft ihr ein Mädchen, Naoma, das sie zufällig in dem Park kennenlernt, in dem auch Raven lebt - ein seltsamer Junge, der unter der Brücke am Fluss wohnt. Mai freundet sich mit beiden an. Im Verlauf der Geschichte kehren immer mehr Erinnerungen zurück  - die "guten" wie die "schlechten". Immer wieder kehrt sie zu der Brücke im Park zurück, mit der sie viel von früher verbindet.

    Das Ende war für mich teilweise vorauszusehen, dennoch gab es einige Punkte mit denen die Autorin mich überrascht hat.

    Ich bin gespannt auf weitere Geschichten aus der Feder von Ney Sceatcher, einer überaus sympathischen jungen Frau!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    B
    Buecheraktevor 4 Monaten
    Sehr gutes Buch - regt zum Nachdenken an

    Cover: Ich bin beim Surfen durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und das Cover hat mich sofort angesprochen. In Wirklichkeit ist es sogar noch viel schöner.
    Inhalt: Der Klappentext klang interessant. Ein Mädchen, dass nicht mehr weiß, warum sie gestorben ist und zu Beginn des Buches auch gar nicht ahnt, dass sie tot ist. Man wird genauso ahnungslos wie Mai (wie sich die Protagonistin selbst nennt) in die Story gezogen. Mai hat eine Handvoll Briefe, die sie verteilen soll. Mal an Freunde gerichtet, mal an die Familie. Immer mehr fügt sich das Puzzle zusammen, und man will unbedingt wissen, was zum Tod von Mai geführt hat.
    Fazit: Das Buch hat mich sehr berührt und Mai fand ich sehr sympathisch. Ich habe das Buch förmlich weggeatmet, was bei 200 Seiten und dem locker, leichten Schreibstil von Ney Sceatcher auch nicht schwer war. Mai kann nicht vom Leben loslassen und man trifft verschiedene Menschen, die ihr im Leben viel bedeutet haben. Man lernt den Menschen hinter Mai kennen. Wer sie war und durch welche tragischen Umstände sie letztendlich zu Tode gekommen ist. Ney Sceatcher hat es mit nur knapp zweihundert Seiten geschafft tiefgründige Charaktere zu kreieren. Ebenso hat sie mich dazu gebracht, mehr über das Leben nachzudenken. Vor jedem Kapitel, die übrigens Lektionen genannt werden, steht ein Zitat. Ich, als Zitatfreak, war davon begeistert. Zudem sind einige Zeichnungen in dem Buch, die ich wirklich sehr schön finde. Man bemerkt leicht meinen Enthusiasmus, was das Buch betrifft.
    Eine der wenigen Stories, die ich garantiert noch am Ende des Jahres in Erinnerung haben werde. Ich kann mir vorstellen das Buch noch ein zweites Mal zu lesen.
    Den Schluss fand ich perfekt abgerundet und ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen 5 von 5 📂

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 4 Monaten
    Berührende Geschichte

    Das ist wieder so ein Buch, dass schon am Klappentext unheimlich toll und verlockend klang. Und das Cover erst, das ist auch wirklich schön geworden. Findet Ihr nicht?

    Mai sitzt in einem großen Raum mit zwei Türen. Durch die eine Tür kommen oft neue Gesichter, durch die andere jedoch gehen wenig Menschen. Sie befürchtet, dass sie wirklich noch lange hier sitzen muss. Aber wo ist hier und was ist hinter der Tür? Schnell hat sie sich durch die geheimnisvolle Tür geschlichen. Sie ist gestorben, das weiß sie nun. Aber das ist aber auch schon alles. Das einzige klare ist, dass sie eine Handvoll Briefe bekommt, die sie auf der Erde verteilen soll. Doch wie?

    Ich fand die Idee rund um Mai wirklich gut erdacht. Mir hat auch die Umsetzung wirklich gut gefallen. Sowohl die „Gebote“ an den Kapitelanfängen als auch die Umsetzung an sich. Da hat die Autorin wirklich eine spezielle Idee gehabt und zu Papier gebracht.

    Mai ist sehr nachdenklich, aber sie ist auch sehr aufmerksam und neugierig. Zu ihrem Glück, denn anders wäre ihre Aufgabe nur schwer zu lösen. Doch sie bekommt unerwartet Hilfe und schließt so auch im Tod noch Freundschaften.

    Mir hat die Tiefe dieser Geschichte sehr gut gefallen. Viele Zeilen dieser Geschichte regen zum Nachdenken an und vor allem gefühlsmäßig ist diese Geschichte wirklich etwas fürs Herz. Mir hat lediglich das Ende nicht zugesagt, aber darauf kann ich nicht näher eingehen. Wir wollen ja nicht spoilern.

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

     

    Fazit
     

    Eine berührende Geschichte, die mit ganz viel Herz umgesetzt wurde.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    anjabookreads avatar
    anjabookreadvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schon etwas länger her, seitdem ich es gelesen habe. Aber ich liebe die Geschichte von Mai,
    Tolles Buch

    Habe es damals auf Instagram entdeckt und gerne gelesen. Nachdenklich und spricht viele Punkte über das Leben an. Bin gespannt ob es noch weitergeht oder das Buch zu Ende ist, der Schluss war offen gestaltet. Auch hier hat es viele schöne Zeichnungen und der Schreibstil konnte mich überzeugen, gerne würde ich mehr lesen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    TifaLockharts avatar
    TifaLockhartvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Kein gewöhnliches Buch und es regt einen zum nachdenken an! Sehr mitreißend!
    Wie wertvoll ein Leben doch ist

    Wo soll ich nur anfangen?! Dieses Buch hat mich nachdenklich gestimmt, mich zum weinen gebracht und auch jetzt noch, Monate später, muss ich oft an diese Geschichte denken! 

    Es ist wirklich kein gewöhnliches Buch und auch die Art, wie diese Geschichte erzählt wird, ist etwas völlig eigenes!
    Man hat sich viele Fragen gestellt, denn quasi rückwirkend erfährt man einiges über Mai´s Leben und wer sie eigentlich war. Und auch am Schluss bleibt dem Leser einiges verschlossen, was aber gar nicht schlimm ist.
    In dieser Geschichte gibt es wirklich tolle Charaktere, denen man sich nah fühlt und die man am liebsten noch weiter ergründen würde.
    Mai´s Gedankengänge waren für mich absolut nachvollziehbar und der Schreibstil von Ney Sceatcher ist super leicht und doch total emotional und ergreifend. Sie hat es geschafft ein so ernstes Thema in eine wundervolle Geschichte umzuwandeln und es geht nicht nur darum, wie das Sterben für einen selbst sein könnte, denn viele haben Angst davor, sondern es geht auch um die Menschen, die einen wichtigen Menschen verloren haben. 
    Mir bedeutet diese Geschichte extrem viel.

    5 von 5 Sternen

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Majainwonderlands avatar
    Majainwonderlandvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch, das eine schwierige Thematik aufarbeitet und mit realitätsnahen Charakteren arbeitet. Absolute Leseempfehlung!
    Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt

    Sie hat keine Erinnerung.
    Sie hat nur eine Handvoll Briefe,
    die sie an ihre Vergangenheit binden.

    Klappentext:

    "Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens."

    Meine Meinung:

    Das Konzept der Geschichte rund um Mai finde ich ausgesprochen gelungen. Man fühlt als Leser die Ahnungslosigkeit der Protagonistin mit, wodurch die Verbundenheit zu ihr stetig wächst.
    Man begibt sich mit ihr auf eine Reise, die besonders durch ihre Emotionalität geprägt ist. Auch der Ausgangspunkt der Geschichte, der an dieser Stelle das Ende spoilern würde, finde ich klug gewählt, da auf diese Weise eine schwierige Thematik eingeführt wird.

    Die Charaktere innerhalb des Buches kann ich bloß mit einem Wort beschreiben: Lebendig.
    Obwohl die Protagonistin selbst als Geist auftritt, ist sie gewissermaßen die Präsenteste von allen, was ich als sehr klugen Schachzug empfinde.
    Auch die Nebencharaktere erhalten gewisse Züge und Eigenschaften, die sie besonders machen und dadurch greifbarer für mich als Leser werden.

    Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen, ist aber zugleich poetisch udn tiefgründig, sodass ich einige Lieblingsstellen im Buch direkt markieren musste. Besonders die Lektionen, die die Kapitel einleiten, finde ich sehr gelungen.

    Fazit:

    "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher ist ein wundervolles, aber zugleich auch trauriges Buch, das eine schwierige Thematik aufarbeitet und mit lebhaften, realitätsnahen Charakteren arbeitet.
    Eine klare Leseempfehlung von mir!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    R
    roman_tisch_vor 6 Monaten
    Jeder Tag ist ein Geschenk

    „Als das Leben mich aufgab“ ist ein Buch der Autorin Ney Sceatcher, welches im Juni 2017 im Zeilengoldverlag erschien.

    Ihre Tage sind gezählt, ihr Leben vorbei und jede Sekunde, die das Leben ihr schenkte ist vergangen.

    Zu schnell zerrann die Zeit zwischen ihren Fingern und mit ihr die Erinnerungen an ein Leben, das sie besaß.

    Noch ein letztes Mal gibt ihr das Universum die Chance, an jenen Ort zurückzukehren, an dem sie einst lebendig war. Auf der Erde soll sie Abschied von ihrem alten Leben nehmen, damit ihre Seele ihren Frieden findet und sie verstehen kann, warum ihr Leben bereist so früh endete…

     

    Die Protagonistin nennt sich Mai. Es ist der Name des Monats, in dem sie für ein letztes Mal zurück auf die Erde kommt.

    Sie kann sich an nichts erinnern und muss nun mit einer Hand voller Abschiedsbriefe ein Leben hinter sich lassen, an das sich ihre Seele sich gebunden hat.

    Weder sie noch der Leser wissen, warum sie so früh starb, doch fühlt man, dass Mai leben will!

    Der Gedanke daran, dass es für dies längst zu spät ist, wird sowohl für Mai als auch für den Leser zu einer traurigen Erkenntnis, die ihnen mit dem Fortschreiten der Geschichte immer bewusster vor Augen geführt wird.

    Vor allem dieser Aspekt berührte mich sehr, denn während Mais Leben bereits den Sternen gehört wird klar, dass sowohl die Charaktere, mit denen sie im Laufe der Geschichte zusammentrifft, als auch der Leser immer noch die Chance auf ein Leben voller Liebe, Wunder und Glück haben.

    Die Geschichte verläuft sehr ruhig, sodass es zu eher weniger spannenden Momenten kommt. Dadurch erhält das Buch eine stille Atmosphäre, die einen sehr zum Nachdenken einlädt, denn enthält die Geschichte eine unglaubliche Vielzahl an Textstellen, die einen dazu veranlassen, über das Leben nachzudenken, sodass die Geschichte im Zuge dessen eine besonders starke Tiefgründigkeit mit sich bringt.

    „Als das Leben mich aufgab“ setzt sich aus vielen kurzen Kapiteln zusammen, was mir besonders gut gefällt, dann entsteht so ein angenehmer und schneller Lesefluss.

    Auch die Briefe, welche Mai verteilen muss, berührten mich sehr und kosteten mich besonders gegen Ende der Geschichte einige Tränen.

    Die Geschichte enthält eine Menge wundervoller Weisheiten, welche einleitend für ein neues Kapitel sind und sehr passend zu diesen gewählt wurden. Auch innerhalb der Seiten findet der Leser unglaublich viele Gedankenanstöße in Bezug auf das Leben. Diese sind, wie ich finde sehr inspirierend, doch hatte ich an mancher Stelle das Gefühl, dass die Anzahl der Informationen, die der Leser durch diese erhält ein wenig zu viel in Relation mit der Seitenzahl des Buches ist, denn fühlte ich mich oft vor lauter Informationen ein wenig überfordert.  

    Um all seine inspirierenden Gedanken zu verinnerlichen, müsste ich das Buch mehr als nur einmal lesen.

    Nicht immer konnte ich mir vorstellen, wie die Kulisse der Geschichte aussehen sollte, doch wurde mir dies durch die wunderschönen Bilder innerhalb einiger Seiten und der Art wie die Autoren mit der Sprache malt, im Laufe der Geschichte immer klarer.

     

     „Als das Leben mich aufgab“ enthält von mir vier von fünf Sternen.  Die Geschichte brachte mich wirklich zum Nachdenken, denn appelliert sie an einen, den Tod nicht zu verdrängen, sondern das Leben durch seinen Präsenz bewusst wahrzunehmen und jeden Tag wie ein Geschenk anzunehmen und auszukosten. Durch die Ich-Perspektive fühlt man sich Mai sehr nahe und obwohl es komisch klingen mag, war ich nach jedem Mal mit dem ich das Buch beiseitelegte, glücklich darüber nicht in ihrer Haut zu stecken und immer noch die Chance auf ein Leben und eine Zukunft zu haben.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Seelenblueters avatar
    Seelenbluetervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Geschichte über das Leben und den Tod
    Einblick hinter dem wahren Leben

    Ein sechszehnjährige Mädchen, was versucht ihr vergangenes Leben zu ergründen und den Sinn des Lebens nach ihrem Tod sucht.


    So wurde ich das Buch mit einem Satz beschreiben. Die Story um Mai, die nach ihrem Tod erst Briefe an Leute aus ihrer Vergangenheit, die sie natürlich nicht mehr kennt, verteilen muss, MUSS man gelesen haben. Besonders der Sinnbild des Lebens wird hier sehr gut deutlich und hilft jeden, der auch nur kleine Zweifel an sein Leben hat.


    Zuerst kommen Fragen im Buch auf und man fragt sich auch, wie Mai in echt hieß. Doch diese Frage rückt eher in den Hintergrund, man findet in Naoma eine gute Freundin und in Raven einen Jungen, den man gerne hinter die Fassade sehen möchte. Einzigartige Charaktere, gepackt in eine wundervolle Geschichte über den wahren Grund, warum man lebt. Am Ende musste ich weinen und konnte kaum weiterlesen, so hat mich die Story in ihren Band gezogen. Absolut lesenwert, denn das Cover harmoniert richtig zum Thema.


    Ein großes Kompliment an Ney Scretcher und den Zeilengoldverlag, dass es überhaupt dieses Buch gibt❤ 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    SarahTrimagies avatar
    SarahTrimagievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein blaues Cover, zauberhafte Illustrationen, berührender mitreißender Inhalt und ein Schreibstil, die dieses Buch zur Leseempfehlung machen
    Eine Leseempfehlung a la "P.S. ich liebe dich"

    "Als das Leben mich aufgab" von Ney Scatcher

    Dieses 220seitige Buch von Ney Scatcher erschien am 14.06.2017 im Zeilengold Verlag.

    Das Cover
    Ich gestehe, ich liebe blaue Buchcover. Sobald ich ein Cover sehe, auf dem die Farbgestaltung vordergründig blau ist, fällt es mir schon schwer es schlecht zu finden. Bei diesem Buch ist das komplette Cover in verschiedenen Blautönen gestaltet. Mittig des Bildes ist die Rückansicht einer Frau, die ein locker anliegendes Kleid mit breiten Trägern angezogen hat. Um sie herum ist das Bild in weiß gehalten welches nach außen hin erst in ein helles und später dunkleres blau verläuft. Am oberen Bildrand fliegen einige Vögel umher. Unterhalb der dargestellten Frau begrenzen zwei aus der Mitte heraus zeigenden Federn, die darunter liegenden beschriebenen Seiten. Durch diese Federn und den oberen Bereich der Seiten, zieht sich der in dunklem Blau geschriebene Buchtitel. Am unteren Bildrand in der Mitte ist der Verlagsname, am oberen Bildrand der Autorenname in ähnlicher blauer Schrift angeordnet. Auch auf der Rückseite des Buches findet sich die Darstellung der geschriebenen, aber nicht lesbaren Worte wieder.
    Dieses Cover ist nicht nur für Liebhaber von blauen Buchcovern eine wahre Augenweide sondern zog mich auch, insbesondere durch das geheimnisvolle der unverständlich geschriebenen Worte und die Rückansicht der dargestellten Person, in seinen Bann. Außerdem stellt es absolut stimmig und passend den Inhalt des Buches dar. Ein stimmiges Vorzeigeexemplar.

    Das Buch teilt sich in den Prolog, 44 Kapitel (Lektionen) und den Epilog auf. Jeder neue Abschnitt wird oberhalb des Kapitelnamens mit einer Illustration verschönert. Weitere sechs wunderbare Illustrationen gibt es im Verlauf des gesamten Buches. Außerdem finden sich am Anfang jeder Lektion kleine kursiv geschriebene Abschnitte, die auf den Inhalt der folgenden Lektion einstimmen. Am Anfang des Buches findet sich eine kurze Playlist, die für 7 ausgewählte Abschnitte dazu passende Lieder auflistet.

    Der Einstieg in das Buch durch den Prolog warf mich direkt in die bereits im Klappentext erahnbare schwere Gemütsstimmung hinein. Der erste Satz ist: "Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht."

    Der Schreibstil der Autorin Ney Scatcher war mir bis zu diesem Buch fremd und ich bin positiv überrascht worden, denn ich brauchte keinerlei Gewöhnung und bin von vornherein wirklich abgeholt und mitgenommen worden. Die geschriebenen Worte haben mich sehr begeistert und emotional tief berührt.

    Die Illustrationen habe ich bereits im Aufbau beschrieben, aber tatsächlich gab es keine einzige, bei der ich nicht gezwungen war einige Minuten ohne den Text weiter zu lesen, in der grafischen Gestaltung zu versinken und auch die passende Stimmung der Szenerie auf zu nehmen. Ein sehr beeindruckendes Gimmick.

    Die Charaktere der Geschichte haben viel Tiefgang, der sich aber erst im Verlaufe der Handlungsstränge offensichtlich zeigt. Die einzelnen Personen sind nachvollziehbar und berührend, werden nicht erklärt, sondern zeigen uns jeweils in unterschiedlichen Szenerien selbst, wie und warum sie so sind, wie sie sind. Wunderbar stimmig.

    Die Handlung selbst wird im Klappentext des Buches absolut treffend beschrieben und viel mehr möchte ich dabei gar nicht ins Detail gehen, um einfach die positiven Wendungen und Überraschungsmomente, die für mich wesentlichen Lesegenuss und die Tiefe der Emotionen ausgemacht haben, nicht vorweg zu nehmen.

    Fazit: "44 Lektionen des Lebens oder was wirklich wichtig ist im Leben..." Ein blaues Cover, zauberhafte Illustrationen, berührender mitreißender Inhalt und ein Schreibstil, die dieses Buch zu einer Leseempfehlung a la "P.S. ich liebe dich" hinauf katapultieren.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Fuchsiahs avatar
    Fuchsiahvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch mit einer tollen Message, trotz leichter Schwächen
    Eine Geschichte, die die Augen für das Wesentliche öffnet

    Der Roman stammt von einer Autorin, von der ich selber noch nichts gelesen habe und umso gespannter darauf war, wie sie ein solch ernstes und vor allem trauriges Thema umsetzen wird.

    Der Einstieg fiel mir leicht und gerade diese Vielschichtigkeit, die man zu Beginn vor allem bei der Protagonistin fand, war von Anfang an gelungen. Gerade im Verlauf der Handlung konnte ich mir die Handlungen und Gedanken sehr gut vorstellen und nachvollziehen. Die Autorin schaffte es, ein solch ernstes Thema durch diese wundervolle Protagonistin näher zu bringen und auch zu vermitteln wieso Menschen Angst vor dem Tod haben und nicht loslassen können und das hat mich wirklich berührt. Die Protagonistin zeigte uns auf ihre sympathische Art und Weise wie sie damit umgeht, zeigt uns wie tief ein Buch mit knapp 200 Seiten gehen kann, denn selten habe ich so viele Stellen in dieser kurzen Zeit markiert wie hier.
    Die Handlung fand ich folglich logisch und sehr schön strukturiert aufgebaut, was durch den klaren Schreibstil der Autorin ohne zu viele verschachtelte Sätze untermalt wurde. Sie zeichnete damit Bilder im Kopf des Lesers, die wunderschön sind und gleichzeitig lässt sie genügend offene Stellen, sodass man sich als Leser seiner eigenen Fantasie hingeben kann.
    Eine tolle Kombination, wobei ich bis zum Ende sagen muss, dass mir dieser richtige fesselnde Moment gefehlt hat. Ich fand es schön zu lesen und die Messesage ist wundervoll, keine Frage, aber was ich ein wenig schade fand, war, dass vor allem der Junge namens Raven neben der Protagonistin sehr blass wirkte, ebenso wie ich mir bei Naoma ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte, gerade weil die Protagonistin manchmal klingt wie eine 60-jährige alte Dame, hätte dort ein Gegenpol ganz gut getan. Gerade Raven machte auf mich den Eindruck, als tauche er ohne wirklichen Grund auf und hätte ein Geheimnis, dass es zu ergründen galt. Für mich fehlte da am Anfang ein wenig der Bezug zu unserer Protagonistin, was sich jedoch um Verlauf der Handlung gab.
    Genau deshalb hätte ich mir eine genauere Ausarbeitung dieser Figuren gewünscht. Ich denke gerade diese Kleinigkeiten haben bei mir den Wow Effekt verhindert, trotz allem ist es beim Lesen kein großes Hindernis, sondern sind lediglich Kleinigkeiten, die mir persönlich ins Auge gesprungen sind, gerade weil das Buch eine solch wahnsinnig tolle Message enthält und Zitate, die ich immer wieder lesen könnte, wäre dies nur das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

    Fazit: Insgesamt kann ich nur sagen, dass mich das Buch auf eine Reise mitgenommen hat, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Trotz der leichten Schwächen in den Figuren, ist die Geschichte so liebevoll und voller Details, dass ich sie auf jeden Fall für all diejenigen weitere empfehlen kann, die gerne ein Mal einen Haach Effekt für zwischendurch brauchen. Gerade diese Reise mit der Protagonistin und den Briefen, die ans Herz gehen erhält man hier eine Geschichte voller Tiefgang und Emotionen. Gerade den Epilog fand ich an dieser Stelle noch ein Mal sehr gelungen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Zeilengold_Verlags avatar
    Wir laden euch herzlich zum gemeinsamen Lesen von "Als das Leben mich aufgab" ein.


    Worum es geht? 


    Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... 
    Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. 
    Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.


    ###YOUTUBE-ID=dcM-Fvk1m7s###

    Leseprobe: https://www.yumpu.com/de/embed/view/KsA4vG3nTPaJoZmM

    Seid ihr neugierig geworden, und habt Lust mit uns gemeinsam die Leserunde in den nächsten Wochen unsicher zu machen? 
    Dann seid ihr hier richtig, denn ihr habt die Chance auf 15 E-Books.


    Um euch zu bewerben, beantwortet folgende Frage:
    An wen würdest du einen Brief schreiben?


    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen


    Christina_Floress avatar
    Letzter Beitrag von  Christina_Floresvor einem Jahr
    Danke für die Geduld und das ich mitmachen durfte :) Rezension kommt noch bei Amazon und hier ist sie schon: Das Buch "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher beschäftigt sich mit dem schweren Thema Tod. Die Protagonistin findet sich direkt im Wartezimmer des Himmels wieder und das einzige was sie weiß ist, dass sie gestorben ist. Allerdings fehlen ihr alle Erinnerungen an ihr Leben und ihren Tod. Leider darf sie nicht im Himmel bleiben und muss als Tote nochmal auf die Erde zurück und an ihre Familie und Freunde Briefe verteilen, welche sie selbst geschrieben hatte. Puhh, also das Thema an sich finde ich persönlich sehr schwierig, wenn man über ein 16 Jähriges totes Mädchen liest, aber ich fand die Herangehensweise der Autorin sehr einfühlsam, bis sie dann irgendwann zu sehr in die Klischees und Motivationssprüche abkippte, Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, allerdings fand ich es schade, dass sie ihre ehemalige beste Freundin Tris sehr dolle in die Tussiecke gedrängt hat und sie dafür verurteilt hat viel Makeup und hohe Schuhe zu tragen. Nicht jeder mit viel Make up und hohen Schuhen ist ne Bitch und nicht jede Bitch trägt tonnenweise Make Up und hohe Schuhe, aber das ist ein anderes Thema. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, besonders die Farbgebung fand ich passend und die Blätter und Rabenfedern weisen auf den Inhalt des Buches hin. Insgesamt gebe ich dem Buch 4/5 Sternen, weil mir wie gesagt zu viele Klischees abgegriffen wurden.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks