Ney Sceatcher Als das Leben mich aufgab

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Inhaltsangabe zu „Als das Leben mich aufgab“ von Ney Sceatcher

Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe…

Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.

Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.

Dieses Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt! Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe!

— Bookapi

Ich habe nichts erwartet&wurde vollkommen mitgenommen.Ein Buch,das sich viele zu Herzen nehmen sollten - Worte über das Leben,zum Nachdenken

— NordicGhost

Nachdenklich und überraschend sowie klischeehaft zugleich

— Christina_Flores

Ein Buch mit einer Geschichte, die unter die Haut geht ...

— jessica_m_rhodes

Ein Buch über das Leben, den Sinn und das große Ganze. Eine Nachricht eines Mädchens für das es schon zu spät ist.

— Shaylana

Eine schöne Geschichte, die einem zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist!

— Fairy_Cary

Sensibles Thema, emotional, prägend, viel Tiefsinn, einfach wunderbar und gefühlvoll umgesetzt.

— Leseeule35

Wahre Worte, die zum Nachdenken anregen. Trotzdem hat mich dieser sensible Roman nicht ganz berührt.

— Kiwi1989

Eine schöne Geschichte mit nachdenklicher Stimmung und einer sehr liebenswürdigen Protagonistin.

— Lucy-die-Buecherhexe

Es hat mich total umgehauen

— jessi_here

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  • BOOKAPI'S KURZREZENSION

    Als das Leben mich aufgab

    Bookapi

    09. November 2017 um 09:17

    Für "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher aus dem Zeilengold Verlag vergebe ich von jeweils 5 möglichen Punkten : COVER    5  ⭐⭐⭐⭐⭐INHALT   5   ⭐⭐⭐⭐⭐CHARAKTER   5    ⭐⭐⭐⭐⭐MEINUNG   5  ⭐⭐⭐⭐⭐LESENSWERT JA  !!!>>> Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt - und ich kann mich nicht erinnern, wann dies je ein Buch geschafft hat.Allein dieser Satz beschreibt eigentlich meine gesamte Rezension :)Als das Leben mich aufgab ist mein erstes Buch aus dem Zeilengold Verlag und ich bin nicht nur von dem wunderschön gestalteten Innendesign begeistert, sondern auch von diesem sensiblen Thema, das so emotional, traurig und gleichzeitig wunderschön beschrieben wird. Dieses Buch ist mein persönliches Jahreshighlight und ihm sollte viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn es geht wirklich unter die Haut. Ich danke Ney Sceatcher für diesen wunderbaren, einfühlsamen Roman, der mich so sehr berührt hat.(Auf Klappentext und inhaltliche Details werden bei der Kurzrezension verzichtet, da diese bei Lovelybooks angezeigt werden)

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Aktuell könnt ihr hier eure Favoriten nominieren! Unsere große Verlosung für euch!Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Ladet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram zum Nominieren beim Leserpeis ein und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 769
    • 05. December 2017 um 23:59
  • Nachdenklich und überraschend sowie klischeehaft zugleich

    Als das Leben mich aufgab

    Christina_Flores

    16. September 2017 um 12:58

    Das Buch "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher beschäftigt sich mit dem schweren Thema Tod. Die Protagonistin findet sich direkt im Wartezimmer des Himmels wieder und das einzige was sie weiß ist, dass sie gestorben ist. Allerdings fehlen ihr alle Erinnerungen an ihr Leben und ihren Tod. Leider darf sie nicht im Himmel bleiben und muss als Tote nochmal auf die Erde zurück und an ihre Familie und Freunde Briefe verteilen, welche sie selbst geschrieben hatte. Puhh, also das Thema an sich finde ich persönlich sehr schwierig, wenn man über ein 16 Jähriges totes Mädchen liest, aber ich fand die Herangehensweise der Autorin sehr einfühlsam, bis sie dann irgendwann zu sehr in die Klischees und Motivationssprüche abkippte, Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, allerdings fand ich es schade, dass sie ihre ehemalige beste Freundin Tris sehr dolle in die Tussiecke gedrängt hat und sie dafür verurteilt hat viel Makeup und hohe Schuhe zu tragen. Nicht jeder mit viel Make up und hohen Schuhen ist ne Bitch und nicht jede Bitch trägt tonnenweise Make Up und hohe Schuhe, aber das ist ein anderes Thema. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, besonders die Farbgebung fand ich passend und die Blätter und Rabenfedern weisen auf den Inhalt des Buches hin. Insgesamt gebe ich dem Buch 4/5 Sternen, weil mir wie gesagt zu viele Klischees abgegriffen wurden. 

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  • Lektion 45: Lest dieses Buch, wenn die Frage nach dem Leben euch nicht mehr loslässt

    Als das Leben mich aufgab

    Shaylana

    09. September 2017 um 11:19

    Als das Leben mich aufgab hatte ein schweres Los: Ich habe es nach meinem Jahreshighlight gelesen und es hat die Aufgabe gemeistert: Es konnte mich packen, es hat mich berührt und vor allem zum Nachdenken gebracht. Denn es behält einige Anregungen für das Leben bereit.Mai ist tot. Doch irgendwie kann sie noch nicht wirklich mit ihrem Leben abschließen, weshalb sie auf die Erde geschickt wird um Briefe zu verteilen. Briefe, die ihr lebendes Ich an ihre Hinterbliebenen geschrieben hat. Blöd nur, dass sie sich an nichts mehr erinnern kann und auch nicht weiß, wer diese Leute sind. Das Buch ist aufgebaut in Lektionen. Diese werden angeführt von einem kleinem Impuls zum Nachdenken und dann der Geschichte, die einem noch mehr zum Nachdenken mit auf den Weg gibt. Die Lektionen sind kurz gehalten und einfach und schön zu lesen. Doch sie haben es in sich. Denn eine Tote denkt anders über das Leben. Erst wenn man etwas verloren hat, weiß man es zu schätzen. Dabei sind die Themen sehr aktuell gehalten. Ob die Wirkung und das Tun vieler Menschen in sozialen Netzwerken, als auch die Frage was mache ich aus meinem Leben, werden hier thematisiert. Da Mai nichts mehr über ihr Leben weiß oder warum und woran sie gestorben ist, ist auch die Spannung gegeben. Der Leser will natürlich wissen was passiert ist und nach und nach tauchen Erinnerungen auf. Und mit jedem verteilten Brief fügt sich das Puzzle weiter zusammen. Die Briefe werden natürlich auch aufgeführt. Unweigerlich macht man sich Gedanken was man seinen Liebsten sagen würde. Was würde ich jemanden mit auf den Weg geben, von dem ich weiß, dass ich ihn nie mehr wiedersehen würde?Irgendwann beginnt man zu ahnen was passiert sein könnte. Das Ende fiel mir schwer nachzuvollziehen. Vermutlich, weil man so wenig über die lebende Mai erfahren hat. Viel mehr weiß man etwas über die tote Mai, die über das Leben allgemein nachdenkt. Doch schön ist hier, wie der Umgang der Briefempfänger mit ihrem Tot dargestellt wurde. Es gibt einem Hoffnung. Hoffnung darauf, dass das Leben noch nicht jeden aufgegeben hat. Ein ernstes Buch in einer neugierig machenden Geschichte verpackt. Von einer Toten an die Lebenden erzählt. 

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  • Der Tod (und das Leben) aus der Sicht einer 16-Jährigen

    Als das Leben mich aufgab

    Kiwi1989

    27. August 2017 um 09:30

    „Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht…“ So beginnt der Roman von Jungautorin Ney Sceatcher. Mai ist 16 Jahre alt und tot. Sie weiß weder warum sie gestorben ist noch wie eigentlich ihr richtiger Name ist. Gerade im Himmel angekommen, wird sie prompt wieder auf die Erde zurückgeschickt. Sie hätte noch einiges zu erledigen, z.B. eine Handvoll Briefe verteilen. Briefe, die sie wohl selbst an vertraute Personen verfasst hat. Nur hat Mai keinen blassen Schimmer mehr, wer diese Personen sind. All ihre Erinnerungen an ihr früheres Leben scheinen vergessen. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt… „Als das Leben mich aufgab“ ist eine subtile und sensible Geschichte sowohl über den Tod als auch das Leben. In der Ich-Perspektive geschrieben begleitet man die Protagonisten auf ihrem Weg zur Erkenntnis. Dabei wird dem Leser auf einfühlsame und einfache Weise vermittelt, was im Leben wirklich zählt. Daher sind die Kapitel auch als Lektionen gegliedert. Allerdings fand ich einige Passagen etwas flach, da hätte ich mir hier und da etwas mehr Tiefe gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Charakter des Raven. Mit ihm konnte ich leider nicht so viel anfangen und meiner Meinung nach hat er nicht sonderlich viel zur Geschichte beigetragen. Gefallen haben mir jedoch die Sprüche am Anfang der Lektionen und das Layout des Buches ist durch die Zeichnungen wunderschön. Obwohl mich das Buch nicht so ganz berührt hat, wie ich beim Lesen des Klappentextes gedacht hätte, ist das Thema „Tod“, das an sich ja relativ schwierig ist, auf eine leichte und jugendliche Weise umgesetzt.

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  • Ein Moment voller Freiheit...

    Als das Leben mich aufgab

    Leseeule35

    22. August 2017 um 15:11

    Als das Leben mich aufgab- Autorin Ney Sceatcher, erschienen 14. Juni 2017, beim Verlag: Zeilengold Verlag, als Taschenbuch und eBookMit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.„Wir gehen nicht einfach so, wir hinterlassen Spuren.“Zum Inhalt: Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe… Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich „Mai“ – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. „Du sollst dich mit dem Leben befassen, mit dem Leben befassen, mit jedem einzelnen Kapitel davon.“Als Mai zurück auf der Erde ist, wird sie natürlich für ihrer Mitmenschen anders aussehen. Da sie sich an nichts mehr erinnern kann, muss sie die diejenigen ausfindig machen für wen die Briefe bestimmt sind. Zur Seite und Hilfe stehen ihr Namoa und Raven. Es beginnt eine Reise in ihr vergangenes Leben. Mit jeder Person für den ein Brief bestimmt ist, kommen die Erinnerungen wieder und Mai sowie die Person kann mit dem Kapitel abschließen und lernen umzugehen. So resigniert Mai über die Fetzen ihres vergangenen Lebens, über ihre Familie, über ihre Freunde, über die Liebe. Zum Ende des Buches erfährt man auch die Tragik über den Tod von Mai, ihren richtigen Namen und wie ihre Mitmenschen mit ihrem Ableben zurechtkommen. Die Geschichte steckt so voller Gefühl und unausgesprochener Traurigkeit. Der Leser wird sehr zum Denken angeregt, über die Nichtigkeiten und das wirklich Wahre was im Leben zählt und was uns wichtig sein sollte.„Wir waren zwei Tote, die Geschichten erzählen konnten. Geschichten über den Tod und das Leben und das beides gar nicht so schrecklich war, wie man dachte.“Mich hat dieses Buch zum Ende hin sehr berührt und die Tränen sind gekullert. Aber es befreit auch auf eine feinfühlige Art und Weise.Der Schreibstil ist zeichnet sich durch einen wunderbaren Umgang mit Wörtern sowie gefühlvoll und einfühlsamen Beschreibungen aus. Die Sprache ist zudem jugendlich modern. Man fließt leicht durch die kurzen Kapitel, auch wenn die Thematik dahinter sehr dramatisch und gefühlsaufreibend dargestellt wird. Ich finde es sehr gut, dass auch solche Thema so ansprechend und gefühlvoll beschrieben werden. Es freut mich sehr, dass ich dieses Buch aufgrund dieser Leserunde entdecken durfte. Durch die einzelnen Kapitel führt die Hauptprotagonistin in der Ich-Perspektive. Allein der Epilog wird von Naoma erzählt. Ich mag diese Darstellungsform sehr und hätte auch nicht besser gewählt werden können. Zudem wird in die einzelnen Lektion mit einem passenden Zitat / Metapher eröffnet, einer kleiner Zeichnung eines Mädchens auf einer Brücke geprägt und im Buch sind sehr schöne Bleistiftzeichnungen abgedruckt.„Pass auf dich auf, wo immer du bist … dein Ich, das Mädchen, das sich in ihren eigenen Träumen verlor, in der Hoffnung, in einem Wunderland aufzuwachen.“Mein Fazit: Trotz der Ernsthaftigkeit ein wunderschöner und emotionaler Roman über das Leben und den Tod . Eines meiner Lesehighlights in 2017! Wer sich nicht vor der Thematik scheut, sollte diesen Roman unbedingt lesen.

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    • 3
  • Eine schöne Geschichte, in der ich jedoch mehr Potenzial sehen würde.

    Als das Leben mich aufgab

    Lucy-die-Buecherhexe

    20. August 2017 um 15:40

    Die Suche der Protagonistin war für mich schön mit zu erleben. Mai ist ein interessanter Charakter und so wie sie sich selbst Schritt für Schritt kennenlernt, erfährt auch der Leser mehr über sie. Raven hat es mir von den Charakteren her am meisten angetan. Diese geheimnisvolle Figur, die Mai durch die Geschichte begleitet und ihr hilft mit ihrem Leben abzuschließen. Aber auch die treue Freundin, die Mai stehts zu Seite steht und mit ihr die Briefe überbringt, war mir absolut sympathisch. Wer möchte nicht eine solche Freundin haben ?Die Stimmung ist absolut passend zur Geschichte. Der Tod und das Leben sind zwei sehr schwierige Themen die zum nachdenken anregen und genau so ist diese Buch auch. Nachdenklich. Leider gibt es für mich einen kleinen Markel. So schön die Geschichte und besonders die Sprüche zu Beginn eines jeden Kapitels auch sind, irgendwie hat mir am Ende das Wow Gefühl gefehlt. Ich hatte darauf gehofft manche Dinge noch etwas besser erklärt zu bekommen. Nun erfährt man zwar grob was eigentlich mit der Protagonistin passiert ist, aber was es mit Raven auf sich hat, bleibt mir ein Geheimnis. Ja ich habe verstanden, dass er Mai helfen soll, aber ich hätte mir noch etwas mehr Infos zu ihm gewünscht. Die wenigen Details die es gab waren definitiv interessant und trotzdem hätte man mehr draus machen können.Was ich jedoch sehr gut fand war der Epilog der nochmal einen kleinen Einblick in die Zukunft gibt. Und auch die Briefe waren für mich wirklich ein Highlight. Ich persönlich habe sie sehr gern gelesen und habe mich immer sehr gefreut wenn ein neuer Brief überbracht wurde.Zudem hatte mir der Anfang der Geschichte gut gefallen und gerade dieser Wartebereich im Himmel war klasse. Die Vorstellung hat mich leicht zum schmunzeln gebracht. Die Zeit verfliegt nur so und ziemlich schnell war ich auch schon am Ende angekommen. Fazit: Im Ganzen bin ich etwas hin und her gerissen. Das Buch war wirklich toll,darüber möchte ich nicht streiten. Jetzt kommt jedoch wieder das ABER. Ich hätte in manchen Szenen einfach noch mehr Potenzial gesehen.

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  • Ein Brief an das Leben selbst.

    Als das Leben mich aufgab

    Noemi_Boettcher

    17. August 2017 um 14:05

    Als das Leben mich aufgab, war ich sechzehn Jahre alt und trug keine Schuhe, endet der Prolog, passend zu der Überschrift und mit einem leichten Nachgeschmack des Unbehagens. Es ist der Leitfaden des Buches, das von der Schweizer Autorin Ney Sceatcher geschrieben und im Zeilengoldverlag veröffentlicht wurde. Was passiert, wenn wir sterben und wie das Leben wirklich ist. Inhalt Als das Leben sie aufgab, starb sie und landete unversehens im Warteraum des Himmels. Es wäre natürlich zu leicht gewesen, hätte sie einfach in Ruhe ihr Leben nach dem Tod genießen können, stattdessen schickt man sie unter dem Namen Mai, mit einem Stapel Briefe bewaffnet, zurück auf die Erde, um mit ihrem Leben abzuschließen. Das einzige Problem: Sie hat keine Ahnung, wer die Personen sind, an die ihre Briefe adressiert sind. Doch möchte sie das überhaupt, ihre Vergangenheit wiedererwecken? Eigentlich nicht, doch im Tod wird sie mehr über das Leben lernen, als es das Leben je selbst gekonnt hatte. Denn im Leben geht es nicht um Schmerz, Ungerechtigkeit und die Zukunft. Es geht um das hier und jetzt, das Leben zu genießen und ihm mit Fröhlichkeit zu begegnen. Cover Wenn ich mir das Cover so ansehe, dann zeigt es das Ende von Mais Reise auf die Erde. Es erfüllt mich mit Frieden darauf zu schauen und zu wissen, dass sie ihren Frieden gefunden und alles hinter sich gelassen hat. Ich finde es wunderschön und sehr passend zu der ganzen Geschichte und habe nichts daran auszusetzen. Charaktere Im Wesentlichen geht es ja um Mai- oder auch Liv, die versucht mit dem Leben abzuschließen. Dabei erlangt sie so viele Erkenntnisse darüber, wie es wirklich ist zu leben und wie man sein Leben leben sollte. Durch ihre Aufgabe wird sie nachdenklich und findet schließlich ihren Frieden. Die Gründe für ihren Tod liegen hinter ihr. Sehr viel über ihren Charakter, im Leben wie im Tod, erfährt man nicht, außer dass sie, im Grunde genommen, ein ganz normales Mädchen war. Und doch verkörpert sie all jene Menschen, die seelisch einfach nicht mehr können. Für mich war es eine sehr intensive Erfahrung darüber zu lesen, aus welchen Gründen man sterben kann und dass es jeden treffen kann, auch wenn alles in Ordnung scheint. Irgendwie erinnert mich dieses Buch auch an 13 reasons why. Es rüttelt einen auf gewisse Weise wach aufmerksamer zu sein und auszusprechen, was einen Bedrückt. Neben Mai gibt es noch Naoma, ein erstaunliches Mädchen, dass Mai so sehen kann, wie sie im Leben aussah und alles daran setzt, ihr zu helfen. Und dann gibt es noch den mysteriösen Raven, dessen Identität doch irgendwie recht ungeklärt bleibt. Sie beide begleiten Mai auf ihrem Weg. Schreibstil Neys Schreibstil geht locker flockig zu lesen (Ich habe das Buch innerhalb von drei Stunden durch gehabt). Vor allem ist sie sehr einfühlsam und auf die richtigen Worte bedacht. Besonders gefallen haben mir die Lektionen am Anfang der Kapitel. Zitat: „Du kannst die Welt nicht ändern, nicht anhalten. Sie wird sich immer drehen, mit dir oder ohne dich. Entweder du läufst mit oder du bleibst stehen.“ Durch ihre tiefgründige Art spricht sich Themen an, über die wir uns doch alle früher oder später mal Gedanken machen, jedoch nicht gerne. Und das macht ihr Buch umso besonderer, da sie diese Themen in einem Jugendbuch erzählt und so direkt an unsere Generation. Besonders gut gefallen hat mir: Besonders gut gefallen haben mir, wie gesagt, die Lebensweisheiten und auch, dass es zu einigen Kapiteln einen Song gab, der das einem Schauder über den Rücken laufen lässt. Playlist Prolog – Fight Song / Rachel Platten Brief 1 – Call You Home / Kelvin Jones Brief 2 – Skinny love / Birdy Brief 3 – / Brief 4 – Happier / Ed Sheeran Brief 5 – If I Die Young / The Band Perry Epilog – Fight Song / Rachel Platten Auch die Zeichnungen, die über jedem Kapitel und manchmal zwischendurch zu finden sind, sind wunderschön! Fazit: Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und mich am Ende sogar ohne Musik zu Tränen gerührt. Das Gesamtpaket (Cover, Zeichnungen, Gestaltung) ist sehr stimmig und ansprechend. Das Einzige, was ich manchmal etwas befremdlich fand war, dass Naoma gleich so aufgeschlossen war und nicht viel hinterfragt hat, wie jemand anderes das z.B. machen würde. Ich würde das Buch eigentlich sowohl Mädchen als auch Jungen allen Alters, denn auch Erwachsene können noch etwas daraus lernen :). „Als das Leben mich aufgab“, bekommt von mir vier Bücherpunkte! Mehr auf meinem Blog: phantastischebucherwelt.wordpress.com

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  • Als das Leben mich aufgab

    Als das Leben mich aufgab

    jessi_here

    07. August 2017 um 17:02

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/Inhalt:Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.Quelle: zeilengold-verlag.deMeinung:    "Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht."Das Cover sieht wirklich toll aus, es strahlt irgendwie schon etwas sehr Trauiges aus und vermittelt daher auch gut die Stimmung in dem Buch. Da ich ein großer Fan von Blau bin, hat es mir auch daher schon sehr gut gefallen. Durch die Federn und die Vögel bekommt das Cover nochmal einen anderen Touch.Der Schreibstil der Autorin ist hier meist verträumt und einfach, es wird aber auch sehr tiefgründig geschrieben (wenn ihr versteht, was ich meine) und die Gefühle, welche sie vermitteln wollte, kommen toll beim Leser an. Der Satzbau und auch die Wortwahl sind nicht sehr anspruchsvoll, daher kommt man sehr schnell voran und auch die manchmal humorvollen Szenen, aber auch durch viele nachdenkliche Szenen, möchte man immer weiter lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Perspektive von Mai.Zu Beginn lernen wir Mai kenne, sie sitzt im Warteraum des Himmels, doch kann anscheinend ihr irdisches Leben noch nicht loslassen. Daher wird sie mit ein paar Briefen zurückgeschickt und muss diese Leute aus ihrem früheren Leben ausfindig machen und ihnen diese Briefe geben, erst dann kann sie weiterziehen. Durch Naoma bekommt sie auf der Erde dann noch unverhoffte Hilfe.Ney hat mir ihr Buch schon vor ein paar Wochen geschickt, warum ich es erst jetzt gelesen habe, weiß ich auch nicht so recht. Ich setzte mich also am Abend hin und wollte nur mal den Prolog lesen, zack, waren schon 80 Seiten gelesen, das Buch konnte mich also sofort fesseln. Normalerweise lese ich Fantasy, ein solches Buch gehört eher weniger zu denen, die ich mir aussuchen würde, aber das es von Ney ist, musste es gelesen werden.Ich wusste nicht so recht, was ich von der Idee halten sollte, daher habe ich es einfach auf mich zukommen lassen. Mai mochte ich ab der ersten Seite, da sie wie ein Mauerblümchen, aber auch wie ein starkes Mädchen wirkt, hier gibt es also eine sehr gute Mischung. Gespannt wartete ich darauf, dass sie endlich auf die Erde kam, um ihre Briefe zu verteilen, das stellte ich mir ohne Erinnerungen etwas schwierig vor, aber gleich zu Beginn begegnet sie einem Mädchen, welches ihr im Lauf der Geschichte noch helfen wird. Was ich besonders witzig fand, auch wenn andere Leute sie darauf angesprochen haben, war, dass Mai im gesamten Buch ohne Schuhe ihre Aufgabe verrichtet. Sie ist ja tot und fühlt nichts mehr, aber hier musste ich dann doch sehr oft schmunzeln.    "Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe."Es war sehr schön zu lesen, wie Mai alle Leute, denen die Briefe gehörten, fand und wie diese reagierten. Bei manchen dauerte es länger und bei manchen ging es ziemlich flott, dass sie die Briefe bekamen. Wer so neugierig wie ich ist, will natürlich wissen, was denn nun in diesen Briefen steht. Auch das erfährt man als Leser, man bekommt alle Briefe zu lesen und die waren wirklich toll geschrieben, ich spürte richtig, wie sich Mai beim Schreiben gefühlt haben muss. Aber es geht nicht nur um die Briefe, es geht auch um Lektionen, welche Mai im Laufe der Geschichte lernt, Lektionen über das Leben. Dadurch, dass sie einige ihrer früheren Freunde wieder trifft, wird ihr einiges klar und sie denkt sehr viel über das Leben nach. Diese Stellen regen wirklich zum Nachdenken an, da es jeden von uns betrifft. Daher rate ich, dass man das Buch nur liest, wenn man nicht gerade in einem Tief ist, sonst zerstört das Buch einen emotional.Nach einige Zeit kam dann auch der mysteriöse Raven dazu. Man erfährt hier sehr wenig über ihn und auch wirkte es nicht so, als würde er eine wichtige Rolle in dem Buch spielen (Ney hat mir aber verraten, dass es noch mehr von ihm geben wird *top secret*). Ich konnte ihn nie einschätzen und habe auch keine wirkliche Verbindung zu diesem Charakter aufbauen könne. Dafür aber mochte ich Naoma umso lieber, sie ist sehr wiff und hilft Mai wirklich so gut es geht, das fand ich wirklich süß. Hier spielt also auch das Thema Freundschaft eine zentrale Rolle, denn Mai und Naoma verbringen sehr viel Zeit zusammen und näher sich daher an.Das Ende war dann auch wunderschön und ich musste fast weinen. (Nein Ney, du hast mich nicht zum Weinen gebracht) Das Buch hätte für mich ruhig noch länger sein können, als diese 200 Seiten, denn es hat mich sehr berührt und mir gezeigt, auf was es im Leben ankommt.Dann gibt es noch die Gestaltung des Buches, auf die ich hinweisen möchte. Es sind einige sehr schöne Illustrationen enthalten und bei jeden Kapitel (welche hier Lektionen heißen) gibt es eine Lektion am Anfang. Eine solche ist z.B.:   "Du wirst dich nicht an dein ganzes Leben erinnern können. Also behalte all die schönen Gedanken und vergiss, was dich innerlich zerbrechen lässt."Stellt euch die Arbeit vor, 43 solcher, wirklich guten, Lektionen zu schreiben und so schön zu formulieren! Da bewundere ich Ney wirklich sehr dafür, denn sie hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Die Lektionen haben mir fast am besten gefallen, da diese gut durchdacht und wirklich schön geschrieben waren.Fazit:Das Buch hat mich sehr berührt, ich hätte das niemals erwartet, Ney hätte das niemals erwartet, das Universum hätte das niemals erwartet, aber so war es. Es war einfach wunderschön zu lesen, daher vergebe ich volle 5 von 5 Sterne.

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  • anders als erwartet aber dennoch gut

    Als das Leben mich aufgab

    Manja82

    03. August 2017 um 17:54

    KurzbeschreibungAls das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe…Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.(Quelle: Zeilengold Verlag)Meine MeinungDer Roman „Als das Leben mich aufgab“ stammt von der jungen Autorin Ney Sceatcher. Für mich war dies nicht der erste Roman der Autorin und so war ich natürlich sehr neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr angesprochen und so begann ich gespannt mit dem Lesen.Die Charaktere sind der Autorin recht gut gelungen. Als Leser konnte ich sie mir gut vorstellen und mich in die Handlungen hineinversetzen.Mai ist 16 Jahre alt. Sie ist bereits verstorben und nun soll sie Briefe, die sie an ganz bestimmte Personen geschrieben hat, persönlich überbringen. Allerdings hat sie keinerlei Erinnerung an sich selbst vor dem Tod. Mai als Person empfand ich irgendwie als interessant gehalten. Man weiß als Leser meist nur so viel wie sie und entdeckt so quasi ihr Leben vor dem Tod. Auf mich wirkte Mai authentisch und gut beschrieben.Naoma begleitet Mai auf ihrer Mission. Auch sie wirkte auf mich realistisch und glaubhaft gezeichnet, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte.Raven wirkte auf mich ein wenig blass und undurchsichtig. Bei ihm wusste ich nicht immer wie ich ihn nehmen sollte, er blieb mir zum Teil richtig fremd.Die Nebenfiguren dieser Geschichte sind der Autorin ebenso gelungen. Auch sie konnte ich mir gut vorstellen, sie passen gut ins Gesamtgeschehen hinein.Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ney Sceatcher schreibt sehr flüssig und wirklich angenehm lesbar. Man kommt so auch flott durch das Geschehen. Immer wieder tauchen hier Briefe auf, die Mai ausliefert. Diese sind sehr schön geschrieben. Als Leser ist man stets interessiert daran zu erfahren was im nächsten Brief steht.Die Handlung entwickelte sich irgendwie total anders als ich es erwartet hatte. Es dreht sich hier alles um ein doch recht bedrückendes Thema, die Autorin schafft es aber durch humorvolle Szenen diese Stimmung aufzulockern. Hinzu kommen Spannung und auch diverse Geheimnisse, die es aufzudecken gilt.Das Ende ist passend zur Gesamtgeschichte gestaltet. Es rundet das Geschehen gut ab, obwohl ein paar kleinere Fragen dennoch offen bleiben. Mir hat es aber dennoch gefallen.FazitAbschließend gesagt ist „Als das Leben mich aufgab“ von Ney Sceatcher ein Roman, der anders ist als ich es erwartet hatte.Charaktere, die vorstellbar beschrieben sind, ein gut zu lesender angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, in der es um ein bedrückendes Thema geht und die spannend gehalten ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

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  • Über das Leben und den Tod

    Als das Leben mich aufgab

    worttaenzerin

    31. July 2017 um 11:00

    *SchreibstilDie junge Autorin Ney Sceatcher hat einen wunderbaren Schreibstil, den ich wirklich gerne gelesen habe. Sie baute viele erinnerungswürdige Zitate ein, die ich mir gleich im Kindle markiert habe. Ihr Schreibstil lässt sich sehr leicht lesen und ist daher für jede Zielgruppe gut lesbar. *Daran könnte man arbeitenIch hätte mir die Rolle von Ravens Charakter noch ein wenig ausgeschöpfter gewünscht, da ich mir bei ihm manchmal unsicher war und sein Charakter noch sehr stark im Dunkeln lag.  Bei ihm habe ich jedenfalls noch Potenzial gesehen.*Das ist gelungenDie Message und auch die Zitate zu Beginn der einzelnen Kapitel haben mir besonders gut gefallen. Ein eigentlich eher bedrückendes Thema, der Tod, wird in diesem Roman auf eine angenehme, humorvolle, aber auch tiefgründige Art und Weise behandelt, was dem Ganzen etwas Frische verleiht. Es ist weder zu humorvoll, noch zu bedrückend geschrieben und sehr ausgeglichen. Die Geschichte ist spannend geschrieben und es verbirgen sich einige Geheimnisse in den Seiten, die es zu lüften gilt. Die Handlungen und Gedanken der Protagonistin sind nachvollziehbar und ihr Charakter schön ausgebaut. Auch Naoma, die die Protagonistin Mai bei ihrer Aufgabe begleitet, kommt sehr authentisch rüber und überzeugt auch vor allem ganz am Ende noch einmal. Die Briefe, die Mai ausliefert sind wunderbar geschrieben, ohne zu aufgesetzt zu wirken und es ist spannend zu erfahren, was wohl im nächsten steht. Ein tolles Buch über das Leben und den Tod. *FazitDas Buch übermittelt sehr schöne Gedankengänge und einen interessanten Umgang mit dem Tod und dem Leben, weshalb es immer wieder zum Denken anregt und Einfluss auf die eigene Sichtweise auf das Leben nimmt. Ein wirklich schönes Buch, dass ich vor allem auch jungen Lesern ab 12 Jahren empfehlen kann..

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  • Bemerkenswerte Geschichte

    Als das Leben mich aufgab

    Marieliese

    31. July 2017 um 00:52

    "Als das Leben mich aufgab" ist ein Roman von Ney Sceatcher und ist 2017 im Zeilengold Verlag erschienen. Die Handlung spielt in der Gegenwart in einer kleinen Stadt. Mit der 16jährigen Mai hat es eine besondere Bewandtnis: Sie ist bereits verstorben und erfährt in den Vorräumlichkeiten zum Himmel, dass sie Briefe, die sie an bestimmte Personen vor ihrem Tod schrieb, noch vor allem weiteren persönlich überbringen muss. Hinzu kommt, dass sie weder ihren Namen weiß, noch eine Erinnerung an ihre Person hat. Es wird ihr versichert, dass ihr Gedächtnis im Laufe der Briefübergaben wiederkehren würde. Als gewissermaßen Untote landet sie dann barfuß in einem Park auf der Erde. Ihrem Auftrag kommt Mai nicht durchgehend aber dann doch gewissenhaft nach und hat dabei Hilfe von Naoma und Raven, zu denen sie nach und nach Vertrauen aufbaut. Auch Leo, ihrem ehemaligen Freund und Beatrice, mit der sie zusammen aufgewachsen ist, begegnet sie wieder. Zentrales Thema ist die Auseinandersetzung der Protagonistin mit dem Tod und dem, was für sie im Leben wichtig war und ist. Nur so kann sie das Diesseits abschließen. Das Geschehen wird nicht in Kapitel sondern in Lektionen und Briefe eingeteilt, wobei am Anfang jeder Lektion eine Erkenntnis oder Weisheit Mais beschrieben ist. Das Innenleben Mais und die Handlung werden schlüssig dargestellt, wenngleich es manchmal an Übergangsinformationen fehlt. Die Autorin versteht es aber trotzdem, mit ihrer leichten Art zu schreiben, mich als Leser an der Hand zu fassen und mit sich fortzuziehen in eine fiktive und doch so gegenwartsnahe Welt eines Teenagers. Das schafft sie schon mit dem anmutigen und ausdrucksstarken Cover. Dieses gewährt einen buchstäblichen Einblick in das Erleben der Protagonistin. Dass das abgebildete Mädchen vom Betrachter abgewandt ist, unterstreicht das, wie ich als Leserin eine Ich-Erzählung wahrnehme. Sie lädt gewissermaßen ein, ihr über die Schulter zu blicken. Das gleißende Licht, das ihr entgegenstrahlt lässt Geheimnisvolles vermuten und erwarten. Etwas unglaubwürdig stellt sich die Bewusstheit eines Mädchens in diesem Alter um so viele Weisheiten dar. Dies wirkt sich jedoch nicht aus auf Spannungsaufbau und Lesevergnügen. Ney Sceatcher schafft es Absatz für Absatz den Leser in Atem zu halten, um die Anspannung, die entsteht dann Schritt für Schritt gegen Ende des Buches schneller werdend wieder aufzulösen und Geheimnisse zu lüften. Es bleibt leider auch einiges im Dunkeln. So erfährt man zum Beispiel über Raven nur sehr wenig. Sprachlich entführt die Autorin den Leser sehr gut in das Innenleben einer 16jährigen. Neben einigen umgangssprachlichen Formulierungen tauchen jedoch an der einen oder anderen Stelle Grammatik- und Ausdrucksfehler auf. Das Buch spricht sicher eher jüngere Menschen an, die sich gerne mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Als ich das Buch fand, hat mich der Titel und das Cover sehr beeindruckt und der Klappentext sehr neugierig gemacht. Das Buch ist für mich einen Kauf wert, da es sich hier um eine sehr gut entwickelte und spannende Geschichte handelt, die es schafft, mich dem Alltag zu entreißen und zum tieferen Nachdenken anzuregen.                    

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  • Leserunde zu "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher

    Als das Leben mich aufgab

    Zeilengold_Verlag

    Wir laden euch herzlich zum gemeinsamen Lesen von "Als das Leben mich aufgab" ein.Worum es geht? Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens. Leseprobe: https://www.yumpu.com/de/embed/view/KsA4vG3nTPaJoZmM Seid ihr neugierig geworden, und habt Lust mit uns gemeinsam die Leserunde in den nächsten Wochen unsicher zu machen? Dann seid ihr hier richtig, denn ihr habt die Chance auf 15 E-Books. Um euch zu bewerben, beantwortet folgende Frage:An wen würdest du einen Brief schreiben? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen

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    • 164
  • wunderbare Geschichte

    Als das Leben mich aufgab

    Kenda

    29. July 2017 um 11:21

    Erste Worte:Wenn mir jemand gesagt hätte, das ich bald sterben würde, hätte ich gelacht.„Als das Leben mich aufgab“ liest sich sehr flüssig und ist auch fesselnd so dass es möglich ist das Buch in einem Rutsch durch zu lesen.Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Mir gefällt Mai sehr gut und ich finde es eigentlich recht unterhaltsam das der Augenmerk doch gelegentlich auf die nackten Füße fällt.Auch Naoma gefällt mir sehr gut. Sie ist mir auch sehr sympathisch und, auch wenn sie Anfangs anders wirkt, ist sie sehr liebenswert und hilfsbereit.Auch wenn Mai und Naoma es eigentlich nicht zwingend sind wirken sie so realistisch und irgendwie normal das macht mir die beiden noch sympathischer als sie eh schon sind.Die Szenen gefallen mir sehr gut auch wenn sie immer schnell ineinander über gehen. Allerdings finde ich die kürze und das Tempo gar nicht negativ. Es passt zu dem Gesamtbild. Mir war es möglich mich schnell in die Geschichte hinein zu denken.Das Cover ist ein Absoluter Hingucker und hat mich sehr gefesselt und schnell überzeugt. Was mir auch sehr gut gefallen hat war der Klappentext sowie die Innengestaltung mit den gelegentlichen Illustrationen, die waren auch absolut Phänomenal. Die einleitenden Worte mit denen jedes Kapitel beginnt regen sehr zum Nachdenken an und ich empfinde sie als sehr wertvoll.Anfangs, muss ich gestehen, war ich durchaus ein wenig skeptisch. Ein Buch über den Tod und das sterben das kann doch nur traurig und bedrückend enden. Aber dem war gar nicht so. Es wird hier sehr locker und selbstverständlich mit der Thematik umgegangen und dazu wird es noch in eine wunderbare Geschichte verpackt in der es auch um eine tolle neue Freundschaft geht. Ich war beim lesen positiv überrascht.Sehr gefallen hat mir auch die Länge des Romans, klar es ist relativ kurz und man hat es auch schnell gelesen aber es ist alles sehr stimmig und mehr zu erzählen war auch gar nicht notwendig.Der Schreibstil ist super, flüssig und locker und ich war von der Geschichte schnell gefesselt und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen auch die Emotionen kamen bei mir an.MEIN FAZIT:„Als das Leben mich aufgab“ ist ein tolles Buch das sich einer schwer Thematik widmet. Die Geschichte wurde aber locker und wie selbstverständlich umgesetzt so das bei mir kein beklemmendes Gefühl aufkam ich habe mich sogar recht wohl gefühlt beim lesen. Mir hat es sehr gefallen, besonders auch die anregenden Worte und die Illustration, so dass ich das Buch wirklich sehr empfehlen kann.

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  • Eine sehr berührende, entführende Geschichte, die das Herz berührt.

    Als das Leben mich aufgab

    Kirja_Fairy

    26. July 2017 um 23:43

    Handlung Der Klappentext fasst den Inhalt recht gut zusammen ohne aber zu viel zu verraten. Das Zitat oben verrät, dass die Protagonistin 16 Jahre alt und Schuh los ist. Sie weiß nichts über ihr Ableben, sondern nur, dass sie noch nicht ins Jenseits gehört. Sie hat zu viele unerledigte Dinge und so muss sie zuerst einige Briefe an verschiedene Menschen überbringen. Der Haken an der Geschichte? Sie kann sich an nichts erinnern – weder ihren Namen noch an die Namen auf den Briefen. Möchte sie die Erinnerungen ihrer Vergangenheit wecken? Meinung Das Cover ist wunderschön geworden. Man sieht ein Mädchen von hinten in einem Kleid und Federn, wie von Engelsflügeln sowie angedeutete Briefzeilen. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Die Bilder innerhalb des Buches sind schöne Ergänzungen zu den jeweiligen Szenen und transportieren die Bilder der Figuren sehr gut. Mai, so nennt sich die Protagonistin in Ermangelung ihrer Erinnerung, entführt in eine komplett andere Welt und andere Sichtweisen. Es ist geheimnisvoll die verschiedenen Stationen mit Mai zu erleben. Die Überschriften wurden hier nicht nach Kapitel benannt, sondern nach Lektionen. Am Anfang jeder Lektion steht eine kurze Einleitung/ ein Zitat, welches sich auf das nachfolgende Kapitel bezieht und dieses wunderbar eröffnet. Es sind immer wieder kleine neue Einstiege, die aber die Spannung für jede einzelne Lektion aufrechterhalten und erhöhen, weil ich wissen wollte, wie dieses Zitat in das Kapitel passt. Am besten gefällt mir die Einleitung in die Lektion 43, also kurz vor dem Ende.„Zeit ist die kostbarste Währung der Welt, und ohne dass wir es merken, verspielen wir sie für Nebensächliches.“ Dieser einzelne Satz könnte keine bessere Erkenntnis bringen. Jeder einzelne Schritt führt Mai auf ihrem Weg weiter und bringt ihr neue Erfahrungen. Die Geschichte ist sehr emotional und erfassend. Das Thema grundsätzlich ist sehr ernst, aber auf eine Art und Weise von Ney Sceatcher verfasst worden, dass es zu Tränen rührt. Als ich das Buch beendet hatte, war ich ziemlich nachdenklich und habe es reflektiert. Ich lese normalerweise sehr gerne zügig und erfasse die Bücher auch gut, aber wenn ein Buch aus meiner Sicht ein anderes Tempo verdient hat, dann erhält es dies auch. Ich habe aufgrund einer privaten Veranstaltung das Buch unterbrochen und ihm danach wieder die volle Aufmerksamkeit geschenkt. Die Geschichte ist für mich so ergreifend und inhaltlich auch einfach so wahr, dass ich es auf jeden Fall noch als Print-Version bei mir zuhause haben möchte. Fazit Ich muss sagen, dass mir in der letzten Zeit keine Rezension so schwergefallen ist wie diese. Dies lag nicht an dem Buch, sondern an meinem Wunsch eine Rezension zu verfassen, welche dem Buch gerecht wird. Ich wollte keinen Inhalt verraten und es sehr viel was darüber zu erzählen möglich wäre. Mais Reise erfasst Bereiche, mit denen man sich im Alltag nicht beschäftigt und die eigentlich so viel mehr Aufmerksamkeit verdienen. Das Buch erhält eine eindeutige Lese- und Kaufempfehlung und ich freue mich sehr, dass ich das Buch lesen durfte! <3 Ich bedanke mich beim Zeilengold Verlag, dass ich zu den Rezesenten für das Buch gehöre! Es hat mich um eine Erfahrung bereichert <3 

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