Ngaio Marsh

 3.5 Sterne bei 60 Bewertungen
Autorin von Scales of Justice, Stumme Zeugen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ngaio Marsh

Edith Ngaio Marsh verstarb am 18. Januar 1982 in Christchurch.

Alle Bücher von Ngaio Marsh

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Ein Schuss im Theater.

Ein Schuss im Theater.

 (2)
Erschienen am 01.01.1957
Das Todesspiel

Das Todesspiel

 (1)
Erschienen am 01.01.1970
Mord im Atelier : Kriminalroman.

Mord im Atelier : Kriminalroman.

 (1)
Erschienen am 01.01.1958
Ein Schuss im Theater

Ein Schuss im Theater

 (1)
Erschienen am 01.01.1988
Miss Bellamys grosser Tag

Miss Bellamys grosser Tag

 (1)
Erschienen am 01.01.1962
Ouvertüre zum Tod - Der Champagner-Mord.

Ouvertüre zum Tod - Der Champagner-Mord.

 (1)
Erschienen am 01.01.1996

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Rezension zu "Death in a White Tie" von Ngaio Marsh

Rezension zu "Death in a White Tie" von Ngaio Marsh
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Inspector Alleyn ermittelt in einem Fall von Erpressung in der High Society von London. Während der Ballsaison, in der junge Damen in die Gesellschaft eingeführt werden, versucht jemand, mit pikanten Details aus dem Privatleben der Familien Geld herauszuschlagen. Inspector Alleyn bittet seinen Freund Lord Robert "Bunchy" Gospell während der Festivitäten seine Augen offen zu halten und ihm bei seinen Ermittlungen zu helfen. Doch nach einer ereignisreichen Ballnacht wird die Leiche von Lord Gospell in einem Taxi aufgefunden, er wurde erstickt. Inspector Alleyn setzt nun alles daran, den Mörder seines Freundes zu fassen und den Erpresser dingfest zu machen. Ein klassischer Whodunnit-Krimi. Das beste der 3 Hörbücher aus dieser Reihe. Spannend, leicht verständlich und wieder eine großartige Leistung von Benedict Cumberbatch.

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Rezension zu "Scales of Justice" von Ngaio Marsh

Rezension zu "Scales of Justice" von Ngaio Marsh
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

England 1955: Das kleine, idyllische Örtchen Swevening liegt malerisch in typisch englischer Landschaft, doch die Geheimnisse, die es birgt, sind hässlich. So fürchtet sich der ansässige Landadel vor der Veröffentlichung von Sir Harold Lacklander's Memoiren. Als der Testamentsvollstrecker Colonel Cartarette ermordet wird, wird Inspector Alleyn mit den Ermittlungen betraut. Hierbei wird er konfrontiert mit kleinlichen Rachespielchen, der Verschwiegenheit der Oberschicht und dem Kampf um eine Riesenforelle, dem Old Un. Verdächtige gibt es daher genug: Mr Danberry-Phinn, ein verschrobener Katzenliebhaber, Commander Syce, ein Alkoholiker, der den Katzen seines Nachbarn schonmal mit Pfeil und Bogen ans Fell geht, Lady Lacklander, das ziemlich beleibte Familienoberhaupt der Lacklanders, ihr Sohn George und ihr Enkel Marc, die Tochter des Ermordeten Rose Cartarette und Verlobte von Marc sowie die Witwe Kitty Cartarette, die zweite Ehefrau des Toten und Stiefmutter von Rose. Zu guter Letzt ist dann noch die Krankenschwester Kettle zu erwähnen, die auf Grund ihrer Tätigkeit viel über die kleinen Geheimnisse der hohen Herrschaften zu erzählen weiß. Der Krimi von Ngaio Marsh ist ein typischer Whodunnit und allen zu empfehlen, die Agatha Christie mögen. Diese gekürzte Hörbuchfassung erinnert auch ein wenig an eine Episode von Inspector Barnaby-Midsumer Murders . Die Handlung ist wendungsreich und die Beziehungen der Personen untereinander äußerst verstrickt. Die Charaktere sind teilweise schön verschroben, typisch englisch würde man sagen, aber leider auch sehr klischeehaft. In der oberen Mittelschicht müssen eben alle ihre schmutzigen Geheimnisse haben. Leider hat der Protagonist, Inspector Alleyn, erst nach gut der Hälfte der Laufzeit seinen ersten Auftritt. Vorher werden alle Figuren ausgiebig eingeführt und die bestehenden Animositäten verdeutlicht. Der Polizist lässt sich davon aber wenig beeindrucken und schon gar nicht einschüchtern und löst den Fall schnell mit Sinn und Verstand. Alles in allem ein solider Krimi ohne Schnörkel. Herausragend ist aber diesmal auch wieder die Leistung des Sprechers und bekannten Schauspielers Benedict Cumberbatch. Wie auch schon im Vorgänger Artists in Crime haucht er den Figuren glaubhaft Leben ein und verleiht jedem Charakter den passenden Ton und Tiefe. Die Darstellung der fetten alten Lady Lacklander ist ein absoluter Hörgenuss und hat mich oft Schmunzeln lassen. Daher von mir ein extra Bewertungsstern für diese hervorragende Arbeit. Übrigens sind dieses Mal keine außerordentlichen Kenntnisse der englischen Sprache notwendig. Anders als in Artists in Crime muss man sich nicht Dutzende von Charakteren inklusive Alibi merken. Ein gutes Hörverständnis ist ausreichend. Es kommen meiner Meinung nach auch keine außergewöhnlichen Vokabeln mit Handlungsrelevanz vor, so dass man sich keine Gedanken machen muss, wie man das gehörte Wort eigentlich schreibt, damit man es nachschlagen kann. Also einfach zurücklehnen und zuhören.

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Rezension zu "Artists in Crime" von Ngaio Marsh

Rezension zu "Artists in Crime" von Ngaio Marsh
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Dieser Krimi der neuseeländischen Krimiautorin Ngaio Marsh (1895-1982) ist ein klassisches Murder-Mystery bzw. Whodunit. Wer Agatha Christie mag, der wird auch Ngaio Marsh mögen. "Artists in Crime" ist die sechste ihrer insgesamt 32 Detektivgeschichten aus dem Jahre 1938. Inhalt: Der Protagonist, Inspector Roderick Alleyn, trifft auf einer Schiffsreise von Neuseeland nach England, die Malerin Ms Agatha Troy. Er ist von ihr sofort hingerissen und umgekehrt, aber verbringen während der Reise trotzdem kaum Zeit miteinander. Nach Ankunft in England erhält Inspector Alleyn eine Nachricht von Scotland Yard. Er soll den Mord an einer jungen Frau aufklären. Das Kunstmodell wurde in Tattler's End getötet, Ms Troy's Studio. Als er dort ankommt, ist den versammelten Künstlern und auch der Polizei direkt klar, was geschehen ist. Sie wurde von den Künstlern 'versehentlich' in einen Dolch gestoßen, während sie sich in Pose legte. Unklar ist jedoch, wer den Dolch platzierte. Der Verdacht fällt auf den Künstler Garcia, der vermisst wird. Vermutlich auf der Flucht. Die Indizien für seine Täterschaft sind erdrückend. Alleyn muss Garcia finden, um den letzten Beweis zu finden und den Fall aufzuklären. Und bei alledem stehen ihm seine Gefühle für Ms Troy stets im Weg...
Für den Krimi an sich vergebe ich 3 Sterne. Da es sich hierbei um die gekürzte Hörbuchfassung handelt, kann ich nicht beurteilen, in wie weit die Handlung vom ursprünglichen Text abweicht und ob Atmosphäre, Zeichnung der Charaktere, Sprache etc. korrekt wiedergegeben wurden. Aber die Detektivgeschichte ist solide gemacht und alle Fakten wurden gegeben, damit der Zuhörer selbst die Möglichkeit hat, den Fall zu lösen. Ich persönlich fand es allerdings schwierig, der Handlung zu folgen. Obwohl mein Englisch sehr gut ist und ich auch viele englische Bücher lese und meine DVDs ausschließlich im Original anschaue, fehlte mir hier die visuelle Komponente. Es wird viel Slang verwendet und auch schon mal schnell geredet. Ohne zu wissen, wie die Wörter aussehen bzw. geschrieben werden oder die Situation zu 'sehen' , in der sie gesprochen werden, ist auch mir das Verstehen schwer gefallen. Außerdem gibt es über 10 Personen, die man zusätzlich auseinander halten muss. Wer ist wer und hat mit wem ein Verhältnis und wer hat welches Alibi? Fast unmöglich, wenn man keine Möglichkeit zum Blättern hat. Ich musste daher einige Passagen öfter anhören, um sicherzugehen, dass mir nichts Wichtiges entgangen ist. Nicht, dass dies zu bedauern gewesen wäre. Es ist ein Genuss, Benedict Cumberbatch 'The Sexiest Voice Alive' (Ja, ich stehe zu dieser Aussage.) zuzuhören. Mal abgesehen davon, dass seine Stimme bei weiblichen Personen sofort multiple Eisprünge auslöst (Orgasmus wäre schöner, es ist aber bisher noch kein solcher Fall bekannt geworden :-D), hat man ihn nicht ohne Grund für die Sprechrollen des Drachen Smaug und Sauron in der "The Hobbit"-Verfilmung besetzt. Man merkt auch in jeder Sekunde, dass er ein hervorragender Schauspieler ist (Sherlock, Abbitte, Four Lions, TinkerTailorSoldierSpy, WarHorse). Jede einzelne Figur, egal ob männlich oder weiblich, spricht er sehr facettenreich und gibt jedem Charakter Tiefe und Persönlichkeit. Ein überschwenglischer australischer Akzent, ein melodischer französischer Akzent, die Verletzlichkeit einer Künstlerseele oder die kühle Distanziertheit eines Polizisten sind stets glaubhaft und transportieren die Emotionen der Figuren gekonnt direkt ins Herz des Zuhörers. Daher ein extra Bewertungsstern für diese hervorragende Leistung des Sprechers.

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Ngaio Marsh wurde am 23. April 1895 in Merivale (Christchurch) (Neuseeland) geboren.

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