Ngugi wa Thiong'o Im Haus des Hüters

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Inhaltsangabe zu „Im Haus des Hüters“ von Ngugi wa Thiong'o

›Im Haus des Hüters‹ ist nach ›Träume in Zeiten des Krieges‹ der zweite Band der Lebenserinnerungen des kenianischen Schriftstellers Ngugi wa Thiong’o: ein einzigartiges Dokument der gesellschaftlichen Umbrüche in Kenia gegen Ende der britischen Kolonialzeit.

Es herrscht Ausnahmezustand in Kenia, der bewaffnete Aufstand der Mau-Mau-Bewegung für die Unabhängigkeit des Landes ist 1955 auf dem Höhepunkt. Für den sechzehnjährigen Ngugi wa Thiong’o wird seine Schule zum Refugium, das die Grausamkeiten des Krieges fernhält. Als er in den Ferien erstmals nach Hause zurückkehrt, findet er sein Dorf zerstört vor. Die politische Wirklichkeit bricht mit unbarmherziger Härte auch in seine Welt ein.

Mit suggestiver Kraft beschreibt Ngũgĩ wa Thiong’o einen Heranwachsenden auf der Suche nach seinem Platz in der Welt.

Gut geschriebener autobiografischer Roman, der einen differenzierten Blick auf Kenia während der Kolonialzeit wirft.

— Buchina

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  • Im Haus des Hüters

    Im Haus des Hüters

    HeikeM

    29. July 2013 um 12:30

    Mit „Im Haus des Hüters“ setzt Ngugi wa Thiong’o seine Lebenserinnerungen fort. Seine Jugendjahre verbringt er zum größten Teil in der Alliance High School, in die er im Januar 1955 aufgenommen wird. Erfährt der Leser im vorhergehenden Buch „Träume in Zeiten des Krieges“ vorrangig von der sozialen Situation, den Lebensumständen im Dorf und dem Alltagsleben, so liegt in diesem der Schwerpunkt eher auf der politischen Lage des Landes, die auch für den inzwischen jugendlichen Ngugi immer undurchsichtiger wird. Repressalien und Schikanen sind an der Tagesordnung. Kenia ist im Ausnahmezustand. Die Mau Mau, denen sich auch sein großer Bruder angeschlossen hat, kämpfen gegen die Kolonialmacht England. Im Schulbetrieb werden die Grausamkeiten weitgehend von dem Jungen ferngehalten, aber als er in den Ferien zum Ende des ersten Trimesters seine Familie besuchen will, fand er sein Dorf zerstört und die Familie zwangsumgesiedelt. Aber Ngugi nutzt seine Zeit an der Schule, er lernt und gibt sein Bestes, wie er es der Mutter versprach. Die Beschreibung von Ngugi wa Thiong’os Jugendjahren fand ich noch gelungener als die der Kindheit. Man erlebt einen heranwachsenden Jungen, der beginnt, die Welt mit eigenen Augen zu sehen, zu interpretieren, zu verstehen. Man kann seine Zweifel nachvollziehen. Diese werden besonders in Glaubensfragen deutlich. Beeindruckend empfand die die ungeheure Lernfreude des Jungen, dem der Bestand der Schulbibliothek recht schnell zu gering erscheint und der dadurch ständig auf der Suche nach passender Lektüre ist. „Im Haus des Hüters“ ist ein Teil einer Biografie, in dem sowohl Lebensfreude als auch große Traurigkeit mitschwingt. So wie es der Autor selbst erlebt hat, fühlt man mit dem Heranwachsenden mit und durchlebt als Leser alle Stationen seines jungen Lebens. Auch die sprachliche Umsetzung ist sehr gelungen. Ich habe das Buch in der deutschen Übersetzung von Thomas Brückner gelesen und kann mir nicht vorstellen, dass diese dem Buch auch nur im Geringsten etwas an Reiz genommen hat. Mir bleibt nach der Lektüre nur eine Zeit des Wartens auf eine Fortsetzung der Lebensgeschichte des Autors, die hoffentlich bald erscheinen wird. Bis dahin wünsche ich diesem Buch viele intersseierte und begeisterte Leser.

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