Buchreihe: Lebenserinnerungen von Ngugi wa Thiong'o

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Alle Bücher in chronologischer Reihenfolge

3 Bücher
  1. Band 1: Träume in Zeiten des Krieges

     (3)
    Ersterscheinung: 25.08.2010
    Aktuelle Ausgabe: 23.08.2012
    Ngugi wa Thiong'os liebevolle Mutter ist es, die dem Heranwachsenden nach dem Zerwürfnis mit dem Vater Geborgenheit bietet und den Boden für seine Träume bereitet. Sie schließen einen Pakt: Sie ermöglicht ihm den Schulbesuch, er verspricht im Gegenzug, immer sein Bestes zu geben - für N'gugi ein Leichtes. Wirklich schwer ist, zwischen Tradition und Moderne den eigenen Weg zu finden. Geboren im Kenia der 30er Jahre, wächst Ngugi im Schatten des Zweiten Weltkriegs auf, unter britischer Kolonialherrschaft und der entstehenden Mau-Mau-Befreiungsbewegung. Ngugi wa Thiong'os Erinnerungsbuch liest sich dabei wie ein Roman über das Erwachsenwerden fesselnd, zärtlich, schockierend und bisweilen komisch.
  2. Band 2: Im Haus des Hüters

     (2)
    Ersterscheinung: 27.03.2013
    Aktuelle Ausgabe: 22.09.2016
    ›Im Haus des Hüters‹ ist nach ›Träume in Zeiten des Krieges‹ der zweite Band der Lebenserinnerungen des kenianischen Schriftstellers Ngugi wa Thiong’o: ein einzigartiges Dokument der gesellschaftlichen Umbrüche in Kenia gegen Ende der britischen Kolonialzeit.

    Es herrscht Ausnahmezustand in Kenia, der bewaffnete Aufstand der Mau-Mau-Bewegung für die Unabhängigkeit des Landes ist 1955 auf dem Höhepunkt. Für den sechzehnjährigen Ngugi wa Thiong’o wird seine Schule zum Refugium, das die Grausamkeiten des Krieges fernhält. Als er in den Ferien erstmals nach Hause zurückkehrt, findet er sein Dorf zerstört vor. Die politische Wirklichkeit bricht mit unbarmherziger Härte auch in seine Welt ein.

    Mit suggestiver Kraft beschreibt Ngũgĩ wa Thiong’o einen Heranwachsenden auf der Suche nach seinem Platz in der Welt.
  3. Band 3: Geburt eines Traumwebers

     (1)
    Ersterscheinung: 12.10.2016
    Aktuelle Ausgabe: 22.02.2018
    Im dritten Band seiner Erinnerungen erzählt Ngũgĩ wa Thiong’o von der Zeit des afrikanischen Aufbruchs – persönlich, gesellschaftlich, politisch.

    Die Jahre von 1959 bis 1964 verbrachte Thiong’o an der Universität in Uganda. Es ist die Zeit der Unabhängigkeitsbewegungen der afrikanischen Kolonien, die Kolonialreiche zerfallen und neue Nationen werden geboren. Thiong‘o wird zugleich Zeuge und Antreiber dieses Umbruchs, erlebt koloniale Unterdrückung am eigenen Leib und setzt ihr den unbedingten Willen zu einer eigenen Identität entgegen. Gemeinsam mit Chinua Achebe erfindet er die afrikanische Literatur neu, gibt ihr eine eigene Stimme und die afrikanischen Sprachen zurück. So entwickelte Thiong’o sich in seinen Jahren an der Universität zu dem Meistererzähler, als den wir ihn heute kennen.

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