Die 11- jährige Nhung ist Tochter vietnamesischer Flüchtlinge und wächst nun in einer eiskalten und unwirtlichen Gegend in den Niederlanden auf. Der Vater hat sich ernut aus dem Staub gemacht, auf der Suche nach einer neuen Heimat und einem lang ersehnten Sohn. Die Mutter wird zunehmend verzweifelt, driftet ab in die Depression. Nhung fällt es schwer in einer Welt voller Huren, Zahnpastaverkäfer und spielsüchtiger Außenseiter ihren Platz zu finden. Was ihr bleibt ist ihre Fantasie und eine Dohle, welche sie als einzige Freundin betrachtet.
Auf düstere, magische und teils aberwitzige Weise erzählt Nhung Dam vom Fremdsein und den begrenzten Möglichkeiten einer Kindheit in (fremden-) feindlicher Umgebung ohne Halt und menschlicher Wärme. Eine tragische Geschichte voller Unschuld und Hoffnung, Streben und Verzweiflung. Traumhafte Bilder und kindliche Gedanken machen das Buch zu einem psychedelischen Erlebnis.





