Niña Weijers

 2 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Die Konsequenzen.

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Die Konsequenzen

Die Konsequenzen

 (3)
Erschienen am 08.08.2016

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Rezension zu "Die Konsequenzen" von Niña Weijers

Wer manipuliert wen?
Leseratte2007vor 2 Jahren

Darum geht es (Klappentext):

Als Kind war Minnie Panis allen ein Rätsel, ihrer Mutter, den Lehrern, dem Arzt, der sie schon als Säugling behandelt hat: das Baby, das nicht schreien wollte. Mit Ende zwanzig ist sie immer noch zurückhaltend, nur scheinbar zerbrechlich, auf jeden Fall bezaubernd anders – und gleichzeitig ein Star in der niederländischen Kunstszene. Unerschrocken und mit leidenschaftlicher Neugier legt Minnie das eigene Leben unters Mikroskop, stellt in ihren Werken gewagte Fragen nach dem Verschmelzen von Leben und Kunst, der Lust, aus dem eigenen Dasein zu verschwinden. Der Fotograf, mit dem sie eine lose sexuelle Beziehung verbindet, kommt ihr als Partner bei ihrem neuen Projekt gerade recht. Doch die Konsequenzen lassen sich nicht absehen. Und die Frage ist: Wer manipuliert wen?

Meine Meinung:

Der Klappentext hört sich sehr interessant an und ich habe mir schon etwas Vorgestellt, in welche Richtung der Roman gehen könnte. Aber ich wurde schon ein wenig enttäuscht. Minnie ist eine verwirrende, sehr empfindsame junge Frau, die interessante Fragen stellt von denen ich auch gerne gelesen habe, aber teils waren mir die Gegebenheiten und Ideen/ Gedanken ein wenig zu wirr und zu durcheinander. Am Ende kam ich gar nicht mehr hinterher. Es passierte so viel, aber gleichzeitig auch so wenig. Es werden viele Erlebnisse angerissen, aber dann plötzlich wieder abgebrochen und eine andere Seite wird verfolgt. Dann kommt noch das Gespringe in den Zeiten hinzu und die Perspektivenwechsel, wenn man das so nennen kann. In dem Buch kommt nicht nur Minnie vor, sondern auch ihre Mutter, Minnies Vater, der Fotograph, der Arzt, der Minnie damals behandelt hat und seine Familie und das war für diese wenigen Seiten viel zu viel.
Minnies beruf und Karriere fand ich ja noch interessant und ihr gegenwärtiges Projekt war zwar irgendwie ein wenig seltsam, aber irgendwie auch interessant und spannend, aber dieses eigentliche Projekt kam nur am Rande vor und bildete nicht den Mittelpunkt der Geschichte. Ich fand es auch irgendwie blöd, dass ihr Geliebter einfach nur der Fotograph war, nicht mehr und auch nicht weniger. Aber weil der Mann keinen Namen hatte, konnte ich auch keine Bindung aufbauen und mich in ihn hineinversetzen. Das fand ich sehr schade.
Es wird zwar viel aus Minnies Sicht erzählt und ihre Gedanken genannt, aber so sachlich und beinahe emotionslos, dass ich mich gar nicht in sie hineinversetzen konnte.
Ich habe mir ziemlich viel vom Ende erwartet, aber es war ziemlich unbefriedigend. Es kommt mir so vor, als hätte die Autorin in der Mitte keine Lust mehr gehabt und so ist dann dieses Ende entstanden.
Leider kann ich das Buch gar nicht empfehlen und lest es einfach nicht, außer ihr wollt es unbedingt lesen.

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