Ni Jica Verführ die Hete!: Gay Romance

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Inhaltsangabe zu „Verführ die Hete!: Gay Romance“ von Ni Jica

Bei diesem Roman wurde einiges versucht, aber nicht gut umgesetzt. Das ist sehr schade.

— LiehsaH
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  • Netter Klappentext, schlechte Geschichte

    Verführ die Hete!: Gay Romance

    LiehsaH

    28. October 2017 um 20:53

    Das Cover halte ich für gut gelungen. Ich war zwar zunächst ein wenig irritiert, weil vier Personen zu sehen sind und im Klappentext nur drei erwähnt werden. Aber hübsch ist es trotzdem!Der Titel ist etwas verwirrend. Nicht die Bedeutung, aber die Darstellung auf dem Cover. Mir ist es einfach zu viel Text, falls das nachvollziehbar ist. Ich finde gute Reihentitel toll und gegen personenbezogene Bände habe ich auch nichts. Aber wenn die Titel so lang sind, sollte man sich mehrmals überlegen, ob man sie auf das Cover packt - oder eben als Hinweis irgendwo beim Klappentext hinschreibt und/oder ins Impressum. Aber das ist eine rein persönliche Ansicht.Erzählt wird aus wechselnden Ich-Perspektiven. Es kommen vier Personen zu Wort: Aidan, Mark, Marks Freundin und Marks Chef. Eine interessante Konstellation, nicht wahr? Leider denke ich, dass man gut auf einige Sichtweisen hätte verzichten können. Möglicherweise hätte man das Ganze sogar nur aus Marks Sicht schreiben können, weil er im Fokus der Geschichte steht. Mir haben die vielen Perspektiven bei so einer überschaubaren Geschichte keinen Mehrwert geboten.Neben den vielen Perspektiven hat mir auch der Schreibstil nicht gefallen. In der Ich-Perspektive kann man natürlich eher umgangssprachlich schreiben. Trotzdem sollte man auf Redewendungen wie "flink wie ein Wiesel" o.ä. verzichten. Meistens wirkt das nur übertrieben - und nicht humorvoll (oder was auch immer man damit bezwecken wollte).Der Klappentext machte mich neugierig, aber er konnte nicht halten, was er versprach. Gleich der Anfang hat mich irritiert, denn der erste Abschnitt wird von Marks Freundin Anna erzählt. Das habe ich bei einer Gay Romance nicht erwartet. Es hätte eine interessante Abwechslung sein können, wenn man das Ganze anders angegangen wäre. Danach ging die Handlung langsam los. Es wurde deutlich interessanter. Leider verstrickte sich die Autorin in vermeintlich interessanten Wendungen, welche mich immer weniger überzeugten. Über das Ende bin ich froh, weil alles andere nicht gepasst hätte. Trotzdem wird das Buch dadurch nicht besser,"Sein schlanker und doch athletischer Körper könnte geradezu einer Modezeitschrift entsprungen sein." eBook, 1%, Position 22Die Charaktere sind flach und klischeebehaftet. An so mancher Stelle habe ich mich tierisch darüber aufgeregt. Warum macht man das? Darüber freuen sich die LeserInnen nicht. Auch den Figuren gegenüber ist das unfair, denn man hätte viel mehr aus ihnen machen können. Fazit: Neben zu vielen Perspektiven und einem ausbaufähigen Schreibstil ließ auch die Handlung zu wünschen übrig. Für mich ein enttäuschender Reihenauftakt und ein bedauernswertes Debüt. Nicht empfehlenswert.

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