Nia Gould

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Cover des Buches Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen (ISBN: 9783431050059)

Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen

 (5)
Erschienen am 27.03.2020

Neue Rezensionen zu Nia Gould

Cover des Buches Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen (ISBN: 9783431050059)Monika_Brigittes avatar

Rezension zu "Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen" von Nia Gould

Ein Geschenk für Katzenliebhaber
Monika_Brigittevor 5 Monaten

Sie ist die Muse vieler Künstler, Literaten und Kulturschaffenden - die Katze. Der fellige Begleiter inspirierte nicht nur Claude Monet, Pablo Picasso oder Georgia O`Keeffe, sondern auch die Künstlerin und Designerin Nia Gould. Die Autorin verband nun ihre beiden Leidenschaften miteinander und erschuf diese mitzische Hommage an die Kunstgeschichte.

21 ausgewählte Kunstepochen und -strömungen illustriert die Autorin in diesem Buch von ägyptischer Wandmalerei bis zu den Skulpturen der New Britisch Arts. Dabei legt die Künstlerin keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So findet sich weder ein romantisch in die Ferne blickender Kater alla Casper David Friedrich noch eine üppige beleibte barocke Mitze im herrschaftlichen Gewand eines Louis XIV. Dafür trumpft das Buch auf mit einer tänzelnden Katze am Seerosenteich, kubistisch bunten Fellnasen und surreal geformten Katz-Krabben-Wesen. Die Autorin legt den Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts - Impressionismus, Post-Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Pointilismus, Kobra, Pop-Art, Graffiti usw.

Wichtig zu erwähnen ist, dass in diesem Buch keine Gemälde von Künstlern abgedruckt sind. Vielmehr greift die Zeichnerin einzelne Charakteristika, wie bspw. die Seerosen von Monet auf und zeichnet sie in ihrem Stil. Auf je einer Doppelseite werden diese Charakteristika exzerpiert und erläutert. Dazu finden sich hier und da passende Zitate der jeweiligen Künstler der Epoche, was mir sehr gefiel. Die Erwartung, was ganzheitliche kunstwissenschaftliche Ansprüche an geht, sollte hier also heruntergeschraubt werden. 

Ziel des Buches ist es meiner Meinung nach, die Kunstepochen und -strömungen einem breiten Publikum unterhaltsam näher zu bringen. Wer mag den schließlich keine Katzen?

Mir machte es Spaß, durch die Seiten zu blättern und etwas an der Oberfläche der Kunstgeschichte herumzukratzen. Ich kann mir das Buch gut als Geschenk vorstellen, mir fallen da ein paar Katzenmamas und -papas in meinem Bekanntenkreis ein, die sich über dieses hübsch aufbereitete Buch freuen würden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist außerdem wirklich top.

 

EINE GESCHICHTE DER KUNST IN 21 KATZEN| Nia Gould| Bastei Lübbe| 2020| 96 Seiten| 12 €

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Cover des Buches Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen (ISBN: 9783431050059)Zauberberggasts avatar

Rezension zu "Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen" von Nia Gould

Was Sie schon immer über Kunst in Kombination mit Katzen wissen wollten...
Zauberberggastvor 2 Jahren

Katzen sind schon immer die Diven unter den Haustieren gewesen. Elegant, oft unnahbar und mit einem Hauch von Snobismus streichen sie durch unsere Wohnzimmer und Gärten. Ihr anarchistisches, freies und unangepasstes Wesen, haben sie mit vielen Künstlern gemeinsam. Dies und die Tatsache, dass es im alten Ägypten einen Kult um die felligen Vierbeiner gab und dass so mancher große Künstler sich eine Katze als Haustier hielt, veranlasste die Autorin und Künstlerin Nia Gould dazu, ihren Überblick über die Kunstgeschichte mithilfe von Katzen zu illustrieren.


Jeder Kapitelanfang wird mit einer Katze eröffnet, die dem Stil der jeweiligen Kunstepoche nachempfunden ist. Dazu gibt es einen einführenden Text. Danach folgt jeweils eine Doppelseite mit "Schnipselwissen", also kurzen Textbausteinen, die Infos zu den wichtigsten Stilmerkmalen der jeweiligen Strömung sowie Hintergrundinfos und Wissenswertes beinhalten - umrahmt von Illustrationen. Die grafische Gestaltung der Doppelseiten ist sehr ansprechend und abwechslungsreich. Sehr schön finde ich auch die eingestreuten Selbstaussagen bzw. die Zitate bekannter Künstler.


Die Illustrationen wie auch die Texte sind mit einem gewissen Augenzwinkern verfasst, entbehren aber dennoch nicht einer gewissen lexikalischen Nüchternheit und der Intention zu informieren. Dieses Buch soll unterhalten und den Betrachter optisch erfreuen. Wenn er nebenbei noch etwas über Kunstgeschichte lernt, umso besser!


Auf Vollständigkeit der Kunstströmungen setzt die Verfasserin nicht, im Gegenteil: Mut zur Lücke ist hier Programm. Ein klassizistisches Kätzchen oder ein romantisches Katzenbild nach Art der Präraffaeliten beispielsweise sucht man hier vergebens. Auf die Beschreibung der Renaissance-Malerei folgt acht Seiten später schon der Impressionismus. Fast Zwei Drittel des Buches sind der modernen Malerei ab Ende des 19. Jahrhunderts gewidmet. Am Ende des Buches findet sich ein Zeitstrahl für den Überblick über die genannten Strömungen und die wichtigsten Künstler.


Wer mal wieder sein Wissen über die Kunstgeschichte auffrischen möchte, ohne allzu tief ins Detail zu gehen, für den ist “Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen” das richtige Buch. Wer darüberhinaus noch Katzen als seine liebsten Haustiere bezeichnen würde, dem lege ich dieses farbenfrohe Sachbuch unbedingt ans Herz. Insgesamt ein kurzweiliger, lehrreicher Zeitvertreib.

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Cover des Buches Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen (ISBN: 9783431050059)A

Rezension zu "Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen" von Nia Gould

Kunst in 21 Katzen
Angellika_Buenzelvor 2 Jahren

Als ich das Buch „Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen“ gesehen habe, wollte ich es sofort haben. Doch schon nach wenigen Seiten wurde ich enttäuscht. Dabei ist die Idee hinter dem Buch wirklich toll: Die Geschichte der Kunst wird in kurzen Erklärtexten zusammengefasst und die wichtigsten Merkmale werden mit Hilfe von Bildern dargestellt. Und natürlich dürfen die bekanntesten Maler der Epochen nicht fehlen.

Aber was hat mich nun gestört?
Die Erwähnung der wichtigsten Maler setzt für mich voraus, dass auch ihre Bilder präsentiert werden. Wenn die Rede von Munks Seerosen ist, müssen diese auch gezeigt werden. Aber das geschah sehr selten und wenn diese gezeigt wurden, dann stammen sie aus der Feder der Autorin, was meiner Meinung nach nicht der Sinn der Sache ist. Ich will die Originale sehen, um mir ein richtiges Bild machen zu können.
Die Bilder der Autorin sind mal gelungen und mal nicht. Meinen Kunstgeschmack hat sie jedenfalls nicht getroffen. Und meiner Meinung nach hat sie auch nicht immer im vorgestellten Stil gemalt. So auch die Erklärtexte, mal fand ich sie gelungen, dann wiederrum zu kurz und eindimensional. Die Witze konnten mich nicht immer erheitern, lieber hätte ich mehr Infos geliefert bekommen.

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