Niamh O'Connor

 3.4 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Opferspiel, Rachespiel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Niamh O'Connor

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Opferspiel

Opferspiel

 (15)
Erschienen am 09.07.2012
Rachespiel

Rachespiel

 (4)
Erschienen am 12.08.2013
Opferspiel: Thriller

Opferspiel: Thriller

 (2)
Erschienen am 09.07.2012
Rachespiel: Thriller

Rachespiel: Thriller

 (0)
Erschienen am 09.08.2013
Too Close For Comfort

Too Close For Comfort

 (0)
Erschienen am 14.03.2013
If I Never See You Again

If I Never See You Again

 (0)
Erschienen am 01.02.2011
Cracking Crime

Cracking Crime

 (0)
Erschienen am 01.04.2002
Blink

Blink

 (0)
Erschienen am 24.04.2014

Neue Rezensionen zu Niamh O'Connor

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Rezension zu "Opferspiel" von Niamh O'Connor

Eine Frau – ein Killer – ein tödliches Spiel ohne Regeln
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Jo Birminghams Leben als allein erziehende Mutter und Kommissarin bei der Dubliner Polizei gleicht einem Drahtseilakt. Dass ihr Chef gleichzeitig ihr Exmann ist, macht die Situation nicht gerade leichter. Als eine Folge brutaler Morde die Stadt erschüttert, entdeckt Jo den entscheidenden Hinweis, der eine Spur zum Täter liefert. Auch scheint zwischen den Morden und dem mysteriösen Entführungsfall „Katie Freeman“ eine Verbindung zu bestehen. Das Mädchen muss Schreckliches erlebt haben, denn obwohl sie körperlich unversehrt zurückgekehrt ist, spricht sie seitdem kein Wort mehr. Dabei kann nur sie die Polizei zu ihrem Peiniger führen …

Das Buch ist ok, fand er nur nicht so spannend, wie ich dachte.

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Rezension zu "Opferspiel" von Niamh O'Connor

Wie, Dramaturgie?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Es besteht ein deutlicher Unterschied zwischen journalistischer Aufbereitung REALER Verbrechen, samt Motiven und Beteiligten und einer, aus eigener Kreativität und Fantasie geschöpften, FIKTIVEN Crime-Story. Wirklichkeitsabbild kontra Dramaturgie! Dem Debütthriller der irischen Journalistin und nun auch Krimi-Autorin fehlt es nicht an einem fesselnden Plot, auch nicht an vielschichtigen Individuen, sei es auf Seiten der ermittelnden Polizei Dublins oder der Opfer oder möglichen Täter. Auch dass Sprache Niamh O Connors täglich Brot ist, spürt man sofort.

Erkennbar zu kurz kommt in meinen Augen der dramaturgische Aspekt und die Logik. Die Story wird nahezu emotionslos und eindimensional aberzählt. Immer wieder blieb ich an unrunden, seltsamen Handlungsabläufen hängen (z.B. ruckt beim Autofahren der Fahrer, der Beifahrer nicht?, dann erst quietschen die Bremsen und das Auto bleibt stehen oder, in der gleichen Sequenz, legt sich jemand ein trockenes Papiertaschentuch flach in den Nacken - warum?), die für sich allein betrachtet vielleicht unbedeutend wären, aber in ihrer Häufung und Kontext unangenehm auffallen. "Kindersarggroße" Füße finde ich zudem ebenso befremdlich anmutend, wie oldfashioned (wenn überhaupt, dann haben doch eher die Schuhe diese Größe oder?)

Rund eine Woche lang begleitet der Leser die Kommissarin Jo Birmingham bei der, zuweilen unecht wirkenden, Aufklärung dieses Falles, wobei sie nahezu an jedem Tag einen neuen Verdacht ausspricht: Entweder ist XY unser Mörder oder das nächste Opfer. (???) Geradezu lächerlich und unoriginell fand ich die "bildhafte" Lösung, die ich leider zur Spoilervermeidung nicht benennen will (ein verdrehter Buchstabe ist der Schlüssel), wo die mangelnde Logik ganz offen zu Tage tritt. Der Showdown, eigentlich ausgestattet mit allen Optionen und Attributen für mögliche hohe Spannung und Dramatik, wird flach und hastig dahinerzählt. Nervenkitzel, Spiel mit der Angst sucht man hier vergeblich! Da muss in Zukunft "noch ne Schippe drauf"!

Laut Autorenanmerkung am Schluss, soll der Thriller einen Aufruf zu einer gerechteren Ausgewogenheit der Opfer- und Angeklagtenseiten vor irischen Gerichten unterstützen, um ein Nebenklagerecht für Opfer zu erreichen. Diese sinnvolle, wichtige Idee hätte sie vielleicht besser unterstrichen, wäre genau diese Problematik Grundtenor der Story gewesen. Die Figur des traumatisierten Mädchens im vorliegenden Roman, immerhin im Klappentext mit tragender Rolle versehen, verkommt zur beiläufigen Randfigur einer überfrachteten "Räuberpistole".

Ja, bliebe noch meine übliche Lieblingsrandnotiz zum leidigen Thema der deutschen Titelwahl. Es mag ja im Bücherregal hübsch aussehen, wenn Covergestaltung und Titel adrett von Roman zu Roman der selben Reihe abgestimmt werden. Wenn sie aber NICHTS mit dem individuellen Inhalt zu tun haben, bzw. mit JEDEM beliebig anderen Thriller, unterstützen sie ein Werk nicht, sondern ziehen es in die Belanglosigkeit hinunter. Der Folgeband heißt Rachespiel: Thriller - weiß in einigen Monaten noch irgendjemand an Hand des Titels, wie sich die einzelnen Romane inhaltlich unterschieden?

(T)

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Rezension zu "Rachespiel" von Niamh O'Connor

Drei Tage fade Polizeiarbeit in Dublin
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Nach Niamh O Connors Debüt-Thriller "Opferspiel", liegt nun ihr zweiter Roman in deutscher Übersetzung vor. Dass die Autorin Journalistin ist, erklärt den scheinbar lässig-leichten Erzählstil, der nur gelingen kann, wenn Sprache das Lieblingsmitteilungsmedium ist. Aus der inhaltlichen Darstellung verschiedenster Verbrechen der Dubliner Unterwelt, aber auch der High Society und der mühsamen, gefährlichen Ermittlungsarbeit der Gardaí mit der romanesken Gallionsfigur Jo Birmingham, ergibt sich eine Überlappung zum Genre des Kriminalromans.

Kritisch betrachtet könnte man meine Meinung als Schubladendenken verurteilen, aber für mich ist das Thrill-Element, trotzdem alle inhaltlichen Bestandteile eines entsprechenden Romanes vorhanden sind, deutlich zurückgeblieben. Beinahe belanglos schnattert (etwas salopp ausgedrückt) die Autorin den Haupt-Plot dahin, garniert ihn mit zahlreichen anschaulich beschriebenen Nebenbaustellen und schildert eine Kindesentführung, Morde, Vergewaltigungen in gleicher, verbal monotoner Wertigkeit, wie familiäre Hintergründe oder den Kleidungsstil der Protagonisten.

Für einen Thriller fehlten mir die berühmt-berüchtigten Spannungsbögen, ihr Anschwellen, das Lautwerden, auf einen Punkt zurasende, kaum aufzuhaltende Geschehen, der dramatische Kontrapunkt oder eine Wendung, Red Herrings, einen Knall, eine Erschütterung ... irgendetwas, was den Leser in jeder Hinsicht mitnimmt und aus einem schlichten Buch einen Pageturner macht. Nicht mitreisen, sondern mitREISSEN!

Einen kleinen Appetizer in diese erhoffte elektrisierende Richtung bietet Frau O Connor im Showdown an und beweist, dass sie könnte, wenn sie wollte. Story okay, Sprache okay, Figuren okay, aber mir fehlte die notwendige Dramaturgie, auch wenn sie karikiert oder überzeichnet. Der Fokus liegt auf der journalistischen, fast realen Wiedergabe einer (überdies recht konstruierte) Handlung in einem Zeitfenster von drei Tagen - ich hätte mir zusätzlich mehr kraftvolle Emotionen gewünscht.
(T)

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