Niamh O'Connor Opferspiel

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Inhaltsangabe zu „Opferspiel“ von Niamh O'Connor

Eine Frau – ein Killer – ein tödliches Spiel ohne Regeln Jo Birminghams Leben als alleinerziehende Mutter und Kommissarin bei der Dubliner Polizei gleicht einem Drahtseilakt. Dass ihr Chef gleichzeitig ihr Exmann ist, macht die Situation nicht gerade leichter. Als eine Folge brutaler Morde die Stadt erschüttert, entdeckt Jo den entscheidenden Hinweis, der eine Spur zum Täter liefert. Auch scheint zwischen den Morden und dem mysteriösen Entführungsfall „Katie Freeman“ eine Verbindung zu bestehen. Das Mädchen muss Schreckliches erlebt haben, denn obwohl sie körperlich unversehrt zurückgekehrt ist, spricht sie seitdem kein Wort mehr. Dabei kann nur sie die Polizei zu ihrem Peiniger führen … „Packend und Furcht einflößend – Sie werden Niamh O'Connor lieben.“ Tess Gerritsen

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  • Eine Frau – ein Killer – ein tödliches Spiel ohne Regeln

    Opferspiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2014 um 14:41

    Jo Birminghams Leben als allein erziehende Mutter und Kommissarin bei der Dubliner Polizei gleicht einem Drahtseilakt. Dass ihr Chef gleichzeitig ihr Exmann ist, macht die Situation nicht gerade leichter. Als eine Folge brutaler Morde die Stadt erschüttert, entdeckt Jo den entscheidenden Hinweis, der eine Spur zum Täter liefert. Auch scheint zwischen den Morden und dem mysteriösen Entführungsfall „Katie Freeman“ eine Verbindung zu bestehen. Das Mädchen muss Schreckliches erlebt haben, denn obwohl sie körperlich unversehrt zurückgekehrt ist, spricht sie seitdem kein Wort mehr. Dabei kann nur sie die Polizei zu ihrem Peiniger führen … Das Buch ist ok, fand er nur nicht so spannend, wie ich dachte.

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  • Wie, Dramaturgie?

    Opferspiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2013 um 13:00

    Es besteht ein deutlicher Unterschied zwischen journalistischer Aufbereitung REALER Verbrechen, samt Motiven und Beteiligten und einer, aus eigener Kreativität und Fantasie geschöpften, FIKTIVEN Crime-Story. Wirklichkeitsabbild kontra Dramaturgie! Dem Debütthriller der irischen Journalistin und nun auch Krimi-Autorin fehlt es nicht an einem fesselnden Plot, auch nicht an vielschichtigen Individuen, sei es auf Seiten der ermittelnden Polizei Dublins oder der Opfer oder möglichen Täter. Auch dass Sprache Niamh O Connors täglich Brot ist, spürt man sofort. Erkennbar zu kurz kommt in meinen Augen der dramaturgische Aspekt und die Logik. Die Story wird nahezu emotionslos und eindimensional aberzählt. Immer wieder blieb ich an unrunden, seltsamen Handlungsabläufen hängen (z.B. ruckt beim Autofahren der Fahrer, der Beifahrer nicht?, dann erst quietschen die Bremsen und das Auto bleibt stehen oder, in der gleichen Sequenz, legt sich jemand ein trockenes Papiertaschentuch flach in den Nacken - warum?), die für sich allein betrachtet vielleicht unbedeutend wären, aber in ihrer Häufung und Kontext unangenehm auffallen. "Kindersarggroße" Füße finde ich zudem ebenso befremdlich anmutend, wie oldfashioned (wenn überhaupt, dann haben doch eher die Schuhe diese Größe oder?) Rund eine Woche lang begleitet der Leser die Kommissarin Jo Birmingham bei der, zuweilen unecht wirkenden, Aufklärung dieses Falles, wobei sie nahezu an jedem Tag einen neuen Verdacht ausspricht: Entweder ist XY unser Mörder oder das nächste Opfer. (???) Geradezu lächerlich und unoriginell fand ich die "bildhafte" Lösung, die ich leider zur Spoilervermeidung nicht benennen will (ein verdrehter Buchstabe ist der Schlüssel), wo die mangelnde Logik ganz offen zu Tage tritt. Der Showdown, eigentlich ausgestattet mit allen Optionen und Attributen für mögliche hohe Spannung und Dramatik, wird flach und hastig dahinerzählt. Nervenkitzel, Spiel mit der Angst sucht man hier vergeblich! Da muss in Zukunft "noch ne Schippe drauf"! Laut Autorenanmerkung am Schluss, soll der Thriller einen Aufruf zu einer gerechteren Ausgewogenheit der Opfer- und Angeklagtenseiten vor irischen Gerichten unterstützen, um ein Nebenklagerecht für Opfer zu erreichen. Diese sinnvolle, wichtige Idee hätte sie vielleicht besser unterstrichen, wäre genau diese Problematik Grundtenor der Story gewesen. Die Figur des traumatisierten Mädchens im vorliegenden Roman, immerhin im Klappentext mit tragender Rolle versehen, verkommt zur beiläufigen Randfigur einer überfrachteten "Räuberpistole". Ja, bliebe noch meine übliche Lieblingsrandnotiz zum leidigen Thema der deutschen Titelwahl. Es mag ja im Bücherregal hübsch aussehen, wenn Covergestaltung und Titel adrett von Roman zu Roman der selben Reihe abgestimmt werden. Wenn sie aber NICHTS mit dem individuellen Inhalt zu tun haben, bzw. mit JEDEM beliebig anderen Thriller, unterstützen sie ein Werk nicht, sondern ziehen es in die Belanglosigkeit hinunter. Der Folgeband heißt Rachespiel: Thriller - weiß in einigen Monaten noch irgendjemand an Hand des Titels, wie sich die einzelnen Romane inhaltlich unterschieden? (T)

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  • Rezension zu "Opferspiel" von Niamh O'Connor

    Opferspiel
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    26. November 2012 um 08:21

    Jo Birmingham ist eine taffe Kommissarin, der es endlich gelungen ist, einmal die Leiterin eines Ermittlungsteams zu sein. Sie ist alleinerziehende Mutter des 16-jährigen Rory und des 1-jährigen Harry und zu allem Übel ist ihr Exmann auch noch ihr Vorgesetzter. Durch diesen neuen Fall kann sie endlich zeigen, was sie drauf hat und vielleicht gelingt es ihr ja, anschließend eine Versetzung erwirken zu können. Anfänglich ging es nur um die Prostituierte Rita Nulty, aber bald gibt es weitere Tote zu verzeichnen, so unter anderem einen Gangsterboss. Alle Morde finden innerhalb des Reviers statt, was schon verwundert. Bald steht fest, dass die Morde aller Wahrscheinlichkeit zusammenhängen und dass sie einen biblischen Hintergrund haben. Nachdem Jo das erkannt hat, weiß sie auch, wann es das nächste Opfer geben wird. Auch ist bald klar, dass es auf dem Revier eine undichte Stelle gibt, denn es gelangen immer wieder Informationen nach draußen. Obwohl sie anfänglich Probleme mit ihrem Ermittlerteam hat und auch ihr Exmann ihr nicht sonderlich behilflich ist, ist sie fest entschlossen, den Mörder zu finden und ihn zur Strecke zu bringen ... Niamh O'Connor hat mit diesem Buch ihr Romandebüt geschrieben. Gleichzeitig ist es der Auftakt einer Thrillerreihe um die Dubliner Kommissarin Jo Birmingham. Als alleinerziehende Mutter schafft sie den Spagat zwischen Kindererziehung und Fulltime-Job bei der Polizei. Sie ist eine starke Persönlichkeit, auch wenn in ihrem privaten Leben nicht alles nach Wunsch verläuft. Ihr Exmann ist gleichzeitig ihr Vorgesetzter, was noch zusätzlichen Stress bedeutet, denn obwohl er ausgezogen ist und eine Freundin hat, würde er gern wieder zu Hause einziehen wollen. Die Gefühlswelt der beiden konnte ich nicht ganz nachvollziehen, das war in meinen Augen nichts ganzes und nichts halbes. Jo kommt oftmals recht hart rüber. Wo ihre Kollegen ein wenig "weich" sind, muss sie sich den Männern gegenüber behaupten, sie lässt für sich keine Schwäche gelten. Sie ist in ihrer Art sehr bestimmend, was sie jetzt nicht unbedingt zum Sympathieträger machte. Von den anderen Protagonisten hat man leider nicht soviel Hintergrundwissen erfahren, wie ich es mir gewünscht hätte. So hätte ich gern ein wenig mehr über Dan, ihren Exmann erfahren. So hoffe ich, dass man vielleicht im Folgeband von ihm etwas mehr lesen kann. Die Story des Romans ist gut durchdacht und absolut glaubwürdig. Spannung wird schon von Beginn an aufgebaut, die sich bis zum Finale hin steigert. Die Lösung des Falls ist mehr als überraschend, weil man absolut keine Chance hatte, diesen Täter zu vermuten. Letztendlich ein spannender Thriller, der zwar einige Opfer zu verzeichnen hat, aber nicht so blutig und unappetitlich daherkommt. Er macht neugierig auf den Folgeband, denn wie es mit Jo und Dan weitergeht, das bleibt am Ende offen.

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  • Rezension zu "Opferspiel" von Niamh O'Connor

    Opferspiel
    Karr

    Karr

    10. September 2012 um 20:03

    Jo Birmingham ist Mordermittlerin im irischen Dublin. Eine Frau, die mitten im Leben steht, jetzt nach der Trennung von ihrem Mann alleinerziehend mit ihren beiden Kindern, dem 16jährigen Rory und dem kleinen Harry. Dass ihr Ex ist leider zugleich und immer noch ihr Vorgesetzter bei der Polizei ist, macht die Sache nicht leichter, und Jo hat den Verdacht, dass er ihre anstehende Beförderung verhindern will. Der Fall der toten Prostituierten Rita Nulty, der der Mörder eine Hand abgehackt hat, könnte jetzt der Fall sein, der Jo endlich die ersehnte Karriereschub bringt. Zumal schnell die nächsten Leichen auftauchen, die auf eine Mordserie hindeuten: eine Unterweltgröße wird umgebracht, ihr schlägt man die Zähne ein, andere Opfer sind ebenfalls auf die eine oder andere Art und Weise verstümmelt. Auffällig: alle Taten geschehen in den Grenzen des Reviers, in dem Jo arbeitet. Für Jo ist ganz schnell ganz klar: der Täter bezieht sich mit seinen Verstümmelungen und der Art, wie er seine Opfer foltert auf einen Bibelvers über den heiligen Thomas, seine Taten sind ein Rachefeldzug. Es scheint auch so, als habe er einen Informanten innerhalb der Polizei. Doch selbst als Jo den verräterischen Kollegen ausmacht, hilft es ihr nicht weiter: der Killer hat den Mann getötet. Das Krimi-Debüt von Niamh O'Connor, der "bekanntesten Kriminaljournalistinnen Irlands" überzeugt durch sein gut gezeichnetes Lokalkolorit – ihr Blick auf Dublin, die Veränderungen, die die Stadt durchmacht, bilden den Hintergrund für ihre Geschichte von Serienkiller, der sich am Bibelzitat von "Auge um Auge und Zahn um Zahn" entlangmordet. Deutlich auch die Sympathie, mit der Jo Birmingham gezeichnet wird, ihr Familienleben mit den Schulproblemen ihre Ältesten, ihrer noch nicht ganz ausgestandenen Beziehungskiste zum Ex-Mann und der Belastung im Beruf. Denn da muss Jo in der Männerwelt der Polizei ihre Frau stehen, und ganz besonders schlimm wird das, als ihr die angereisten Experten des Landespolizei den Fall aus der Hand nehmen wollen. Kompetenzgerangel, Kollegenneid und die ständige Überlastung zehren ganz klar an Jos Kräften. Fazit: Düsterer, sozial engagierter Polizeiroman mit hohem Drama-Anteil.

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  • Rezension zu "Opferspiel" von Niamh O'Connor

    Opferspiel
    Angelcurse

    Angelcurse

    14. July 2012 um 18:14

    Powered by Bookaddicted.de / Alleinerziehende Polizistin jagt böse Buben in Dublin Die alleinerziehende Polizistin Jo Birmingham bekommt zum ersten Mal einen Fall, den sie alleine leiten darf: Eine Prostituierte wurde tot aufgefunden und Jo kommt schon bald dahinter, dass ihre Ermordung religiöse Hintergründe hat. Doch nicht nur ihr Chef, der gleichzeitig ihr Exmann ist, legt ihr bei der Aufklärung andauernd Steine in den Weg. Hinzu kommt, dass der Mord möglicherweise in Verbindung mit der Entführung eines Mädchens steht, das seitdem nicht mehr spricht. Und Jo ist fest überzeugt, dass sie den Fall lösen kann, auch wenn ihr das keiner so richtig zutraut ... Bei "Opferspiel" handelt es sich um einen Thriller, der Spannung über die Länge aufbaut. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an und gipfelt am Ende in einem großen Finale. Soweit, so gut. Was ich etwas schwerer zu beurteilen finde, sind die Protagonisten. Insbesondere Jo Birmingham, die alleinerziehende Mutter und Polizistin, die von ihrem Mann betrogen wurde, fand ich wenig sympathisch. Klar, sie ist stark und unabhängig - möchte es jedenfalls sein - doch dabei auch knallhart und will oft mit dem Kopf durch die Wand. Noch dazu weiß sie, wie sie die Fäden in ihrem Job ziehen muss, um Vorteile zu erlangen. Nur in ihrem Privatleben merkt man ihr an, dass sie sich eigentlich nach etwas Hilfe und Führung sehnt. Aber im Großen und Ganzen erfährt man nur wenig über ihr Gefühlsleben, wenig Direktes. Man muss sich also Vieles aus ihrem Tun ableiten. Insgesamt fand ich jedoch die Personenzeichnungen stark und glaubwürdig (wenn auch nicht immer sympathisch, wie gesagt), auch von den Nebencharakteren. Da dies der erste Band über Jo Birmingham ist, wird man sicher bald noch mehr über sie und ihren Exmann Dan erfahren. Etwas schade ist das Finale, genauer: Die Auflösung wer der Mörder ist. Ich liebe nämlich Romane, in denen der Täter genau der ist, von dem man es am wenigstens erwartet hätte. Hier in "Opferspiel" wäre ich niemals auf des Rätsels Lösung gekommen, was aber daran liegt, dass die Hinweise zwischen den Zeilen, wer es denn sein könnte, sehr rar gesät sind und man erst kurz vor Schluss die entscheidenden Hinweise erhält, wenn man sich als Leser dann denkt: "Tja, wenn ich DAS vorher gewusst hätte, wäre mir auch eher aufgefallen, wer es war ..." Aber so bleibt die Spannung ohne Risiken bis zum Schluss erhalten ;-) Ich könnte mir durchaus vorstellen, den nächsten Band über Jo Birmingham zu lesen, bin mir aber noch nicht sicher. Am ehesten würde mich aber interessieren, ob man mehr über ihr Seelenleben und ihre Vergangenheit erfährt und ob sie sich mit ihrem Exmann wieder zusammenrauf - und wenn ja, wie das dann auf der Arbeit klappt. Denn in diesem ersten Band wird viel Konfliktpotenzial aufgezeigt und man versteht irgendwie, warum Vorgesetzte nichts mit ihren "Untergebenen" anfangen sollen. Interessant war, dass Niamh O'Connor - wahrscheinlich aufgrund ihrer Tätigkeit als Kriminaljournalistin - Informationen zum so genannten "Nebenklagerecht" in Irland in das Buch einfließen lässt und im Nachwort noch ein wenig dazu erklärt. Empfehlen kann ich "Opferspiel" thriller-lesenden Frauen, aber auch Männern (!), die sich für ein Setting in Dublin, Irland interessieren und etwas über religiös motivierte Morde, Bandenkriege und politische Machenschaften im Hintergrund lesen möchten. Übrigens: "Opferspiel" hält sich bei der Beschreibung von "Gemetzel" zurück, hier können auch zart-besaitete LeserInnen zugreifen. (Wer allerdings schon die Beschreibung von Tatorten und deren Leichen nicht ertragen kann, wird auch bei "Opferspiel" Probleme haben, denn es bleibt nicht bei einer Leiche ...)

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