Niamh O'Connor Rachespiel

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Inhaltsangabe zu „Rachespiel“ von Niamh O'Connor

„Jo Birmingham ist eine Kommissarin ganz nach meinem Geschmack!“ Tess Gerritsen

Jo Birmingham, Kommissarin bei der Dubliner Polizei, hält sich nicht gerne an Vorschriften. Schon gar nicht von ihrem Chef, der gleichzeitig ihr Exmann ist. Gegen seinen Willen mischt sie sich in den Fall des vermissten dreijährigen Presley ein. Schon bald stößt sie auf mysteriöse Verbindungen zu einem Mordfall und zu einem Video, das ihr anonym zugespielt worden ist. Und Jo begreift: Sie ist einem Verbrechen von ungeahntem Ausmaß auf der Spur.

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  • Drei Tage fade Polizeiarbeit in Dublin

    Rachespiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2013 um 12:41

    Nach Niamh O Connors Debüt-Thriller "Opferspiel", liegt nun ihr zweiter Roman in deutscher Übersetzung vor. Dass die Autorin Journalistin ist, erklärt den scheinbar lässig-leichten Erzählstil, der nur gelingen kann, wenn Sprache das Lieblingsmitteilungsmedium ist. Aus der inhaltlichen Darstellung verschiedenster Verbrechen der Dubliner Unterwelt, aber auch der High Society und der mühsamen, gefährlichen Ermittlungsarbeit der Gardaí mit der romanesken Gallionsfigur Jo Birmingham, ergibt sich eine Überlappung zum Genre des Kriminalromans. Kritisch betrachtet könnte man meine Meinung als Schubladendenken verurteilen, aber für mich ist das Thrill-Element, trotzdem alle inhaltlichen Bestandteile eines entsprechenden Romanes vorhanden sind, deutlich zurückgeblieben. Beinahe belanglos schnattert (etwas salopp ausgedrückt) die Autorin den Haupt-Plot dahin, garniert ihn mit zahlreichen anschaulich beschriebenen Nebenbaustellen und schildert eine Kindesentführung, Morde, Vergewaltigungen in gleicher, verbal monotoner Wertigkeit, wie familiäre Hintergründe oder den Kleidungsstil der Protagonisten. Für einen Thriller fehlten mir die berühmt-berüchtigten Spannungsbögen, ihr Anschwellen, das Lautwerden, auf einen Punkt zurasende, kaum aufzuhaltende Geschehen, der dramatische Kontrapunkt oder eine Wendung, Red Herrings, einen Knall, eine Erschütterung ... irgendetwas, was den Leser in jeder Hinsicht mitnimmt und aus einem schlichten Buch einen Pageturner macht. Nicht mitreisen, sondern mitREISSEN! Einen kleinen Appetizer in diese erhoffte elektrisierende Richtung bietet Frau O Connor im Showdown an und beweist, dass sie könnte, wenn sie wollte. Story okay, Sprache okay, Figuren okay, aber mir fehlte die notwendige Dramaturgie, auch wenn sie karikiert oder überzeichnet. Der Fokus liegt auf der journalistischen, fast realen Wiedergabe einer (überdies recht konstruierte) Handlung in einem Zeitfenster von drei Tagen - ich hätte mir zusätzlich mehr kraftvolle Emotionen gewünscht. (T)

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