Niamh Swan

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autorin von Düsterherz.

Botschaft an meine Leser

Herzlich Willkommen auf meiner Autorenseite, schaut euch um, nehmt platz und fühlt euch wohl. 

'Düsterherz' ist mein Debütroman und ich freue mich hier zu sein. Ich hätte mal bei den anderen Autoren nachsehen sollen, was Sie hier geschrieben haben, dann hätte ich Anhaltspunkte gehabt. 

Alle Bücher von Niamh Swan

Cover des Buches Düsterherz (ISBN:9783748573821)

Düsterherz

 (5)
Erschienen am 18.07.2019

Neue Rezensionen zu Niamh Swan

Neu

Rezension zu "Düsterherz" von Niamh Swan

Düsterherz von Niamh Swan
Gedankenflügevor 12 Stunden

Mit der Geschichte hat die Autorin jetzt kein Neuland betreten aber das muss man auch nicht, schliesslich geben die Mythen aus aller Welt sehr viel Spielraum spannende Geschichten zu weben. Und mit ihrem Debüt hat Niamh Swan eindeutig ins schwarze getroffen, auf alle Fälle beim mir, ich liebe Geschichten um Mythen, die Götterwelt und all die Sagen. Aber was mir hier wirklich sehr positiv aufgefallen ist, ist das Sie wirklich auf die überlieferten Götter und deren Aufgabengebiet zurück gegriffen hat. Manche Bücher dichten da neben den Namen einfach viele zusammen, was mich persönlich manchmal nervt oder gar stört, denn ich kenn mich da schon ein bisschen aus und ich find halt das auch hier, je näher an der Mythe je besser. Sie hat wirklich gut recherchiert. Sie nimmt nicht einfach eine Göttin oder einen Gott, adaptiert die Namen und macht was ganz Neues draus, sondern Hades ist Hades, Megaire ist eine der Furie, auch wenn sie eigentlich in der griechischen Mythologie als Erinnyen bezeichnet werden, Furien findet man eigentlich in der römischen Mythologie, und hat auch ihr die Aufgabe übertragen die sie in der Mythologie inne hat. Auch das Verwandtschaftsverhältnis stimmt. 

Gerne erzähl ich auch noch kurz etwas über die Prota- und Antagonisten.

Also erst mal zu den Guten.  Dazu gehören sicher Mag’s, Bero und Elias. Obwohl alle zusammen mit einem schwer beladenen Päcken auf dem Rücken durchs Leben gehen, sind sie wirklich herzerwärmend und sympathisch während natürlich die Bösewichte dieser Geschichte hinterhältig, verbittert und wirklich böse sind. Niamh Swan hat mit ihren Figuren bei mir wirklich ins schwarze getroffen, sie sind vielschichtig und das gefällt mir an Charaktere wirklich gut. Ich mag es nicht wenn sie zu eindimensional sind. Zu oberflächlich zu gewollt. Hier stimmt es einfach. Und was ich immer wichtig finde ist, dass sich die Protagonisten sich entwickeln. 

Und obwohl die Geschichte einen mythologischen Hintergrund hat, ist es nicht notwendig sich da auszukennen um die Geschichte zu verstehen, denn im Gegenteil, ein klein wenig erfährt man ja noch über die einzelnen Götter weil die Autorin gut recherchiert hat und sich an die überlieferten Daten gehalten hat. 

Aber nun zum Text an sich. Hier muss ich schnell was dazwischen schieben und zwar, das diese Aussagen natürlich sehr von meiner Legasthenie abhängt. Also sollte man dies hier beachten und vielleicht hilft es sogar anderen Legastheniker um ein Buch zu finden das nicht zu schwierig ist.

Der Schreibstil fand ich wirklich angenehm, war flüssig zu lesen, spannen und humorvoll und ist dem Genre angemessen. Ich hätte da noch sehr viel mehr lesen können. Die Kapitel sind angenehm in der Länge und wirklich schön gestaltet. Passend zum Cover. Siehe Bild unten  Niamh Swan hat es geschaft die verschiedenen Stimmungen einzufangen, von fröhlich, bis düster und kurzweilig auch knisternd, da war alles dabei  Also ich habe da keine Wünsche offen. Und ehrlich, ich hoff sehr das es mit der Geschichte weiter geh! Der Schluss war gut, da wurde es dann wirklich richtig spannend! Auch mit einer Wendung mit der ich nicht wirklich gerechnet habe, doch dieser Schluss lässt viel Spielraum für einen 2. Teil. Aber ein typischer Cliffhanger wars jetzt nicht.

Das einzige was man bemängeln könnte ist, dass es Tippfehler gibt. Aber nicht viele, es ist mir 3-4 Mal aufgefallen. Aber das ist jetzt nicht störend. Find ich.

Aber dafür gibt es ein grosses Plus und zwar die Schriftart. Sie ist für Legastheniker gut zu lesen. Nicht zu eng, klar abgegrenzte Buchstaben und der Zeilenabstand ist angenehm. 

Meine ganz persönliche Meinung…

Erstmal will ich das Buchcover loben. Es ist mir auf Instagram echt gleich ins Auge gesprungen! Endlich wieder mal ein gesichtsfreies Bild. Danke dafür *gg* Wer mich schon etwas länger kennt weiss, wie sehr mir die Gesichter auf Buchcover auf die Eierstöcke gehen.  Wenn man das Buch liest, erschließt sich einem auch das Motiv nach und nach. 

Das Buch war spannend, es hat mich von der ersten Seite an gepackt und vorangetrieben, vielleicht bin ich etwas voreingenommen weil ich solche Geschichten mit Götter verschlinge. Es blieb spannend bis zum Schluss und ich hab mit gefiebert und mir sind die beiden, Bero und Mag’s, gleich ans Herz gewachsen und man wünscht sich das sie es einfach schaffen. 

Wie gesagt, ich konnte mich gut mit den einzelnen Figuren identifizieren. Und sie haben mich berührt, jede auf ihre Weise. Positiv wie auch negativ. Das ist eigentlich egal, denn solange es Emotionen in mir auslöst ist das gut, es gibt nichts schlimmeres als Charaktere die einen völlig kalt lassen. Auch die Handlung der Geschichte konnte mich fesseln. Ich finde die Idee toll, die Idee einer Rrachgöttin die es satt hat sich zu rächen. Also liebe Niamh, solltest du je eine Fortsetzung planen oder eine neue Göttergeschichte parat haben, ich steh parat, ich freu mich drauf. Und wenn du nicht mit dem Gedanken spielst weiter zu schreiben, gibts von mir einen Schubs in die entsprechende Richtung  Ich find es nämlich grade mega schade das ich nicht einfach zum nächsten Buch greifen kann. 


Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Düsterherz" von Niamh Swan

Einfach nur zauberhaft
Ela247vor 21 Tagen

Mit dem Höllenhund aus der Unterwelt zu fliehen, war die beste Entscheidung, die Megaira je getroffen hat. Nur eine letzte Aufgabe liegt zwischen ihr und der Freiheit, nach der sie sich seit Jahren sehnt. Sie soll einen Menschen treffen. Aber als sie Elias gegenüber steht, wird sie auf die Probe gestellt: als Rachegöttin kann sie die Bedrohung sehen, die ihn umgibt. Je näher sie sich kommen, umso größer wird der Wunsch, ihn zu schützen. Elias' Schicksal ist mit der Unterwelt verbunden. Cover Ich liebe es einfach und es passt unheimlich gut zu der Geschichte als man auf den ersten Blick glaubt. Meine Meinung Ich weiß nicht wirklich wo ich anfangen soll. Es ist einfach eine wunderbare Geschichte über die Liebe. Sie ist eingebettet in das Thema Mythologie und einfach dadurch noch viel kostbarer . Vor allem ist der Umgang sehr zeitgemäß. Man verliert sein Herz an die Protagonisten und die vermeintlichen Nebencharaktere in dem Zeitraum eines Herzschlags und möchte einfach nicht, dass die Geschichte endet. Die Art wie die Gefühle der einzelnen Charaktere beschrieben wird. Wie das Handeln und die Beweggründe deutlich werden, finde ich für ein Debüt enorm gut geschrieben. Alles fügt sich tadellos in die Handlung ein und ist schlüssig. Das was Niamh Swan schreibt ist so zauberhaft, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dabei kommt keinesfalls der Humor zu kurz, der mir so manches mal ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Besonders gut haben mir die Kapitelüberschriften und die Gestaltung gefallen. Diese liebevoll ausgewählten Details machen das Buch für mich noch wertvoller. Fazit Ich möchte noch viele Bücher dieser wundervollen Autorin lesen. Denn sie bereichern das Leben von jedem, der ihre Bücher liest. Ein klares „Must Read“ von meiner Seite und weiteres Jahreshighlight für mich.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Düsterherz" von Niamh Swan

Tolle Storyline, nur ein wenig flott im Tempo
Alexandra_G_vor einem Monat


Düsterherz: Aus Schatten gesponnen
Autorin: Niamh Swan
Seitenzahl: 250
Erschienen: Juli 2019
Genre: Fantasy

Klappentext:

*SCHICKSAL IST, WENN SICH ZWEI FINDEN, DEREN WELTEN SICH NIEMALS BERÜHRT HÄTTEN.*

Gemeinsam mit dem Höllenhund aus der Unterwelt zu fliehen, war die beste Entscheidung, die Megaira je getroffen hat. Nur eine letzte Aufgabe liegt zwischen ihr und der Freiheit, nach der sie sich seit Jahren sehnt. Sie soll einen Menschen treffen. Aber als sie Elias gegenüber steht, wird sie auf die Probe gestellt: als Rachegöttin kann sie die Bedrohung sehen, die ihn umgibt. Je näher sie sich kommen, umso größer wird der Wunsch, ihn zu schützen. Elias‘ Schicksal ist mit der Unterwelt verbunden. Dem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Kann sie ihn retten oder verliert sie damit alles, wofür sie gekämpft hat? Ihr bleibt nicht viel Zeit, denn bald bricht der Frühling an, und Persephone wird sie jagen.


Meine Meinung:

"Düsterherz" ist eines jener Bücher, was mich im allerersten Moment sofort durch dieses wahnsinnig schöne Cover begeistern konnte. Ich war absolut hin und weg und alleine dadurch war klar, ich würde es lesen. Doch auch der Klappentext klang ziemlich spannend und insbesondere, da ich ein Fan von Mythen und Legenden bin, sprach es mich direkt an. Da ist die Geschichte einer Rachegöttin doch eine wahrhaft tolle Aussicht und dann sogar samt Höllenhund, das ist genau mein Ding. Und dann scheint sich da ja sogar noch etwas Romantisches anzubahnen...perfekt!

Ich habe lange überlegt, wie ich am besten meine Bewertung für dieses Buch formuliere. Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich es wirklich mochte. Mich hat Megairas Geschichte sehr berührt, ihre Beweggründe und ihr Antrieb, warum sie aus der Unterwelt flieht. Ich fand es toll, dass ein Charakter, den man wahrscheinlich erstmal mit etwas Negativem in Verbindung bringen könnte (Stichwort Rachegöttin, klingt ja nun nicht soo positiv) eine solch einfühlsame und tiefgründige Hintergrundgeschichte bekommen hat. Und auch, als Megaira dann auf Elias trifft, spürt man sofort, dass da noch einiges im Busch ist und die Spannung ist wahrhaft geweckt.
Bei Elias wusste ich anfangs gar nicht so recht, was ich von ihm halten sollte. Was ihn betraf so wirkte das alles sehr geheimnisvoll und ich bin lange Zeit nicht so recht dahintergestiegen, was es mit ihm auf sich hatte. Das führte dazu, dass ich mir schon die wildesten Schicksale für ihn ausgemalt habe. Aber das ist ja nichts Schlechtes. Es hat mich zum Nachdenken angeregt und sorgte umso mehr dafür, dass man neugierig am Ball blieb. Und auch, wenn er mir zwischendurch wirklich seltsam erschien, so kam man doch nicht so richtig von ihm los. Umso überraschter war ich dann, als sich die Wahrheit offenbarte, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Aber die Wendung gefiel mir sehr gut.

Auch die Nebencharaktere haben in diesem Buch einen mitunter großen Anteil. Mein absolutes Highlight hier: der Höllenhund. Mein absoluter Favorit. Der hat mir mit seiner Rolle und seiner Art wahnsinnig gut gefallen und ich musste oftmals lachen beim Lesen, weil es zu lustig war. 
Auch Persephone fand ich auf die hier gewählte Art und Weise faszinierend, vor allem, da sie mitunter von dem Bild, das man von dieser Göttin hat, abweicht. Aber genau das fand ich spannend.
Und dann ist da noch Charon, der Fährmann. Interessanter Charakter. Er sorgte dafür, dass ich zwischendurch meine Zweifel hatte, wie die ganze Geschichte ausgehen würde. So richtig schlau bin ich aus ihm nicht geworden und egal, wie er sich verhalten hat, ich konnte ihm nicht so recht trauen. Auch hier braucht es eine ganze Weile, bis man die Zusammenhänge versteht und das Puzzle sich findet.

Während die Grundlage der Geschichte und die Charaktere mir wirklich gut gefallen haben, hatte ich mit der Umsetzung des Ganzen allerdings stellenweise meine Probleme. Was ich vorrangig schade fand, war das Tempo. Ich denke, mit ein bisschen weniger Geschwindigkeit hätte man hier noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können. Teilweise wechselte von einer Zeile zur nächsten der Schauplatz und ich hatte dann kurzzeitig Probleme, die Kurve zu bekommen. Die Übergänge waren mir dann stellenweise etwas zu flott und es wirkte dadurch etwas abgehackt und nahm dem Ganzen die Tiefe. Auch, dass manche Dinge etwas in den Hintergrund rutschten und eine andere Thematik den Vorrang hatte, fand ich mitunter etwas holprig. Während z.B. Charon mehr ins Zentrum rückte, ging Elias dabei total verloren und kam erst später wieder zum Tragen. Ich denke, hier hätte man das Ganze ein wenig runder gestalten können. So richtig Fahrt nahm es dann nochmal zum Ende hin auf, wo dann der große Showdown folgte, der wirklich spannend und packend war.
Ansonsten fand ich das Buch wirklich gelungen und als Debut der Autorin ist es dennoch ein gelungener Auftakt. Wer weiß, vielleicht gibt es ja bald noch mehr Geschichten aus dieser Welt. Allerdings darf es dann gerne auch ein paar Seiten mehr haben und im Verlauf ruhig ein wenig ausgeschmückt sein, denn die Idee ist wirklich toll!

Fazit:
★★★☆☆
Die Idee und die Grundlage des Buches bekommen von mir meine vollste Zustimmung. Die Umsetzung hätte allerdings noch ein paar Feinheiten verdient. Nichtsdestotrotz ist es definitiv kein schlechtes Buch und ich würde es trotzdem jederzeit wieder lesen. 

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Niamh Swan wurde am 16. März 1986 geboren.

Niamh Swan im Netz:

Community-Statistik

in 7 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks