Nic Balthazar Ben X

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Inhaltsangabe zu „Ben X“ von Nic Balthazar

Einer muss sterben
Dreizehn Laternenpfähle. Zwei Zebrastreifen. Puls: 105. – Dinge, die man zählen kann. Dinge, auf die man zählen kann. Alles andere bedeutet Kampf im Leben von Ben, 16, Autist. Ganz besonders die Schule, denn dort wird er verhöhnt, gedemütigt, gequält. Im Chat findet Ben Zuflucht. Hier tauscht er gereimte Nachrichten mit Barbie aus – Nachrichten, die zunehmend direkter, erotischer, provozierend werden. Und dann überschlagen sich die Ereignisse: Barbie kündigt an, dass sie Ben besuchen wird. Zwei Schüler quälen Ben schlimmer als je zuvor. Und Ben beschließt, dass jemand sterben muss.
Ein ungewöhnliches Buch – überraschend, erschütternd, pulsierend.

Wer wirklich etwas über Autisten erfahren will, sollte zum Film greifen und nicht zum Buch!

— milkshakee

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  • Rezension zu "Ben X" von Nic Balthazar

    Ben X

    erdbeerliebe.

    10. February 2013 um 14:41

    Ben ist Autist und wird deswegen - oder vielmehr, weil er durch seine 'eigentümliche' Verhaltensweise stark auffällt, gemobbt. Nur in Computerspielen oder im Internet besitzt er Macht. Macht über andere, aber auch Macht über sich. Endlich wird er als Mensch angesehen, und endlich kann er sich ausdrücken. Ob nun per Knopfdruck oder durch Gedichte. Irgendwann trifft er in einem Chatroom Barbie - sie versteht ihn, nutzt die gleichen Worte wie er und setzt ihn nicht unter Druck - bis sie ihn auf einmal treffen möchte. Ben X ist ein interessantes und durchweg gut durchdachtes Buch, dass vom Autoren wohl absichtlich kurz gehalten wurde, um "lesefaule Schüler" zum Lesen zu motivieren. Ob das geklappt hat, weiß ich leider nicht. Ich persönlich fand die doch sehr originelle Idee etwas spärlich umgesetzt. Als Leser kam ich kaum dazu, Ben kennen zu lernen, da das Buch schon wieder zu Ende war, nachdem ich ihn wirklich verstanden hatte - eher hatte ich ab und zu Mitleid mit seinen Mitmenschen (besonders seiner Mutter oder seinen Bruder) deren Perspektive leider nicht wirklich differenziert beleuchtet wird. Das Ende ist überraschend, und genial - lässt aber einige Fragen offen (z.B.: Wie wurde der kleine Bruder in das Geschehen eingeweiht?). Letztendlich eine gute Idee, der es leider etwas an quantitativem Umfang mangelt. Wenn es ein Buch wirklich schafft 'Lesefaule' zu begeistern, dann ist es egal, wie dick es ist. So, meiner Meinung nach, wird es vielmehr 'normale' Leser durch seinen geringen Umfang abschrecken, als zum Lesen zu motivieren.

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  • Rezension zu "Ben X" von Nic Balthazar

    Ben X

    Sarlascht

    11. February 2012 um 22:21

    Klappentext: Pulsschlag: 180 Dreizehn Laternenpfähle. Zwei Zebrastreifen. Siebzehn Treppenstufen. Dinge, die man zählen kann. Dinge, auf die man zählen kann. Alles andere bedeutet Kampf im Leben des sechzehnjährigen Ben. Ganz besonders die Schule, denn dort wird er verhöhnt, gedemütigt, gequält. Im Chat findet Ben Zuflucht…Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und in seiner Verzweiflung sieht Ben nur noch einen Ausweg… . Meine Meinung: Bücher zu dem Thema Mobbing an der Schule gibt es viele, allerdings kenne ich nur Ben X in dem der Betroffene eine „Behinderung“ hat und deswegen schikaniert wird. Ben leidet an Autismus, lebt in seiner eigenen Welt, sucht nicht den Kontakt nach Außen und sein oft eigensinniges Verhalten bringt seine Mitschüler immer wieder dazu, sich über ihn lustig zu machen. In Computerspielen gelingt es ihm, eine mächtigere Rolle als seine Peiniger einzunehmen und Rache zu verüben. Für viele Jugendliche ist ein Computerspiel oft so etwas wie Aggressionbewältigung, einmal die Macht übernehmen, der Stärkere sein. Neben dem Spielen, nützt er den Computer auch zum Chatten. Unter allen Personen im Chat findet er eine besondere: Barbie. Schriftlich gelingt es ihm, offen und ehrlich mit ihr zu reden. . Ben X ist mit gerade mal 95 Seiten alles andere als dick, beinhaltet aber so manche Überraschung. Das Buch wurde übrigens verfilmt und ich kann nur empfehlen, nach dem Lesen auch noch den Film anzusehen. Obwohl das Buch aussagekräftig ist, so finde ich beinahe den Film besser, vermutlich weil einfach viel mehr Situationen gezeigt werden, wie auf den wenigen Seiten. . Fazit: Interessantes und spannendes Buch, was allerdings gerne ein paar mehr Seiten vertragen würde.

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