Nic Fields The Roman Army of the Principate 27 BC-AD 117

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Inhaltsangabe zu „The Roman Army of the Principate 27 BC-AD 117“ von Nic Fields

The Imperial Army established by Augustus drew on the nomenclature and traditions of the late Roman Republic, but was revolutionary in its design. He decided to meet the military needs of the Empire from a standing, professional army. Military service became a career: enlistment was for 25 years, and men were sometimes retained even longer.
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  • Rezension zu "The Roman Army of the Principate 27 BC-AD 117" von Nic Fields

    The Roman Army of the Principate 27 BC-AD 117

    wolfschwerdt

    18. May 2010 um 15:52

    Mit dem Osprey Buch aus der Reihe „Battle Orders“ erhält der Leser einen systematischen Überblick über alle Aspekte des römischen Militärs von 27 vor unserer Zeitrechung bis 117 nach Christi Geburt. Die Zeit des Prinzipats, begonnen unter Augustus war die Zeit der größten Ausdehnung des römischen Imperiums. Dem sogenannten „goldenen Zeitalter“ des Augustus, waren heftige Bürgerkriege vorangegangen, nach deren Ende der siegreiche Augustus (Octavian) die römische Armee grundlegend reformierte. Dr. Nic Fields, der Autor von „The Roman Army of the Principate 27 BC – AD 117“ beginnt in seiner Einführung mit den Wirren des Bürgerkrieges und den Grundlagen der Militärreformen des Augustus. Zwar basierte die neue Armee immer noch auf den Begriffen und Traditionen der Republik, aber die Legionen, die letztendlich das Imperium Romanum zu seiner größten Macht führten, waren strukturell etwas Neues. Es war eine Berufsarmee, mit gesichertem Einkommen der Soldaten, hervorragenden Karrieremöglichkeiten und hohem sozialen Ansehen. Und wenn man den 20 bis 25 jährigen Dienst hinter sich hatte, erhielt man in Form von Land oder einer Barabfindung auch noch eine Rente. Trotz härtestem täglichen Training, brutaler Militärdisziplin und natürlich der Gefahr im Krieg zu fallen, kein schlechter Job im Vergleich zu den vielen Menschen im Reich, die am Existenzminimum leben mussten. Im Kapitel „Römische Militärorganisation“ beschreibt Fields detailliert Aufbau, Stärke und Struktur, angefangen von der Zeltgemeinschaft, der Kontubernia von acht Mann, über die Zenturien zur taktischen Basiseinheit, der Kohorte, aus denen sich schließlich die Legion zusammensetzte. Außerordentlich differenziert waren die Kohorten, die je nach Position und Aufgabe innerhalb der Legion unterschiedliche Zusammensetzung und Mannschaftsstärken hatten. Und nicht zuletzt gab es da ja noch die sogenannten Hilfstruppen, hervorragend ausgebildete Einheiten, die aus sich den römischen Provinzen rekrutierten, und die ebenfalls taktischer Teil der Legionen waren. 25 Legionen standen im Prinzipat ständig unter Waffen und waren an den gefährdeten Grenzen des Imperiums stationiert. Vor der Varusschlacht waren es übrigens 28 Legionen gewesen, angesichts der Niederlage wurden diese drei vernichteten Legionen aber nie wieder aufgestellt. Auch diese Tatsache übrigens ist ein Ergebnis der augusteischen Militärreformen, wie Fields verdeutlicht. Denn die Legionen und Kohorten waren ja ständige Einheiten mit eigener Bezeichnung und Nummer und viele existierten unabhängig von den dienenden Soldaten über Jahrhunderte, entwickelten ihre eigenen Corpstraditionen. Eine Legion konnte in der Schlacht hohe Verluste hinnehmen, aber mit neuen Rekruten aufgefüllt existierte sie natürlich weiter. Eine Legion aber, die, wie die 17., 18. und 19. im Jahre 9 nach Christus völlig ausgelöscht worden war, konnte einfach nicht wieder aufgestellt werden, diese Legionen gab es einfach nicht mehr. Zahlreiche Schautafeln zeigen den Aufbau der verschiedenen Einheiten einer Legion, ihre Schlachtordnung und Organisationsstruktur. Und natürlich kommen auch Waffen und Ausrüstung sehr differenziert und mit Fotos illustriert zur Sprache. Den Kommandostrukturen und natürlich den taktischen und praktischen Aspekten der römischen Armee in der Schlacht sind ebenso Kapitel gewidmet, wie dem Pionierwesen. Immerhin waren die Legionäre an jedem Ort ihres Einsatzes autark. Die Soldaten, die mit ihrem rund 30 Kilogramm Marschgepäck und der rund 20 Kilogramm schweren Rüstung gerade einen Tagesmarsch hinter sich gebracht hatten, mussten im Zweifelsfall nun zu Hacke und Schaufel greifen, ein Marschlager mit Graben und Palisaden errichten, Ihre Zelte aufbauen und sich ihr Essen kochen. Im Belagerungsfall waren es die Soldaten, die Belagerungsgerät, Rampen und Gräben oder Boote zum Übersetzten über einen Fluss bauten. Mit dem Kapitel „After Actium“ stellt Fields die Legionen der Feldherren beziehungsweise Statthalter in den verschiedenen römischen Provinzen vor. Karten über die Verteilung der Legionen im Imperium um 14 nach Christus und um 117, zeigen die Veränderungen der römischen Grenzen im Laufe des Prinzipats und am Ende schildert der Autor die Hintergründe und den Verlauf einiger exemplarischer Schlachten des beschriebenen Zeitraums, unter denen natürlich die „Schlacht im Teutoburger Wald“ nicht fehlen darf.

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