Nicci French

 3.8 Sterne bei 1.896 Bewertungen
Autor von Blauer Montag, Der Sommermörder und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nicci French (©)

Lebenslauf von Nicci French

Hinter dem Pseudonym Nicci French verbrigt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Sie schreiben gemeinsam beliebte Thriller und Krimis. Nicci ist neben ihrer Autorentätigkeit auch Journalistin und hat insgesamt 4 Kinder, davon 3 zusammen mit Sean. Sean ist ebenfalls Journalist und studierte, wie Nicci auch, in Oxford englische Literatur.

Alle Bücher von Nicci French

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Buchformat:
Cover des Buches Blauer Montag (ISBN: 9783328102458)

Blauer Montag

 (236)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Der Sommermörder (ISBN: 9783328102205)

Der Sommermörder

 (152)
Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Eisiger Dienstag (ISBN: 9783328102465)

Eisiger Dienstag

 (121)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Schwarzer Mittwoch (ISBN: 9783328102472)

Schwarzer Mittwoch

 (101)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Der falsche Freund (ISBN: 9783442471980)

Der falsche Freund

 (99)
Erschienen am 12.09.2009
Cover des Buches Der Glaspavillon (ISBN: 9783328105329)

Der Glaspavillon

 (109)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches In seiner Hand (ISBN: 9783442459469)

In seiner Hand

 (90)
Erschienen am 09.05.2005
Cover des Buches Seit er tot ist (ISBN: 9783570009406)

Seit er tot ist

 (93)
Erschienen am 01.06.2009

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Neue Rezensionen zu Nicci French

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Rezension zu "Seit er tot ist" von Nicci French

Psycho ja, Thriller nein
Miiivor 22 Tagen

Seinen Partner zu verlieren ist nicht leicht. Wenn dieser dann aber noch mit einer anderen Frau zusammen gefunden wird, bricht die ganze Welt, so wie man sie kennt, entgültig zusammen. Genau mit diesem Schicksal sieht sich Ellie konfrontiert. Und will partout nicht wahrhaben, dass ihr Ehemann sie betrogen haben soll. Mit einer Verbissenheit, die beinahe schon an Obsession grenzt, versucht sie herauszufinden, was wirklich geschehen ist. 


Ich musste mich durch das Buch kämpfen.

Der Anfang war noch in Ordnung. Der Rausch, den sie empfunden hat, die Zerstreuung und die Verwirrung waren unglaublich gut dargestellt. Mir hat es gefallen, dass sie nicht sofort einen Nervenzusammenbruch hatte und rumgekreischt hat. Stattdessen war da einfach dieser Schock, als sie vom Tod ihres Mannes erfahren hat, den man dann auch als Leser sehr gut nachempfinden konnte.


Alles was danach kam, ging meiner Meinung nach aber bergab. Ellie sürzt sich in die Recherche, stößt die Menschen in ihrem Leben mehrfach von sich weg, nimmt sich immer wieder vor abzuschließen nur um dann mit neuer Verbissenheit irgendeinen Wahnsinn zu fabrizieren. Dass sie nicht wahrhaben will, dass ihr Mann sie betrogen hat, kann ich verstehen aber die Obsession die sich daraus entwickelt, war definitiv zuviel des Guten, sodass es sich wirklich unglaublich gezogen hat.


Es ist auch nicht wirklich besser geworden, sondern eher immer absurder. Mir ist es offen gesagt ein Rätsel, warum das Buch in meiner Ausgabe als Psychothriller gekennzeichnet ist. Psycho war Ellie allemale, keine Frage, aber ein Thriller war es auf keinen Fall.

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Rezension zu "Was sie nicht wusste" von Nicci French

Spannend bis zum Schluß
Hannelore_Seidelvor einem Monat

„Was sie nicht wusste“ von Nicci French erzählt eine Geschichte über Lug und Betrug welche  - wäre man bei der Wahrheit geblieben –  nicht mal halb so schlimm gewesen wäre.


Neve Connolly findet ihren heimlichen Geliebten Saul Stevenson erschlagen in seiner Wohnung, nachdem sie eine Nachricht  mit unterdrückter Nummer auf ihrem Handy gelesen hat: „Ich habe bis Mittag frei. Komm, sobald du kannst.“  Kein Zweifel, nur Saul konnte ihr dies geschickt haben. Und so beginnt ihr Albtraum. Nele findet ihn erschlagen in seiner Wohnung, neben ihm das Mordwerkzeug: ein Hammer. Was tun? Sie beginnt zu putzen, alle Spuren zu beseitigen in der Hoffnung, dass niemand diese Aktion bemerken wird, dass ihre heimliche Beziehung nicht auffliegen wird. Sie ruft nicht die Polizei. Erst sehr viel später dann – anonym. Neve beginnt, jeden zu hinterfragen – das für und wider der jeweiligen Person und deren Beweggründe zu durchleuchten. Inzwischen kann es jeder gewesen sein. Wer oder was war mein Liebhaber? Kenne ich  meine Liebsten wirklich? Meine Tochter, meinen Ehemann, meine Freunde  –  all diese erschreckenden Gedanken. Und dann ist da noch Alastair Hitching, der mit allen Wassern gewaschene Polizist.  


Die ersten Seiten sind etwas zäh, ziehen sich wie Kaugummi. Aber nicht lange, dann nimmt die Story  immer mehr an Fahrt auf, es wird spannend, zuweilen direkt atemlos, jeder ist verdächtig. Man meint, den Täter zu kennen, ihm endlich auf der Spur zu sein und plötzlich ist ein anderer im Focus und man rätselt weiter, fällt auf so manch falsche Fährte herein, blickt wieder mal nicht durch. Ein Katz- und Mausspiel. Die Autorin versteht es, dem Leser ein beklemmendes Gefühl zu vermitteln. Was veranlasst Neve zu all diesen irrationalen Handlungen? Um sich selbst zu beschützen? Um andere zu beschützen? Was wusste sie nicht? Diese Frage ploppt  beim Lesen immer mal wieder auf.


Es war mein erstes Buch dieser Autorin, dieses Autoren-Duos. Ein spannend aufgebauter Thriller mit überraschenden Wendungen, welcher sich schnell und flüssig lesen lässt. Ein kurzweiliger Erzählstil mit einer geschickt gesponnenen Handlung. Mein Ermittlerinstinkt wurde geweckt, auch deshalb liest man solche Bücher. Erst auf den letzten Seiten war dann klar, wer es war und warum diese(r) „WER“  es getan hat… Und hier kommt  Kritik auf: gegen Ende wird es mir etwas zu dramatisch, so manches wirkt sehr aufgesetzt und für mich allzu sehr an den Haaren herbeigezogen. Trotz einiger Kritikpunkte (der Anfang und das Ende) fühlte ich mich gut unterhalten.  


Ein Wort noch zum Cover: das nächtliche London, die beleuchteten Straßen und auch die Schriftsetzung – es ist, wenn man andere Bücher von Nicci French anschaut, deren CoverStyle. Passt gut zum Ganzen, nur anstatt des Autos wäre ein Fahrrad in meinen Augen wohl die bessere Wahl gewesen. 


Letztendlich: wer bis zuletzt hingehalten werden will – und es ist wirklich bis zum Schluss spannend, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Gerne mehr von Nicci French. Von mir eine absolute Leseempfehlung.  

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K

Rezension zu "Schwarzer Mittwoch" von Nicci French

Mitte einer Reihe
KeksTrommelvor einem Monat

In dem dritten Band "schwarzer Mittwoch" arbeitet Frieda Klein nicht mehr mit der Polizei zusammen. Daher gibt es zwei unterschiedliche Fälle, wobei Frieda auch in dem der Polizei irgendwie mit drin hängt. Während die Polizei den Tod einer liebevollen Mutter unzersucht, die grob von außen geschaut frei von jeglichen Fehlern eine gute Ehefrau und Mutter ist, sucht Frieda nach einem Mädchen, dass in falsche Kreise geraten scheint.

Ich fand das Buch nicht so gut, wie die vorherigen. Zwischen Frieda und Karlson gab es eine gut funktionierende Ermittlerbeziehung, welche zwar manchmal aneinander vorbei, aber dennoch gut auf die Klärung des Falls arbeiteten. Hier löst Frieda ihren eigenen Fall nur stockend und auch den der Polizei löst sie nur mehr zufällig.

Nebenher scheint Frieda einen Stalker zu haben, über den dieser Teil jedoch nicht viel hergibt.

Mir gefällt der Schreibstil und ich werde auch die anderen Teile noch lesen, hege aber die Hoffnung, dass die Autorin wieder zu dem gut funktionierenden Duo zurück findet und man wieder den Charme merkt zwischein einer nicht mal Polizisten und einem guten Kripobeamten.

Ich kann die Reihe allen ans Herz legen, die gerne mehr über Charaktere erfahren, gerne Spannung haben und nicht ein einfaches Buch lesen, sondern eines voller Wendungen in dem nichts ist, wie es scheint.

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