Acht Stunden Angst

von Nicci French 
3,4 Sterne bei59 Bewertungen
Acht Stunden Angst
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Fängt etwas träge an, wird dann recht spannnd. Leider etwas langgezogen, die 350 Seiten lange Story hätte auch in 270 erzählt werden können.

Die Angst einer Mutter, deren Tochter verschwunden ist, fast unerträglich zu lesen. Es fängt ganz harmlos an und steigert sich dramatisch !!

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Inhaltsangabe zu "Acht Stunden Angst"

Spannung pur und absolute Gänsehautgarantie
Der Winter hält Einzug auf dem idyllischen Sandling Island - doch Nina Landry ist an ihrem 40. Geburtstag mit den Gedanken bereits im sonnigen Florida. In wenigen Stunden will sie mit ihren beiden Kindern zum Flughafen fahren. Aber ihre 15-jährige Tochter Charlie kommt nicht nach Hause. Bald schon verwandelt sich Ninas Unruhe in Panik, und ihr wird klar, dass jede Minute zählt. Sie muss Charlie finden, koste es, was es wolle .

"Nicci French macht schmerzhaft klar, dass nichts beängstigender ist als die Angst."
Frankfurter Rundschau

"Fragen Sie vor der Lektüre Ihren Arzt oder Apotheker - ob Ihr Körper es verträgt, eine enorme Dosis Adrenalin auszuschütten. Können Sie einen erhöhten Pulsschlag riskieren? Zittern? Angstzustände? Beklemmung? Lesen auf eigenen Gefahr!"
Bild am Sonntag

"So fesselnd, dass, wenn Sie dieses Buch während der Zugfahrt lesen, Sie ihren Ausstieg verpassen werden."
Woman & Home

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442468485
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:18.12.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 5 Jahren
    Nichts ist schlimmer als Angst.....

    Nina Landry ist an ihrem 40. Geburtstag mit den Gedanken bereits im sonnigen Florida – dort möchte sie Urlaub mit ihrem neuen Lebensgefährten und ihren beiden Kindern macht. Aber ihre 15-jährige Tochter Charlie kommt nicht nach Hause. Bald schon verwandelt sich Ninas Unruhe in Panik, und ihr wird klar, dass jede Minute zählt…

    Nun, das ist imgrunde die ganze Geschichte. Mutter sucht Tochter und lässt sich von nichts und niemanden davon abbringen. Es ist reichlich unwahrscheinlich, dass es SO ablaufen würde(die „unfähige“ Polizei, die Nina schalten und walten lässt….) und auch der dramatische Schluss lässt an Logik einiges zu wünschen übrig – und trotzdem: ich fand das Buch superspannend.

    Es steigert sich auch – fängt erst ganz harmlos an mit den Urlaubsvorbereitungen und der Überraschungsparty, der Unruhe von Nina, weil sie nicht weiss wo ihre Tochter steckt, ein paar gehörigen Ungereimheiten, als sie im Zimmer von Charly entdeckt, dass Sachen fehlen….. bis hin zum Entsetzen von Nina, als sie merkt, wie wenig sie imgrunde von ihrer Tochter weiss….

    Jedenfalls musste ich immer weiter und weiter lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was nun genau passiert ist. Und DAS konnte ich nicht erraten dieses Mal – auch ich war am Schluss dann erst überrascht, wer nun hinter allem steckt und warum….

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 5 Jahren
    Wo ist Charlie?

    Inhalt: Der Schrecken beginnt als Idylle. Auf Sandling Island hält der Winter Einzug, doch Nina ist an ihrem 40. Geburtstag mit den Gedanken bereits im sonnigen Florida. In wenigen Stunden wird sie mit ihren beiden Kindern zum Flughafen aufbrechen. Doch die 15-jährige Tochter Charlie kommt nicht nach Hause. Nina wird schnell klar, dass jede Minute zählt. Sie muss Charlie finden – koste es, was es wolle …

    Cover: Das Cover ist leider langweilig und unspektakulär – viel mehr kann man dazu gar nicht sagen. Mir gefällt es nicht so gut und im Buchladen wäre mir das Buch auch sicherlich nicht ins Auge gesprungen.

    Schreibstil: Flüssig und gut. Die Autorin gibt sich Mühe, alles sehr genau darzustellen und das Lesen macht Spaß. Der Charakter der Nina ist super dargestellt. Leider sind ihre Handlungen (wie sie auf etwas kommt) teilweise nicht ganz nachvollziehbar.

    Die Story: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht und ich konnte das Buch stellenweise kaum aus der Hand legen. Natürlich waren Ninas Aktionen teilweise ein wenig … mmh. Man fragt sich halt, wie sie auf manches gekommen ist und hat den Eindruck, dass der Zufall doch ein wenig zu sehr mitspielt. Das fand ich nicht so gut. Aber ansonsten hat es schon Spaß gemacht, gerade auch, weil Nicci French die Charaktere meiner Einschätzung nach sehr gut beschrieben hat. Auch wenn ich selber keine Mutter bin, konnte ich Ninas (zum Teil sehr krasse) Aktionen gut nachvollziehen (abgesehen davon dass ich manchmal nicht verstanden habe, wie sie darauf gekommen ist, etwas zu machen).

    Fazit: Wie gesagt, mir hat es Spaß gemacht. Guter Schreibstil, die Story ist ein klein wenig schwach – besonders die Auflösung – aber der Weg dorthin war gute Unterhaltung.

    Kommentare: 1
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    jimmygirl26s avatar
    jimmygirl26vor 5 Jahren
    Mir fehlen die Worte

    Ein wahnsinnig tolles Buch von Nicci French die Geschichte gibt es leider immer irgendwo zu lesen und wenn man selber Kinder hat dann kann man sich auch gut hineinfühlen.

    NIna feiert ihren 40. Geburtstag und freut sich mit ihrem Freund Christian und ihren beiden Kindern Jackson und Charlie nach Florida fliegen zu können. Doch bevor die 4 ihren Urlaub antreten überschlagen sich die Ereignisse, Charlie bereitet eine Überraschungsparty für Nina vor kommt selber aber nicht. Für die 15 jährige ist das eigentlich sehr untypisch, als Nina voller Sorge die Polizei verständigt nehmen sie es nicht wirklich ernst. Doch als Mutter schaut die Sache anders aus und so beginnt sie auf eigene Faust ihre Tochter zu suchen. Sie stößt auf viele Ungereimtheiten wie zb was hat Rory der Vater der beiden damit zu tun? Oder weiß Joel mehr als er zugeben will??

    Ein sehr spannendes und emotionales Buch das ich sehr schnell durch hatte. Freue mich nun schon auf weitere Bücher dieses Fantastischen Autorenduos.

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    pardens avatar
    pardenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    WETTLAUF GEGEN DIE ZEIT...

    Der Schrecken beginnt als Idylle. Es ist kurz vor Weihnachten, und auf Sandling Island, einer kleinen Insel unweit der englischen Küste, hält der Winter Einzug.
    Doch Nina Landry ist an ihrem 40. Geburtstag mit den Gedanken bereits im sonnigen Florida. In wenigen Stunden wird sie mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Charlie und ihrem elfjährigen Sohn Jackson zum Flughafen aufbrechen. Unterwegs werden sie Christian abholen, mit dem Nina seit wenigen Monaten eine neue Liebe verbindet. Endlich scheint die schwere Zeit vorbei, in der sie von ihrem Mann Rory verlassen wurde und ihre Tochter mit Mobbing-Problemen in der Schule zu kämpfen hatte.

    Doch dann taucht Charlie, die die Nacht nicht zu Hause verbracht hat, einfach nicht auf. Ninas Unruhe wächst von Minute zu Minute, wird zur Besorgnis und schließlich zur Panik.
    Wo ist Charlie? Ist sie etwa ausgerissen? Oder ist ihr gar etwas Schlimmes zugestoßen? Die Polizei gerät nur langsam in Wallung, vieles scheint Nina verlorene Zeit - Zeit, die bei der tatsächlichen Suche nach ihrer Tochter womöglich fehlt. Es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit...

    Der Leser begleitet Nina Landry einen unendlich scheinenden Tag lang, der zunächst halbwegs ruhig mit letzten Urlaubsvorbereitungen beginnt, dann aber zunehmend angstbesetzter wird - und glaubwürdig präsentiert das Autorenduo die gesamte Palette der Gefühle, die mit dem Verschwinden des eigenen Kindes einhergeht. Ängste, Verzweiflung, Schuldgefühle, Misstrauen auch bekannten Personen gegenüber, Überforderung - in der Geschichte sind sie fast greifbar.
    Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte weitestgehend spannend, so dass man das Buch zeitweise kaum noch aus der Hand legen mag. Die Unterhaltung überwiegt auch über einige kleine Schwachstellen in der Logik der Geschichte und ein nicht sonderlich überraschendes Ende.

    Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.
    Sicher nicht mein letztes Buch von Nicci French...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    Am Morgen ihres 40. Geburtstages ist Nina Landrys Welt noch vollkommen in Ordnung. In ein paar Stunden wird sie mit ihren zwei Kindern und ihrem neuen Freund im Flugzeug sitzen, auf dem Weg ins sonnige Florida. Doch dann muss sie feststellen, dass ihre Tochter Charlie spurlos verschwunden ist. Doch die Polizei hält alles für eine Pubertärer-Teenager-Situation - der Albtraum einer jeden Mutter. Also setzt sie Himmel und Erde in Bewegung, um Charlie zu finden. Und dabei findet sie Dinge über ihre Tochter heraus, die sie nie erwartet hätte - oder gar erfahren wollte.

    Hm. Naja. Ich fand es jetzt nicht so horrormäßig. Was auch daran liegen könnte, dass ich keine Kinder habe, auf die ich diese Situation projezieren könnte. Charlie ist mit ihren Fast-16 sogar älter als ich. Schade fand ich auch noch, dass der Titel ziemlich krass verrät, wie lang diese ganze Eskapade dauern wird: nach acht Stunden wird Charlie wieder auftauchen - ob tot oder lebendig. Zum Schluss geschah ziemlich viel Schlag auf Schlag, und Ninas Schlussvolgerung wegen Liv schien mir trotz allem etwas an den Haaren herbei gezogen, auch wenn sie stimmte.
    Der Schreibstil der Beiden war sehr angenehm zu lesen. Ich hab mich oft verloren, sodass ich nach Stunden aufschreckte und dachte: Was? Schon um Sechs? Bin doch gerade erst nach Hause gekommen!
    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das Buch bewerten soll, da ich höchstwarscheinlich kein Bisschen Zielgruppe bin. Für Mütter wäre es sicher schrecklich, so etwas zu lesen. Aber für mich? Hm.
    Endscheidung gefallen. Vier 1/2 Sterne. :)

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 7 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    Der Winter hält Einzug auf dem idyllischen Sandling Island - doch Nina Landry ist an ihrem 40. Geburtstag mit den Gedanken bereits im sonnigen Florida. In wenigen Stunden will sie mit ihren beiden Kindern zum Flughafen fahren. Aber ihre 15-jährige Tochter Charlie kommt nicht nach Hause. Bald schon verwandelt sich Ninas Unruhe in Panik, und ihr wird klar, dass jede Minute zählt. Sie muss Charlie finden, koste es, was es wolle .

    Nicci French bescheibt perfekt die zunächst unterschwellige und dann immer beherrschendere Angst der Mutter. Ein klasse Thriller.

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    gerhard_pfeiffers avatar
    gerhard_pfeiffervor 7 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    ch bin ein großer Fan des Autoren-Duos "Nicci French" und verschlinge geradezu jeden ihrer Romane. "Acht Stunden Angst" steht den anderen Werken in punkto Spannung in nichts nach und hat mich nicht enttäuscht. Es hat zwar nicht immer die Tiefe einiger ältere Werke, doch das fällt nicht so sehr ins Gewicht.

    Die Geschichte handelt von der verzweifelten Suche einer Mutter nach ihrer Tochter. Diese verschwindet urplötzlich genau am Geburtstag der Mutter. Noch dazu hat man vor, am gleiche Tag in den Urlaub nach Florida zu fliegen. Die Mutter mutiert zur einsamen Heldin und Über-Mommy, die den trägen Polizeiapparat ordentlich auf Trapp hält. Die Suche gestaltet sich kompliziert und hat so manchen Stolperstein zu bieten.

    Die Geschichte wirkt umso persönlicher, da sie aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Das Leiden der Mutter wirkt dadurch näher und überträgt sich auf den Leser. Der gewohnt flüssige Schreibstil macht es dem Leser leicht von Seite zu Seite zu fliegen. Die Vorfälle reihen sich schnurgerade aneinander. Damit wird sehr gut der Verlauf der Zeit, schließlich spricht der Buchtitel von acht Stunden, beschrieben. Alle mitspielenden Charaktere sind gut dargestellt. Doch letzten Endes ist es eine One-Woman Show. Die Themen Einsamkeit, Scheidung, Pubertät usw. werden verarbeitet und man bekommt ein sehr gutes Bild der Mutter-Tochter-Beziehung. Sehr interessant sind die Reaktionen der Mutter, wenn das eine oder andere Geheimnis ihrer "behüteten und braven" Tochter ans Tageslicht kommt. Das gibt dem Roman die spezielle Würze

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    Heike110566s avatar
    Heike110566vor 8 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    Auch dieser neunte Roman aus der Feder von Nicci French, dem Autorenehepaar Nicci Gerard und Sean French, der 2006 im englischen Original erschien, hat mich wieder vollauf begeistert.
    Nina Landry, alleinstehende Mutter von zwei Kindern, dem elfjährigen Jackson und der fünfzehnjährigen Charlie, hat Geburtstag. Es ist kurz vor Weihnachten und gemeinsam wollen die drei noch an diesem Tag nach Florida in die Weihnachtsferien fliegen. Sie und die Kiddies hatten sich auch schon darauf gefreut. - Aber dieser Tag läuft von Anfang an nicht wie geplant. Erst klappert was am Auto und als Nina nach Hause kommt, ist die Tochter, die am Vorabend zu einer Übernachtungsparty noch war, immer noch nicht daheim. Inzwischen ist es elf Uhr Vormittags und die Zeit wird langsam knapp. Nina wird langsam hektisch. Deshalb ruft sie bei der Freundin an, ob Charlie noch da ist. Aber: sie ist schon seit über einer Stunde weg, müsste längst da sein. Zum Sich-Sorgen-Machen, kommt sie aber nicht. Plötzlich stehen ein Dutzend Menschen vor ihrer Tür und wollen Einlass, Überraschungsparty! Organisiert hat diese, wie Nina erfährt, Charlie. Wer fehlt, ist aber genau Charlie. - Kurz nach halb 12 kommt es dann auch noch zu einem Unfall auf der Party. Nina ist genervt. Und sie beginnt sich langsam zu fragen, wo ihre Tochter abbleibt. Immer mehr steigt ein ungutes Gefühl in ihr auf. Sie ruft noch vor zwölf Uhr bei der polizei an und meldet sie als vermisst. - Die Polizei sieht keinen Grund besonders aktiv zu werden, ist Charlie doch erst knapp zwei Stunden verschwunden. Nina begibt sich selber auf die Suche nach dem Teenager.
    Und bei dieser Suche stößt sie auf immer mehr fragwürdiges und ihr bislang unbekanntes rund um ihre Tochter. Immer stärker wird auch ihre Angst um Charlie und dann findet sie plötzlich die Leiche eines anderen Teenagers. Nina sucht weiter und weiter, die Angst im Nacken, acht Stunden lang und dann ...
    Crescendoartig steigt die Spannung in diesem Psychothriller. Je länger das Mädchen verschwunden ist, desto rasanter wird das Handlungstempo. Man fühlt mit Nina, der Ich-Erzählerin, mit. Als Leser taucht man ein in die Gedanken- und Gefühlswelt dieser Frau, spürt in jedem Augenblick regelrecht, was in ihr vorgeht. Eine Mutter, die um ihr Kind bangt, die bis an den Rand des Wahns dabei gerät, die nichts anderes mehr im Sinn hat, als ihre Tochter zu finden.
    Nicci French haben den Roman im Sekundenstil geschrieben. Der Leser erlebt de facto jede Sekunde der acht Stunden mit Nina mit. Alles ist bis ins Detail beschrieben. Die Erzählzeit und die erzählte Zeit, also die Zeit, die in dem Buch dargestellt wird, sind identisch. Acht Stunden. Acht Stunden Angst. 350 Seiten lang.
    Das Aus-der-Hand-legen des Buches fällt schwer. Nicht nur aufgrund der zunehmenden Spannung, sondern auch auf Grund des Aufbaus. Es gibt keine Kapitel und nur ganz selten Textumbrüche, also Stellen, wo auch optisch der Text unterbrochen wird. Der erste derartige Umbruch ist erst auf Seite 89 zu finden. - Aber: Nicci French gelingt es, dass es nicht stört, denn man will eh immer wissen, wie es weitergeht.
    Einfach super, was da Nicci French dem Leser anbieten.

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    R
    R-E-Rvor 8 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    Supermami ist nicht zu bremsen

    “Hockey-Mum” nennt man diese resoluten amerikanischen Mütter, die ihre Kinder energisch vom Spielfeldrand aus an- und befeuern. Eine solche Löwenmutter ist auch Nina Landry, die Heldin des Romans “8 Stunden Angst” von Nicci French. Mir sind solche Mütter schon immer unsympathisch gewesen!

    Nina Landry will an ihrem 40. Geburtstag mit ihrer Tochter Charlotte und ihrem Sohn Jackson nach Florida fliegen. Dem englischen Winter auf der kalten Nordseeinsel Sandling Island entkommen. Aber bevor es dazu kommt, verschwindet ihre Tochter spurlos. Die Annahme sie sei weggelaufen will Nina nicht glauben. Zu gut ist das Verhältnis zu ihrer 16jährigen Tochter. Hinter dem Verschwinden muss etwas anderes stecken. Schließlich ist Charlotte das gesamte letzte Schuljahr von ihren Mitschülerinnen schikaniert worden. Haben die Mädchen jetzt vielleicht noch schlimmeres mit Charlotte angestellt. Im Laufe ihres Geburtstages stößt Nina auf immer mehr Geheimnisse. Und auf einmal geht es nicht mehr nur um ihre verschwundene Tochter sondern um Leben und Tod.

    Das Buch ist spannend und gut geschrieben. Flüssig lesbar mit logischem Handlungsaufbau. Alles was eine dramatische Geschichte braucht, ist vorhanden. Der harmlose Beginn mit den Urlaubsvorbereitungen. Die nervöse Phase in der Nina beginnt an nahendes Unheil zu glauben, dabei aber noch den Anschein wahren will alles sei in Ordnung. Der betriebsame Teil wenn man schon weiß, dass Charlotte etwas zugestoßen ist und Nina ihre hektische Recherche beginnt. Und der dramatische Schluss, den ich hier selbstverständlich nicht vorwegnehme. Mit dabei sind jede Menge harmlose Nachbarn, die sich im Laufe der Geschichte natürlich als keineswegs so arglos entpuppen. Ein zwielichtiger Ex-Ehemann und eifersüchtiger Vater spielt ebenfalls eine Rolle. Aber das sind alles nur Statisten für die große Nina Show. Und genau da fängt das ganze an unbehaglich zu werden.

    Die Geschichte wird nur aus Sicht der Mutter Nina als Ich-Erzählerin erzählt. Und dieses Muttertier geht mir von Beginn an tierisch auf die Nerven. Die perfekte Supermami, die in wenigen Stunden zwei Verbrechen aufklärt und dabei einen ganzen Polizeiapparat alt aussehen lässt. Beeindruckend und so überaus “realistisch”. Fast schon unmenschlich wie wenig Schwäche diese Powerfrau an den Tag legt. Da kann die Geschichte noch so spannend sein. Helden brauchen Ecken und Kanten. Und dürfen ruhig mal schwach sein. Auch Mütter!

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    eiertanz30s avatar
    eiertanz30vor 8 Jahren
    Rezension zu "Acht Stunden Angst" von Nicci French

    Acht Stunden Angst handelt von einer Mutter die ihre Tochter sucht. Diese ist morgens von einer Party nicht nach Hause gekommen, obwohl die Mutter ihren 40. Geburtstag hat und sie an diesem Tag mit ihrer Familie nach Florida in den Urlaub starten soll.
    Die Mutter ahnt das etwas Schreckliches passiert sein muss. Die Polizei sieht das Ganze eher locker.
    So richtig spannend fand ich das Buch nicht. Ich konnte mich gut in die Angst der Mutter hineinversetzen, aber insgesammt hat mir die Storry einfach nicht so zugesagt.

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