Nicci French Blauer Montag

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Inhaltsangabe zu „Blauer Montag“ von Nicci French

Eine JAGD gegen die ZEIT Als der fünfjährige Matthew Faraday verschwindet, geht ein Aufschrei durch England. In den Zeitungen erscheint sein Bild – und die Psychotherapeutin Frieda Klein kann es nicht fassen: Einer ihrer Patienten, ein Mann mit verzweifeltem Kinderwunsch, hat einen Jungen beschrieben, der Matthew aufs Haar gleicht. Gegen ihren Willen wird sie bald tief in den Fall hineingezogen. Der ermittelnde Chief Inspector Karlsson stößt indes auf Parallelen zu einer Kindesentführung, die zwanzig Jahre zurückliegt. Während Klein dem Psychopathen auf die Spur kommt, beginnt eine Jagd gegen die Zeit ... Andrea Sawatzki liest diesen meisterhaften Psychothriller, der beeindruckend vor Augen führt, dass nichts beängstigender ist als die Angst selbst. (6 CDs, Laufzeit: 7h 25)

Gut vorgelesen von Andrea Sawatzki lässt einen das Autorenpaar mit der Story am Ende nochmal ungebremst in den Abgrund rasen

— Felice

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  • Guter Serienauftakt, gut gelesen

    Blauer Montag

    Felice

    06. February 2016 um 19:49

    Mir gefiel die Art, wie Andrea Sawatzki den Figuren einen Charakter gibt, vor allem die sanfte, bestimmte, manchmal aber auch unsichere Art von Frieda Klein im Gegensatz zu den rauen Männerstimmen, die man sofort zuordnen kann. Anfangs dauerte es etwas, bis ich in die Geschichte fand, weil ich nicht wusste, wie viel für die Hörbuchfassung gekürzt wurde. Dann entwickelte sich aber eine spannende Story mit interessanten Protagonisten, die durch ihre Fehleinschätzungen und persönlichen Probleme nicht immer den richtigen Weg wählen. Als dann die Auflösung klar scheint wird man am Ende  richtig überrascht, doch damit nicht genug. Das letzte Kapitel ist nochmal richtig fies, was ich persönlich ja mag. Auf jeden Fall werde ich es nochmal in gedruckter Form nachlesen!

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  • Fesselnd aber noch ausbaufähig

    Blauer Montag

    santina

    21. October 2015 um 22:15

    Inhalt Rosie ist mit ihrer kleinen Schwester Johanna auf dem Weg nach Hause. Doch nur Rosie kommt zuhause an, ihre Schwester wird niemals gefunden. Mehr als 20 Jahre später verschwindet der kleine Matthew. Während nach ihm gesucht wird, gesteht der kinderlose Alan Dekker seiner Psychotherapeutin Frieda Klein, dass er von einem rothaarigen Sohn träumt. Frieda glaubt, in diesen Beschreibungen den verschwundenen Matthew zu erkennen. Als Alan ihr dann noch erzählt, dass er von 20 Jahren schon einmal einen Kinderwunsch hatte, wendet sie sich an die Polizei. Da Alan ein Alibi hat, beginnt Frieda selbst nachzuforschen… Protagonistin Die Serie handelt von der Psychotherapeutin Frieda Klein. Sie ist Ende 30, lebt eher zurückgezogen, liebt Spaziergänge durch das nächtliche London und erschien mir als Kontrollfreak. Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit engagiert sie sich in einer Klinik. Sie ist eine Protagonistin, mit der ich nicht warum geworden bin, weil sie sehr distanziert wirkt. Über ihre Vergangenheit wird in diesem Band nicht viel bekannt. Allerdings erfährt der Hörer, dass ihr Freund Sandy seit langer Zeit der erste Mann ist, den sie in ihr Haus lässt. Im Laufe des Buches trennen sich die beiden, da Sandy von London in die USA übersiedelt und Frieda ihn nicht begleiten will. Detective Chief Inspector Karlsson ist geschieden und hat zwei Kinder. Das Verschwinden von Matthew lässt er sehr nahe an sich heran kommen. Mit Frieda und ihren Methoden kommt er mal gut und mal weniger gut klar, da sie sich nicht an gewöhnliche Abläufe hält und impulsiv handelt. Dennoch hält er viel von ihr. Handlung Der Hörer erlebt zu Beginn sowohl das Verschwinden von Johanna, als auch das Verschwinden von Matthew mit. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch gefesselt. Frieda, ihre Schwägerin Olivia, ihre Nichte Chloé, der Mentor Reuben, die Kollegen in der Klinik, der neue Bekannte Joseph, Karlsson und seine Kollegen, sie alle fließen nach und nach in die Geschichte ein. Zwischendurch erfährt der Hörer von den Gedankengängen Matthews in seinem Gefängnis und erlebt mit, wie der Junge sich verändert. Die Handlung enthielt viele Wendungen, wobei mir eine davon bereits durch den Kopf geschossen war, doch die meisten hatte ich so nicht erwartet. Insbesondere das Ende hat mich sehr überrascht. Fazit Der Serienauftakt des Autorenduos Nicci French (Nicci Gerrard und Sean French) konnte mich fesseln und überraschen, wobei mir die psychologischen Aspekte teilweise kleine Längen beschert habe. Den Handlungsstrang um Friedas neuen Bekannten Josef und ihren Mentor Rueben fand ich etwas überflüssig, mag sein, dass dieser in den Folgebüchern noch ausgebaut wird, aber hier konnte ich sie nicht einordnen.

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  • Recht solide mit einigen Schwachstellen

    Blauer Montag

    tootsy3000

    02. August 2015 um 22:11

    Einen so spannenden Einstieg in eine Handlung wie in diesem Hörbuch hat man als Zuhörer nicht oft. Da sind die Erwartungen in das weitere Geschehen natürlich gleich höher. Aber der Reihe nach: In einem Londoner Stadtteil verschwindet ein kleines Mädchen auf dem Nachhauseweg von der Schule. Ihre große Schwester Rose hat sie nur einen Augenblick aus den Augen verloren als sie in dem Laden Süßigkeiten kaufen wollte. Auch nach Tagen und Wochen gibt es von der Kleinen keine Spur. 20 Jahre später: die etwas eigenwillige Psychotherapeutin Frieda Klein übernimmt einen Patienten ihres Mentors. Er hat eine fortgeschrittene Depression, besonders sein unerfüllter Kinderwunsch setzt ihm sehr zu. Eines Tages erzählt er Dr. Klein von seinen Träumen, in denen er einen kleinen rothaarigen Jungen hat. Als Tage später der fünfjährige Matthew Faraday verschwindet und Frieda ein Bild von ihm sieht, wendet sie sich nach einem längeren Gewissenskonflikt an die Polizei. Durch Chief Inspector Karlsson lernt Frieda Rose kennen, deren Schwester vor 20 Jahren spurlos verschwunden ist und deren Fall ähnlich dem des kleinen Matthew ist. Als sie sich mit Karlsson wegen ihrer Methoden zerwirft, begibt sich die junge Psychologin selber auf die Suche, denn sie will wissen, welche Rolle ihr Patient in der Entführung des Jungen spielt. Immer tiefer stochert sie im privaten Umfeld von Alan und deckt etwas Unglaubliches auf. Mit ihrer Jagd nach der Wahrheit bringt Frieda nicht nur sich, sondern auch andere in höchste Gefahr….. “Blauer Montag” ist der Beginn einer neue Thriller Serie des Autorenduo Nicci French mit dem Duo Klein / Karlsson.   Frieda ist eine eher seltsame Therapeutin. Mit ihren eigenartigen Charakterzügen musste ich erst mal warm werden. Ihre therapeutischen Fähigkeiten sind auch nicht alltäglich und manchmal sind ihre Handlungen eher zum Lachen als Ernst zu nehmen. Karlsson kommt mir in der Handlung zu wenig oft vor. Seine Ermittlerqualitäten stehen aber auch nicht im Mittelpunkt der Geschichte. Die Psyche der Charaktere steht im Fokus. Nach dem aufregenden Einstieg in die wirklich gute Story verlor die Geschichte leider für längere Zeit an Spannung. Den Mangel an Nervenkitzel macht die sehr bildhafte Sprache und die detailreiche Darstellung der Leute und der Stadt wieder wett. Aufgerüttelt wird das Geschehen, wenn der entführte Junge “zu Wort kommt”. Da geht es einem schon kalt den Rücken hinunter. Grandios wieder einmal Andrea Sawatzki. Sie bringt Leben in die Geschichte. Dank ihrer abwechslungsreichen Stimm- und Klangfarbe macht sie diesen Thriller schlussendlich doch noch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Mein Fazit: Ein recht solider Thriller mit einigen Schwachstellen. Dank der gelungenen Darstellung von Andrea Sawatzki aber doch noch ein gutes Hörerlebnis.

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  • Schon eine Weile her

    Blauer Montag

    JuliaO

    03. May 2014 um 16:23

    Ich habe "Blauer Montag" gehört, als es ganz neu auf dem Markt war. Das ist nun also über 2 Jahre her - und eben habe ich es in meinem Regal wiedergefunden und bemerkt das ich es hier gar nicht eingetragen habe. So nun 2 Jahre später kann ich gar nicht mehr soviel dazu sagen. Und das spricht definitiv nicht für das Buch. Das einzige was ich mir behalten habe war ein vages Gefühl, das ich die Geschichte an sich zwar spannend fand, jedoch mit den Charakteren nicht wirklich warm wurde. Auch die Spannung hat sich bei mir nirgends richtig eingestellt - es las sich in meinen Augen eher wie ein Roman als ein Krimi, geschweige denn ein Thriller.

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  • Nicci French: Blauer Montag

    Blauer Montag

    Elmar Huber

    31. January 2014 um 12:04

    “Auf den ersten Blick weisen die beiden Fälle keinerlei Parallelen auf. Ich bin die Suche aus einer ganz anderen Richtung angegangen: Jedes Jahr verschwinden tausende von Kindern. Ein Großteil sind Teenager, die von zuhause ausreißen. Zieht man dann noch die Kinder ab, die von Familienangehörigen entführt werden oder Unfällen zum Opfer fallen, bleibt am Ende nur eine ganz kleine Zahl übrig. Wie viele Kinder werden bei uns jährlich von einem Fremden getötet? Vier oder fünf? [...] So gesehen ähneln sich diese beiden Vermisstenfälle sehr wohl.” STORY Verstört von der Aussage ihres neuen Patienten Alan Dekker, sucht die Psychotherapeutin Dr. Frieda Klein DCI Malcolm Karlsson, den leitenden Ermittler im aktuellen Fall des entführten fünfjährigen Matthew Faraday, auf. Dekker träumt von einem Jungen, der dem entführten Matthew ungewöhnlich ähnlich sieht. Und Dekkers Träume begannen bereits vor der Entführung des Kindes. Karlsson ist skeptisch, doch ein weiterer Aspekt überzeugt ihn, diese Spur weiter zu verfolgen: Bereits 22 Jahre zuvor hatte Dekker ähnliche Träume, damals von einem Mädchen. In genau diesem Zeitraum ist die ebenfalls fünfjährige Joanna Vine unter ähnlichen Umständen auf offener Straße aus der Obhut ihrer Schwester verschwunden und nie wieder aufgetaucht. “Alan Dekkers Angst hat damit zu tun, dass er davon träumt, einen Sohn zu haben oder besser gesagt, keinen zu haben. Seine Fantasien manifestieren sich in einem Traum, in dem es offenbar darum geht, ein Kind zu entführen und zwar auf eine Art und Weise, die mich sehr an das Verschwinden dieses Jungen erinnert. Und falls Sie mich jetzt darauf hinweisen wollen, dass der Traum womöglich durch die Medienberichte ausgelöst wurde, kann ich das definitiv verneinen. Seine Träume setzten bereits ein, bevor Matthew Faraday verschwand.” MEINUNG Der Prolog, der das Verschwinden von Joanna Vine vorwiegend aus Sicht ihrer Schwester beschreibt, wird mit einem harten Schnitt beendet: Kapitel 1 spielt 22 Jahre später und wechselt zu der Psychotherapeutin Frieda Klein. Der Leser/Hörer wird eingehend Zeuge ihres Alltags und begleitet sie auf ihren einsamen nächtlichen Spaziergängen durch London. Dass die neue Serienheldin des Autorenduos Nicci Gerrard und Sean French, bekannt als Nicci French, vorwiegend durch ihre Handlungen und ihre Beziehungen zu anderen Menschen charakterisiert wird, ist zwar ein probates Mittel, diese Figur zu definieren, doch laufen Nicci & French hier schon Gefahr, ihre Leser/Hörer ob der schieren Ausführlichkeit zu langweilen. Zum einen ist es sicherlich angebracht die Hauptperson einer neuen Krimireihe eingehend vorzustellen – insgesamt sieben Romane mit der Psychotherapeutin sind geplant -, doch dadurch dauert es empfindlich lange, bis die deutlich interessantere Thrillerhandlung endlich wieder ins Rollen kommt. Erst nach geraumer Zeit bahnt sich also eine vage Berührung zwischen Frieda Kleins neuem Patienten und dem derzeit medienbeherrschenden Fall „Matthew Faraday“ an, die sich schließlich zur Gewissheit auswächst auch wenn die tatsächlichen Zusammenhänge noch lange Zeit im Dunkeln bleiben. Reduziert auf den reinen Thrillerpart erfindet Blauer Montag das Rad zwar nicht neu, gefällt jedoch in Aufbau und Timing und durch einige gut platzierte Story-Twists. Über das insgesamt eher gemächliche Tempo des Romans könnte man hinwegsehen, erwiese sich die Identifikationsfigur Frieda Klein mit fortschreitendem Geschehen nicht als reichlich überheblich und selbstgerecht. Dies scheint derzeit die vorherrschende Definition einer selbstbewussten und toughen Frau im Krimi zu sein. Nicht nur, dass Frau Klein die Unsitte pflegt, auch außerhalb ihrer Therapiestunde Fragen meist mit Gegenfragen zu beantworten, sie dringt auch mit einer nassforschen Selbstverständlichkeit ist das Leben und die Privatsphäre anderer ein, ohne im Gegenzug viel von sich selbst preiszugeben. Außerdem beschränkt sie sich in ihrer Zusammenarbeit mit DCI Karlsson nicht auf die beratende Funktion, sondern ermittelt selbst über den Kopf der offiziellen Beamten hinweg, die anschließend die Kastanien aus dem Feuer holen dürfen. DAS HÖRBUCH Der Hörverlag bietet das Hörbuch in der vorliegenden ungekürzten (nur zum Download) und einer gekürzten (445 Min.) Download- und CD-Version an. Dabei ist die gekürzte Version nicht einfach zusammengeschnitten sondern wird von Andrea Sazwatzki gelesen, während Susanne Schröder die ungekürzte Version übernommen hat. Susanne Schröder wird hier mit ihrer sympathischen Stimme förmlich zu Dr. Frieda Klein. Der getragene Vortrag lässt die Psychotherapeutin etwas abgehoben und „über-den-Dingen-stehend“ wirken, was sehr gut zu der Figur passt. Durch veränderte Klangfarbe und Sprechweise gelingt es Susanne Schröder außerdem exzellent, auch die anderen Figuren des Romans zum Leben zu erwecken. Im Hinblick auf die vorhandenen handlungsarmen Stellen im Roman könnte sich die gekürzte Hörbuchversion als die kurzweiligere Wahl erweisen. FAZIT Gemächlich entwickelter wendungsreicher Brit-Krimi, der empfindlich viel Zeit auf die Charakterisierung der unangenehm selbstgefälligen Hauptfigur verwendet.

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  • Blauer Montag / Nicci French

    Blauer Montag

    Lenny

    29. August 2013 um 11:05

    Die Angst um den kleinen entführten Matthew bekommt man hier deutlich zu spüren, das geht unter die Haut, auch weil man immer wieder Ausschnitweise die Sicht und die Gefühle des kleinen Jungen erzählt bekommt.....spannend, wie die Spur zum Täter führt.
    Gelese von Andrea Sawatzki, das passt gut!

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