Blutroter Sonntag

von Nicci French 
4,1 Sterne bei34 Bewertungen
Blutroter Sonntag
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (28):
EmilyPotters avatar

Spannend wie die Vorgänger mit offenem Ende. Habe alle nacheinander gelesen und muss jetzt leider auf den achten Band warten:-(

Kritisch (2):
L

Noch nie war ich so froh, dass die Woche zu Ende ist.

Alle 34 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Blutroter Sonntag"

Psychologin Frieda Kleins persönlichster Fall: Es sind alle bedroht, die sie liebt ...

Unter den Dielen im Wohnzimmer von Frieda Klein wird die Leiche eines Mannes gefunden. Es handelt sich um den Detektiv, den Frieda auf ihren Stalker Dean Reeve angesetzt hatte. Sie ist überzeugt, Dean ist der Mörder, aber die Polizei glaubt ihr nicht – und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Friedas Nichte wird entführt, jemand schlägt ihren ehemaligen Mentor zusammen, und dann verschwindet der kleine Sohn ihres Freundes Josef spurlos. Offensichtlich will jemand sie einschüchtern. Doch die Verbrechen tragen nicht Deans Handschrift. Wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert? Und wen wird er sich als nächstes vornehmen? Die Zeit drängt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328103356
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:29.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.10.2017 bei Audio Media Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    leoseines avatar
    leoseinevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gute Geschichte
    Total Spannend

    Verlag: C.Bertelsmann Verlag

    Seitenanzahl (Print): 448

    Zitat aus dem Buch ( Seite 400 )

    " Das ist schrecklich! Ganz schrecklich! Unsere Cloe!"

    "Denk nicht daran" sagte Frieda " Entscheidend ist für uns jetzt, ob auf diesen Foto irgendwas zu finden ist, dass uns helfen kann."

    Klappentext:

    In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert? 

    Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ... 

    Das Cover:

    Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Rechts das Gebäude und links der vorbei fahrende Bus, der uns zeigt wie schnell die Zeit doch vergeht. Dann die dicke Gewitterwolkedie auch bedeuten kann, dass nicht alles schön ist auf dieser Welt. Das Cover passt in meinen Augentotal zur Geschichte. Ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Mein Fazit:

    Auch wenn ich die Bände 1-6 nicht gelesen habe fand ich diesen Teil echt Interessant und Spannend und es steht für mich fest das ich auch noch mir die anderen Bände holen werde. Es interessiert mich sehr wie alles begann. Zu diesem Band kann ich sagen das man recht schnell rein kam und es sehr interessant war wie die Geschichte sich entwickelt. Sehr gutes Buch und auch empfehlenswert.

    Ich vvergebe 5 von 5 Sterne

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Dieses Buch habe ich von Bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen und es hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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    xotils avatar
    xotilvor 6 Monaten
    Blutroter Sonntag

    Der Schreibstil von der Autorin wie gewohnt Flüssig und spannend von der ersten Seiten an bis zum Ende.

    Am Anfang der Story macht die Autorin es einem schwer den Täter und Grund herauszubekommen und man kann richtig schön miträtseln , aber der Mitte der Geschichte kristallisiert sich der Täter heraus was der Story in keiner weise Schadet .

    Die Charaktere sind seht bildlich dargestellt und ihre Eigenschaften somit kann man siech diese wunderbar vorstellen.

    Das Ende überrascht den Leser mit einem Cliffhanger, was einen hippelig auf das nächste Band warten lässt.

    Zum Inhalt 
    Im Haus der Londoner Psychoanalytikerin Frieda Klein wird unter Fußbodendielen die Leiche eines Privatdetektivs gefunden. Frieda ist sich ziemlich sicher, dass ihr "alter Bekannter" und Erzfeind Dean Reeve dahintersteckt, der durch die Tat eine an sie gerichtete Botschaft übermitteln will.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Guter siebter Teil der Reihe - Kommt noch ein achter Band?
    Guter siebter Teil der Reihe - Kommt noch ein achter Band?

    Einen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


    Mir hat dieses Buch erneut sehr gefallen, wenn gleich sich doch leichte Ermüdungserscheinungen bemerkbar machen. Die Handlung schließt nahtlos an den Vorgängerband an und beinhaltet fast alle Figuren, die dem Reihenleser bekannt und lieb geworden sind. Genau daraus zieht das Buch auch seinen besonderen Reiz - Leser die die Vorgängerbände nicht kennen, dürften mit dem Buch weniger zufrieden sein.

    Die Schreibweise ist wie immer gut und durch die wechselnden Perspektiven abwechslungsreich. Die Spannung hält sich in Grenzen; der Spannungsbogen ist eher flach und durchsetzt von gelegentlichen Spannungsspitzen.Der Täter wird noch in der ersten Hälfte des Buches bekannt . Das beeinflusst den Spannungsverlauf allerdings kaum.

    Mit den vielen Figuren im Umfeld der Hauptprotagonistin dürfe der Erstleser so seine Schwierigkeiten haben - für mich als Reihenleser war die aber kein Problem. Mir scheint allerdings Dass die Charaktere so langsam ihren Zenit überschritten haben, viel Neues kommt da nicht mehr.

    Obwohl mit "Blutroter Sonntag" die Woche (von Montag bis Sonntag) nun abgearbeitet ist, endet das Buch erneut mit einem Cliffhanger! Das lässt auf einen weiteren (dann abschließenden?) Band schliessen. Warten wir es ab....! 


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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn die Lösung schon sehr früh bekannt war, war das Buch von der ersten bis zur letzten Seite von Spannung geprägt.
    Blutroter Sonntag. Nicci French (7)

    Infos zum Buch

    Titel: Schwarzer Mittwoch
    Autor: Nicci French
    Seiten: 448
    Verlag: btb Verlag
    Handlungsort: London, England
    Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2017

    Infos zum Autor

    „Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben im Süden Englands.“ (Quelle)

    Rezension

    An dieser Stelle möchte ich dem Bloggerportal und C.Bertelsmann für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplares danken.

    Blutroter Sonntag ist der siebte und voraussichtlich vorletzte Teil der Reihe rund um Dr. Frieda Klein, ihre Freunde und Bekannte. Inzwischen habe ich die gesamte Reihe gelesen und beende sie nun mit diesem Band vorerst.

    Malcolm Karlsson wird trotz eines gebrochenen Fußes zu einem Tatort beordert, es handelt sich um das Haus von Frieda Klein, der Psychologin die der Polizei sowohl Freude, als auch Leid gebracht hat. Doch nicht Frieda Klein ist tot – die Leiche eines Privatdetektives wird unter den Bodendielen in ihrem Wohnzimmer gefunden. Schnell wird klar, dass weder Frieda Klein noch ihre Freunde und Familie für den Tod des Mannes verantwortlich sind. Für Frieda ist klar, es ist Dean Reeve. Die Polizei glaubt nicht an ihre Verschwörungstheorie, hat aber auch keine anderen Hinweise.
    Doch als ihre Nichte Chloë entführt wird und ihr krebskranker Freund Reuben zusammen geschlagen wird ist auch Frieda sich sicher, dass nicht Dean Reeve für diese Taten verantwortlich ist. Frieda versucht alleine den Täter zu finden, in Sorge um die Menschen die ihnen nahesteht und ohne einen „direkten Draht“ zur Polizei.

    Das Cover finde ich sehr unruhig und voll. Wobei ich es dennoch total schön finde. Es passt hervorragend zu den anderen Covern der Reihe und zeigt wieder einen kleinen Ausschnitt aus London. Was mir nicht so gut gefällt, ist die Farbe des Titels. Der ist für mich zu dunkel und sticht zu wenig aus dem gesamten Bild heraus. 

    Blutroter Sonntag hat mir im Großen und Ganzen total gut gefallen. Mein Problem war, dass ich zuvor den 3. und nicht den 6. Band der Reihe gelesen habe und mir manchmal der Zusammenhang zum direkten vorherigen Geschehen gefehlt hat. Allerdings fand ich das Buch von der ersten Seite an spannend. Wieder jemand der Frieda Klein eine Karre ans Bein fahren will, dem sie vielleicht mal vorher auf die Füße getreten ist. Und dennoch diese unglaubliche Stärke einer Frau, die schon viel durchgemacht hat, aber immer noch nicht den Kopf in den Sand steckt und immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen hat.
    Der Schreibstil war wie gewohnt gut und packend. Ich finde Nicci French hat ein gutes Händchen für Beschreibungen und Spielräume für Phantasie. Umgebungen und Personen werden so beschrieben, dass man sich die Orte und Menschen im groben vorstellen kann, aber immer noch genügend Freiraum für eigene Ergänzungen bleibt.
    Was etwas blöd war, war das Frieda Klein schon sehr früh wusste, wer Dean Reeve nacheifert und man somit auch schon direkt das Ende der Geschichte kannte. Zwar hat sich die ganze Auflösung noch etwas gezogen, aber der „WOW-Effekt“ blieb einfach aus. Dennoch finde ich die Geschichte gut konstruiert und wirklich durchgehend spannend, eben auch, weil ich die ganze Zeit auf den „WOW-Effekt“ gewartet habe. Die neuen Personen fand ich auch sehr gut gestaltet und sympathisch, sodass es sich bei diesem Werk um ein rund um gelungenes Buch handelt- meiner Meinung nach.

    Ich habe mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe 5 Sterne für dieses Werk und hoffe, dass der 8. Teil auch zeitnah in Deutschland erscheinen wird. 

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    lazHvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Noch nie war ich so froh, dass die Woche zu Ende ist.
    Vorhersehbar. Platt. Phantasielos.

    Blutroter Sonntag - da könnte es um einen knalligen Sonnenaufgang gehen. Oder einen romantischen Sonnenuntergang. Aber weit gefehlt. Es handelt sich um einen Krimi mit Mord und Totschlag. Also meint blutrot genau das, was es meinen soll: Blut und rot eben. Und der "Blutrote Sonntag" stellt das Ende einer Wochenserie dar, die mit "Blauer Montag" beginnt, als "Eisiger Dienstag" fortgesetzt wurde, über den "Schwarzen Mittwoch" zum "Dunklen Donnerstag" führte, der wiederum vom "Mörderischen Freitag" abgelöst wurde um Platz zu schaffen für den "Bösen Samstag".
    Und ganz ehrlich - ich bin froh, dass die Woche nicht noch mehr Tage hat.
    Auch wenn ich Montag bis Samstag nicht gelesen habe, so reicht der Sonntag, mir die gesamte Woche zu vergällen.

    Abgesehen von Plot, der derart wirr ist, dass man als Leser eigentlich nur den Kopf schütteln möchte. Am liebsten den des Autoren. Und ja - den der Übersetzerin gleich mit.
    Unter den Wohnzimmerdielen von Frieda Klein, ihres Zeichens Psychoanalytikerin, findet sich eine Leiche. Hä?
    Und wie bitte, kam die dorthin? Das fragt sich nämlich keiner. Zumindest nicht auf den ersten 100 Seiten, die mir mehr Pein bereiteten als ein veganes Frühstück. Es scheint auch niemand zu interessieren. Ist halt so. Dann ist es ausgerechnet auch noch der Privatdetektiv, den die Klein beauftragt hatte, ihren Widersacher Dean Reeve ausfindig zu machen. Obwohl der nach herkömmlicher Auffassung längst tot ist. Einzig Frieda - weiß Gott, einen langweiligeren Namen zu finden, war wohl nicht möglich. Und dann noch Klein! - hält ihn am Leben. Im Denken, Fühlen, Handeln.

    Nach dem Leichenfund, der die kleine Frieda keinesfalls davon abhält, wieder in ihr Haus zurückzukehren, werden ihre Angehörigen und Freunde drangsaliert und bedroht. Ach Gottchen. Tausendmal gelesen, tausendmal ist's gleiche passiert. So vorhersehbar. So platt. So phantasielos.

    Was Nicci French da zusammengeschustert haben, tut in der Übersetzung manchmal richtig weh. Die Übersetzerin scheint manche Formulierungen eins zu eins ins Deutsche übertragen zu haben. Statt sich an das heilige Motto der Schreiberlinge aller Genres zu halten: "Bilder müssen stimmen", vergewaltigt sie die deutsche Bildsprache. Da "blitzen Kameras" ? NEIN! Kameras blitzen nicht. Es sind die Blitzgeräte.

    Aber dann. Dieser Satz: "Hinter ihr folgten mehrere Anzug tragende Männer mit grimmigen, ernsten Mienen . . ." Bei so einem Satz gräbt sich mir die grimmige Miene einem Minenfeld gleich ins Gesicht.

    Ist die Frau nicht in der Lage, einen vernünftigen deutschen Satz zu formulieren? Wenn jemand folgt, dann befindet derjenige sich . . . na sagen wir mal ganz vorsichtig . . . in 100 Prozent der Fälle HINTER demjenigen, dem er folgt. Und "Anzug tragende Männer. . ." da tragen also Männer Anzug. Mal unterstellt, jeder der Männer trägt jeweils einen und nicht alle habe sich in ein einziges Exemplar gezwängt, dann stellt sich die Frage: Woher haben sie ihn? Haben sie den Anzug von der Wäscherei geholt? Tragen sie ihn über dem Arm, der Schulter, in der Einkaufstüte?

    Was die Autoren und auch ihre Übersetzerin sagen möchten, ist, dass die Männer mit Anzügen bekleidet sind. Aber, verdammt noch mal, warum sagen sie es dann nicht? Das sind nur einige Beispiele, deren Liste sich durchaus fortführen ließe.

    Nicci French ist ein Autorenehepaar, deren Pseudonym sich aus dem Vornamen von Nicci Gerrard und dem Nachnamen von Sean French zusammensetzt. Beide sind studierte Literaturwissenschftler. Aber warum lieber Schuster, bist du nicht bei deinen Leisten geblieben?

    Auf der Website des  Goldmann Verlags wird ihre Arbeitsweise angerissen: "Jeder der beiden schreibt für sich allein." Danach, so heißt es weiter, überarbeite der Partner die Kapitel seines Co-Autors.
    Ehrlich gesagt merkt man davon nicht sehr viel. Vielmehr scheinen die Kapitel häufig aneinander geklatscht, ohne dass jemand auf Zusammenhänge achtete. Es stockt, es stottert; ein Lesefluss oder gar eine Leselust will bei diesem "Blutroten Sonntag" nicht aufkommen.



    Kommentare: 1
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    tinstamps avatar
    tinstampvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Dean Reeves erhält einen Nachahmungstäter. Langsam ist die Reihe ausgereizt. Ich hoffe der finale 8. Band bringt einen tollen Abschluss.
    Es wird gefährlich für Friedas Freunde

    Meine Bewertung: 3 1/2 Sterne

    Band 7 rund um Psychotherapeutin Frieda Klein startet fulminant. Unter den Dielen von Friedas Wohnzimmer wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote ist ein Privatdetektiv, den Frieda auf ihren alten Erzfeind Dean Reeve angesetzt hatte. Kurze Zeit später wird ihre Nichte Chloe entführt und unter Drogen gesetzt. Als noch weitere Freunde überfallen und verletzt werden, ist sich Frieda sicher, dass hinter diesen Anschlägen eine andere Person stecken muss. Doch wer kommt auf die verrückte Idee Dean Reeves nachzuahmen, den viele in Friedas Umkreis nur als Hirngespinst der Psychotherapeutin halten?

    Im Gegensatz zu den letzten Büchern der Reihe haben Nicci Gerard und Sean French, die unter dem Pseudonym Nicci French schreiben, den Spannungsbogen wieder etwas angehoben. Mit dem grausamen Fund der Leiche in Friedas Haus beginnt die Story sofort rasant. Bald folgen weitere Überfälle und Frieda ist sich bald klar, dass hier jemand versucht Dean Reeves nachzuahmen. Doch dieser Unbekannte scheint andere Motive zu haben und ist vorallem eine große Gefahr für ihre Freunde. Er erscheint blutrünstiger und vorallem immer mehr Gefallen am Morden zu finden...
    Wie üblich begleiten wir die kauzige Frieda bei ihren Nachforschungen durch die vorwiegend nächtlichen Spaziergänge durch London. Eine größere Rolle spielen diesmal die Journalisten, die wieder eine interessante Story wittern. Frieda ist ja bereits bei ihnen bekannt wie ein bunter Hund. Bei den Ermittlungen der Polizei kommt es diesmal zu einigen Änderungen, die Leser, die die Reihe seit Anbeginn verfolgen, gefallen wird. Frieda`s Freunde Josef, Reuben, Jack und Chloe sind mir nach sechs Bänden ans Herz gewachsen und man freut sich alte Bekannte wiederzutreffen. Die einzelnen Charaktere sind hervorragend skizziert und sie entwickeln sich auch diesmal weiter. Neu hinzu kommt Josefs jüngster Sohn

    Diesmal weiß der Leser allerdings etwas zu früh, wer der Täter ist, was dem Krimi (obwohl hier Thriller außen drauf steht, ist die Reihe eher mehr englischer Krimi als eine Thrillerreihe) etwas die Spannung nimmt. Es kommt zwar danach zu einem spannenden Finale, bei dem man dem Katz-und-Maus-Spiel des Täters gebannt folgt, trotzdem ist leider die Frage wer dahinter steckt bereits geklärt. Auch diesmal endet die Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger, der bereits einen Ausblick auf den kommenden letzten Band gewährt.

    Obwohl mich dieser Band wieder gut unterhalten hat, bin ich nun froh, dass die Reihe zu Ende geht und wir mit Band 8 definitiv das letzte Buch in den Händen halten werden. Eigentlich dachte ich ja mit "Blutroter Sonntag" wäre sie bereits abgeschlossen, da wir alle Wochentage durch haben. Doch ich habe mich getäuscht! Das Katz und Maus Spiel von Reeves wird langsam etwas nervtötend und ein würdiger Abschluss würde der Reihe nun gut tun.

    Schreibstil:
    Wie schon in den anderen Bänden sind die Kapitel eher kurz gehalten. Dafür schreibt das Autorenehepaar sehr detailliert und legt den Fokus auf ihre Charaktere. Diese sind alle sehr individuell und sind dem Leser mittlerweile ans Herz gewachsen. Die Atmosphäre des nebelvergangenen und regnerischen Londons ist wieder wunderbar eingefangen.

    Fazit:
    Im bereits siebenten Band der Reihe rund um die kauzige Psychotherapeutin Frieda Klein geht es diesmal um einen Nachahmungstäter von Dean Reeve. Für Frieda ein sehr persönlicher Fall, da ihre Freunde in große Gefahr geraten. Wieder ein interessanter Fall, der ins düstere London führt. Trotzdem finde ich, dass Nicci French die Reihe bereits genug ausgereizt hat und bin gespannt auf den finalen achten Band.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin ein grosser Fan dieser Reihe. Auch dieser Teil hat mich überzeugt! Sehr spannend!
    Ein heftiger Fall

    Ich warte immer sehnsüchtig auf den nächsten Teil der Reihe. Ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Allerdings hatte ich zum Teil etwas Mühe wieder in die Geschichte reinzukommen. Es geht sehr viel um die Vorgeschichte und ich hatte die einfach nicht mehr ganz so im Kopf und musste immer wieder studieren was da noch mal war. Das hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht. Dann gings aber und ich konnte das Buch nicht mehr weg legen.
    Frieda enttäuscht auch in diesem Band nicht und den Schluss fand ich, hat es so richtig in sich.

    Wer also die ersten Teile schon gemocht hat, wird auch diesen mögen. Einfach genial!

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    B
    bookwalkervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: super spannender Krimi, wo der Täter jedoch leider früh enttarnt wurde
    Rezension // Blutroter Sonntag

    ***Achtung - diese Rezension kann Spoiler enthalten!***

    Dean Reeve hinterlässt im Haus von Frieda Klein eine eindeutige Botschaft – eine Leiche. Es zeigt, dass die Polizei ihn nicht geschnappt hat und er immernoch irgendwo da draußen ist. Doch schon bald gibt es einen Nachahmer, und die Nichte von Frieda, Chloe, wird benommen auf einem Friedhof gefunden. Doch nicht nur Chloe schwebt in Gefahr, auch alle anderen die Frieda nahestehen sind zur Zielscheibe des Nachahmers geworden. Frieda weiß vom ersten Moment an, das es nicht Dean Reeve ist, der ihr da nachstellt, aber wer ist es dann?

    Das Buch ist insgesamt sehr gut geschrieben. Am besten finde ich, dass die Kapitel sehr kurz gehalten sind, was den Lesefluss steigert und sehr angenehm zu lesen ist. Der Schreibstil ist gut und einfach zu lesen. Die Geschichte selbst ist ausgezeichnet und macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. In dem Buch werden neben Frieda Klein auch die anderen Protagonisten prima beleuchtet und macht dieses Buch abwechslungsreich und interessant. Schade finde ich, dass schon bald der Nachahmer bekannt ist und diese Tatsache den Lesespaß etwas schmälert. Die letzten Kapitel handeln dann eigentlich nur mehr darum, den Nachahmer zu schnappen. Was hingegen mit seiner Frau passiert ist (obwohl man dies durch die Geschichte doch ahnen kann) bleibt in den Sternen. Der Cliffhanger verleitet den Leser dazu, sich den nächsten und letzten Teil zu kaufen um zu wissen, wie es mit Frieda Klein zu Ende geht.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: teils etwas überzogen
    Geruchsintensiver Leichenfund

    Bei „Blutroter Sonntag“ handelt es sich um den siebten Teil einer Reihe. Ich kenne keinen der Vorgänger, hatte jedoch keiner Zeit das Gefühl etwas verpasst zu haben. Vorwissen ist demnach nicht nötig.

    Frieda Klein ist Psychotherapeutin in London. Als ein strenger Geruch durch ihre Wohnung zieht, stellt sich die Frage was sich da unter ihren Dielen verbirgt. Die Wahrheit ist schockierend: Die Leiche eines Privatdetektives. War Dean Reeves, einem Verbrecher, der Frieda immer wieder aufgelauert hat. Ist er jetzt zurück oder gibt es einen Trittbrettfahrer am Werk? Nicht nur die Polizei beginnt zu ermitteln, sondern auch Frieda selbst – und bringt damit Familie und Freunde in große Gefahr.

    Die Protagonisten sind sympathisch, manchmal aber ein wenig zu naiv (und damit teils unglaubwürdig).  Die Handlungen sind meist nachvollziehbar, teils aber irgendwie überzogen. (Als würden Privatpersonen quasi „einfach so“ auf Verbrecherjagd gehen.) Ein spannendes Buch, wenn auch nicht wirklich ein packender Thriller, dafür fehlt mir einfach die „Tiefenspannung“.

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    Padmanpls avatar
    Padmanplvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung vom Anfang bis zum Schluss
    Ein spannender 7. Band

    Mein erstes offizielles Rezensionsexemplar, das man mir zukommen
    ließ. An dieser Stelle natürlich vielen Dank an den C. Bertelsmann
    Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar.


    „Blutroter Sonntag“ von Nicci French aus dem C. Bertelsmann
    Verlag. Der englische Originaltitel lautet „Sunday Morning Coming Down“.
    Übersetzt von Birgit Moosmüller.


    Genre: Thriller, Krimi


    Auf insgesamt 448 Seiten erstreckt sich diese spannungsgeladene
    Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Meine Lesedauer betrug ca.
    10,5 Stunden. Wichtig ist zu sagen, dass dies der siebte Band um die
    Hauptfigur Frieda Klein ist, der aber unabhängig von den vorhergehenden
    Büchern gelesen werden kann. Erschienen ist es am 30.10.2017.


    Übrigens ist Nicci French das Pseudonym für das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French.


    Klappentext:


    In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird
    die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und
    obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die
    Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht
    er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer
    krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von
    Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar,
    dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der
    Unbekannte, der ihm nacheifert?

    Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt…


    Wie erwähnt, lässt sich dieser Thriller, auch ohne die vorherigen
    Bände zu kennen, lesen. Zwar ist es sicherlich hilfreich, die
    Hauptfiguren in der Handlung bereits zu kennen, jedoch ist dies keine
    Voraussetzung, um sich schnell in dieses Buch mit ihren
    unterschiedlichen Figuren hineinzufinden. Diese werden optisch und
    charakterlich bereits zu Beginn sehr gut beschrieben, so dass es keine
    Unklarheiten gibt.


    Die Story beginnt schon mal relativ heftig. Schließlich wird eine zu
    verwesen beginnende Leiche unter dem Fußboden in der Privatwohnung von
    Frieda Klein, der Hauptfigur, gefunden. Ab diesem Moment beginnen die
    Ermittlungen, insbesondere in Richtung eines gewissen Dean Reeve, der
    bereits in früheren Büchern für jede Menge Sorgenfalten und unruhige
    Nächte bei Friede Klein gesorgt hat.


    In der Folge werden Freunde von Frieda entführt oder auch ins
    Krankenhaus geprügelt, selbst ein weiterer Mord bleibt nicht aus. Ist es
    erneut Dean Reeve, der sich auf diese obszöne Art und Weise in das
    Leben von Frieda Klein mischt, oder doch ein Nachahmungstäter? Das wird
    im Verlauf der Geschichte gelöst. Dabei spielen die Fähigkeiten von
    Frieda als Psychoanalytikerin eine entscheidende Rolle.


    Der Schreibstil, bzw. die Übersetzung, ist sehr gut und flüssig, was
    einem das Lesen der langen Geschichte erleichtert und nicht behäbig
    durch das Buch führt. Das ist sehr schön gelungen.


    Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und knackig gehalten. Auf diese
    Weise wirkt die Geschichte auf mich schnelllebig und führt auch dazu,
    dass man auch mal nur ein paar Seiten lesen kann, wenn die Zeit knapp
    bemessen ist.


    Es ist ein klarer Verlauf in der Geschichte festzustellen, die auf
    mehrere Schauplätze verteilt ist. So handelt natürlich der Großteil von
    Frieda Klein, aber auch die Polizeiarbeit, die Arbeit von Journalisten
    und auch das Leben der Freunde, werden in separierten Stücken
    abgehandelt. Dies rundet die gesamte Geschichte ab.


    Auch das Spannungslevel ist prinzipiell permanent vorhanden, da immer
    wieder etwas Neues passiert und sich die Ermittlungen und Friedas
    Gedanken stets um den Fall, bzw. die Ereignisse, drehen.


    Manche Ereignisse mögen zu erwarten sein, während andere unerwartet
    über den Leser einbrechen. Das Ende war für mich ein erwartetes
    Ereignis, wenngleich der Schlusspunkt mit einem sogenannten Cliffhanger
    gesetzt wurde, der ein weiteres, spannendes Buch versprechen sollte.


    Insgesamt fand ich diesen Krimi sehr interessant, ohne die vorherigen
    Bücher zu kennen. Es fiel mir leicht in die Geschichte herein zu finden
    und die agierenden Personen vor meinem geistigen Auge zu sehen. Selbst
    ein leichtes Hassgefühl gegenüber einer bestimmten Person im Buch konnte
    ich feststellen. Gelungen und lesenswert. Wie das wohl zu Ende gehen
    wird…?

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