Nicci French Dunkler Donnerstag

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Inhaltsangabe zu „Dunkler Donnerstag“ von Nicci French

Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schulfreundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht worauf sie sich da einlässt ... Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen...
Ein packender Thriller, bei dem man Frieda durch London begleitet und auf falschen Spuren in ihre Heimatstadt Braxton, wo alle ihr bald mit wachsendem Misstrauen begegnen.

Frieda ist eine tolle Person. Man musste sie gleich ins Herz schließen .

— Kallisto92

Dunkler Donnerstag ist leider nicht ganz so, wie ich erwartet habe und zeigt deutliche Schwächen

— miissbuch

Tolle Fortsetzung!

— ChattysBuecherblog

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Das Buch war zwar in der Mitte ein wenig langatmig, wurde dann zum Ende hin aber richtig spannend! Ein tolles Buch und super Schreibstil!

Anni_book

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  • Dunkler Donnerstag

    Dunkler Donnerstag

    Buecher-Liebe-de

    05. June 2017 um 15:44

    „Dunkler Donnerstag“ ist bereits der vierte Teil der Frieda Klein-Reihe. Die ersten drei Teile habe ich nicht gelesen, was dem Verständnis aber keinen Abbruch getan hat. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, wodurch ein sehr angenehmer Spannungsbogen entsteht. Frieda entdeckt einige Parallelen zwischen der Vergewaltigung von Becky und ihrer eigenen Vergangenheit. Sie kehrt daher zurück in ihre Heimatstadt und fängt an, etwas genauer zu ermitteln. Sie trifft auf einige alte Bekannte und stellt fest, dass man vorsichtig sein sollte, wem man traut.  Es dauert ziemlich lange, bis man dem wahren Täter auf der Spur ist. Alle in Frage kommenden Personen haben ihre komischen Seiten, so dass auf den ersten Blick fast jeder der Täter sein könnte. Aufgedeckt wird es dann aber natürlich am Ende des Buches, so dass der Spannungsbogen auch lange erhalten bleibt. Fazit Eine spannendes Buch, das zwar erst einmal etwas Zeit zum Spannungsaufbau benötigt, dieser bleibt dann aber lange erhalten.

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  • Ein weiterer Fall für Frieda Klein, die eigenwillige Psychotherapeutin

    Dunkler Donnerstag

    Federfee

    05. June 2017 um 10:08

    4,5 Sterne von 5Schon in den Bänden davor wurde angedeutet, dass es einen Schatten oder ein Geheimnis in Friedas Vergangenheit gibt. Das tritt nun durch eine ehemalige Mitschülerin aus Friedas Heimatort offen zu Tage. Sie bittet Frieda wegen ihrer Tochter um Mithilfe und löst dadurch eine Lawine von Vorkommnissen aus. Frieda ist jedenfalls klar, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss, auch, weil es Parallelen in der Gegenwart gibt und ein Mörder frei herum läuft."Manchmal verlieren sie (Dinge, über die du bisher nicht reden konntest) schon viel von ihrem Schrecken, wenn man sie laut ausspricht – sie sich selbst eingesteht." (35)Was mir immer wieder gefällt, sind die Einsprengsel aus Friedas Arbeit, die ihre Vorgehensweise recht gut erklären. "Ich versuche, anderen Menschen zu helfen, sich selbst darüber klar zu werden, was sie selber wollen." (121)Und mir gefällt die Art und Weise, wie sie London erkundet und die Dinge erspürt, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind wie z.B. die unterirdischen Flüsse."In London kam es Frieda so vor, als ginge sie über die Vergangenheit – als hätten sich unter ihren Füßen die Geschichten anderer Menschen abgelagert, Schicht über Schicht." (110)So denkt auch Cees Nooteboom, der große Reiseschriftsteller, wenn er überlegt: "Was ist eine Stadt?"Wie auch in den anderen Bänden nehmen Friedas Familie und Freunde mit ihren Interaktionen einen großen Raum neben den Ermittlungen ein. Man könnte fast sagen, es ist ein Roman mit kriminalistischen Ermittlungen, ein Roman, in dem es um Verantwortung und Freundschaft geht, aber auch darum, man selbst zu sein und zu bleiben.

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  • Dunkler Donnerstag

    Dunkler Donnerstag

    SophieNdm

    06. February 2017 um 17:59

    Inhalt: Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schulfreundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht worauf sie sich da einlässt. Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen... Meine Meinung: Ich habe die vorherigen Bände der Reihe nicht gelesen und finde, dass das auch nicht notwendig ist. Klar, wenn man vorhat alle zu lesen macht es Sinn beim Ersten zu beginnen. Aber man kann dieses Buch durchaus auch als Einzelband lesen, da es immer wieder Rückblenden und Erklärungen zu Friedas Leben gibt und die Fälle nicht zusammenhängen. Der Thriller nimmt schon in den ersten Seiten an Fahrt auf. Es beginnt spannend mit Beckys Therapie-Gesprächen, welche ich wirklich interessant und realistisch gestaltet fand. Auch die Rückblicke in Friedas Vergangenheit und die Geschichten aus ihrer Jugend haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt viel über die Protagonistin und kann so ihre Handlungen und Gefühle gut nachempfinden. Was mich ein bisschen genervt hat, ist dass wirklich fast jeder aus Friedas Vergangenheit und Gegenwart sie so dermaßen anhimmelt und irgendwie vergöttert. Das war teilweise echt anstrengend zu lesen. Es gab in der Mitte auch ein paar Längen, welche aber nicht extrem gestört haben. Ansonsten hat mir der Verlauf der Geschichte gut gefallen. Ich mochte Friedas Instinkt und ihre "Ermittlungsarbeit" war logisch und schlüssig dargestellt. Den Schreibstil von Nicci French fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Schrift war zwar für meinen Geschmack etwas zu klein gedruckt aber der tolle Schreibstil hat das Lesen trotzdem leicht gemacht. Fazit: Spannender Thriller mit sympathischer Protagonistin, welchen man gut lesen kann ohne die Vorgänger zu kennen. Ich denke ich werde mir die anderen Teile der Reihe um Frieda Klein mal genauer ansehen :) "Dunkler Donnerstag" ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden.

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  • Dunkler Donnerstag. Nicci French (4)

    Dunkler Donnerstag

    miissbuch

    02. January 2017 um 13:43

    Titel: Dunkler Donnerstag Autor: Nicci French Seiten: 448 Verlag: Penguin Handlungsort: London, Braxton – England Erstveröffentlichung: 08. August 2016 ~~~ Die berühmt Dr. Frieda Klein ist eine renommierte Psychotherapeutin ist mit 16 Jahren aus ihrem Heimatdorf Braxton abhauen und lebt nun seit 23 Jahren in London. Sie hat mit ihrem früheren Leben komplett abgeschlossen, sich ein neues Leben in London aufgebaut, neue Freunde gefunden, eine Ausbildung. Doch eines Tages steht eine Frau vor der Tür, die Frieda noch aus ihrer Schulzeit kennt, mit der Bitte, dass Frieda mit ihrer Tochter reden soll. Diese habe sich sehr verändert in letzter Zeit und ohne professionelle Hilfe scheint der Weg aussichtslos. Nur widerwillig stimmt Frieda zu, doch bei dem Gespräch mit dem jungen Mädchen fühlt Frieda sich um 23 Jahre in der Zeit und in ihre alte Heimat zurückgesetzt. Sie muss nach 23 Jahren zurück nach Braxton, sich ihrer Vergangenheit stellen und den Vergewaltiger finden, der nicht nur dem Mädchen schreckliches angetan hat. Auch wenn dieses Buch, das 4. in der Reihe rund um Frieda Klein ist, habe ich die anderen Teile vorher nicht gelesen. Dieses Buch habe ich vom Verlag über das Bloggerportal als Rezi-Exemplar erhalten. Zu Beginn des Buches wusste ich gar nicht, dass es sich um eine Reihe handelt, erst im Laufe der Geschichte wurde mir deutlich, dass es wohl schon Teile vorher gegeben haben muss. Mir ist es aufgefallen, aber so richtig gestört hat es mich nicht. Ich weiß allerdings nicht, ob ich die ersten Bücher der Reihe jetzt lesen soll oder schon gespoilert bin. Die Geschichte, dass sich Frieda ihrer Vergangenheit stellt hat mir prinzipiell gut gefallen, allerdings habe ich darauf gehofft, dass auch etwas „richtige“ Ermittlungsarbeit dabei ist. Dies war leider nicht der Fall, Frieda hat versucht den Fall alleine, bzw. mit der Hilfe ihrer Freunde und Bekannten aus London aufzuklären. Für mich persönlich war das Buch etwas unruhig geschrieben. Die Situationen haben teils ohne Vorwarnung gewechselt und die Dialoge wurden nicht immer klar von zwei Personen geführt oder diese wurden erst im Laufe des Dialoges genannt, sodass mir manchmal der Zusammenhang fehlte. Was mich seeeehr verwirrt hat, waren die Namen der Personen: Sandy (männlich und der Freund von Frieda) und Sasha (weiblich und eine gute Freundin von Frieda). Da hatte ich erst wirkliche Probleme mit, bis ich verstanden habe, dass Frieda nicht lesbisch ist – kann aber auch an mir liegen. An sich war das Buch gut aufgeteilt. Die Kapitel waren wir manches Mal etwas lang, wobei es zwischendurch immer mal wieder größere Absätze gab. Von der Umgebung von Braxton und auch von London konnte ich mir nur schwer ein Bild machen, ebenso von den Personen, da hier kaum hinreichende Beschreibungen zu finden waren. Was mich ebenfalls etwas gestört hat, bzw. wo ich den Sinn nicht ganz verstanden habe, war die Geschichte um Friedas Mutter. Für mich war dies eine „belanglose“ Nebengeschichte, die keinen Beitrag zum Inhalt der eigentliche Geschichte beigetragen hat und die, meiner Meinung nach, nur dazu gedient hat, dass das Buch nicht noch dünner war. Ähnlich erging es mir mit den Beziehungsproblemen von Frieda und Sandy – total uninteressant. Trotz seiner nicht vielen Seiten, hat sich das Buch doch reichlich in die Länge gezogen, da teils seitenlang keine nennenswerten Fortschritte gemacht wurden. Dies kann natürlich auch dazu gedient haben, die Spannung aufrecht zu erhalten – ist aber nicht gelungen. Dennoch würde ich das Buch jedem empfehlen, der sich das erste Mal an einen Thriller wagen möchte, denn für wahre Thrillerliebhaber/innen war dieses Buch lediglich leichte Kost. Ich vergebe für dieses Werk 3 Blümeli und werde, wenn mein SuB deutlich kleiner ist, entscheiden, ob ich die weiteren Teile auch noch lesen werde. 

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  • Dunkler Donnerstag

    Dunkler Donnerstag

    twentytwo

    10. December 2016 um 12:43

    Im Alter von 16 Jahren verlässt Frieda Klein ihre Heimatstadt. Von einem auf den anderen Tag bricht sie jeglichen Kontakt zu ihrer Familie und ihren Freunden unwiderruflichab und beginnt in London ein komplett neues Leben. Doch dreiundzwanzig Jahre später, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der tragische Fall der fünfzehnjährigen Becky zwingt sie dazu sich dem damals erlebten Trauma zu stellen, das sie damals aus Braxton vertrieben hat und von dem sie immer noch wie ein dunkler Schatten verfolgt wird. Wild entschlossen, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen kehrt sie, einem intuitiven Impuls folgend, in ihre Heimatstadt Braxton zurück. Nach der ersten Wiedersehensfreude begegnet man ihr dort allerdings mit einem an Feindseligkeit grenzenden Misstrauen, das sie aber nicht davon abhalten kann die alten Freunde aufzuspüren und ihnen ihre Fragen zu stellen. Nur langsam kann sich Frieda ein Bild machen und den infrage kommenden Täterkreis nach und nach eingrenzen. Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, gibt sie auch dann nicht auf, als sie erneut bedroht wird und sie um ihre Existenz bangen muss.FazitEin ruhiger und unblutiger Thriller mit vielen interessanten Charakteren, die fast ausnahmslos, sehr authentisch wirken und und zu überzeugen wissen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. December 2016 um 18:13
  • Zurück in die Vergangenheit

    Dunkler Donnerstag

    SillyT

    30. October 2016 um 18:29

    Als die Psychotherapeutin Frieda Klein unerwartet Besuch einer alten Klassenkameradin aus Braxton, ihrem Heimatort, bekommt, sind ihre Gefühle zunächst sehr zwiegespalten. Eigentlich wollte sie nie wieder etwas mit ihrer alten Heimat zu tun haben und es reizt sie nichts, wieder zurückzukehren. Doch die fünfzehnjährige Tochter ihrer Bekannten benötigt dringend Hilfe und so bietet sie an, dem Mädchen zunächst einmal auf privater Ebene zuzuhören. Becky wirkt auf Frieda allerdings nicht wie ein typischer, rebellierender Teenager, sondern ist völlig verstört. Nachdem sie Vertrauen zu Frieda fasst und ihr erzählt, was ihr wirklich widerfahren ist, wird diese schlagartig in ihre Vergangenheit zurückversetzt, denn das Grauen, das Becky erlebt hat, weißt Parallelen auf, zu etwas aus ihrer eigenen Teenagerzeit. Sie kehrt nach Braxton zurück, doch der Empfang in dem Ort ist alles andere als herzlich. Meine Meinung: Dies ist mittlerweile schon der vierte Fall für die Psychotherapeuthin Frieda Klein und auch dieses Buch beginnt in typischer Nicci French Manier. Zunächst ruhig und auch mit wenig Drama, nimmt der Fall ganz langsam Fahrt auf und man erfährt zwar schon recht früh, welchen Zusammenhang es zwischen Becky und Frieda gibt, tappt aber noch eine ganze Zeit lang im Dunklen, wenn es um den Täter geht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch ohne viel Blut und Action gelang es der Autorin, an ihre Geschichte zu fesseln. Während sich also die Spannung langsam aufbaut und es so einige Wendungen gibt, die ich so gar nicht auf mich zukommen sah, erfuhr ich auch sehr viel über die Psychotherapeutin Frieda Klein, denn diese muss sich nun mit ihrer eigenen Geschichte auseinander setzen. Dieser Fall ist dann auch sehr realistisch gehalten und während des Lesens habe ich permanent meine eigenen Thesen aufgestellt, was denn wirklich passiert ist und wer der Täter war. Interessant fand ich in diesem Band der Reihe, dass man nun auch mal einen großen Teil aus der Teenagerzeit der Protagonistin erfährt. Dieser kleine Ort, in dem jeder alles über den anderen zu wissen scheint, passte zunächst so gar nicht in mein Bild, das ich bisher von der Psychotherapeutin hatte. Wobei ich schon zugeben muss, dass es alles durchweg glaubhaft dargestellt wurde und ich mir das ganze Geschehen lebhaft vorstellen konnte. Auch die Psychotherapeutin wurde dadurch wieder ein wenig greifbarer für mich, denn wenn ich ehrlich bin, bin ich immer noch sehr zwiegespalten, wenn es um die Dame geht. Mir fällt es nach wie vor nicht leicht, diese Frau zu mögen, denn sie ist einfach so kalt und unnahbar, jedoch so komplex in ihrer Art, das ich einfach nur immer wieder staune, was hier für ein Charakter erschaffen wurde. Frieda hat einfach so unglaublich viele Facetten und es scheinen immer mehr zu werden, manchmal beginne ich sogar mit ihr zu sympathisieren, bis sie dann wieder etwas macht, was ich keineswegs nachvollziehen kann. Sie ist und bleibt einfach ein komplexer Charakter, den ich zwar nicht unbedingt kennenlernen möchte, mich aber mit seinen Handlungen immer wieder überraschen, aber auch überzeugen kann. Neben Frieda gibt es auch ein Wiedersehen mit ihren Freunden aus London, die ich dann wiederum sehr sympathisch finde, sei es ihr ehemaliger Therapeuth Reuben oder der Handwerker Josef, sie sind wie gute Bekannte, auch wenn sie dieses Mal eher nebensächlich auftreten. Dafür fand ich es umso spannender, ihre Clique aus Teenagertagen kennenzulernen und bin schon sehr überrascht über das Bild, das ich nun von ihr erhalte. Mein Fazit: Wer eher ruhige, fast schon typisch britisch anmutende Krimis/Thriller mag, wird auch hier richtig liegen. Zwar kann ich mir vorstellen, dass es nicht unbedingt relevant ist, die vorherigen Teile zu kennen, um mit dem Fall, der zum Ende hin abgeschlossen ist, zurecht zu kommen. Allerdings geht es hier auch ein Stück weit um die persönliche Entwicklung Friedas. Dieser komplexe Charakter, der mich auch dieses Mal im Zwiespalt zurück läßt, ist absolut interessant, wenn auch völlig gestört und sehr verschroben. Ich selber schüttel auch weiterhin über sie den Kopf und könnte mir nicht vorstellen, diese Person kennenlernen zu wollen. Trotzdem oder gerade deswegen finde ich diese Thrillerreihe der Autorin aber so lesenswert und ich empfehle sie gerne weiter. Wer allerdings viel Tempo und blutige Schocker mag, ist hier fehl am Platz, denn hier herrschen die ruhigen Töne.

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  • Spurensuche in der Vergangenheit

    Dunkler Donnerstag

    MelE

    06. October 2016 um 06:28

    "Dunkler Donnerstag" ist angefüllt von Lügen und Verleugnung. Ehrlich gesagt wäre ich auch abgehauen und hätte alle Brücken hinter mir abgerissen, wenn mir Dinge zugestoßen wären, die widerlicher nicht sein könnten und über mich behauptet würde, ich wäre nur ein bockiger Teenager. Wenn selbst die eigene Mutter nicht hinter ihrem Kind steht, wird sehr schnell deutlich, das die emotionale Ebene gestört erscheint. Für Frieda Klein wirkt die Situation, als würde sich alles wiederholen, denn auch in Beckys Fall, welcher ihr zugetragen wird, liegt ein Vergewaltigungsdelikt vor, welches im eigenen Zimmer des jungen Mädchens geschah. Frieda zieht es in ihre Heimatstadt Braxton, um endlich Gewissheit zu bekommen darüber, was damals geschah. Wem könnte daran liegen, jungen Mädchen Schaden zuzufügen? Wer schützt ihn? Ist es jemand, den Frieda sehr gut kennt und vertraut? Es taten sich grauenvolle Abgründe auf und es zeigt eine gewisse Stärke, Dinge auszugraben die verborgen lagen und nun erneut Schmerzen zufügen.Für mich ist "Dunkler Donnerstag" der erste Thriller der Reihe. Erschienen sind zuvor:Blauer MontagEisiger DienstagSchwarzer MittwochEs ist ein genialer Lesefluss vorhanden, der nicht zu stoppen war. Ein Thriller, der gut für sich alleine stehen kann ohne ständig mit Rückblicken auf vorheriges vollgepackt zu sein. Zumindest habe ich sie nicht wahrnehmen können und fühlte mich daher nicht gestört.Mich konnte "Dunkler Donnerstag" komplett überzeugen. Ich nahm einen hohen Spannungsbogen wahr und ließ mich durch das Grauen der Vergangenheit führen und leiten. Als Leserin dauert es eine ganze Weile bis man den Durchblick darüber erhält, was Damals und im Heute geschah und wo die Verbindungen liegen. Immer wieder neu in die Irre geführt, fühlte ich mich regelrecht wohl und konnte das Lesen einfach nur genießen. Von mir definitiv eine Leseempfehlung für einen Thriller, der aufzeigt, wie  schmerzhaft und erschreckend es ist, bloßgestellt, gedemütigt zu werden, wenn ein Mann dich als Frau regelrecht beschmutzt, benutzt und niemand da ist, der dir Rückhalt gibt und dir glaubt.  Es weist natürlich auf eine gestörte Eltern - Kind - Beziehung hin, welche auch in "Dunkler Donnerstag" thematisiert wird. Insgesamt einige sehr gute Ansätze, die im Gesamtpaket wirklich überzeugen konnten.

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  • Lahmer Einstieg mit steigender Spannung

    Dunkler Donnerstag

    Lovinbooks4ever

    01. October 2016 um 15:45

    Dies war mein erstes Buch von dem Autorenehepaar Nicci French. Ich habe bisher nur gutes über deren Bücher gehört und der Klappentext klang total interessant. Das "Dunkler Donnerstag" der 4. Band eine Reihe rund um Frieda Klein ist habe ich erst später bemerkt. Allerdings hatte ich keine Probleme damit, denn ich denke, dass man die vorherigen Bücher nicht zwingend gelesen haben muss, um hier gut einsteigen zu können. Wo ich eher Probleme mit hatte war die Tatsache, dass sich das Buch für mich persönlich lange Zeit nicht wie ein Thriller las. Eher kam es mir wie ein Drama vor. Mir fehlte die Spannung und auf den  ersten 150 Seiten plätscherte die Geschichte einfach nur so vor sich hin. Doch dann merkt man so langsam wie sich die Spannung aufbaute und ich verstand dann auch warum die Bücher von Nicci French so beliebt sind. Es ging mir teilweise durch und durch und ich liebe es einfach, wenn ein Thriler so richtig in die Psychoschiene haut. :D Ich finde das die Geschichte sehr persönlich ist und man lernt hier die Protagonistin mit all ihren Schattenseiten kennen. Das hat mir sehr gut gefallen. Dies wird auf keinen Fall das letzte Buch von Nicci French für mich gewesen sein. ;) Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich Frieda Klein und ihre Geschichte dann doch noch packen. Die Spannung steigt erst ab ca. S. 150 langsam an. Doch es lohnt sich defintiv weiterzulesen. Ich bin gespannt auf die anderen Bücher der Frieda Klein Reihe. 4 von 5 Punkten

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  • Mein Leseeindruck

    Dunkler Donnerstag

    ChattysBuecherblog

    03. July 2016 um 07:59

    Obwohl es sich bei dem vorliegenden Thriller bereits um den vierten Band mit der Psychotherapeutin Frieda Klein handelt, kann er ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Er ist in sich abgeschlossen und stimmig. Doch zuerst kurz zur Geschichte: Frieda Klein erhält Besuch von ihrer ehemaligen Klassenkameraden Maddie Capel. Maddie macht sich Sorgen um ihre Tochter und bittet Frieda um Hilfe.   Rebecca, Madrids Tochter, willigt nach einigem Zögern ein und besucht Frieda. Sie berichtet ihr eine Vergewaltigung und erzählt, dass ihre Mutter die ganze Sache herunterspielen möchte und ihr nicht glaubt. Frieda erlebt ein Dejavu, denn genau Rebecca Erlebtes hatte sie vor 23 Jahren selbst erlebt. Und auch ihre Mutter hat ihr nicht geglaubt. Was jedoch am grausamsten ist, ist der Satz, den der Täter sowohl bei Frieda als auch Rebecca gesagt hatte: "Komm gar nicht erst auf die Idee, es jemandem zu erzählen, Süsse. Kein Mensch wird dir glauben." Frieda begibt sich auf Spurensuche und muss die Vergangenheit aufarbeiten. Auf ca. 450 Seiten zieht das Autorenehepaar Nicci Gerard und Sean French, den Leser immer tiefer in eine sehr emotionale Geschichte. Eine Geschichte, die nicht nur eine physische sondern auch psychische Grausamkeit beherbergt. Sowohl die Charakteren, als auch die Örtlichkeiten, sind so detailliert dargestellt, dass man sich als Leser ohne Umwege, direkt in das Geschehen einlegen kann. Ja, man lebt die Geschichte stellenweise mit. Man kann die seelischen Qualen an einigen Stellen nahezu spüren. Von mir gibt es für dieses Buch glatte 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟

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  • Rezension zu Dunkler Donnerstag

    Dunkler Donnerstag

    KruemelGizmo

    Eines Tages erhält Frieda Klein unerwartet Besuch einer alten Schulkameradin. Madeleine bittet sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter Becky, denn diese ist verschlossen, magersüchtig und hat Probleme in der Schule. Frieda findet heraus das Becky vergewaltigt wurde und es zeigen sich Parallelen zu einem Trauma aus ihrer Jugend. Frieda muss sich ihrer Vergangenheit stellen und kehrt in ihren Heimatort zurück. Ihr auftauchen und das herumstochern in der der Vergangenheit lösen ungeahnte Ereignisse aus... Nach 23 Jahren holt die Vergangenheit Dr. Frieda Klein wieder ein Die Tochter einer ehemaligen Schulkameradin wurde vergewaltigt, und die Vergewaltigung zeigt deutliche Parallelen zu Ereignissen in Friedas Vergangenheit.  Also kehrt sie in ihren Heimatort zurück und fängt an Fragen über damals zu stellen. Dies ist der vierte Teil um Dr. Frieda Klein und der sie diesmal in ihre eigene Vergangenheit führt. Leider konnte mich diese Geschichte nicht so begeistern, zu einem lag es der Hauptprotagonistin selbst zum anderen an der Geschichte.  Frieda Klein ist ein sehr eigener Charakter, aber ihre Handlungsweisen und ihre Empfindungen könnte ich diesmal nur schwer, manchmal überhaupt nicht nachvollziehen. Sie wirkte für mich in den Vorgängern immer ein wenig distanziert,  aber in diesem Buch erlebte ich sie schon eher eisig und im Verhalten gegenüber einer Psychotherapeutin in keiner Weise angemessen und daher auch unglaubwürdig.  Auch ist mir die eigentliche Geschichte zu langatmig und auch ein wenig zu konstruiert. Ohne wirklich in der Erzählung vorwärts zu kommen, reiht sich lange ein Gespräch mit den alten Schulkameraden an das nächste. Leider wurden für mich als Leser keine wirklich interessanten Informationen zu Tage gefördert. Wer der Täter ist, bekommt man urplötzlich kurz vor Schluss von Frieda präsentiert. Für mich einfach kein gelungener Ablauf einer Handlung und oft blieb mir die Spannung zu sehr auf der Strecke. Schade, die Vorgänger machten immer neugierig auf Frieda Klein Vergangenheit,  aber dieses Buch könnte sie bei mir nicht befriedigen. Mein Fazit: Das Buch reicht für mich nicht an die Bücher davor heran, und mit der Protagonistin und der Handlung habe ich mich schwer getan. Ich hoffe der nächste Teil "Tödlicher Freitag" kann mich wieder mehrbegeistern.  Knappe 3 Sterne noch von mir.

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    • 7
  • 4. Band der Frieda-Klein-Reihe

    Dunkler Donnerstag

    Kerry

    30. August 2015 um 11:19

    Völlig unerwartet bekommt die 39-jährige Psychotherapeutin Frieda Klein Besuch aus ihrer Vergangenheit. Eine ehemalige Klassenkameradin, Madeleine Capel, bittet sie um Hilfe. Deren 15-jährige Tochter Rebecca hat sich in letzter Zeit sehr verändert und das nicht unbedingt zum Guten. Becky isst nicht mehr, hat Probleme in der Schule und isoliert sich. Reden können Mutter und Tochter seit einiger Zeit schon nicht mehr miteinander. Frieda ahnt, dass Becky therapeutische Hilfe benötigt und erklärt sich zu einem Gespräch mit der jungen Frau bereit. Tatsächlich merkt Frieda bereits bei diesem ersten Kennenlerngespräch, dass es Dinge gibt, die die junge Frau sehr belasten, ja an denen sie sogar zu zerbrechen droht. Obwohl Frieda nicht die richtige Therapeutin für sie ist, vereinbart sie einen weiteren Termin, um Becky besser kennen zu lernen und ihr schlussendlich bei der Wahl des richtigen Therapeuten zu helfen. Tatsächlich öffnet sich Becky während des zweiten Gesprächs mit Frieda und offenbart unfassbares: Sie wurde im Haus ihrer Mutter vergewaltigt. Es war dunkel, sie weiß nicht, wer es war und ihre Mutter hat davon nichts mitbekommen. Auch traut sich die junge Frau nicht, sich ihrer Mutter zu offenbaren, da sie Angst hat, dass diese ihr nicht glauben würde. Aber Frieda, Frieda glaubt ihr, denn Frieda weiß, dass Becky die Wahrheit gesagt hat, denn vor 23 Jahren passierte Frieda genau dasselbe. Doch im Gegensatz zu Becky erzählte Frieda ihrer Mutter davon, die ihr nicht glaubte und sie ging zur Polizei, die die Ermittlungen jedoch relativ schnell einstellten. Kurz darauf verließ Frieda für immer Braxton in Suffolk, um in London zu leben. Auch wenn sie es noch nicht beweisen kann, weiß Frieda, dass es sich um ein und denselben Täter handelt, denn er flüsterte Becky die gleichen Worte zu, wie ihr selbst vor so langer Zeit. In ihrem neuen Leben hat Frieda niemandem von dieser traumatischen Erfahrung berichtet, aber was das richtig? Immerhin sind ihre Freunde ihre Familie. Frieda beschließt, ihren Freunden endlich reinen Wein einzuschenken und ihnen ihre Vergangenheit zu offenbaren. Doch auch Becky beschließt, sich diesem traumatischen Erlebnis zu stellen und berichtet ihrer Mutter von der Vergewaltigung - und diese glaubt ihrer Tochter nicht, ja schlimmer noch, sie wäre der Meinung, sie würde sich nur aufspielen. In einer E-Mail berichtet Becky Frieda davon und auch von ihrer Absicht, zur Polizei zu gehen und eine Therapie zu beginnen. Frieda ist froh, dass das Mädchen solch einen starken Charakter hat und ihr Leben wieder in den Griff bekommen will. Dann jedoch wird Becky tot aufgefunden, es sieht nach Selbstmord aus und auch ihre Mutter glaubt, dass Becky mit allem nicht mehr klar kam und ihrem Leben ein Ende gesetzt hat - alle glauben das, bis auf Frieda. Sie weiß, dass Becky ermordet wurde und beschließt nach über zwanzig Jahren wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren und Nachforschungen anzustellen, denn sie weiß, der Mann, der erst sie und dann Jahre später Becky vergewaltigte, ist auch für ihren Tod verantwortlich und er treibt noch immer sein Unwesen und wird weiter vergewaltigen, bis er gestellt wird. Der 4. Band der Frieda-Klein-Reihe! Der Plot wurde sehr spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser in diesem Band deutlich mehr über Friedas Vergangenheit erfährt und daraus auch die Schlussfolgerung nahe liegt, warum sie so ist, wie sie heute ist. Dieser Band ist definitiv Friedas persönlichster Fall und eigentlich ist es ein Wunder, dass sie so eine starke Persönlichkeit geworden ist, denn der Leser lernt hier nicht nur einen entscheidenden Teil von Friedas Vergangenheit kennen, sondern auch einen Teil ihrer Familie und mit einer solchen hätte man bei einer Figur wie Frieda wohl nicht gerechnet. Die Figuren wurden wieder facettenreich und authentisch in Szene gesetzt. Beeindruckt war ich von der Figur der Frieda, die trotz schwieriger Voraussetzungen, wie der Leser in diesem Buch erfährt, eine starke und verantwortungsbewusste Frau geworden ist, allerdings habe ich immer noch Fragen zu dieser Figur, denn teils agiert sie nach wie vor für mich unverständlich, allerdings hoffe ich, dass die nächsten Bände mir hier Aufschluss geben. Den Schreibstil kann ich nur als spannend und emotional beschreiben, der mich förmlich an das Buch gefesselt hat und mich bis zum Ende der Lektüre nicht mehr losließ. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung "Mörderischer Freitag", die demnächst erscheint und wo der Klappentext schon ausgesprochen vielversprechend klingt.

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  • Frieda Kleins persönlichster Fall

    Dunkler Donnerstag

    tinstamp

    25. April 2015 um 14:29

    Der vierte Band der Reihe rund um Frieda Klein wird als "ihr persönlichster" beworben. Tatsache ist, dass in dieser Geschichte ein großes Augenmerk auf die Vergangenheit unserer Hauptprotagonistin gelegt wird. Die Psychoanalytikerin erhält plötzlich Besuch ihrer ehemaligen Schulkollegin Maddi, die sie verzeifelt um Hilfe bittet. Frieda soll mit Maddis Tochter sprechen, die sich plötzlich vollkommen von der Außenwelt abschottet und unter Magersucht leidet. Als sich Frieda der 15-jährigen Becky annimmt, wird sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Becky wurde wie sie vor 23 Jahren von einem Unbekannten im eigenen Haus vergewaltigt. Niemand glaubte Frieda damals und Becky ergeht es heute genauso. Doch der Satz, den der Vergwaltiger den beiden Frauen ins Ohr geflüstert hat, werden sie nie vergessen: "Komm gar nicht erst auf die Idee, es jemandem zu erzählen, Süsse. Kein Mensch wird dir glauben." In diesem vierten Teil ermittelt Frieda Klein auf eigene Faust, denn in "Dunkler Donnerstag" holt sie die Vergangenheit ein und dieser will sie sich auch stellen. Sie reist zurück in ihr Heimatdorf Brixton. Dort wird sie nicht nur mit ihrem ehemaligen Leben konfrontiert, sondern auch mit ihrer kalten und herzlosen Mutter, die schwer erkrankt ist. Als Leser der Reihe erfährt man hier einiges an Neuigkeiten rund um Frieda's Leben vor London. Auch damals war sie schon anders als die Anderen und bei ihrer Rückkehr wird sie in ihrem ehemaligen Heimatort nicht nur mit Wohlwollen begrüßt. Denn hinter der freundlich, vorgetäuschten Kleinstadtfassade verbirgt sich ein Vergewaltiger, der bereits seit Jahren das gleich morbide Spiel spielt Außerdem wird Frieda immer mehr klar, dass Dean Reeve immer noch ihr Leben verfolgt. Leider muss ich sagen, dass mir die verschrobene Frieda in diesem Band nicht mehr so sympathisch war wie in der Vorgängerbänden. Eine Handlung ihrerseits konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Da ich hier nicht spoilern möchte, kann ich auch nicht weiter darauf eingehen. Außerdem empfand ich Frieda in diesem vierten Band als ziemlich egoistisch. Neben dem aktuellen Fall kommt natürlich auch Friedas Privatleben nicht zu kurz und man trifft viele alte Bekannte der früheren Bände wieder. Die Charaktere der Menschen aus der Kleinstadt Braxton sind teilweise sehr gut dargestellt und meist undurchschaubar. Als Leser tendiert man zwar zu einigen Spekulationen, wer hinter den Vergewaltigungen stecken mag, wird aber sehr bald durch unvorhersehbare Wendungen auf eine neue Fährte geschickt. Das Autorenehepaar Nicci Gerard und Sean French versteht es wieder vortrefflich den Leser in die Irre zu führen. Die ausdrucksstarke Schreibsweise und die extravagante Protagonistin relativieren die kleinen Längen und die teilweise sehr detaillierten Beschreibungen. Obwohl am Cover der deutschen Ausgabe Thriller steht empfinde ich diese Reihe eher als typisch englische Krimis.Fazit: Ein weiterer Brit-Krimi rund um die Psychoanalytikerin Frieda Klein. "Dunkler Donnerstag" unterscheidet sich durch den persönlichen Bezug des Falles und der Ermittlung auf eigene Faust von den Vorgängerbänden. Ich warte schon auf Band 5.

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  • Meine Rezension zu "Dunkler Donnerstag" von Nicci French

    Dunkler Donnerstag

    ChattysBuecherblog

    21. February 2015 um 15:34

    Obwohl es sich bei dem vorliegenden Thriller bereits um den vierten Band mit der Psychotherapeutin Frieda Klein handelt, kann er ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Er ist in sich abgeschlossen und stimmig. Doch zuerst kurz zur Geschichte: Frieda Klein erhält Besuch von ihrer ehemaligen Klassenkameraden Maddie Capel. Maddie macht sich Sorgen um ihre Tochter und bittet Frieda um Hilfe. Rebecca, Madrids Tochter, willigt nach einigem Zögern ein und besucht Frieda. Sie berichtet ihr eine Vergewaltigung und erzählt, dass ihre Mutter die ganze Sache herunterspielen möchte und ihr nicht glaubt. Frieda erlebt ein Dejavu, denn genau Rebecca Erlebtes hatte sie vor 23 Jahren selbst erlebt. Und auch ihre Mutter hat ihr nicht geglaubt. Was jedoch am grausamsten ist, ist der Satz, den der Täter sowohl bei Frieda als auch Rebecca gesagt hatte: "Komm gar nicht erst auf die Idee, es jemandem zu erzählen, Süsse. Kein Mensch wird dir glauben." Frieda begibt sich auf Spurensuche und muss die Vergangenheit aufarbeiten. Auf ca. 450 Seiten zieht das Autorenehepaar Nicci Gerard und Sean French, den Leser immer tiefer in eine sehr emotionale Geschichte. Eine Geschichte, die nicht nur eine physische sondern auch psychische Grausamkeit beherbergt. Sowohl die Charakteren, als auch die Örtlichkeiten, sind so detailliert dargestellt, dass man sich als Leser ohne Umwege, direkt in das Geschehen einlegen kann. Ja, man lebt die Geschichte stellenweise mit. Man kann die seelischen Qualen an einigen Stellen nahezu spüren. Von mir gibt es für dieses Buch glatte 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟

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  • "Dunkler Donnerstag"

    Dunkler Donnerstag

    Kaisu

    25. January 2015 um 15:12

    Handlungsort: London & Braxton Serie: 4.Band Inhalt:   Als Frieda Klein unerwarteten Besuch von einer alten Schulfreundin erhält, die sie um psychotherapeutische Hilfe für ihre Tochter bittet, ahnt sie nicht, worauf sie sich da einlässt ... Die Fünfzehnjährige ist verstockt und magersüchtig. Und bald stößt Frieda auf den Grund: Becky wurde eines Nachts in ihrem Zimmer von einem Unbekannten vergewaltigt. In Frieda reißt die Geschichte alte Wunden auf. Sie beschließt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen … Ein packender Thriller, bei dem man Frieda durch London begleitet und auf falschen Spuren in ihre Heimatstadt Braxton, wo alle ihr bald mit wachsendem Misstrauen begegnen ... [C.Bertelsmann]    Meine Meinung: Nach gerade mal einem halben Jahr Wartezeit geht es weiter mit der Psychotherapeutin Frieda Klein und ihren Patienten. Nur diesmal wird das Hauptaugenmerkt nicht auf eben jene gelegt, sondern eher auf Frieda selbst. Auslöser ist das Mädchen Becky. Sie hat sich zurückgezogen und ihre Mutter ist der festen Überzeugung, dass dem Mädchen nur ein paar klare Worte helfen können, um aus ihrer pubertären Phase rauszukommen. Doch Frieda muss direkt zu Beginn feststellen, dass das zarte Mädchen ganz andere Sorgen hat. Sie wurde vergewaltigt. Keiner glaubt ihr. Und das ist genau das, was der Täter auch ihr während der Tat ins Ohr geflüstert hat: "Kein Mensch wird dir glauben." Ein Schauder durchläuft hier Frieda. Sie kennt diese Worte. Sie glaubt dem Mädchen aufs Wort. Das ist kein Teenager-Aufmerksamkeits-Moment. Sie selbst hat diese Worte vor 23 Jahren auch gehört. Als Leser ist man an dieser Stelle leicht geschockt. Drei Bände hat man gelesen, bereits einige Hoch und Tiefs erlebt und dann SO was? Schockiert hat an dieser Stelle einen aber noch mehr Frau Klein selbst. Nach jahrelangem Schweigen bricht sie diese Mauer und erzählt es dem engsten Freundeskreis. Plötzlich. Einfach so. So hätte ich Frieda niemals eingeschätzt und dieser Moment war auch der im Buch, den ich nicht nachvollziehen konnte. Die Jagd und die Suche danach hingegen, war sie wieder ganz sie selbst. Zurückgezogen, auf sich bedacht und analysierend zieht sie durch die Gegend und will den den Vergewaltigter finden. Dabei stößt sie auf ein Netz von Ungereimheiten und natürlich auf ihre eigene Jugend. Positiv: + Die Ruhe aus den ersten Bänden zieht sich auch hier fort. Ich finde das sehr angenehm, schließlich muss nicht jeder Thriller blutrünstig sein. + Es wird sich wieder sehr auf Frieda konzentriert. Man schweift nicht ab, sie bleibt die Hauptfigur. + Man trifft viele Personen aus ihrem Umfeld wieder und das Erkennen macht viel Freude. + Das Thema Vergewaltigung ist ein sehr ernstes Thema und hier wird mit einer Seite umgegangen, mit der sicher einige junge Frauen und Männer zu kämpfen haben: Je nach Lebensstil glaubt dir keiner. + Das Autorenduo führt den Leser wieder auf sehr viele Fährten und erst gegen Ende lassen sie die Wahrheit durchblitzen. Miträtseln ist also erlaubt. +  Gegen Ende kommt richtig gute Spannung auf. Man fiebert mit und kann viele Ereignisse gut nachvollziehen. + Der Schreibstil ist wieder schön flüssig und das Buch übersichtlich aufgebaut. + Chloe belebt das Buch von ihrer besten Seite und ist der "kleine" quirlige Sonnenschein im Buch. + Der bissiger Humor kommt zum Glück auch hier nicht zu kurz. Negativ: - Der erste Part zieht sich zeitweise etwas. Mehr Spannung hätte zu Beginn nicht geschadet. - Leider kommen ihre Freunde zu wenig zu Wort. - Es ist bisher das schwächste Buch der Reihe. Zwar ist das Thema spannend, aber vieles kommt zu kurz. - Frieda rutscht mir hier zu sehr in die Rolle der Ermittlerin. Vorher war sie immer ein harmonischer Mix aus Therapeutin und Hobby-Detektiv. - In ihrem privaten Umfeld geschieht auch ein dramatisches Ereignis, doch irgendwie hatte man immer das Gefühl, das musste jetzt passieren. Es wirkte zu zwanghaft. +/- Hier ist der Haupthandlungsort nicht London. Was mir einerseits gefallen hat, anderseits aber auch enttäuscht. London ist Friedas Terrain und da gehört sie auch hin. Mir fehlten ihre Beschreibungen der Straßen, die recht kurz kamen.  Zitate: "Frieda, lass mich mitkommen. Es regnet. Es ist kalt." "Ich weiß, und ich bin froh darüber." [S.148] "Für mich ist der Donnerstag ein schlimmer Tag, vielleicht sogar der schlimmste der Woche." [S.7]    Fazit:  Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder in die chaotische Welt der ruhigen Frieda Klein eintauchen zu können. Das Buch hat mich auch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. Leider fehlte mir das private Umfeld von Frieda sehr. Es kam viel zu selten zu Wort. Außerdem hatte man das Gefühl, sie passt besser nach London. Was zu ihrer Flucht vor 23 Jahren natürlich passt. Sie hat sich einen Panzer aufgebaut, um eben nicht mehr an jene Zeit denken zu müssen und dann kommt eine alte Schulfreundin zu ihr, schleppt die Tochter mit und reißt somit die Mauern des Verdrängen mit einem Schlag nieder.s Somit war fast klar, dass dieses Buch nun in Braxton, wo sie aufgewachsen ist, spielt und nicht in London. Dennoch war es schade. Ihre Wanderungen durch die Nacht gab es hier zwar auch, aber die Geschichten dazu ähnelten nicht denen, die man in vergangenen Bänden gelesen hatte. Trotz meinem Rumgenörgel hat mir das Buch gefallen und ich hoffe einfach, dass in den kommenden Bänden wieder mehr "action" geschieht.  In "Dunkler Donnerstag" lernte man Frieda besser kennen und ahnt, was sie damals alles durchgemacht hat. Man kann sich nun noch besser in ihre Schneckenhaus-Stimmungen hineinversetzen, aber ein ganzes Buch hätte man damit nicht füllen müssen.  7 von 10 Punkten

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