Nicci French Eisiger Dienstag

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Inhaltsangabe zu „Eisiger Dienstag“ von Nicci French

Die Tage werden kälter, die Verbrechen dunkler …In der Wohnung einer psychisch kranken Frau wird eine Leiche gefunden: Edward Green, der zu Lebzeiten seinen Mitmenschen mit Charme und Geschick Alltag und Bankkonto erleichterte. Die Polizei bittet Psychotherapeutin Frieda Klein um Hilfe. Doch das wird nicht überall gern gesehen, denn Frieda steht unter Druck: Die Presse macht sie für den Tod einer jungen Frau verantwortlich und veranstaltet eine regelrechte Hetzjagd auf sie. Trotz aller Anfeindungen forscht Frieda weiter nach den wahren Umständen des Mordes an Edward Green und hat bald eine schreckliche Vermutung …

Alle Frieda Klein sind süchtigmachend, und man lernt London bei Nacht kennen...

— Hermes
Hermes

Nicci French weiß einfach wie man spannung rein bringt... tolle Autorin!

— Salien
Salien

Das Buch werde ich nun an dieser Stelle nach ca. 170 Seiten abbrechen. Ich komme leider nicht so gut in die Handlung hinein.

— Sarlis
Sarlis

Nicci French haben sich selbst übertroffen! Spannung bis zum letzten Satz!

— Minchens_buecherwelt
Minchens_buecherwelt

Eisiger Dienstag ist besser als der erste Teil. Überraschende Wendungen.

— CyiINadii
CyiINadii

Der zweite Teil mit Frieda Klein, spannend bis zum Ende

— Frauke2202
Frauke2202

Man will auf jeden Fall wissen, was im nächsten Band geschieht!

— Stups
Stups

Sehr lesenswert, ich liebe die reihe um Frida Klein

— Naden
Naden

Ich fand das erste Buch viel spannender. Aber Frieda Klein gehört inzwischen schon zu meinen Lieblings-Romanfiguren.

— fitzelchen
fitzelchen

Sehr gelungener zweiter Teil der Reihe um die Psychotherapeutin Dr. Frieda Klein

— Thommy28
Thommy28

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  • Ruhiger Krimi mit der Londoner Psychotherapeutin Frieda Klein

    Eisiger Dienstag
    Federfee

    Federfee

    18. May 2017 um 14:36

    Nur am Anfang gibt es eine eklige Leiche, ab dann gleitet der Krimi ruhig, aber nicht uninteressant dahin. Eigentlich wollte sich Frieda Klein von Kriminalfällen fern halten, aber dann rutscht sie doch wieder hinein, weil sie es nicht ertragen kann, dass eine gestörte Patientin für einen Mord verantwortlich gemacht wird, den sie wahrscheinlich nicht begangen hat.Frieda spricht mit den Leuten von denen sie sich Aufklärung erwartet, sie schaut sich den Tatort und andere Orte genauestens und aufmerksam an und sie entdeckt Dinge, die die Polizei nicht bemerkt hat und sie zieht daraus ihre Schlüsse und bringt damit die die Polizei auf die richtige Spur.Außer der Ermittlungsarbeit nimmt jedoch das Privatleben von Frieda, ihrer Familie und ihrer Freunde einen breiten Raum ein. Wer also nur Thrillerspannung möchte, für den ist das Buch nicht geeignet. Frieda ist eine eigenwillige Einzelgängerin, aber die wenigen Freunde, die sie hat, halten fest zu ihr und auch sie ist umgekehrt immer für sie da: für den Polizeiinspektor Karlsson, den ukrainischen Bauarbeiter Josef, ihre Schwägerin Olivia und deren Tochter.Das Ende ist überraschend, ob auch unwahrscheinlich, mag dahin gestellt sein. Mir hat dieser 2. Band der Frieda-Klein-Reihe sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den 'Mittwoch'.Den 'Montag' habe ich hier rezensiert: https://www.lovelybooks.de/autor/Nicci-French/Blauer-Montag-764137572-w/rezension/1316707479/

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  • Frieda Klein ermittelt wieder

    Eisiger Dienstag
    Frauke2202

    Frauke2202

    08. September 2016 um 16:28

    Zum Inhalt Die Tage werden kälter, die Verbrechen dunkler … In der Wohnung einer psychisch kranken Frau wird eine Leiche gefunden: Edward Green, der zu Lebzeiten seinen Mitmenschen mit Charme und Geschick Alltag und Bankkonto erleichterte. Die Polizei bittet Psychotherapeutin Frieda Klein um Hilfe. Doch das wird nicht überall gern gesehen, denn Frieda steht unter Druck: Die Presse macht sie für den Tod einer jungen Frau verantwortlich und veranstaltet eine regelrechte Hetzjagd auf sie. Trotz aller Anfeindungen forscht Frieda weiter nach den wahren Umständen des Mordes an Edward Green und hat bald eine schreckliche Vermutung … Meine Meinung Dies ist Teil zwei von Nicci French aus der Frieda Klein-Reihe und eine gelungene Fortsetzung. Der Thriller ist spannend und mit plötzlichen Wendungen versehen. Da es sich schon um den zweiten Teil handelt, kann man sich mittlerweile mehr mit Frieda Klein identifizieren und den Geschehnissen drumrum. Wirklich sehr gelungen. Das Duo Nicci French zeigt Gespür für die Story und überzeugt durch einen angenehmen Schreibstil.

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  • Der zweite Band um die Psychotherapeutin Frieda Klein!

    Eisiger Dienstag
    worteundwelten

    worteundwelten

    13. November 2015 um 10:46

    In der Wohnung einer psychisch Kranken wird ein Toter gefunden:Robert Poole. Oder heißt er doch Edward Green? Unter einer falschen Identität hat er zu seinen Lebzeiten seinen Mitmenschen Alltag und Bankkonto erleichtert. Erneut unterstützt Psychotherapeutin Frieda Klein die Polizeit bei ihren Ermittlungen. Doch das wird nicht überall gern gesehen und zu allem Überfluss veranstaltet dei Presse eine Hetzjagt auf sie. Aber sie trotzt allen Anfeindungen und hat bald eine schreckliche Vermutung. Und die Suche nach Pooles Mörder bringt auch sie in Lebensgefahr Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der achtteiligen Krimireihe um die Therapeutin Frieda Klein mit dem Schauplatz London. Nachdem mir Band 1 schon sehr, sehr gut gefallen hat, habe ich nicht lange gewartet und nun auch den zweiten Band gelesen.  Die Hauptperson Frieda Klein ist eigentlich Psychotherapeutin, aber arbeitet nun in beratender Funktion mit der Polizei zusammen. Schon im ersten Band war mir die Protagonistin sehr sympathisch. Nun hat man in diesem Buch zusätzlich noch ein paar Details über ihre Vergangenheit und ihre Familie, zu der sie kaum Kontakt hat, erfahren. Dies hat mir gut gefallen, da man die Figur so nach und nach besser kennenlernen kann.  Der Fall an sich ist ziemlich tricky und dadurch auch sehr spannend. Man kann als Leser gut mitraten, wer der Täter ist, da man Stück für Stück mehr erfährt und sich neue Dinge auftun. Trotzdem gab es im Mittelteil ein paar Passagen, die man meiner Meinung nach etwas hätte kürzen können. Abschließend kann man sagen, dass ich sehr froh bin, die Reihe entdeckt zu haben und dass ich mich schon auf weitere Bände der Frieda-Klein-Reihe freue! :-)

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  • Fall 2 für Frieda Klein

    Eisiger Dienstag
    abuelita

    abuelita

    17. April 2015 um 19:28

    Nicci French - hinter diesem Namen verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Die beiden leben in Südengland.Und faszinieren mich mit dieser Serie.... In der Wohnung einer psychisch Kranken wird ein Toter gefunden: Edward Green, alias Robert Poole, der zu seinen Lebzeiten den Mitmenschen mit Charme und Charisma Alltag und Bankkonto erleichterte. Wieder einmal unterstützt die Psychotherapeutin Frieda Klein die Polizei bei den Ermittlungen. Das wird nicht überall gern gesehen. Zumal die Leiche einer jungen Studentin aufgefunden wird, die durch Kleins Fehleinschätzung ums Leben kam. Die Presse veranstaltet eine Hetzjagd auf sie. Aber sie trotzt allen Anfeindungen und hat bald eine schreckliche Vermutung. Und die Suche nach Pooles Mörder bringt auch sie in Lebensgefahr... Ein sehr knifflliger Fall und eine wirklich gelungene Fortsetzung! Ich würde allerdings wirklich empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen bzw. nicht mittendrin zu beginnen. Natürlich kann man das tun, da das Autorenpaar in kurzen Sätzen umreißt, was in Band 1 schon war – aber es geht einem meiner Meinung nach Wichtiges verloren. Ein bisschen etwas über Friedas Vergangenheit erfährt man nun –auch wenn vieles noch im Dunklen bleibt. Aber dazu gibt es ja die weiteren Bände… Die Geschichte entwickelt sich komplex und unvorhersehbar. Manches war allerdings ein bisschen sehr „kreativ“, aber trotzdem konnte mich das Buch wieder überzeugen. Auch und vor allem, weil zurückliegende Fall Frieda wieder einholt – und zwar in einem Ausmass, das so niemand vorhersehen konnte. Aber ich muss jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht und werde mir gleich den nächsten Band vornehmen….  

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  • Solide Unterhaltung

    Eisiger Dienstag
    Linda2411

    Linda2411

    09. March 2015 um 08:50

    Der zweite Teil der Frida Klein Reihe hat mir besser gefallen als "Blauer Montag". Frida wirkt auf mich viel sympathischer und menschlicher. Die Geschichte an sich ist diesmal sehr spannend. Sie folgt nicht dem klassischen Schema " Fall-Ermittlung-Verdacht-Täterüberführung", sondern nimmt einige Umwege. Dadurch erscheint die Vorgehensweise sehr realistisch,ohne dass ich tatsächlich Ahnung von Polizeiarbeit hätte... Alles in allem sehr lesenswert. Die Lust auf "Schwarzer Mittwoch" wurde geweckt.

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  • Eisiger zweiter Teil der Reihe um die Psychotherapeutin Dr. Frieda Klein

    Eisiger Dienstag
    Thommy28

    Thommy28

    26. November 2014 um 16:05

    Inhaltlich kann sich der interessierte Leser gern hier auf der Buchseite informieren; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: Das Buch knüpft nahtlos (mit einem zeitlichen Versatz von etwa 1 Jahr) an den Vorgängerband "Blauer Montag" an. Erneut wird Frieda in die Ermittlungen der Polizei - eher unfreiwillig - hineingezogen.  Der Schreibstil konnte erneut begeistern, die Charaktere treten noch schärfer hervor, die Atmosphäre ist dunkel und dicht. Sehr schön wird auch der Schauplatz London in die Erzählung eingebaut. In diesem zweiten Band kommen eine grosse Anzahl von Personen in´s Spiel, was den Lesespass manchmal etwas ausgebremst hat, weil man schon sehr aufmerksam lesen muss, um da den Überblick zu behalten. Erschwert wurde dies noch, weil auch Protagonisten aus Band Eins wieder auftauchen; gerade für Erstleser vermutlich ein Hindernis. Ich empfehle daher die Reihenfolge, wenn irgend möglich, einzuhalten. Auch dieses Buch kann zwar nicht mit überbordender Spannung aufwarten, aber überzeugt durch eindrucksvolle Stimmung gepaart mit akzeptablen Spannungsmomenten. Ein eher leiser, aber sehr unterhaltsamer Krimi, der grosse Lust auf den nächsten Band macht.

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  • Gelungene Fortsetzung

    Eisiger Dienstag
    -Anett-

    -Anett-

    25. September 2014 um 18:29

    Ein Jahr ist fast vergangen, seit Friedas mitwirken in dem Fall der verschwundenen Kinder. Noch immer beschäftigt sie dieser und sie stellt Fragen, über Alan und Dean. Und immer noch wird Kathy gesucht. Aber nun kommt Karlsson mit einem neuen Fall und bittet Frieda um Hilfe. Ein mann ist tod in einer Wohnung einer Frau, die geistig gestört ist. Schnell sollte der fall klar sein - die Frau hat ihn ermordet. Aber für Frieda ist das alles nicht so einfach und klar und sie beginnt wieder zu ermitteln. Dieser zwe8ite Fall ist wieder recht verworren und kompliziert, alles ist wieder sehr spannend und immer wieder denkt man, man liegt nun doch richtig, aber nein, da kommt wieder eine Wendung in dem Fall. Das ist echt super und lässt sich richtig gut lesen. In diesem zweiten Band ist mir die Protagonistin Dr.Frieda Klein auch um einiges sympatischer noch. Langsam bekommt man ein Gespür für sie und kann sich oft in sie hineinversetzen. Hier wurde ein toller Charakter geschaffen und in diesem Band auch mal aufgezeigt, dass sie nicht immer die taffe ist, sondern ebenfalls mit Ängsten etc. zu kämpfen hat. Auch wird wieder einiges in ihrem Privatleben beleuchtet, was mir gut gefallen hat. Es war nicht zuviel, um die Spannung aus der Geschichte zu nehmen, aber doch genug um einen guten Einblick zu bekommen und dem Charakter etwas mehr Tiefe verliehen wird. Sehr guter Kriminalroman mit Psychologischen Faktor! Besonders das Thema Einsamkeit wird hier behandelt und beleuchtet, was manches mal doch recht erschreckend wirkt. Ein toller zweiter band und eine gelungene Fortsetzung! es empfiehlt sich allerdings zu erst band 1 "Blauer Montag" unbedingt zu lesen, da einiges darauf aufbaut und sich ein roter Faden durchzieht - ich denke, da werden wir in band 3 "Schwarzer Mittwoch" noch mehr darüber zu lesen bekommen!

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  • Eisiger Dienstag

    Eisiger Dienstag
    Kleine8310

    Kleine8310

    08. August 2014 um 13:51

    "Eisiger Dienstag" ist der zweite Teil der Buchreihe um die Psychotherapeutin Frieda Klein, geschrieben von dem Autorenduo Nicci French. Zu Beginn dieses zweiten Teils wird auf den ersten ca 100 Seiten noch sehr viel Bezug auf den vorangegangenen Fall, aus "Blauer Montag" genommen, sodass es ratsam wäre die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, um alles nachvollziehen zu können.    Der Inhalt um den Mordfall war spannend, aber in diesem Buch lernt man auch Frieda Klein und ihr Umfeld noch besser kennen, wie zum Beispiel ihre Schwägerin und ihre Nichte, die öfters bei ihr Zuflucht sucht, wenn sie Ärger mit ihrer Mutter hat. Einzelgängerin Frieda öffnet sich in diesem Buch immer mehr und das nicht nur im Bezug auf die Leute, die sie in ihre Wohnung lässt, sondern auch in ihre Gefühlswelt. Trotzdem bleibt die spannende Faszination um diese besondere Psychotherapeutin bestehen und ich denke, dass gerade ihr Charakter noch sehr viel Potenzial für die folgenden Teile der Buchreihe bietet.    Die psychologischen Aspekte waren auch in "Eisiger Dienstag" wieder toll beschrieben und ich habe Friedas Schlussfolgerungen und Gedankengänge wirklich gerne verfolgt. Der Mordfall und die dazu gehörigen Ermittlungssackgassen und Verstrickungen waren ebenso spannend, was mir gut gefallen hat. Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, wie im Vorgängerbuch der Reihe, war das der Spannungsbogen, meiner Meinung nach, nicht gut gehalten wurde, das könnte manchen Leser vielleicht enttäuschen. Ansonsten ein 1a Nicci French Thriller.

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  • Rezension zu Eisiger Dienstag

    Eisiger Dienstag
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    02. May 2014 um 20:35

    Die Sozialarbeiterin Maggie Brennan besucht ihren neuen Schützling Michelle Doyce. Als sie die Wohnung der psychisch kranken Michelle betritt merkt sie sofort hier stimmt was nicht. Im Wohnzimmer sitzt ein Toter auf dem Sofa mit einer Tasse Tee vor sich und abertausend von Fliegen.  Malcom Karlsson zieht Dr. Frieda Klein hinzu um mit Michelle zu sprechen. Für die Polizei ist der Fall schnell klar, Michelle ist die Mörderin. Frieda Klein gibt sich damit aber nicht zu frieden und forscht weiter und findet heraus das es sich bei dem Unbekannten um David Poole handelt, der seine Mitmenschen mit Charme und Einfühlungsvermögen das Bankkonto leerte. Aber David Poole ist schon seit 6 Jahren Tod..... Eisiger Dienstag hat mir noch besser gefallen als der erste Teil. Spannend, gut durchdacht und fließend zu lesen. Man bekommt einen weiteren Einblick in das Leben von Frieda Klein, aber nur Häppchenweise, was bei mir die Neugier weiter steigert. Ich kann das Buch nur empfehlen!

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  • Ein rätselhafter Todesfall

    Eisiger Dienstag
    Bellexr

    Bellexr

    13. February 2014 um 18:58

    Eine Sozialarbeiterin macht beim Kontrollbesuch bei Michelle Doyce einen grausamen Fund. Die psychisch kranke Frau verköstigt in ihrem Wohnzimmer einen Leichnam mit Tee und Keksen. Die herbeigerufene Polizei ist fest davon überzeugt, dass Michelle den Mann getötet hat. Allerdings ist sie nicht fähig, irgendwelche Angaben zu machen, was DI Malcolm Karlsson dazu veranlasst, Dr. Frieda Klein bei dem Fall hinzuziehen. Als die Identität des Toten endlich feststeht, stößt Frieda auf einige Ungereimtheiten. Gleichzeitig wird die Leiche der jungen Studentin aufgefunden, die vor rund zwei Jahren spurlos verschwand und an deren Tod sich Frieda die Schuld gibt. Zudem veranstaltet die Boulevard-Presse eine Hetzkampagne gegen sie, da Terry Reeve sich entschlossen hat, ihre Biografie zu veröffentlichen.   Was für ein grausamer Anblick, der sich der Sozialarbeiterin Maggie Brennan bietet als sie die Wohnung von Michelle betritt. Der Tote Robert Poole sitzt teilweise verwest auf der Coach, umgeben von Tausenden von Fliegen mit einem Keks im Mund. Doch einige Zeit ist dessen Identität noch völlig unbekannt, da die Leiche nackt, seine Kleidung nirgends auffindbar ist und Michelle in einer völlig anderen Welt zu leben scheint und absolut keine relevanten Angaben machen kann. Nur Dr. Frieda Klein erkennt einige Zusammenhänge in deren Erzählungen und erfährt hierdurch, dass es sich bei dem Toten um Robert Poole handelt. Doch glaubt Frieda keine Sekunde daran, dass Michelle den Mann getötet haben könnte, ganz im Gegensatz zu DI Karlsson und dem Polizeipräsidenten, die den Fall schnell abschließen wollen. In ihrer gewohnt eigenwilligen, direkten Art beginnt Frieda nun selbst Nachforschungen anzustellen.   Der Fall entwickelt sich äußerst komplex und absolut unvorhersehbar. Wenn man allerdings sehr genau auf Friedas Verhalten gegenüber den weiteren Mitwirkenden in dem Thriller achtet, hat man zum Ende hin einen Verdacht, allerdings noch keine Ahnung, wie das Motiv aussehen könnte. Aber nicht nur der Fall ist sehr kompliziert, auch Friedas Privatleben gestaltet sich nicht gerade einfach. Der zurückliegende Fall mit der Entführung der beiden Kinder aus dem ersten Band holt Frieda wieder ein. Durch die starken Regenfälle taucht im wahrsten Sinne des Wortes nun endlich die Leiche der jungen Studentin auf.. Aber auch Alan Dekkers Witwe Carrie bereitet Frieda Schwierigkeiten, gar nicht zu reden von den Veröffentlichungen von Terry alias Joanna, die nicht gut auf Frieda zu sprechen ist. Wie nicht anders zu erwarten, stellt sich Frieda jedoch diesen Problemen und versucht, eine Lösung herbeizuführen.   Aber das sind nicht die einzigen Personen, die aus dem ersten Band wieder mitwirken. Auch Josef spielt eine zentrale Rolle und Reuben muss ein ums andere Mal als therapeutischer Freund herhalten, der sogar zu Friedas Verteidigung auch mal die Fäuste schwingt. Auch wenn der vorliegende Thriller oft Bezug auf den ersten Band „Blauer Montag“ nimmt, ist es nicht unbedingt erforderlich, diesen zuerst zu lesen, da Nicci French die Zusammenhänge im Verlauf der Geschichte immer wieder erklären.   Während der erste Teil in Sachen Spannung etwas mehr zu bieten hatte, geht das Autorenpaar hier mehr auf die Verhaltensmuster und die Psyche der Akteure ein, was aber dennoch durchweg sehr fesselnd  und mitreißend ist. Gerade hierdurch erhält man zwar schnell eine Vorstellung der mitwirkenden Personen, allerdings bleiben viele in ihrem Verhalten dennoch rätselhaft und undurchschaubar. Die Schlussfolgerungen von Frieda verrät einem Nicci French ebenfalls nicht immer gleich, was zu regelmäßigen Rätselraten führt. Wenn man jedoch eine Zeitlang später ihre Erklärungen erfährt, wundert man sich oftmals, warum man nicht selbst darauf gekommen ist. Als Psychotherapeutin ist Frieda  darauf spezialisiert, Menschen zu beobachten und zu analysieren und ihre hervorragende Beobachtungsgabe ist gerade in diesem Fall mehr als hilfreich und erstaunt nicht nur DI Karlsson.   Fazit: Ein äußerst verzwickter, komplexer Fall, der mit hervorragenden Charakterzeichnungen und einer wohldurchdachten, intelligenten, fesselnden Story absolut überzeugt.  

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  • Bedrückend gut

    Eisiger Dienstag
    AMarschall

    AMarschall

    03. December 2013 um 11:18

    Sprachlich nicht sonderlich beeindruckend, aber vom Plot her spannend und von der Atmosphäre her außerordentlich intensiv. Die handelnden Personen wurden mit wenigen Strichen sehr überzeugend gezeichnet, und lassen dennoch Raum für eigene Eindrücke. Da Nicci French (ein brit. Eheapaar) nahe London lebt, sind Orte akkurat in die Geschichte verwoben.

  • Eine gute Fortsetzung

    Eisiger Dienstag
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    11. September 2013 um 12:56

    Die Fortsetzung von "Blauer Montag": In der Wohnung einer psychisch kranken Frau wird die Leiche eines Mannes gefunden. Bald stellt sich heraus, wer dieser tote Mann wirklich war, und dass er sich an anderen Leuten bereichert hat. Frieda Klein wird von der Polizei um Hilfe gebeten und sie findet einer erste Spur... Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, weil mich der Klappentext schon etwas genervt hat. Dort steht wer der Tote eigentlich ist und unter welchem Namen man ihn sonst noch kennt. Ich fand das schade, dass das schon dort stand. Das Buch ist sehr spannend und gut geschrieben. Gegen den Schluss ist es allerdings ein wenig unnötig in die Länge gezogen worden und die Auflösung hat mir nicht ganz so gefallen weil ich denke, da hätte man sich etwas besseres einfallen lassen können. Trotzdem fand ich das Buch super. Ich empfehle es aber nur Lesern, die "Blauer Montag" schon gelesen haben. Denn sehr vieles der Geschichte basiert auf dem ersten Band und es ist sicher leichter, wenn man dieses Wissen schon hat. Sonst könnte es leicht passieren, dass man die Lust am Lesen verliert weil zu viel aus Vergangenheit noch eine Rolle spielt. Ich bin extrem gespannt wie es weitergeht... Schwarzer Mittwoch!

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  • Blasser als Band 1

    Eisiger Dienstag
    tinstamp

    tinstamp

    14. August 2013 um 18:22

    Meine Meinung: In "Eisiger Dienstag"treffen wir wieder auf die Psychotherapeutin Frieda Klein, die uns in dieser Reihe noch weitere Bände begleiten wird. Nachdem mir Band 1 "Blauer Montag" sehr gut gefallen hat, hoffte ich auf weitere spannende Stunden mit Band 2. Leider kann meiner Meinung nach "Eisiger Dienstag" mit "Blauer Montag" nicht ganz mithalten.  Außerdem wird sehr oft auf den Vorgängerband zurückgegriffen, so dass ich jedem nur empfehlen kann die Serie um Frieda Klein der Reihe nach zu lesen! Vor einem Jahr hat Frieda Klein der Polizei, allen voran Inspector Malcolm Karlsson, beim Entführungsfall um einen fünfjährigen Jungen sehr geholfen und auch diesmal greift der Inspector auf die Hilfe der Psychotherapeutin zurück. In der Wohnung der psychisch kranken Michelle Doyle, wird eine Leiche gefunden. Der junge Mann sitzt nackt auf dem Sofa, hält in einer Hand ein Stück Kuchen und in der anderen eine Tasse Tee. Er ist gekämmt und geschminkt, doch sein Körper ist bereits aufgedunsen und voller Fliegen. Die erst vor kurzem aus der Psychatrie entlassene Michelle passt der Polizei hervorragend  als Täterin ins Bild. Nur Frieda scheint ein bisschen zur jungen Frau durchzudringen und ahnt, dass hinter dem Mord an dem Unbekannten mehr steckt, als es auf den ersten Blick aussieht. Doch für die Polizei ist der Fall schon abgeschlossen und sie steckt Michelle wieder in die Psychatrie. Auch der Tote, ein gewisser Robert Poole,  ist bald identifiziert. Er war überall beliebt und zuvorkommend, doch Frieda lässt nicht locker und findet bald heraus, dass der Tote eigentlich schon vor einigen Jahren gestorben ist und sich jemand seine Identität geschnappt hat. Robert Poole alias Edward Green entpuppt sich als ein raffinierter Betrüger, der seine Opfer genauestens studierte, um sich ihr Vertrauen und somit ihr Geld zu erschleichen. Doch wer ist ihm auf die Schliche gekommen? Und wo ist das Geld, das er sich bereits ergaunert hat? Der Thriller beginnt sehr spannend und man fragt sich als Leser wer hinter Robert Poole steckt bzw. was er im Sinn hatte. Ebenso wer ihm wohl auf die Schliche gekommen ist.... Leider lässt die Spannung aber sehr bald nach und es wird laufend auf die Geschehnisse aus dem Vorgängerband zurückgegriffen. Außerdem veranstaltet eine Reporterin eine Schlammschlacht auf Frieda...warum oder welche Motive diese hat, wird nicht geklärt.  Etwas zäh und ausschweifend gestaltet sich dadurch der Mittelteil und die düstere Stimmung rund um Frieda und im kalten London, lässt einem nicht richtig warm ums Herz werden. Auch das Ende konnte meine Meinung nicht wirklich bessern. Etwas zu konstruiert und weit her geholt wirken einige Szenen auf mich. Cover: Passend zum Vorgängerband. Schreibstil: Trotz des Hänger im Mittelteil lässt sich der Schreibstil des Autorenpaares Nicci Gerard und Sean French wieder gut und flüssig lesen. Fazit: Um etliches schwächer als der Vorgängerband. Unbedingt der Reihe nach lesen, da laufend auf die Geschehnisse in "Blauer Montag" zurückgegriffen wird! Ich hoffe auf mehr Spannung im Folgeband!

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  • Zu großes Verwirrspiel in London

    Eisiger Dienstag
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    28. April 2013 um 23:55

    Im zweiten Band der Londoner Serie um Frieda Klein gefiel mir das Verwirrspiel zwischen alten Handlungsfäden aus dem 1. Band und neuen Handlungssträngen nicht mehr so gut. Manches fand ich dann zu gewollt und das finde ich schade, weil die Psychotherapeutin Frieda Klein eigentlich sehr sympathisch ist!

  • Rezension zu "Eisiger Dienstag" von Nicci French

    Eisiger Dienstag
    Kerry

    Kerry

    20. February 2013 um 22:32

    Gut ein Jahr ist vergangen, seit Psychotherapeutin Frieda Klein der Polizei helfen konnte, das Verschwinden des kleinen Matthew zu klären (Blauer Montag). Seitdem ist es wieder ruhig in ihrem Leben geworden - sie behandelt nach wie vor ihre Patienten und hat mittlerweile sogar Freundschaft mit Sasha geschlossen, was für einen Menschen wie Frieda nicht einfach ist, denn jede neue Beziehung zu einem Menschen birgt das Risiko der Offenbarung ihrer Vergangenheit, etwas, dass sie um jeden Preis verhindern will. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn bei einer psychisch kranken Frau wurde die bereits verwesende Leiche eines Unbekannten entdeckt. Inspector Malcolm Karlsson ahnt, dass nur Frieda es schaffen kann, zu der Frau durchzudringen und Antworten auf offenen Fragen zu erhalten, die sich in dieser Situation zwangsläufig stellen. An einem eisigen Dienstag im Februar war Sozialarbeiterin Maggie Brennan in einer der übelsten Ecken Londons auf den Weg zu Michelle Doyce, die nur wenige Wochen zuvor aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen wurde und seither unter der Obhut des Sozialamtes stand. Auf den ersten Blick schien alles in Ordnung, Michelle war gepflegt und sah auch nicht so aus, als wenn sie hungere, doch irgendetwas stimmte nicht. Als Maggie Michelles Wohnzimmer betritt, um "ihn" kennen zu lernen, erlebt sie den Schock ihres Lebens: auf dem Sofa sitzt eine bereits verwesende männliche Leiche. Die hinzu gerufene Polizei geht in der Tat von Mord aus - eine Annahme, die bei der Obduktion bestätigt wird und Michelle wird umgehend wieder in ein Krankenhaus gebracht. Inspector Karlsson weiß sofort, wen er in dieser Angelegenheit um Rat bitten muss - sehr zum Leidwesen von Detective Constable Yvette Long, die Frieda einfach nicht leiden kann. Tatsächlich gelingt es Frieda, mit Michelle in Kontakt zu treten, doch wirklich verwertbare Hinweise bekommt sie nicht - jedoch eine Ahnung, dass hinter dem Mord an dem Unbekannten mehr steckt, als es auf den ersten Blick aussieht. Die Polizei jedoch ist sich sicher, die Täterin bereits in Gewahrsam zu haben, sodass hier nur noch die Identität des Opfers zu klären ist und dann ist der Fall abgeschlossen. Frieda aber glaubt an die Unschuld Michelles und beginnt auf eigene Faust nachzuforschen. Es dauert nicht lange und die Suchmeldung der Polizei zeigt Erfolg - bei dem Toten handelt es sich um Robert Poole, das letzte fehlende Puzzlestück ist gefunden und der Fall kann abgeschlossen werden. Doch Frieda lässt nicht locker und in der Tat zeigt die Suchmeldung der Polizei wiederum Erfolg - nur dass dieses Mal der Tote als Edward Green identifiziert wird. Wer war der Mann wirklich? Schnell steht fest, er war ein sehr galanter Trickbetrüger, der einige Leute um ihr Geld gebracht hat, es mangelt also nicht an Mordmotiven. Wessen Motiv war stark genug für diese Tat oder war es doch Michelle, die ihn umbrachte? Eine gelungene Fortsetzung! Der Plot wurde sehr detailliert und eingehend erarbeitet, wobei hier klar das Thema Einsamkeit im Vordergrund steht. Ganz hervorragend fand ich die verschiedenen beschriebenen Variationen von Einsamkeit dargestellt, denn ein jeder Mensch ist in der jeweiligen Situation anders einsam - Einsamkeit ist einfach kein Zustand, den man verallgemeinern kann, sondern dieser ist immer individuell und diese Umsetzung ist dem Autorenduo definitiv gelungen. Die Figuren wurden wieder sehr facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei der Leser in diesem Band endlich ein Stück aus der geheimen Vergangenheit Friedas erfährt - es bleibt also spannend, was so noch ans Tageslicht kommt, was sie eigentlich lieber geheim halten will. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch prompt in einem Rutsch durchgelesen habe. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon riesig auf den 3. Band der Reihe "Schwarzer Mittwoch", der leider noch ganz schön auf sich warten lässt (das liegt u. a. wohl daran, da der 3. Band im Original erst im Sommer veröffentlicht wird ^^)

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