Nicci French Mörderischer Freitag

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Inhaltsangabe zu „Mörderischer Freitag“ von Nicci French

Frieda Kleins Ex-Lebensgefährte Sandy wird ermordet in der Themse aufgefunden. An seinem Handgelenk befindet sich ein Patientenarmband mit ihrem Namen. Frieda ist tief getroffen und gerät noch dazu bald ins Visier der Polizei, bei der sie an wichtigen Stellen höchst unbeliebt ist. Doch bevor es zur Anklage kommt, hat Frieda Klein sich abgesetzt und ermittelt auf eigene Faust. Wie hat Sandy nach der Trennung von ihr gelebt? Wer waren seine Geliebten, Freunde, Kollegen? Frieda stellt fest, wie wenig sie ihren Ex-Partner kannte, nd als sie hinter das Geheimnis kommt, schwebt sie in höchster Gefahr ...
Ein psychologischer Thriller, der Frieda in dunkle Lebenswelten führt und sie von ihrer verletzlichsten Seite zeigt ...

Nicci French schafft es immer wieder, mich in ihren Bann zu ziehen. Frieda Klein ist ein toller Charakter, von dem man gerne mehr lesen will

— fredhel

Der war wieder sehr spannend. Frieda Klein auf der Flucht...

— evalitera

sehr lesenswert, 5 sterne, spannend von anfang bis zum ende

— christinnbg

Spannend und unterhaltsam, ein typischer Frieda-Klein-Thriller.

— twentytwo

Zwischenzeitlich äußerst spannend, aber eher sehr oberflächlich.

— miissbuch

Wo ist der Lesespaß und der Thrill? Hat mich richtig enttäuscht!

— sommerlese

Nicht das Beste aus der Reihe, aber trotzdem Spannend wie immer.

— Minchens_buecherwelt

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  • Schwarzer Freitag für Frieda

    Mörderischer Freitag

    fredhel

    17. March 2018 um 15:48

    In der Themse treibt ein Toter. Das Patientenarmband an seinem Handgelenk gehört seiner Ex-Lebensgefährtin, der Psychiaterin Frieda Klein. Sie war früher mal Beraterin der Polizei, aber nun genießt sie einen schlechten Ruf, weil sich um sie herum die Todesfälle häufen, man ihr jedoch nichts nachweisen kann. Weil die Polizei nur noch einseitig in ihre Richtung ermittelt und eine Verhaftung zu erwarten ist, taucht Frieda unter, um auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben. Ich finde diese Story, wie immer bei Nicci French, superspannend aufgebaut mit vielen losen Enden und Verdächtigen. Frieda Klein erscheint anfangs durch ihre schroffe Art sehr verdächtig, doch bald wird sie zum Sympathieträger der Handlung. Der Leser versteht, warum sie einige verlässliche Freunde hat, die ihr Abtauchen erst möglich machen, so dass sie undercover eine Spur nach der anderen abhaken kann. Das Ende ist überraschend und lässt keine Fragen offen.  In der Hörbuchversion: Die Sprecherin Nicole Engeln ist die perfekte Besetzung für die Rolle. Sie verkörpert perfekt die Emotionen von Frieda Klein, bringt atemlose Spannung in den Verlauf und verleiht jeder sprechenden Person einen unverwechselbaren Charakter.

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  • Durchgehend spannend

    Mörderischer Freitag

    Emmas_Bookhouse

    18. September 2017 um 13:37

    Mörderischer Freitag – Nicci FrenchVom Penguin VerlagTaschenbuch: 10,00 €eBook: 8,99Seiten: 432Klappentext:Frieda Kleins Ex-Lebensgefährte Sandy wird ermordet in der Themse aufgefunden. An seinem Handgelenk befindet sich ein Patientenarmband mit ihrem Namen. Frieda ist tief getroffen und gerät noch dazu bald ins Visier der Polizei, bei der sie an wichtigen Stellen höchst unbeliebt ist. Doch bevor es zur Anklage kommt, hat Frieda Klein sich abgesetzt und ermittelt auf eigene Faust. Wie hat Sandy nach der Trennung von ihr gelebt? Wer waren seine Geliebten, Freunde, Kollegen? Frieda stellt fest, wie wenig sie ihren Ex-Partner kannte, nd als sie hinter das Geheimnis kommt, schwebt sie in höchster Gefahr ...Ein psychologischer Thriller, der Frieda in dunkle Lebenswelten führt und sie von ihrer verletzlichsten Seite zeigt ...Mein Fazit:Zum Cover:Es wurde eine schöne Londoner Kulisse gewählt, welche auch sehr gut zum Buch passt.Zur Geschichte:Es ist ein Kriminalfall wie es ihn schon zu Hunderten gab, was das Buch besonders macht, ist die Spannung. Viele Autoren schaffen leider nicht die Spannung von Anfang bis Ende zu halten, Nicci French ist dies gelungen. Es war mein erstes Buch von dem AutorenPärchen, aber definitiv nicht mein letztes.Die Protagonisten sind toll gelungen. Vor allem Frieda Klein und Sarah Hussein, man versetzt sich richtig in ihre Lagen, vor allem in Friedas.Die bildliche Darstellung Londons ist einfach toll, ich war noch nie dort, kann aber mir aber einiges jetzt besser vorstellen. Die Geschichte ist realistisch, was auch nicht immer einfach ist darzustellen, aber hier gelingt es gut.Frieda verliert alles und muss sich in ihr Leben zurück kämpfen. Wird sie es schaffen?Ich kann Euch sagen, es gibt einige überraschende Wendungen in diesem Buch womit ich nicht gerechnet hätte. Es zu lesen lohnt sich auf jeden Fall.Ich bedanke mich beim Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe auf weiterhin gute Zusammenarbeit.Ich gebe 5 von 5 Sternen, da durchweg Spannung aufgebaut wurde

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  • Mörderischer Freitag

    Mörderischer Freitag

    Kleine8310

    22. June 2017 um 23:53

    "Mörderischer Freitag" ist der fünfte Band der Thrillerreihe, rund um die Protagonistin Frieda Klein, geschrieben von dem Autoren Duo Nicci French. Nachdem mich der vorige Band begeistert hatte und ich die Reihe sowieso zu meinen liebsten zähle, war ich sehr auf die Fortsetzungen gespannt.    In dieser Geschichte bekommt es die Protagonistin Frieda Klein mit einem Fall zu tun, der ihr nicht näher gehen könnte. Nachdem Frieda's Ex - Lebensgefährte Sandy Holland ermordet in der Themse aufgefunden wurde und ein Patientenarmband mit Frieda's Namen darauf am Handgelenk trägt, gerät die Psychotherapeutin schnell ins Visier der Ermittler.    Da Frieda jedoch schnell merkt, dass sich die Ermittler auf sie eingeschossen haben taucht sie unter und versucht auf eigene Faust Spuren zu finden, die sie zu Sandy's Mörder führen. Schon nach kurzer Zeit muss Frieda feststellen wie wenig sie eigentlich über ihren Ex - Freund wußte. Zwischen Trauer und Angst vor einer falschen Verurteilung schwankend kommt Frieda dem wahren Täter auf die Spur, nichtsahnend, dass sie diese Spuren auch selbst in große Gefahr bringen könnten ...   Der Einstieg in diesen Thriller ist mir, dank des äußerst angenehmen und flüssigen Schreibstil der Autoren sehr gut gelungen. Auch in diesem Band bin ich wieder total gerne mit Frieda durch London's Strassen gewandert und dank der bildhaften Beschreibungen konnte ich das wieder rundum geniessen. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich ebenfalls sehr gelungen. Neben der wunderbaren Protagonistin Frieda und ihren Freunden gab es auch ein paar neue Nebencharaktere, die sich stimmig in die Handlung eingefügt haben.    Die Handlung in diesem Thriller ist vielschichtig und lange Zeit auch schön undurchsichtig, was mir richtig gut gefallen hat. So konnte ich richtig mitfiebern und miträtseln, als es für Frieda an ihre Ermittlungen ging. Auch emotional gesehen hat diese Geschichte einiges zu bieten, was ich schön fand. Zwar wirkt Frieda manchmal sehr kühl, aber ich mag sie gerade wegen ihrer einzigartigen und wunderbar vielschichtigen Art.    Ein Highlight waren für mich die Erkenntnisse, die Frieda für sich entdeckt, während sie untergetaucht ist. Hier hat mich so manche Passage ebenfalls zum nachdenken gebracht. Die Ermittlungen der Polizei konnten mich in diesem Buch so gar nicht überzeugen. Ich fand die Ansichten glichen einer Einbahnstrasse, was ich eher anstrengend empfunden habe. Die Nachforschungen der Protagonistin waren dagegen abwechslungsreich und recht spannend gestaltet, wobei mich das Ende am meisten gepackt hat!    Positiv:  * tolle Ausarbeitung der Charaktere * interessanter Handlungsaufbau * eine schöne Mischung aus Spannung und Emotionen * schöner, bildhafter Schreibstil   Negativ:  * die Ermittlungen der Polizei hatten in Sachen Spannung noch viel Luft nach oben   "Mörderischer Freitag" ist eine gelungene Fortsetzung der Thrillerreihe, welche bei mir besonders durch die Charaktere und die vielschichtige Handlung punkten konnte!

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  • Mörderischer Freitag

    Mörderischer Freitag

    twentytwo

    09. June 2017 um 16:23

    Der Tote aus der Themse hinterlässt als einzigsten Hinweis auf seine Identität ein Patientenarmband. Dieses stammt allerdings nicht von ihm selbst, sondern von seiner ehemaligenLebensgefährtin Frieda. Dr. Frieda Klein, eine anerkannte Psychologin, die sich in der Vergangenheit bei der Polizei nicht gerade beliebt gemacht hat, gerät sofort unter Verdacht. Bevor sie angeklagt und verhaftet werden kann, entzieht sie sich dem polizeilichen Zugriff um auf eigene Faust zu ermitteln. Damit macht sie sich in den Augen der ermittelnden Beamten allerdings erst richtig verdächtig und sie sieht sich gezwungen die Hilfe ihrer Freunde in Anspruch zu nehmen. Dies tut sie nur mit äußerstem Widerwillen, denn sie weiß genau in welche Gefahr diese sich damit begeben. Ihr eigenes Schicksal scheint ihr dabei immer unwichtiger zu werden. Als sie es tatsächlich schafft dem Mörder auf die Spur zu kommen, hat dieser sie längst im Visier und bevor sie ihn stellen kann, in seine Gewalt gebracht.FazitEin spannend konstruierter Thriller, der vor allem durch den eigenwilligen Charakter Frieda Kleins, zu immer neuen unverhofften Wendungen führt und auch dann als man den Täter bereits kennt den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht hält.

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  • Frieda Klein muss untertauchen

    Mörderischer Freitag

    Federfee

    06. June 2017 um 09:05

    4,5 von 5"Was haben wir?" fragt die ermittelnde Polizistin, um den Rahmen festzulegen, in den dann die einzelnen Puzzlestückchen eingeordnet werden können. Wir haben eine Wasserleiche mit einem Krankenhaus-Plastik-Armband, auf dem Frieda Kleins Name steht. Schließlich stellt sich heraus, dass der Tote ihr Exfreund Sandy ist.Da bleibt es nicht aus, dass sie selber in Verdacht gerät, zumal man in ihrem Haus ein Indiz findet. Es sieht nicht gut aus für die eigenwillige Frieda. Sie entzieht sich einem drohenden Gerichtsverfahren, indem sie untertaucht und auf eigene Faust ermittelt.Mir gefällt vieles an ihren Büchern und in diesem Band im Besonderen: die systematische Art, wie sie vorgeht und Probleme in Angriff nimmt, die Interaktion mit Fremden, denen sie 'im Untergrund' begegnet, dass ihre Freunde fest zu ihr halten, weil sie wissen, wie ehrlich und gradlinig Frieda ist, wie sie selbst im Untergrund noch für ihre Freunde da ist, die Gedanken, die sie sich macht Spektakulär spannend oder thrillerhaft sind alle diese Bände nicht, eher ruhig und voll von Friedas Gedanken und ihren Überlegungen, wie sie den Täter finden kann. Mir gefällt das. Allerdings sollte man unbedingt mit dem ersten Band beginnen. Dann wird man in den folgenden alte Bekannte wieder treffen und ist gleich in der Geschichte und ihrer Atmosphäre drin.

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  • Mörderischer Freitag. Nicci French (5)

    Mörderischer Freitag

    miissbuch

    03. June 2017 um 09:11

    Infos zum Buch Titel: Mörderischer Freitag Autor: Nicci French Seiten: 417 Verlag: C.Bertelsmann Handlungsort: London, England Erstveröffentlichung: 21. September 2015 Infos zum Autor „Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.“ (Quelle) Aussehen Das Cover ist meiner Meinung nach sehr schön gestaltet. Wirklich viel Einblick in den Inhalt des Buches lässt das Cover nicht erhoffen. Man sieht lediglich einen Fluss und ein Riesenrad – schätzungsweise die Themse und das London Eye. Die Farbe des Titels hebt sich sehr gut von dem schwarzen Hintergrund ab und passt sehr gut zu der Farbe des Himmels auf dem Cover. Den Namen des Autors kann man ebenfalls sehr gut lesen. Das Foto ist der zentrale Bestandteil des Covers. Inhalt des Buches Dr. Frieda Klein eine Psychologin, die der Polizei schon häufiger geholfen hat und ihr aber in gleicher Weise auch Arbeit gemacht. Sie ist nicht sonderlich beliebt bei den meisten der Polizisten. Als dann auch noch Kleins Ex-Freund Sandy tot in der Themse gefunden wird und ein Armband mit ihrem Namen trägt gerät Klein direkt unter Mordverdacht. Da ihr Vertrauen in die Polizei aber nur sehr gering ist flieht Klein und taucht unter. Für die Polizei ein klares Schuldeingeständnis. Natürlich verlässt Klein nicht die Stadt und wer bereits Bücher von French gelesen hat, weiß das Frieda Freunde hat auf die sie sich zu 100% verlassen kann. Mit deren Hilfe taucht sie in London unter und hilft ihren Freunden sogar noch aus der Versenkung heraus. Als Carla macht sie sich auf die Suche nach Antworten, denn eins weiß sie sicher, sie hat Sandy nicht umgebracht hat. Sie versucht herauszufinden, was Sandy in dem Jahr ihrer Trennung gemacht hat, wer seine Freunde und seine Feinde sind. Sie spricht mit Kollegen, Unbekannten und Ex-Freundinnen. Mehr als einmal begegnet sie dem wahren Täter dabei und dieser hat nur ein Ziel, seine Tat zu verdecken, koste es was es wolle. – Tatsächlich ist das alles, was ich an Inhalt wieder geben kann. Das Buch ist rasant geschrieben und gut zu verstehen. Mir hat etwas die Ermittlungsarbeit der Polizei gefehlt, denn diese kam nur hin und wieder vor. Und eher mit dem Einsatz Klein zu finden, als den Fall Sandy zu lösen. Das fand ich tatsächlich etwas schade, denn trotz vorheriger Differenzen mit der Polizei war, zumindest in Dunkler Donnerstag, die Zusammenarbeit der beiden Parteien immer sehr spannend. Fazit Es war zwischenzeitlich sehr spannend und rasant, aber die meiste Zeit doch eher sehr oberflächlich. Man bekam zu wenig Einblicke in die Polizeiarbeit und auch zu wenig Einblicke in Kleins Gedankengänge. Ich konnte mich während des Lesens nicht in Frieda Klein hineinversetzen und ich kam mir eher wie ein Beobachter und nicht wie ein Teilnehmer vor. Das hat mich etwas enttäuscht. Die Idee des Buches ist aber sehr interessant und mir war die ganze Zeit nicht klar, wer der Täter bzw die Täterin ist. Aus diesem Grund gibt es 4 Sterne für dieses Werk und Vorfreude auf den nächsten Band.

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  • Leider eine echte Enttäuschung!

    Mörderischer Freitag

    sommerlese

    23. May 2017 um 17:34

    "Mörderischer Freitag" ist der 5. Band der Thriller-Reihe von Autoren- Duo Nicci French. Die Reihe erscheint im Penguin Verlag.Frieda Kleins Ex-Lebensgefährte Sandy wird ermordet in der Themse aufgefunden. An seinem Handgelenk trägt er ein Patientenarmband mit ihrem Namen. Frieda ist tief getroffen und wird Tatverdächtige angesehen. Doch bevor es zur Anklage kommt, hat Frieda Klein sich abgesetzt und ermittelt auf eigene Faust. Bei dieser Buchreihe bin ich mit diesem Band, immerhin Nr. 5,  sozusagen als Quereinsteiger eingestiegen. Keine gute Idee, wie sich beim Lesen herausgestellt hat. Aber von vorn. Der Thriller beginnt mit einem grandiosen Prolog, in dem das Kind Kitty die Hauptrolle spielt. Leider ist im folgenden Buch nie wieder die Rede von dieser Kitty. Der erste Mordfall geschieht und die Spuren des Ermittelnden Detectives Hussein und Bryant führen zu Dr. Frieda Klein. Sie war vor einiger Zeit mit dem Toten liiert, hatte sich aber von ihm getrennt. War sie wirklich die Täterin? Bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch voll bei der Sache und der Thriller zog mich mit sich. Doch dann begann Frieda Klein, die von der Polizei für schuldig gehalten wird, selbst zu recherchieren. Sie taucht unter und irrt scheinbar ziellos durch London, sucht Bekannte des Toten auf, die sie befragt. Diese Frieda Klein ist für mich eine merkwürdige Person, sie wird in diesem Buch leider nicht näher beschrieben, aber sie nahm wie selbstverständlich den Platz der Protagonistin ein. Eine Figur, die auf mich so unbeschrieben wirkt wie ein leeres Blatt. Hier stellte sich mir die Frage, ob man diesen Band ohne Vorkenntnisse überhaupt lesen kann. Ich widmete mich weiter Friedas Ermittlungen, nebenbei hätte ich gerne selbst mitgerätselt, aber die weiteren Figuren erschienen wie aus dem Hut gezaubert und so verwirrte mich das Ganze mehr und mehr. Wer ist diese ominöse Figur von Dean Reeve? Leider muss die Lösung dieser Frage in Teil 1-4 versteckt sein. Erschwerend kam noch die Geschichte mit Frieda als Kindermädchen hinzu, dort gibt es den 2-jährigen Ethan, dessen Reifezustand leider so gar nicht seiner Altersklasse entspricht. Hier fehlt den Autoren wohl der echte Vergleich mit Kindern diesen Alters.  Ich konnte weder Lesespaß, geschweige denn echten Thrill bei diesem Buch fühlen. Daher vergebe ich nur zwei Sterne, denn ehrlich gesagt, ich bin richtig enttäuscht.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Leider nicht gut...

    Mörderischer Freitag

    ErbsenundKarotten

    09. February 2017 um 09:26

    Vorab zu meiner Bewertung dieses Buches möchte ich kurz anmerken, dass mir das Buch über die tolle Lovelybooks Aktion “Bäume raus, Bücher rein – Lovelybooks räumt das Bücherregal aus“ zugeschickt wurde und ich mich über die Auslosung und dieses Buch sehr gefreut habe. Dank Lovelybooks habe ich dann auch erfahren, dass “Mörderischer Freitag“ der 5. Teil einer Reihe ist, nämlich der Frieda-Klein-Reihe. Nun gut, ich habe auch schon bei anderen Reihen, mit einem der fortgeschrittenen Teile angefangen (Nele Neuhaus), also kein Problem :) Nachdem mich der Klappentext schon sehr neugierig gemacht hat, dadurch ist das Buch ja letztendlich auch auf meiner Wunschliste gelandet, hat mich der Prolog vollkommen überzeugt und in seinen Bann gezogen. Unfassbar spannend! Auch der Mordfall war einfallsreich und spannend. Die ersten Ermittlungen, die uns sodann auch zu Frieda Klein gebracht haben, haben mir sehr gut gefallen und konnten mich mitreißen. Doch dann kam Frieda Klein…..und dann war da eben auch nur noch Frieda Klein Zuallererst kann ich natürlich nicht beurteilen, ob mir Frieda Klein genauso unsympathisch wäre, wenn ich bei Teil 1 der Reihe begonnen hätte. Fakt ist aber, dass mir Frieda Klein als Protagonistin überhaupt nicht gefallen hat. Sie war mir zum einen unsympathisch, zum anderen absolut ungreifbar. Ich habe mich, insbesondere nach dem tollen Prolog, auf die Ermittlungsarbeit gefreut – gerne auch zielführende Recherchen von Frieda Klein. Ich wollte miträtseln und auch eben Fortschritte sehen, die den Leser zum Täter führen. Was ich stattdessen bekommen habe, war ein Hürdenlauf mit Frieda Klein, vollkommen ohne Ziel. Ich hätte mir gewünscht, dass mich die Protagonistin an der Hand nimmt und durch das Buch führt. Mir kam es so vor, als würde ich ihr hinterher rennen, wirklich ohne Ziel vor Augen. Ich wurde aus alldem nicht schlau und das hat das Buch für mich langweilig und verwirrend gemacht und mir das gegeben, was für mich leider ein schlechtes Buch ausmacht: Keinen Lesespaß. Der schließliche Täter hat mich dann wieder überrascht, aber auch das kann die vergeudeten Lesestunden nicht mehr wettmachen. Da ich das Buch über eine Verlosung erhalten habe, tut es mir umso mehr leid, dieses so schlecht bewerten zu müssen. Aber mehr als zwei Sterne kann ich absolut nicht vergeben.

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  • Spannend geht es weiter

    Mörderischer Freitag

    -Anett-

    07. November 2016 um 12:26

    Ein neuer Roman und diesmal eine ganz persönliche Sache für Frieda Klein. Diesmal wird ihr langjähriger Partner Sandy tod aufgefunden und Frieda gerät schon bald ins Visier der Polizei, die sie als Hauptverdächtige festnehmen will und auch in keiner weiteren Richtung ermittelt. Da auch der Polizeidirektor Frieda immer wieder in die Kritik nimmt, ist er jetzt sofort von ihrer Schuld überzeugt. Aber Frieda ist die alte, ruhig und sachlich versucht sie dem eigentlichen Täter auf die Spur zu kommen. Auch diesmal irrt sie wieder quer durch London und wir lernen wieder neue Plätze dieser faszinierenden Stadt kennen. Und auch dieser 5. Band ist so spannend, trotz der leisen Töne, denn das Autorenpaar bleibt sich treu und schreibt hier keinen blutrünstigen Krimi, sondern einen der leisen Töne. Vom Ersten Band an konnte mich die Serie überzeugen und auch hier ist alles wieder perfekt. Mein Fazit: Frieda Klein nimmt man es einfach ab! Sie ist so autentisch, auch wenn sie immer wieder mit sich selbst kämpft und zweifelt, ob sie es je schaffen wird, ist hier eine Protagonistin, die nicht aufgibt, die aber auch ganz normal ist. Sehr sympatisch! Sehr spannend und recht zügig zu lesen - mich überzeugt die Serie weiterhin!

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  • Kurzrezension zu Mörderischer Freitag

    Mörderischer Freitag

    ChrischiD

    05. November 2016 um 19:44

    Als Frieda Kleins Exfreund Sandy tot aufgefunden wird, gerät die Psychotherapeutin schnell in den Fokus der Ermittlungen. Die Hinweise verdichten sich, Frieda sieht schon bald nur noch eine Möglichkeit den Verdacht von sich zu weisen - sie muss den wahren Täter selbst ausfindig machen. Den tatsächlich Schuldigen, den Frieda zu kennen glaubt, ausfindig zu machen und auch noch die Polizei von ihrer Theorie zu überzeugen, verlangt ihr einiges ab...Frieda Kleins Wettlauf gegen ihre eigenen Dämonen nimmt einiges an Fahrt auf und ist noch lange nicht zu Ende. Der fünfte Band rund um die Psychotherapeutin ist gespickt mit zahlreichen wohlplatzierten Hinweisen, die den Leser schnell in die Irre führen, obgleich man ständig auf der Hut ist, schließlich weiß man um den Stil des Autorenduos. Nichtsdestotrotz sollte man sich ob des Fortgangs der Geschichte nie zu sicher sein, die Vorhersehbarkeit ist minimal, der Überraschungseffekt sowie das Spannungsniveau werden hingegen auf's Maximum getrieben. Friedas Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt, weshalb schnellstmöglich der Nachfolgeband zur Hand genommen werden sollte. (Wertung: 4,5 Sterne)Ich habe diesen Titel exklusiv für die Leser-Welt gelesen und rezensiert, daher nur eine Kurzrezension an dieser Stelle.Die ausführliche und vollständige Besprechung gibt es hier:Rezension "Mörderischer Freitag"

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  • Ruhiger und eher beschaulicher fünfter Fall um die Psychotherapeutin Frieda Klein

    Mörderischer Freitag

    Thommy28

    21. February 2016 um 16:04

    Einen kurzen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: Nachdem die vorhergehenden Bände der Reihe teilweise mit hoher Spannung aufwarten konnten, geht es in diesem Band deutlich ruhiger - aber dennoch nicht langweilig - zu. Die Spannung schwingt eher latent im Hintergrund mit und steuert auf ein kurzes Finale zu. Als Thriller würde ich dieses Buch nicht beschreiben; eher als Psycho-Krimi. Der Reihenleser trifft in diesem Band in grosser Anzahl Charaktere aus den vergangenen Bänden wieder. Das hat natürlich einerseits einen schönen Erinnerungseffekt, andererseits dürfe dies für den Erstleser ein Problem darstellen. Für meinen Geschmack hatte dieses Buch deutlich zu viele Längen. Ich hoffe, der Folgeband kann wieder an die alte Qualität anknüpfen.

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  • Ein sehr spannender Thriller :)

    Mörderischer Freitag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2016 um 11:20

    Alexander Hollands Leiche wird gefunden. An seinem Handgelenk trägt er ein Patientenarmband, auf dem der Name von Frieda Klein steht. Frieda Klein ist Therapeutin und zufälligerweise auch die Exfreundin von Alexander "Sandy" Holland. Auch der Polizei ist die Therapeutin ein Begriff. Sobald sie in einem Fall verstrickt war, kam es immer wieder zu Ermorderungen. Die Frau riecht nach Ärger und hat darüberhinaus auch noch Kontakte zu hochrangingen Personen. Ihr wird nachgesagt, dass sie die Geschichten immer umdreht, sodass sie als Heldin darsteht. Und ein verstorbener Mörder soll sie angeblich nach dem Leben trachten. Detective Sarah Hussein wird mit dem Fall betraut und erlebt eine ruhige und auf dem ersten Blick sehr gefühlskalte Frieda Klein. Auffällig ist, dass sie zu jedem Gespräch mit der Polizei einen Bekannten mitbringt, der das Gespräch als stiller Zuhörer beiwohnt. Was führt Frieda Klein im Schilde? Als dann noch Sandy Portmonnaie bei Frieda auftaucht, steht für die Polizei fest: Frieda Klein hat ihren ehemaligen Lebensgefährten umgebracht. Auch ihre Freunde und ihre Anwältin raten Frieda dazu, sich der Anklage zu stellen, da es in ihren Augen keine andere Möglichkeit mehr gibt, die Unschuld von Frieda Klein zu beweisen. Doch Frieda lässt sich nicht einschüchtern. Sie taucht unter, hält nur sporaden Kontakt zu ihren Freunden und verschafft sich durch ein geändertes Ausssehen eine komplett neue Identität. Mit ihrem neuen Ich nimmt sie Kontakt mit Sandys Freunden auf und stellt sehr bald fest, dass sie ihn kaum kannte. Was hatte er zu verberegen und wer hat ihn auf dem Gewissen? Das Buch hat mir sehr gefallen. Es ist spannend geschrieben und es ist definitiv mal etwas Anderes, wenn sich eine Verdachtsperson auf eigene Faust damit befasst, den Mörder ausfindig zu machen. Frieda Klein ist klug, hartnäckig und erfinderisch. Sie ist immer für ihre Freunde da, die dies auch wertschätzen. Für jeden, der gute Thriller mag, dem kann ich "Mörderischer Freitag" von Nicci French auf jeden Fall wärmstens empfehlen! :D

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  • Mit anregend differenzierten Personen

    Mörderischer Freitag

    michael_lehmann-pape

    07. January 2016 um 14:49

    Mit anregend differenzierten Personen Es ist diese teils unterschwellige, leichte, kühle Distanz (was viele der handelnden Personen vom Polizeipräsidenten über die ermittelnde Detective Chief Sarah Hussein bis hin zu Bridget und Al) angeht, bis hin zu einer noch deutlicheren Distanz, was allein schon die Hauptfigur dieses neuen Thrillers von Nicci French, Doktor Frieda Klein, angeht, die einen hohen Reiz des Romans bereits setzen. Nicci French wirft ihre Frieda Klein, deren Freunde genauso wenig emotional „in die Arme“ des Lesers, wie sie es natürlich auch mit Personen der „Gegenseite“ nicht vollzieht. Sperrig, in sich nicht ausgeglichen harmonisch, mit klaren Ecken und Kanten, hier und da einem Versinken in Gedanken, trotz ihrer hohen, inneren Haltung der Verantwortung, so wird Frieda Klein (wieder einmal) ihren Weg als „Opfer der Umstände“ ohne zurückzuweichen gehen. Ein toter Mann in der Themse (schon der Anfang erzählerisch anregend und spannend gesetzt). Der ehemalige Lebensgefährte von Frieda, der, scheinbar, wie sich herausstellen wird, seinerseits noch nicht die nötige Distanz zu Frieda gefunden zu haben scheint. Falls man den Eindrücken der Ermittler folgt, die das Verhalten des Toten (zu Lebzeiten natürlich) in diese Richtung werten. Es wird dauern, auch für Frieda, die wahren Beweggründe so manches „Auftritts“ des ehemaligen Geliebten zu verstehen. Frieda aber weiß, dass sie ihn nicht getötet hat. Ihre illustre Freundesschar steht hinter ihr (ohne genauer darauf einzugehen, was denn hier nun der einzelne glaubt oder nicht). Und sie nimmt die Ermittlungen in die eigenen Hände. Mit Folgen. Denn Ermittler, ihre Anwältin, die Öffentlichkeit, ein ganz anderer Eindruck ihres Handelns entsteht dort, der sie im Zuge der Ereignisse fast als vogelfrei erklären wird. Doch wer könnte überhaupt ein Interesse haben, den allseits beliebten und in guten Verhältnissen lebenden Mann Sandy zu ermorden? Auf so grausame Weise? Dieser Strang bildet den Teil des „klassischen“ Kriminalromans, den French setzt und der, wie üblich, aus einer (nicht zu knappen) Schar an möglichen Tätern letztendlich zur Lösung des Falles führen wird. Anders, als es Frieda und auch der Leser über weite Strecken des Buches vermuten würde. Denn Frieda vermutet Dean Reeve hinter all den Geschehnissen. Jenen Dean Reeve, der offiziell als tot gilt, den Verbrecher, den Frieda Klein in einem früheren Fall blutig „zur Strecke“ brachte und der doch seitdem ein Eigenleben zu führen scheint, welches seinem vermeintlichen Tod deutlich widerspricht. Allerdings, gerade diese interessante und an Möglichkeiten reiche Figur kommt in diesem Thriller deutlich zu kurz, wird in seiner Rolle nicht klar, trotzt so manch angeregter Fantasien beim Leser. Wie auch einige andere, plötzliche Ereignisse (das „Auffinden“ Friedas an versteckten Ort) doch ein stückweit konstruiert und nicht organisch aus den Ereignissen heraus stattfindet. Dennoch, mit klarer Sprache, angemessenem Tempo und, vor allem, interessant, differenziert und ein stückweit geheimnisvoll gezeichneten Figuren bietet French, wieder einmal, anregende und spannende Unterhaltung.

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  • Alle gegen Frieda

    Mörderischer Freitag

    tinstamp

    27. December 2015 um 09:55

    ****TIPP: Dieses Buch würde ich ohne Vorwissen zu den Vorgängerbänden NICHT lesen!**** Darum geht's: In der Themse wird die Leiche von Sandy, Frieda's Ex-Lebensgefährten, gefunden. Die Spur führt unweigerlich zu Frieda, da er um sein Handgelenk ein Patientenarmband mit ihren Namen angebracht hat. So wird Frieda für die Polizei zur Hauptverdächtigen, da auch ihre Feinde nichts unversucht lassen, sie zu denunzieren. Ihr bleibt nichts anderes übrig als unterzutauchen... Meine Meinung: Als Frieda zur Identifizierung der männlichen Leiche gerufen wird, die ihr Patientenarmband trägt, erkennt sie erst nach einiger Zeit, dass der Tote ihr Ex-Lebensgefährte Alexander Holland, genannt Sandy, ist. Zutiefst geschockt versucht sie herauszufinden, wie sein Leben nach der Trennung ausgesehen hat und hört von einem Mann, der mit ihrem ehemaligen Freund nicht mehr viel gemeinsam hatte. Angeblich soll alleine Frieda schuld daran sein, dass er sich zu einem zynischen und auch ängstlichen Mann gewandelt hat, dem auch Wutausbrüche nicht fremd waren....so ganz anders, als Frieda und wir Leser ihn in Erinnerung haben. Der Schmerz um die Trennung scheint ihn verwandelt zu haben..... Natürlich melden sich Polizeipräsident Crawford und Friedas größter Widersacher, Professor Hal Bradshow, sofort bei den zuständigen Ermittlern, und lassen kein gutes Haar an der Therapeutin. Durch ihre eigenwillige Art sammelt Frieda ebenfalls keine Pluspunkte bei DCI Hussein, der leitenden Beamtin, und so wird sie bald zur Hauptverdächtigten. Nur ihre Freunde glauben nicht eine Minute daran, dass Frieda ihren Exfreund umgebracht hat. Bevor sie verhaftet werden soll, taucht Frieda jedoch unter und beginnt - wie schon in Band 4 der Reihe - auf eigene Faust zu ermitteln. Sie ist überzeugt davon, dass Dean Reeve für den Mord an Sandy verantwortlich ist und fühlt sich mitschuldig am Tod. Doch steckt wirklich Reeve hinter dem Mord? Frieda tappt lange Zeit im Dunkeln und gerät dabei in größte Gefahr..... Nachdem sich Frieda auf der Flucht befindet, wechselt die Perspektive zu unserer Hauptprotagonistin und wir stehen bei den Ermittlungen auf derselben Stufe. Dabei läuft Frieda wieder - wie schon aus den anderen Bänden gewohnt, oft stundenlang durch die Straßen Londons. Doch diesmal sind es Viertel, in denen sie sich üblicher Weise nicht aufhält. Der fünfte Band ist sehr ruhig und spannungsarm. Wer die Reihe noch nicht kennt - und ich würde niemand empfehlen mitten drinnen mit dem Lesen zu beginnen! - wird sich langweilen und versteht auch einige Rückblenden nicht. Für Kenner der Reihe ist der eher unspektakuläre Mittelteil eher ein "Weitertasten in der Geschichte". Obwohl das Autorenpaar, Nicci Gerard und Sean French, nicht an Wendungen spart, kommt erst am Schluss wirklich Spannung auf. Auch wenn dieser fünfte Band als Frieda's persönlichster Fall beschrieben wird, fehlte hier doch so Einiges! Das zweifelhafte Verhalten der Ermittler und manche unglaubwürdige Begebenheiten machen "Mörderischer Freitag" zum bisher schwächsten Buch der Reihe. Schreibstil: Wie auch schon in den Vorgängerromanen schreibt das Autorenehepaar wieder sehr detailliert und ausführlich. Doch diesmal konnte ich mich nicht wirklich in die Geschichte hineinversetzen und Kommissar Zufall hatte seine Hände zu oft im Spiel. Fazit: Für mich bis jetzt der schwächste Teil, der mit einigen Längen und einem zweifelhaften Verhalten der ermittlenden Polizei, aufwartet.

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