Niccolò Ammaniti Du und Ich

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Inhaltsangabe zu „Du und Ich“ von Niccolò Ammaniti

 Lorenzo weiß selbst nicht, warum er behauptet hat, dass er mit einer Clique in die Skiferien fährt. Nun kann er nicht mehr zurück, seine Mutter freut sich viel zu sehr, dass er endlich Freunde gefunden hat. Also besorgt er sich einen Fernseher, Bücher, Computerspiele, ein paar Vorräte und Selbstbräunungslotion und versteckt sich am ersten Ferientag im Keller des Hauses. Alles läuft nach Plan, bis seine Halbschwester Olivia in seinem Verschlag auftaucht, auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen und nach ein bisschen Bargeld für den nächsten Schuss … Anrührend, komisch und tragisch zugleich – eine kurze Geschichte vom Erwachsenwerden.

Wundervoll

— schuhbidu
schuhbidu

eine kurze verzaubernde Begegnung, die alles zu verändern scheint....

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    Du und Ich
    schuhbidu

    schuhbidu

    21. April 2014 um 18:35

    Es ist ein kurzes Buch mit umso mehr Gefühl. Ich kann hier nicht viel verraten, da die Geschichte an sich ja schon sehr kurz ist. Es geht ums Erwachsenwerden, das Anderssein, Egoismus und Liebe. Dieses Werk ist einfach nur wundervoll. Ich kann euch allen nur ans Herz legen, es zu lesen, ihr werdet es nicht bereuen. Falls euer SuB schon zu groß ist, macht das nichts, denn ihr könnt am Kauftag das Buch auslesen. LESEN!

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  • Wanderbuch "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Mone80

    Mone80

    Ich lasse hier mein Exemplar auf Wunsch wandern. Inhaltsangabe: Lorenzo weiß selbst nicht, warum er behauptet hat, dass er mit einer Clique in die Skiferien fährt. Nun kann er nicht mehr zurück, seine Mutter freut sich viel zu sehr, dass er endlich Freunde gefunden hat. Also besorgt er sich einen Fernseher, Bücher, Computerspiele, ein paar Vorräte und Selbstbräunungslotion und versteckt sich am ersten Ferientag im Keller des Hauses. Alles läuft nach Plan, bis seine Halbschwester Olivia in seinem Verschlag auftaucht, auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen und nach ein bisschen Bargeld für den nächsten Schuss … Anrührend, komisch und tragisch zugleich – eine kurze Geschichte vom Erwachsenwerden. Regeln: Leider geht ja bekanntlich nichts ohne Regeln und ich hänge an meinen Büchern sehr. Ich setze voraus, dass man mit Büchern ordentlich umgeht, sie nicht beschmutzt oder sonst wie beschädigt. Ihr habt 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen. Sollte es länger dauern, einfach kurz Bescheid geben. Wenn es bei euch angekommen ist bitte kurz Bescheid geben, genauso, wenn ihr es weiterschickt Wenn ihr das Buch fertig gelesen habt, fragt ihr denjenigen, der nach euch in der Liste steht, nach seiner Adresse und schickt das Buch an ihn weiter. Sollte das Buch verschwinden, müssen sich Empfänger und Absender um einen Ersatz kümmern. Das Buch wird mit Schutzumschlag verschickt, der gehört für mich zum Buch dazu und da ist dann ein wenig mehr Vorsicht geboten. Teilnehmer: ---Buch ist am 8.10 auf die Reise gegangen--- 01) Marakkaram---12.10.--16.10. 02) LibriHolly---23.10.---27.10. 03) kleineanna---3.11.---07.11. 04) Moni-Que---13.11---26.11. 05) chatty68---30.11 06) justitia---27.12---20.01 07) Bücherwurm 31.01---11.02 08) Rilana---19.02 09) kleinerstern übersprungen 10) gamaschi 11) DieBerta----28.3 12) michaela_sanders---12.4---16.04 13) Eulenmail----19.04 14) Biene2004---13.05 15) Zauberzeichen---7.6

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    11. February 2013 um 15:08

    "Du und ich" des Autors Niccolò Ammaniti konnte mich nicht wirklich berühren. Die kurze Geschichte erzählt vom vierzehnjährigen Aussenseiter Lorenzo, der grosse Probleme hat, sich Mitmenschen anzupassen. Da die Eltern einen Psychologen zuzogen, erfindet Lorenzo zur Ferienzeit eine Einladung zum Skifahren in den Bergen. Seine Mutter freut sich darüber so sehr, dass er nicht weiss, wie er die Lüge zurücknehmen soll und quartiert sich im Keller ein, um die Ferienzeit dort zu verbringen. Unvermutet bekommt er Besuch: Seine zehn Jahre ältere Halbschwester steht plötzlich im Keller, händeringend auf der Suche nach einem Ort zum Schlafen, nach Geld für Drogen, nach Ruhe .... Es ist sicherlich ein ernstes Thema, welches der Autor hier anspricht. Auch Schreibstil und Dramatik der Geschichte, die oft auch zwischen den Zeilen stattfand, waren durchaus schön. Mich hat die Geschichte nur irgendwie so komplett nicht berührt. Mir war es in diesem Fall zu wenig. Zu wenig Information, zu wenig Gefühl, zu wenig Möglichkeit, sich in die Protagonisten zu versetzen, mit zu fiebern, zu fühlen und zu leiden. Ein kalter Entzug von Drogen ist wesentlich dramatischer als hier dargestellt, da ich vor Jahrzehnten mit einer Drogenabhängigen auf Entzug zu tun hatte, kann ich nur sagen, dass hier nicht mal oberflächlich geschildert wurde, was diese Menschen durch machen. Auch diese plötzliche "Heilung" von Lorenzo ist zwar glaubhaft geschildert für diesen Moment seiner Schwester gegenüber, aber als "Wunderheilung", die ihn seither als offener Mensch durchs Leben gehen liess, nein, tut mir leid, so einfach ist das nicht, da fehlt mir einfach die "Auflösung" des Skiurlaubs und Kontakte zu anderen Lebewesen. Sozusagen das komplette Danach. Schade, tolles Thema, wichtig, aber oberflächlich umgesetzt, ich ziehe daraus keine "Moral von der Geschicht", damit in wenigen Stunden gelesen und unberührt weggelegt.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Schumi_HB

    Schumi_HB

    16. November 2012 um 20:12

    Ein Heranwachsender gibt vor, dass er mit Freunden auf Ski-Urlaub fährt. Er weiss, dass er damit seiner Mutter eine riesige Freude bereitet. Statt aber in den Winterurlaub zu fahrern, versteckt er sich im Keller des Hauses. Sein Plan gerät ins Wanken, als seine Stiefschwester, eine Ausreißerin die Unterschlupf sucht, zur Mitwisserin wird.

  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    LibriHolly

    LibriHolly

    25. October 2012 um 14:08

    Ammaniti erzählt uns die Geschichte des jungen, introvertierten Lorenzo. Selbstbewusst, nur auf seine eigene Person fixiert, braucht er eigentlich keinen Menschen außer sich selbst. Als seine Eltern ihn jedoch genau aus diesem Grund zum Arzt schicken und seine Mitschüler ihn, den „Außenseiter“, einfach nicht in Ruhe lassen, beschließt er, es genau so zu machen wie die Tiere: er tarnt sich, passt sich an. Eines Tages geht er dabei sogar soweit, dass er seiner Mutter vorlügt, er sei auf Skiferien von seiner Mitschülerin eingeladen, stattdessen richtet er sich jedoch im Keller des Palazzos seiner Eltern häuslich ein. Dabei hat er an alles gedacht: Essen, Trinken, Computerspiele und Bücher. Nur an eines hat er nicht gedacht, dass er dort unten nicht lange alleine bleiben würde….. Das Buch ist ein wahres Kleinod, dünn aber oho. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden und darüber, dass man im Leben jeden Tag genießen und schon gar nichts auf morgen verschieben sollte, denn es könnte dann bereits zu spät sein. Meisterlich erzählt, versteht es Ammaniti doch, wie kein anderer, den Leser auf nur wenigen Seiten in eine völlig andere Welt zu entführen und für kurze Zeit den Alltag vergessen zu lassen.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. October 2012 um 09:48

    In seinem kurzen, doch nicht weniger intensiven neuen Roman „Du und ich“ erzählt der italienische Schriftsteller Niccolo Ammaniti die Geschichte eines langsamen Erwachsenwerdens. Es ist die Geschichte des vierzehnjährigen Lorenzo, einem introvertierten Jugendlichen, der nur für sich lebt und keine Freunde hat. Sehr zum Leidwesen seiner Eltern, die ihn deswegen auch schon etlichen Ärzten vorgestellt haben. Lorenzo hat gelernt, wie er sich verhalten muss: „Mich abseits halten, aber nicht zu sehr, sonst fiel ich auf.“ Er spürt die Unzufriedenheit seiner Eltern, die ihn in eine renommierte Privatschule schicken und sich wünschen, dass er Freunde finde. Um ihnen eine Freude zu machen und sich selbst für eine Zeit den Rücken frei zu halten, gibt er eines Tages vor, von einer Clique in der Schule eingeladen worden zu sein, diese in die Skiferien zu begleiten. Seine Mutter ist überglücklich und Lorenzo kann nicht mehr zurück. So besorgt er sich Nahrungsvorräte, einer Fernseher und Bücher und versteckt sich am ersten Ferientag im Keller des Hauses. Selbst eine Bräunungscreme hat er nicht vergessen. Alles läuft so, wie er sich vorgestellt hat und es gelingt ihm auch, seine Mutter am Handy über mehrere Tage erfolgreich abzuwimmeln, als diese immer wieder verlangt, die Mutter des Mädchens zu sprechen, das ihn zum Skifahren eingeladen hat. Doch bald schon wird seine Ruhe gestört. Seine Halbschwester Olivia taucht in einem völlig desolaten Zustand im Kellerverschlag auf. Sie ist drogenabhängig und ist auf der Suche nach einem Schlafplatz und nach Geld für die nächste Spritze. Lorenzo nimmt sie auf, sorgt sich um sie, besorgt ihr Medikamente und erträgt ihr schrecklichen Entzugserscheinungen. Bruder und Schwester kommen sich nahe. Sie verspricht ihm, nie mehr Drogen zu nehmen und er verspricht ihr, dass sie sich wiedersehen. Doch nach einigen Tagen verschwindet sie wieder und hinterlässt ihm einen Brief, den Lorenzo aufhebt. Als er seine Schwester Olivia nach zehn Jahren wiedersieht, sind die Umstände nicht so, wie er sie sich zehn Jahre davor vorgestellt hat…. „Du und ich“ ist ein zärtlicher Roman über eine Geschwisterbeziehung und ein eindrucksvolles, trauriges und anrührendes Stück Prosa über das Erwachsenwerden eines jungen Mannes. Von diesem Autor möchte man gerne noch mehr lesen.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Sarlascht

    Sarlascht

    19. August 2012 um 11:03

    Inhalt: Der 14-jährige Lorenzo verhält sich nicht unbedingt, wie es Kinder in seinen Alter tun sollten. Er scheut Freundschaften und hasst nahezu alle Menschen. Seine Eltern sind verzweifelt, gehen mit ihm zum Psychiater, sind aber mit dessen Diagnose – narzisstische Persönlichkeit – absolut nicht einverstanden. Derweil versucht Lorenzo alles Mögliche zu tun, damit er nicht auffällt, er versucht sie an die Gegebenheiten um sich so gut es geht anzupassen. . Eines Tages bekommt er mit, wie sich einige Klassenkameraden für ein Skiwochenende verabreden und in ihm wächst der Wünsch, daran teilnehmen zu können, so dass er seiner Mutter erzählt, er wäre dazu eingeladen worden. Außer sich vor Freude, dass ihr Sohn endlich soziale Kontakte hat, gibt es für Lorenzo kein zurück mehr. Eingeladen ist er nicht, doch für eine Woche muss er verschwinden. Seine Idee: Sich im dem hauseigenen Keller zu verstecken, damit seine Eltern denken, er ist tatsächlich auf Skiurlaub. Alles ist gemütlich eingerichtet und könnte nicht besser sein, als unangekündigter Besuch auftaucht. Lorenzos ältere, drogensüchtige Halbschwester trifft auf den Jungen und bleibt einige Zeit bei ihm. Gemeinsam „eingeschlossen“ in einem Kellerabteil, wird es für die beiden eine Zeit, die sich in ihre Erinnerungen eingraben wird. . Meine Meinung: Es fällt schwer, etwas über ein 160 Seiten Buch zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Lorenzo ist ein ziemlich seltsamer Junge, seine Verhaltensweisen sind sehr speziell, aber ziemlich charakterlos geschildert. Seinen Hass gegenüber den Menschen kann man zwar noch durch die Zeilen herauslesen, alles andere an Gefühlen bleibt leider im Verborgenen. Besonders die von Gefühlen während der Begegnung mit seiner Halbschwester bleiben farblos. Es wäre jetzt nicht so, dass man aus der Geschichte einen tieferen Sinn lesen könnte. Tragisch ist sie, keine Frage, aber nicht so, dass es der Leser verspüren würde, für ihn bleibt das Geschriebene nur an der Oberfläche und wirkt nicht tiefer, was zusätzlich daran liegen mag, das die Charaktere sehr distanziert wirken. . Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, der Schreibstil ist nicht sonderlich ausgefeilt, dass es ein großer Aufwand wäre, durch das kleine Büchlein zu kommen, die Frage ist nur nach dem Nutzen. Der Schreibstil ist locker, aber nichts Besonders, die Geschichte ist oberflächlich und unausgereift, gut und gerne hätte das Buch ein paar mehr Seiten vertragen können, so dass ich feststelle, „Du undIch“ ist kein Buch, was man jetzt unbedingt lesen muss. . Fazit: Oberflächlich und ohne Tiefen, bleibt das Buch nicht Erinnerung und kann mit keine Besonderheiten auffahren. Für ein kurzfristiges Lesevergnügen ganz ok.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Mone80

    Mone80

    23. July 2012 um 08:46

    Klappentext: Erst mit vierzehn lernt Lorenzo seine Halbschwester Olivia richtig kennen. Sieben Jahre älter, schön, drogensüchtig. Auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen spürt sie ihn im Keller des Palazzos seiner Eltern auf. Zum ersten Mal in seinem Leben kann Lorenzo sich nicht mehr aus allem heraushalten. Er muss sich entscheiden, ob er Olivia helfen will. Eine Begegnung, die ihn befreien wird... Anrührend, komisch und traurig zugleich - diese kurze Geschichte vom Erwachsenwerden hat es in sich! *** Meinung: Ich hatte dieses Büchlein, 148 Seiten, in einem Buchpaket gehabt und konnte erst garnichts damit anfangen. Der Schriftsteller ist mir völlig unbekannt gewesen, aber der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Lorenzo ist 14 Jahre alt und hat einen recht sonderbaren Charakter. Die ersten Seiten wusste ich nicht, was ich von ihm halten soll. Er ist am liebsten für sich alleine, aber damit seine Eltern, besonders seine Mutter, Ruhe gibt, tut er so, als ob er Freunde hat. Bis er seine Schwester trifft, ab da macht Lorenzo eine Entwicklung durch, die sein Leben verändert. Der Schreibstil ist wunderbar einfach, auf´s wesentliche reduziert und flüssig zu lesen. Mit viel Gefühl, Emotionen und sehr detailliert beschreibt Ammaniti die Begegnung zwischen Lorenzo und Olivia. *** Fazit: Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    gurke

    gurke

    11. July 2012 um 11:25

    Lorzenzo ist ein vierzehnjähriger Junge und alles andere als normal. Er ist am liebsten für sich und schert sich nicht um andere. Die Nähe von anderen Menschen ist ihm einfach zuwider. Damit nicht allzuviele Fragen von zum Beispiel seinen Eltern gestellt werden, da sein Verhalten doch recht seltsam ist, versucht er sich dennoch ein bisschen anzupassen. Das klappt auch im großen und ganzen recht gut, sodass er seine Ruhe hat. Aber dann wird ein Skiurlaub geplant, eine grausige Vorstellung für ihn. Doch warum nicht einfach zusagen - seiner Mutter zuliebe - und sich für die Zeit im Keller verstecken? Gesagt, getan. Diese verrückte Idee klappt auch ganz gut, bis seine Halbschwester auch Unterschlupf für einige Tage im Keller sucht. Lorenzo kennt diese leider nur flüchtig. Doch diese Konfrontation ändert für die beiden alles. Es handelt sich hier um einen Roman, der auf sehr wenigen Seiten sehr viel erzählt. Die Geschichte lebt davon, dass man unwahrscheinlich viel zwischen den Zeilen lesen kann. Das Buch fasst gerade mal 150 Seiten und hat man in wahnsinnig kurzer Zeit weggelesen. Der Inhalt selbst bleibt aber noch länger im Gedächnis. Niccolo Ammaniti hat einen sehr einfühlsamen und warmen Schreibstil. Besonders viel Schwierigkeit ist da gar nicht dabei. Lorenzo erzählt dem Leser einfach seine Geschichte und teilt uns seine Gefühle mit. Aber all dass geht ganz schön arg unter die Haut und lässt einen so schnell nicht mehr los. Leider gibt es nicht allzuviele Hintergrundinformationen die erklären warum Lorenzo eben ist wie er ist. Aber das kann man auch nicht bei einer solch knappen Länge eines Romans erwarten. Vielleicht sollte aber auch bezweckt werden, dass der Leser noch mehr zum nachdenken angeregt wird, was definitiv gelungen ist. Ich selbst kann nur meinen Respekt für diese Leistung und dieses unglaublich wundervolle Buch aussprechen. Es fehlte für mich nichts. Ich finde es bewundernd, wie auf so wenigen Seiten soviel Gefühl und Emotion lebendig werden kann. Ich möchte "Du und ich" gerne an alle weiterempfehlen, die mal wieder etwas mit viel Gefühl lesen möchten und gerne zum Nachdenken angeregt werden. Denn das ist ein Buch, dass einen so schnell nicht mehr loslässt!

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Weeklywonderworld

    Weeklywonderworld

    03. June 2012 um 18:22

    "Das neue italienische Wort für Talent ist Ammaniti"-THE TIMES INHALT: Lorenzo weiß selbst nicht, warum er behauptet hat, dass er mit einer Clique in die Skiferien fährt. Nun kann er nicht mehr zurück, seine Mutter freut sich viel zu sehr, dass er endlich Freunde gefunden hat. Also besorgt er sich einen Fernseher, Bücher, Computerspiele, ein paar Vorräte und Selbstbräunungslotion und versteckt sich am ersten Ferientag im Keller des Hauses. Alles läuft nach Plan, bis seine Halbschwester Olivia in seinem Verschlag auftaucht, auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen und nach ein bisschen Bargeld für den nächsten Schuss … Anrührend, komisch und tragisch zugleich – eine kurze Geschichte vom Erwachsenwerden.(Quelle:Lovelybooks) FAZIT: "Du und ich" hab ich durch eine Literaturempfehlung aus dem Magazin JOY. Die Story fand ich sehr fesselnd und die Hauptcharaktere Sympathisch und Rührend. Es war auch sehr Traurig, am Ende konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Eine sehr schöne Lesenswerte Geschichte.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Piinquin_x3

    Piinquin_x3

    23. May 2012 um 11:37

    Ich weiss nicht, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits fand ich es wirklich gut geschrieben, doch nicht einfach zu verstehen - für mich. Der Charakter von Lorenzo war für mich ein Hinderniss. Und doch war der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Ich las das Buch auch in einem zug durch, wollte wissen, was passiert. Es hatte mich einfach von Anfang an interessiert, weil es in meinen Augen sehr emotional war.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. May 2012 um 14:33

    Eine gefühlvolle Geschichte über das Erwachsen-Werden * "Ich hatte erwartet, dass Olivia hässlich wäre und ein unsympathisches Gesicht hätte wie die Steifschwestern in Aschenputtel. Doch ganz im Gegenteil: Sie war unglaublich schön, eines jener Mädchen, bei denen du, sobald du sie ansiehst, knallrot wirst und jeder merkt, dass du sie schön findet, und wenn sie was zu dir sagt, weißt du nicht, was mit den Händen tun, du weißt nicht mal, wie du sitzen sollst." (S. 72) * Lorenzo ist ein Einzelgänger. Er hält nicht viel von seinen Klassenkameraden und hat kaum soziale Kontakte. Seiner Mutter bereitet es Sorgen. Um sie glücklich zu sehen erzählt Lorenzo ihr, dass ein Mädchen aus seiner Klasse ihn in den Skiurlaub eingeladen hat - und für ihn gibt es keinen Ausweg aus dieser Lüge... * Ammanitis Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Er beschreibt die Erinnerungen von Lorenzo an die Begegnung mit seine Halbschwester Olivia sehr detailliert, beinahe plastisch. Eine Begegnung, die von einer Vielfalt an Emotionen geprägt ist, die Ammaniti den Leser scheinbar ohne Mühe spüren lässt. * "Du und ich" ist eine Geschichte, die berührt, aufwühlt und einen am Ende traurig zurücklässt. Traurig, obwohl dieses Begegnung für Lorenzo und sein weiteres leben sehr wichtig ist. * Über Olivia wird in Lorenzos Gegenwart höchstens geflüstert, er soll nichts von den Gesprächen seiner Eltern mitbekommen. Was ist der Grund dafür? Nachdem Lorenzo seiner Mutter die Lüge mit dem Skiurlaub aufgetischt hat, muss er sich nun ein Versteck einrichten. Der Keller scheint genau der richtige Ort zu sein, ausgestattet mit Fernseher, Spielkonsole, Büchern und Nahrungsmitteln kann sein ganz persönlicher Urlaub beginnen. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei als Olivia bei ihm auftaucht, auf der Suche nach Geld. Sie bringt ihn zum rasen, macht ihn so wütend, dass er sie am liebsten zum Teufel schicken würde - und dann denkt er um. Er bemerkt wie zerbrechlich seine große Halbschwester ist und möchte ihr dabei helfen aus ihrer persönlichen Hölle auszubrechen. Lorenzo wächst mit seinen vierzehn Jahren über sich hinaus und übernimmt Verantwortung für einen anderen Mensch. * Wenn ihr wissen wollt, was es mit der Begegnung von Lorenzo und Olivia auf sich hat und wie die gemeinsame Zeit der ungleichen Geschwister verläuft solltet ihr "Du und Ich" lesen! * Niccolo Ammaniti ist ein Meister des Wortes und der Emotionen!

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    Kaisu

    Kaisu

    17. May 2012 um 09:39

    Ein Buch, was man in gut zwei Stunden durchgelesen hat, muss entweder sehr kurz und flüssig zu lesen gewesen sein oder man hat es einfach nur überflogen und war froh, als es zu Ende war. Bei „Du und Ich“ von Niccolò Ammaniti trifft zum Glück Ersteres zu. Auf gerade einmal 148 Seiten wird dem Leser ein Einblick in das Leben des jungen Lorenzo gegeben, was so einprägsam ist, dass man zum Schluss sogar kurz inne hält. * Lorenzo ist vierzehn Jahre alt und lebt bei seinen Eltern in einer noblen Gegend in Italien. Eigentlich dürfte es keine Klagen geben, denn ihm mangelt es an nichts. Dennoch hat er ein zweites Ich erschaffen um seine Eltern nicht zu enttäuschen. Lorenzo ist ein Eigenbrötler und keiner soll es wissen. Seine Eltern sollen stolz und glücklich über ihn sein. Damit auch in den Schulferien kein Verdacht aufkommt, er hätte keine Freunde, beschließt er einen Ski-Urlaub vorzutäuschen. Stattdessen hortet er aber Essen, Getränke, Konsole und Bücher in dem hauseigenen Keller, den eh keiner mehr betritt und beschließt dort sich zu verstecken. Alles läuft wie am Schnürchen, keiner schöpft auch nur den geringsten Verdacht. Bis plötzlich seine längst vergessene Schwester Olivia im Keller steht. * Doch das einst hübsche fröhliche Mädchen, wirkt ausgemergelt. Die blonde Lockenmähne ist weg und auch die Kleidung machte nicht den besten Eindruck. Als sie ihn um Geld bittet und ein paar Nächte bei ihm schlafen möchte, sträubt sich alles in ihm. Lorenzo muss sich nun entscheiden, was ihm wichtiger ist. Das vorgetäuschte Ich gegenüber seinen Eltern oder seine verwahrloste drogensüchtige Schwester, die mit dem Leben ringt. * Teilweise gibt es Szenen, bei denen man sich wundert, dass niemand schaut, was da im Keller vor sich geht oder gar die Stimmen hört. Für diese wenigen unrealistisch wirkenden Szenen gibt es einen Punkt Abzug. Einen weiteren Minuspunkt gibt es für den horrenden Preis des kleinen Büchleins. Da verschlägt es einen förmlich die Sprache, was man für knapp 150 Seiten Papier hinblättern soll. * Ansonsten kann man dem Buch nichts Negatives abgewinnen. Der Autor schafft es mit so wenigen Worten und Ereignissen dem Leser ein gutes Bild von Lorenzo und seinem Umfeld zu erschaffen. Man ist zunächst verwirrt über sein Verhalten, kann es aber irgendwie gleichzeitig verstehen und trotzdem will man ihn schütteln und sagen: „Junge, wach auf! Es gibt Wichtigeres im Leben!“. Zum Glück taucht dann Olivia auf und Lorenzo trifft zum ersten Mal die richtigen Entscheidungen. * Ein lesenswertes kleines Büchlein für die Fahrt im Zug, auf der Wiese im Park oder einfach zum schmökern auf der Couch, in dem es einfach nur um das Erwachsenwerden geht und doch so eindrucksvoll ist. * Punkte 8 von 10

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    vintagecoffeebooks

    vintagecoffeebooks

    04. May 2012 um 20:30

    Du und ich - Niccolo Ammaniti Piper Verlag, März 2012 ---------------------- Lorenzo, 14 Jahre, lebt mit seiner Mutter und seinem Vater in Italien. Er wächst als Einzelkind auf, mit seiner Stiefschwester hat die kleine Familie kaum Kontakt. In der Schule ist Lorenzo ein Einzelgänger; aussen hin fällt er nicht auf, doch innen lebt er in seiner eigenen Welt. Eines Tages gibt Lorenzo seiner Mutter an, er wäre mit Freunden zu einem Skilager verabredet. Seine Mutter weint heimlich, weil sie denkt, ihr Sohn habe endlich Freunde gefunden, stattdessen plant Lorenzo einen heimlichen Aufenthalt im verlassenen Keller der Familie. Gewappnet mit Dosenfisch und Artischockenherzen in Öl macht er es sich im Keller gemütlich, während seine Mutter denkt, er fahre Ski mit seinen Freunden. Kurz darauf trifft seine abgemagerte Stiefschwester Olivia auf, die auf der Suche nach Geld ist, sie ist nämlich drogenabhängig. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich von Minute zu Minute. Lorenzo versucht das ganze geheim zu halten und verlässt für seine kranke Schwester sogar das Haus und holt sich bei seiner todkranken Oma Schlaftabletten. Der letzte Abend ist gekommen und die beiden lernen sich als Bruder und Schwester so richtig kennen und sie verspricht ihm keine Drogen mehr zu konsumieren .Am nächsten morgen ist Olivia verschwunden und hinterlässt einen Abschiedsbrief. 10 Jahre später trifft er nochmals auf seine Schwester, die zur Identifikation auf dem Leichentisch liegt; gestorben an einer Überdosis. ---------------------------- Meine Meinung: Obwohl es nur ein Buch von 148 Seiten ist, der Inhalt dieses Buch kommt mit solchen Emotionen und Kraft daher, dass die Seitenanzahl Nebensache ist... Sprachlich sehr gut geschrieben. Die Sicht des Jungen wirkt auf mich manchmal sehr kindlich, etwas naiv..was ich vorallem mit dem Umgang seiner Schwester gemerkt habe. Ammaniti schreibt in einer sehr schönen Sprache- einfach, aber trotzdem mit Tiefe Der Protagonist des Romans, Lorenzo, wurde von Ammaniti sehr gut charakterisiert, sodass es leicht fällt, sich in seine Situation zu versetzten. Fazit: Trauriges Buch mit Tiefe...definitiv lesenswert.

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  • Rezension zu "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti

    Du und Ich
    hippeline

    hippeline

    26. April 2012 um 16:08

    Mich hat diese Geschichte vom Erwachsnewerden und Sich-entscheiden-müssen sehr berührt. Klug und in einem wunderbar lakonischen, sparsamen Stil geschrieben, ohne überflüssiges Pathos, obwohl es doch um so "große" Dinge wie Liebe und Tod geht. Und ganz nebenbei ist das Buch auch noch ziemlich witzig. Also, ihr merkt schon, eine unbedingte Empfehlung.

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