Niccolò Ammaniti Io Non Ho Paura

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Inhaltsangabe zu „Io Non Ho Paura“ von Niccolò Ammaniti

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  • Ein Verbrechen und das schreckliche Ende einer Kindheit

    Io Non Ho Paura

    Ulenflucht

    Sommer im Süden Italiens in den 1970ern: Das Meer ist weit, das Korn steht reif auf endlosen Hügeln. Der neunjährige Michele hat Ferien und streift mit den Kindern des Weilers durch die karge, glühende Landschaft. Als er bei einem Rennen auf einen Hügel verliert, muss er als Strafe in ein verfallenes Haus klettern - und entdeckt dort in einem Erdloch einen hellhäutigen Jungen. Der Auftakt zu einer Geschichte vom Ende der Kindheit. Was folgt ist eine Kriminalgeschichte, die packend und authentisch durch die Augen eines Kindes erzählt ist. Jeder Tag ist bis ins Detail ausgeführt und gibt der Geschichte den Raum, die sie braucht um sich zu entfalten, ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: Das Spiel, ein Geheimnis zu haben, herauszufinden, wer oder was dieses Wesen in dem Loch ist, und erst langsam die Entdeckung, dass hier nicht nur ein Verbrechen geschehen ist, sondern dass das ganze Dorf und vor allem sein Vater darin verwickelt ist. Erwachsen werden und sich von den Eltern lösen binnen weniger Tage oder Wochen, und das ohne jegliche Unterstützung. Verrat von Freunden, die Geheimnisse verkaufen. Eine kleine Schwester schützen. Und schließlich die Gefahr und die Angst bewältigen. Einen Ausweg finden, nicht nur aus der Geschichte dieses Verbrechens, sondern auch aus Acqua Traverse heraus, aus seinem Leben. Die Figur des Micheles fasziniert von Anfang an, dieses Gefühl der Gerechtigkeit und Moral, ohne dass dies unglaubwürdig oder nicht einem Kind entsprechend dargestellt ist. Man versteht gut, weshalb Michele handelt wie er handelt und stellt es zu keinem Zeitpunkt in Frage. Er schwebt nicht über den anderen, sondern er ist einer aus dem Dorf und kann nur eine Lösung finden, die dieser Situtation entspricht. Dabei hat Michele aber keinesfalls keine Angst, wie es der Titel verspricht, im Gegenteil, er hat viel Angst, aber vor allem auch sehr viel Mut. Als Kind Ängste zu überwinden ist eine große Leistung. Dass Michele aber gleichzeitig Misstrauen lernt, macht ihn verletzlich. Welche eine Mischung. Mir gefällt die simple aber aufmerksame Darstellung und auch die Charaktere sind stark und nie das, was sie zunächst zu sein scheinen. Es ist bemerkenswert wie trotz der einfachen Schreibweise eine so vielschichtige und originelle Geschichte erzählt wird, die neben der Entwicklung einer Familie und eines Verbrechens auch die Geschichte Italiens umfasst, die Stellung des reichen Nordens und des armen, ländlichen Südens, das von einem besseren Leben träumt. Besser als Ammaniti hier kann man es nicht machen.

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    • 2

    Arun

    27. March 2014 um 19:51
  • Rezension zu "Io Non Ho Paura" von Niccolò Ammaniti

    Io Non Ho Paura

    ZwergPinguin

    11. July 2009 um 18:35

    Il libro di Niccolò Ammaniti tratta di un ragazzino, Michele, che un giorno giocando trova un bambino rapito. Michele scopre che i suoi genitori sono implicati in questa storia e perciò Michele se ne preoccupa da solo. Decide di aiutare quel bambino là. Il tema centrale è quello dell’iniziazione alla maturità, ma è una storia multidimensionale, molto interessante e condivisibile. C’è Michele che deve trovare da solo una soluzione di dimensioni gigantesche per la sua vita e c’è anche la paura della decisione errata. La storia tocca alcuni temi psicologici e sociali. Per esempio la perdita della fiducia in Salvatore, il suo migliore amico, che scambia il segreto di Michele per una lezione di guida da suo fratello, e della fiducia nei genitori, che sembrano coinvolti in questo brutto rapimento. Ed è anche Salvatore, che non vuole dare una squadra a Michele benché ne abbia molte. A questo punto ha anche effetto la differenza fra ricco e povero. Questa differenza si trova in generale fra il Nord e il Sud, ma anche nel contrasto fra il ricco avvocato Scardaccione (il padre di Salvatore) e il povero camionista (il papà di Michele). Nella storia ci sono due gruppi: il gruppo di ragazzini e il raggruppamento degli adulti. C’è una somiglianza tra tutti i due riguardo alla gerarchia e nel comportamento dei capigruppo (il vecchio “Sergio” corrisponde al “Teschio”) e gli altri membri. Michele si sviluppa velocemente in un adolescente che sceglie inconsapevolmente sulla base di motivi etici e morali quando si trova di fronte a una decisione. Ho notato specialmente che Michele è una persona che descrive con attenzione la paesaggio e le sue esperienze. Con le parole si trasporta molto bene l’atmosfera opprimente.

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