Niccolò Machiavelli Der Fürst

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Inhaltsangabe zu „Der Fürst“ von Niccolò Machiavelli

Der berühmteste politische Traktat der Renaissance analysiert mit schonungslosem Rationalismus die Voraussetzungen für Erwerb und Erhalt herrscherlicher Macht. Seit Ende des 16.Jahrhunderts berief sich nahezu jede politische Seite auf das eine oder andere Lehrstück des "Fürsten".

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  • Klassiker der politischen Philosophie

    Der Fürst

    Stephanus

    11. August 2014 um 17:47

    Machiavelli beschäftigt sich in seinem kleinen Büchlein vorrangig mit den Fragen Macht und Herrschaft. Von diesen beiden Grundpfeilern entwirft er, durch Vergleiche seine Vorstellung einer "idealen" Fürstenherrschaft, d.h. wie ein Fürst möglichst beschaffen sein sollte, um eine langlebige und dauerhafte Herrschaft aufbauen und erhalten zu können. Dabei sind nicht nur eine einzige Tugend vonnöten, sondern eine Vorausschauen aber auch ein große Energie, gepaart mit Glück. Der zentrale Begriff der "virtú" kommt hier zu tragen. Mit seiner Schrift hat Machiavelli einen wichtigen Baustein gesetzt, ist aber oft auch falsch verstanden worden, da sein weiteres Werk, die "Discorsi" einfach ausgeblendet werden. Nach meiner Meinung müssen aber beiden zusammen betrachtet werden, um einen Eindruck vom Denken von Machiavelli zu erhalten. Stilistisch ist das Buch gut geschrieben und leidet natürlich unter der Übersetzung (aber kein Vorwurf an den Übersetzer). Die italienische Sprache ist einfach deutlich Nuancenreicher als die Deutsche. Ein Klassiker, von dem Leser jedoch enttäuscht sein werden, die sich bereits zu viele der modernen Machiavelli-Ratgeber zu Gemüte geführt haben.  

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  • Rezension zu "Der Fürst" von Niccolò Machiavelli

    Der Fürst

    Sokrates

    06. November 2012 um 08:22

    Selten ein Werk der politischen Philosophie, das derart kritisiert wurde - und das nicht erst im Laufe seiner Rezeption. Niccolo Machiavelli's "Fürst" offenbart schonungslos, wie Macht ausgeübt wird. Dass Milde nur in Maßen sachdienlich sei, dass der Zweck die Mittel heilige. Ein Fürst dürfe sich nicht zu sehr milde zeigen, damit er nicht vom eigenen Volk für schwach befunden wird und in der Folge möglicherweise seine Macht einbüßt. -- Unglaublich deutlich treten die Parallele zur heutigen Zeit auf. Macht wird noch heute gleichermaßen wie im Florenz des 15. Jhs. ausgeübt und bedient sich ähnlicher Instrumentarien. Diese sind nicht zwingend schlecht, wie die stetige Verwendung des "Machiavellismus" als Inbegriff der Despotie erwarten würde -, aber man muss immer das erstrebte Ziel hinter dem angewandten Mittel sehen. Erst in der Gesamtschau des Herrscherhandelns sollte eine Bewertung in schlecht oder gut erfolgen. Deshalb: unbedingt lesenswert, denn das Buch ist aktueller denn je!

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  • Frage zu "Vom Kriege" von Carl von Clausewitz

    Vom Kriege

    Kathi

    Ich suche ein Geschenk für meinen Professor! Er ist ein totaler Strategiefreak. Ich würde ihm gerne ein Buch schenken. Sein Lieblingsbuch ist "Vom Kriege" von Clausewitz. Könnt ihr mir so was strategisches empfehlen, darf gerne in eine andere Richtung gehen.

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  • Rezension zu "Der Fürst" von Niccolò Machiavelli

    Der Fürst

    glowinggloom

    06. February 2009 um 23:06

    Im Nachwort wird gesagt, daß "Der Fürst" vielfach falsch aufgefaßt wurde und sich skrupellose Politiker zu Unrecht auf Machiavelli berufen. Dieser fragte in seinem Buch "Discorsi", ob ein Volk fähig ist, selbst politisch zu handeln oder nicht. "Der Fürst" behandelt den Fall eines kranken Staatswesens, das nur noch unter einer Fürstenherrschaft bestehen kann. Einige Zitate aus "Der Fürst": Menschen gütig behandeln oder vernichten, wegen geringer Unbill rächen sie sich sonst. ...daß ein Fürst das Volk auf seiner Seite haben muß, da er sonst im Unglück verlassen ist. Wenn der Fürst über feste Städte gebietet und nicht verhaßt ist, kann er nicht angegriffen werden. Hauptstütze aller Staaten, sind gute Gesetze und Streitkräfte. Söldner sind unnütz und gefährlich. Ein Fürst soll sich mit nichts anderem beschäftigen als der Kriegskunst. Er soll im Stande sein, schlecht zu handeln, wenn die Notwendigkeit es erfordert. Nur die erreichten Großes, die als knauserig galten. Ein kluger Herrscher soll sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Schaden gereichen würde. Nicht vom Guten lassen, wo dies möglich ist, aber auch das Böse tun, wenn es sein muß. Partei nehmen ist stets nützlicher als neutral bleiben.

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  • Rezension zu "Der Fürst" von Niccolò Machiavelli

    Der Fürst

    ArnieQ

    19. August 2008 um 20:33

    How to do a Fürstentum.

    Macciavelli zeigt lediglich, wie die Menschen sind, schon immer waren und wie sie immer sein werden. Kein Aufruf zum Bösesein wie allgemein angenommen. Und wunderschön mittelalterlich geschrieben.

  • Rezension zu "Der Fürst" von Niccolò Machiavelli

    Der Fürst

    rike

    24. April 2008 um 12:21

    coole betrachtung von macht und herrschaft, historisch, aber geht immer!

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