Nicholas Bowling

 3.4 Sterne bei 64 Bewertungen
Autor von Witchborn und Witchborn.
Nicholas Bowling

Lebenslauf von Nicholas Bowling

Ein Multitalent aus London: Mit seinem in zahlreiche Sprachen übersetzten Erstlingswerk „Witchborn“ gelang dem britischen Autor Nicholas Bowling 2017 ein international erfolgreiches Debüt. In Deutschland erschien dieses Buch im Frühjahr 2018 mit dem Untertitel „Königin der Düsternis“. Der in London lebende Nicholas Bowling studierte an der Universität Oxford Klassische Literatur, Englisch, Griechisch und Latein. Hauptberuflich arbeitet er als Lehrer für Latein in London. Zusätzlich ist er als Stand-up-Comedian und als Musiker aktiv. Mit der Folk-Sängerin Mary Erskine nahm er ein Album und zwei EPs auf. Parallel zu seiner Arbeit an „Witchborn“ trat Nicholas Bowling beim renommierten Edinburgh Festival mit einer Solo-Comedyshow auf. In „Witchborn“ erzählt Nicholas Bowling die Geschichte der kleinen Alyce, deren Mutter der gefürchtete Hexenjäger John Hopkins im 16. Jahrhundert als Hexe verbrennt. Anschließend flieht Alyce alleine nach London, wo sie ihre eigenen magischen Kräfte entdeckt, Freundschaft mit einem Jungen schließt, der die gleiche Gabe besitzt, und sich zwischen den beiden rivalisierenden Königinnen Elizabeth und Mary Stuart wiederfindet.

Alle Bücher von Nicholas Bowling

Witchborn

Witchborn

 (64)
Erschienen am 31.05.2018
Witchborn

Witchborn

 (0)
Erschienen am 02.11.2017

Neue Rezensionen zu Nicholas Bowling

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Seitenhains avatar

Rezension zu "Witchborn" von Nicholas Bowling

Schnelle spannende Lektüre für Hexenfreunde
Seitenhainvor 5 Tagen

Alyssa fällt leider nicht ins Wunderland. Alyssa lebt in England zur Zeiten der Hexenverfolgungen und ihre Mutter wird von den Hexenjägern geholt und verbrannt. Doch sie gibt ihr eine letzte Botschaft mit: Geh nach London und finde Dr. Dee.

Alyssa macht sich tapfer auf den Weg und findet unterwegs einige hilfsbereite Menschen, die ihr das Leben retten und ihr bei ihrer "Mission" helfen. Doch nach und nach suchen immer mehr Menschen nach ihr, nicht mehr nur Hexenjäger. Wer sind all diese Leute und was wollen sie von einem unschuldigen kleinen Mädchen?


Für Historienfreaks vermutlich ein Albtraum (Stichwort: Maria Stuart und Queen Elizabeth treffen sich), für alle anderen ein spannendes, schnelles Abenteuer mit vielen Wendungen.

Wer sich für Bücher über Hexen, finstere Zeiten und starke Mädchenfiguren, die nicht aufgeben, interessiert, ist hier an der richtigen Adresse.

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Witchborn" von Nicholas Bowling

Witchborn - Königin der Düsternis
Kleine8310vor einem Monat

Lesegrund:

Dieses Buch reizte mich aufgrund des sehr spannend klingenden Settings und weil ich Geschichten um Hexen immer mal wieder gerne lese.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die vierzehnjährige Protagonistin Alyce. Alyce lebt im England des Jahres 1577 und zu der Zeit hält die Hexenjagd das ganze Land in Atem. Alyce wird schnell zur Zielscheibe, denn sie kann nur knapp vor den Jägern flüchten, die schon ihre Mutter getötet haben. Während ihr ihre Verfolger immer dicht auf den Fersen sind, versucht Alyce ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu steuern, und stößt bei ihrer Flucht zudem auf ein gefährliches Geheimnis, das sie zum Spielball einer königlichen Intrige machen soll …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Nicholas Bowling hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt bild – und detailreich, was besonders anschaulich war und eine sehr tolle, düstere Atmosphäre geschaffen hat, die, in meinen Augen, gut zur Geschichte passt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Alyce und dem Hexenjäger Hopkins.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich leider nur mittelmäßig. Die Nebencharaktere und hier auch die Antagonisten haben mir gut gefallen, aber mit Alyce als Protagonistin hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Das Mädchen kam mir öfter viel jünger vor, als vierzehn und das habe ich ab und an als anstrengend empfunden. Auch ihr Wissen über die Magie etc wirkte in dem geringen Maß etwas unglaubwürdig auf mich, da ihre Mutter, doch auch eine Hexe war und sie daher doch eigentlich mehr wissen müsste. 

Spannung:

Den Spannungsbogen hat Nicholas Bowling über weite Strecken gut gehalten, was vorallem an der Jagd auf Protagonistin Alyce lag. Hier habe ich öfter richtig mitgefiebert. Leider fehlte es mir bei der Umsetzung der magischen Aspekte leider an allen Ecken und Kanten an Spannung, dabei hatte ich mir gerade von diesem Aspekt richtig viel versprochen. Insgesamt ist es eher eine actionreiche, anstelle einer magischen Geschichte, was ich manchmal ein bisschen schade fand.

Emotionen:

Die Emotionen hat der Autor recht gut geschildert, aber besonders bei Alyce wirkte mir manches zu unglaubwürdig. Das war auch der Grund warum ich nicht wirklich mit der Protagonistin mitfühlen konnte. Wären die Handlungsinhalte und die daraus resultierenden Gefühle authentischer gewesen, wäre das sicher anders gewesen. So konnte mich dieser Punkt leider nicht gänzlich überzeugen.

Von “Witchborn – Königin der Düsternis” hatte ich mir eine spannende Geschichte mit viel Magie erwartet. Leider gab es wenig praktische, magische Momente, was ich schade fand. Dennoch ist das Buch unterhaltsam und durch das historische Setting mal etwas anderes.

Meine Bewertung: 3 von 5

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Angel1607s avatar

Rezension zu "Witchborn" von Nicholas Bowling

England 1577....
Angel1607vor 2 Monaten

Worum gehts?


England 1577 – Die Hexen haben es nicht leicht in England. Sie werden gejagt bis zum bitteren Ende, bis ihre Kraft erlischt. So geschieht es auch, dass eines Tages die Hexenjäger vor der Tür von Alyce und ihrer Mutter stehen. Nur knapp kann Alyce entkommen, für ihre Mutter kommt jede Hilfe zu spät. Allein und verloren kämpft sie sich durch, nichtsahnend, dass sie zwischen den Fronten von weißer und dunkler Magie steht und bald eine Entscheidung treffen muss, die vielleicht alles verändert.

Wie ergings mir?


Cover und Klappentext waren schuld, dass es damals auf meine Wunschliste wanderte – Hexenjagd und eine junge Protagonisten, die ein Geheimnis aufdeckt – klingt doch vielversprechend oder?

Als es dann endlich kam und ich beginnen konnte, war ich sofort mittendrin im England von 1577. Hexenverfolgung, dunkle Mächte, Hexenjäger und mittendrin die junge Alyce. Der Einstieg mit dem Tod ihrer Mutter war für mich ideal gewählt. Er brachte die Atmosphäre und die Dramatik des Buches auf den Punkt. Oft ist es bei mir so, dass die ersten Kapitel entscheiden, ob ich weiterlese. Es muss mich da schon abholen, um es mir leichter zu machen mich in die Geschichte einzufügen. Außerdem haben Hexen für mich schon immer etwas mystisches und ein wenig gruseliges ansich, vorallem, weil man in dem Buch nicht wirklich weiß, auf welche Seite man sich stellen soll. Auch konnte ich zu Beginn nicht hunderprozentig sagen, dass die Protagonisten leicht in schwarz und weiß einzuteilen sind. Für mich war eher alles grau. Erst nach und nach erkennt man die Absichten und lernt das Böse in Person kennen, dessen Motive vom Grundgedanken her vielleicht nicht so schlecht sind, aber wie es so oft ist, dann die Ausführung und die Wünsche ins Extreme wandern und es mir unmöglich machen, mich auf dessen Seite zu stellen.

Alyce ging es eigentlich genauso wie mir. Nicht immer war klar, welcher Seite sie sich zuwenden würde. Waren doch beide verlockend. Hat sie im Endeffekt die Richtige gewählt? Das wird nicht verraten!

Besonders toll fand ich, dass auch echte historische Daten eingearbeitet wurden und somit die Geschichte einen Hauch Realität bekam. Einzig muss ich etwas bemängeln, dass zwar der Plot ansich toll war, aber in Sachen Spannung ruhig noch mehr gegangen wäre. Es war doch eher mittelmäßig spannend und hat mich jetzt nicht so gefesselt, dass ich mich zwingen musste, es wegzulegen. Was ich wirklich schade fand! Schon allein die Hexenjäger hatten eine so gruselige Ausstrahlung, dass man da hätte noch mehr draus machen können. Also Potential für mehr war auf alle Fälle da, wurde aber leider nicht ausgenutzt.

Alles in allem ist „Witchborn“ ein solides gutes Debüt des Autors, welcher sich mit dem Ende die Option gelegt hat, dass noch was nachkommen könnte. Egentlich hieß es glaube ich, dass es ein abgeschlossenes Buch ist, aber mal sehen, was die Zukunft bringt!

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