Witchborn

von Nicholas Bowling 
3,4 Sterne bei61 Bewertungen
Witchborn
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Positiv (28):
LeinanisBookcorners avatar

Sehr interessantes Buch

Kritisch (9):
ConnyKathsBookss avatar

Hexen und Magie im historischen London - das klang vielversprechend, war aber total langweilig. Leider nicht meins.

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Inhaltsangabe zu "Witchborn"

Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!
England 1577
Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.
Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551521057
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:31.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 18 Tagen
    Witchborn - Königin der Düsternis

    Lesegrund:

    Dieses Buch reizte mich aufgrund des sehr spannend klingenden Settings und weil ich Geschichten um Hexen immer mal wieder gerne lese.

    Handlung:

    In dieser Geschichte geht es um die vierzehnjährige Protagonistin Alyce. Alyce lebt im England des Jahres 1577 und zu der Zeit hält die Hexenjagd das ganze Land in Atem. Alyce wird schnell zur Zielscheibe, denn sie kann nur knapp vor den Jägern flüchten, die schon ihre Mutter getötet haben. Während ihr ihre Verfolger immer dicht auf den Fersen sind, versucht Alyce ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu steuern, und stößt bei ihrer Flucht zudem auf ein gefährliches Geheimnis, das sie zum Spielball einer königlichen Intrige machen soll …

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Nicholas Bowling hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt bild – und detailreich, was besonders anschaulich war und eine sehr tolle, düstere Atmosphäre geschaffen hat, die, in meinen Augen, gut zur Geschichte passt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Alyce und dem Hexenjäger Hopkins.

    Charaktere:

    Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich leider nur mittelmäßig. Die Nebencharaktere und hier auch die Antagonisten haben mir gut gefallen, aber mit Alyce als Protagonistin hatte ich ein paar Schwierigkeiten. Das Mädchen kam mir öfter viel jünger vor, als vierzehn und das habe ich ab und an als anstrengend empfunden. Auch ihr Wissen über die Magie etc wirkte in dem geringen Maß etwas unglaubwürdig auf mich, da ihre Mutter, doch auch eine Hexe war und sie daher doch eigentlich mehr wissen müsste. 

    Spannung:

    Den Spannungsbogen hat Nicholas Bowling über weite Strecken gut gehalten, was vorallem an der Jagd auf Protagonistin Alyce lag. Hier habe ich öfter richtig mitgefiebert. Leider fehlte es mir bei der Umsetzung der magischen Aspekte leider an allen Ecken und Kanten an Spannung, dabei hatte ich mir gerade von diesem Aspekt richtig viel versprochen. Insgesamt ist es eher eine actionreiche, anstelle einer magischen Geschichte, was ich manchmal ein bisschen schade fand.

    Emotionen:

    Die Emotionen hat der Autor recht gut geschildert, aber besonders bei Alyce wirkte mir manches zu unglaubwürdig. Das war auch der Grund warum ich nicht wirklich mit der Protagonistin mitfühlen konnte. Wären die Handlungsinhalte und die daraus resultierenden Gefühle authentischer gewesen, wäre das sicher anders gewesen. So konnte mich dieser Punkt leider nicht gänzlich überzeugen.

    Von “Witchborn – Königin der Düsternis” hatte ich mir eine spannende Geschichte mit viel Magie erwartet. Leider gab es wenig praktische, magische Momente, was ich schade fand. Dennoch ist das Buch unterhaltsam und durch das historische Setting mal etwas anderes.

    Meine Bewertung: 3 von 5

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    Angel1607s avatar
    Angel1607vor 19 Tagen
    England 1577....

    Worum gehts?


    England 1577 – Die Hexen haben es nicht leicht in England. Sie werden gejagt bis zum bitteren Ende, bis ihre Kraft erlischt. So geschieht es auch, dass eines Tages die Hexenjäger vor der Tür von Alyce und ihrer Mutter stehen. Nur knapp kann Alyce entkommen, für ihre Mutter kommt jede Hilfe zu spät. Allein und verloren kämpft sie sich durch, nichtsahnend, dass sie zwischen den Fronten von weißer und dunkler Magie steht und bald eine Entscheidung treffen muss, die vielleicht alles verändert.

    Wie ergings mir?


    Cover und Klappentext waren schuld, dass es damals auf meine Wunschliste wanderte – Hexenjagd und eine junge Protagonisten, die ein Geheimnis aufdeckt – klingt doch vielversprechend oder?

    Als es dann endlich kam und ich beginnen konnte, war ich sofort mittendrin im England von 1577. Hexenverfolgung, dunkle Mächte, Hexenjäger und mittendrin die junge Alyce. Der Einstieg mit dem Tod ihrer Mutter war für mich ideal gewählt. Er brachte die Atmosphäre und die Dramatik des Buches auf den Punkt. Oft ist es bei mir so, dass die ersten Kapitel entscheiden, ob ich weiterlese. Es muss mich da schon abholen, um es mir leichter zu machen mich in die Geschichte einzufügen. Außerdem haben Hexen für mich schon immer etwas mystisches und ein wenig gruseliges ansich, vorallem, weil man in dem Buch nicht wirklich weiß, auf welche Seite man sich stellen soll. Auch konnte ich zu Beginn nicht hunderprozentig sagen, dass die Protagonisten leicht in schwarz und weiß einzuteilen sind. Für mich war eher alles grau. Erst nach und nach erkennt man die Absichten und lernt das Böse in Person kennen, dessen Motive vom Grundgedanken her vielleicht nicht so schlecht sind, aber wie es so oft ist, dann die Ausführung und die Wünsche ins Extreme wandern und es mir unmöglich machen, mich auf dessen Seite zu stellen.

    Alyce ging es eigentlich genauso wie mir. Nicht immer war klar, welcher Seite sie sich zuwenden würde. Waren doch beide verlockend. Hat sie im Endeffekt die Richtige gewählt? Das wird nicht verraten!

    Besonders toll fand ich, dass auch echte historische Daten eingearbeitet wurden und somit die Geschichte einen Hauch Realität bekam. Einzig muss ich etwas bemängeln, dass zwar der Plot ansich toll war, aber in Sachen Spannung ruhig noch mehr gegangen wäre. Es war doch eher mittelmäßig spannend und hat mich jetzt nicht so gefesselt, dass ich mich zwingen musste, es wegzulegen. Was ich wirklich schade fand! Schon allein die Hexenjäger hatten eine so gruselige Ausstrahlung, dass man da hätte noch mehr draus machen können. Also Potential für mehr war auf alle Fälle da, wurde aber leider nicht ausgenutzt.

    Alles in allem ist „Witchborn“ ein solides gutes Debüt des Autors, welcher sich mit dem Ende die Option gelegt hat, dass noch was nachkommen könnte. Egentlich hieß es glaube ich, dass es ein abgeschlossenes Buch ist, aber mal sehen, was die Zukunft bringt!

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    TigorAs avatar
    TigorAvor einem Monat
    Das war nichts...

    Was ich positiv fand:
    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht. Der Anfang war noch recht spannend und man wollte wissen, was es mit Alyce auf sich hat. Ich mochte den Fakt, dass wir Alyce in einer Psychiatrie kennen lernen, von der aus sie ihren Weg startet. Und ich mochte die Atmosphäre in dem Buch sehr gerne. Das düstere, neblige London passte zwar nicht zu den heißen Sommertemperaturen draußen, hat aber zur Geschichte sehr gut gepasst.

    Was ich als negativ empfand:
    Wo soll ich da anfangen? Was so spannend und interessant begann löste sich schnell in Wohlgefallen auf und die Geschichte  plätscherte nur so vor sich hin, ohne jemals wieder so richtig an Fahrt aufzunehmen. Vieles war  vorhersehbar und nach hinten raus wirkte die Handlung auch sehr erzwungen und künstlich. Die Protagonistin  Alyce ist noch sehr jung, was man anhand ihrer Naivität auch merkt. Ihr zur Seite steht der junge Solomon, der sie auf der Flucht vor den Jägern und auf der Suche nach Antworten begleitet.

    Natürlich gibt es auch eine  kleine Lovestory zwischen den Beiden, die aufgrund ihres jungen Alters irgendwie süß hätte sein können, aber eigentlich nur deplatziert und vom Autor in die Story hineingequetscht wirkte. Es war einfach mehr oder weniger unnötig.
    Sowieso konnte ich auch  keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen, sie blieben mir absolut fremd.

    Der  Konflikt zwischen Elisabeth und Maria Stuart, der im Klappentext angesprochen wird, kommt so gut wie gar nicht zum Tragen. Ich hätte mir da viel mehr Interaktion gewünscht, denn ich war einfach davon ausgegangen, dass diese Zwei der absolute Dreh- und Angelpunkt der Story sind. War aber nicht so, denn letztendlich hatten sie nur kleine Auftritte am Rande. Ebenso verhielt es sich mit der  Hexerei. Auch das war ein Thema, das der Autor nur so nebenbei angehandelt hat, ohne da tiefer ins Detail zu gehen und dem Leser wenigstens ein bisschen Magie zu bieten. Alle Aspekte, aus denen man etwas hätte machen können, wurden viel zu schnell und mehr als unbefriedigend abgehandelt und dann nicht weiter beachtet.

    Aber am aller schlimmsten war einfach  das Ende. Da eiert der Autor über 300 Seiten herum, nur um in wenigen Augenblicken sein Finale abzuhandeln, das mehr als dürftig ausfiel und den Leser dann mit Tonnenweise  ungeklärten Fragen sitzen zu lassen. Ist da doch noch ein zweiter Band geplant, von dem ich nichts weiß? Aber selbst wenn: Selten hat ein Buch mich so unzufrieden zurück gelassen. Vielleicht habe ich es auch nicht verstanden, keine Ahnung... Aber es ist ein Kinder- bzw. Jugendbuch, da sollte man doch etwas mehr Klarheit und Spannung erwarten können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein junger Mensch an dieser Story Freude hat, so wie sie aufgebaut wurde. 

    Fazit:
    Was für ein chaotisches Buch. Die Grundidee klang super, aber der Autor hat etwas vollkommen anderes fabriziert, als da angepriesen wurde und das dann auch nicht einmal sonderlich gut. Das war wirklich einmal verschwendete Zeit, die ich besser für ein anderes Buch hätte nutzen können. Einzig eine Leserunde dazu hat verhindert, dass ich es abbreche. Leider keine Empfehlung von mir.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Hexen und Magie im historischen London - das klang vielversprechend, war aber total langweilig. Leider nicht meins.
    Hexen und Magie im historischen London - leider enttäuschend umgesetzt

    England, 1577: Nachdem ihre Mutter als Hexe verbrannt wurde, flüchtet die 14-jährige Alyce nach London, wo sie auf den jungen Solomon trifft. Doch die Hexenjäger sind ihr noch immer auf der Spur. Einzige Hoffnung ist ein mysteriöser Brief ihrer Mutter, den sie einem gewissen John Dee übergeben soll. Noch ahnt Alyce nicht, dass sie und Solomon bald mitten in eine dunkle Verschwörung zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart und damit in große Gefahr geraten.

    "Witchborn – Königin der Düsternis" stammt aus der Feder des britischen Autors Nicholas Bowling. Hexen, Magie und ein historisches London als Schauplatz - das klang richtig vielversprechend. Doch die Umsetzung hat mich auf ganzer Linie enttäuscht.

    Der Anfang ist ja noch recht spannend, doch später fühlte ich mich nur noch gelangweilt anstatt gefesselt. Die Handlung besteht praktisch nur aus sich ständig wiederholenden Flucht- und Ergreifungsszenen und wird bald immer abstruser. Viele Passagen habe ich gleich quergelesen, ohne viel zu verpassen.

    Von der Magie hatte ich mir ebenfalls mehr versprochen, ebenso von den Figuren, zu denen ich keinen Zugang fand. Daher haben mich die Ereignisse auch kaum berührt.

    Die Entwicklung am Ende ist zwar ganz nett, aber auch etwas inkonsequent. Hier macht es sich der Autor zu einfach. Denn Alyce trifft eine Entscheidung,  die eigentlich mehr Folgen nach sich ziehen müsste - tut sie aber nicht. Daher bin ich über den Schluss etwas zwiegespalten.

    Insgesamt kann ich daher "Witchborn" nicht empfehlen. Langweilige historische Fantasy, die man sich getrost ersparen kann. Leider nicht meins und deswegen nur 2 Sterne von mir.

    Kommentare: 2
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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor einem Monat
    Starker Anfang, abruptes Ende

    "Witchborn: Königin der Düsternis" hatte alles, um mich unglaublich neugierig zu machen. Ein wunderschönes Cover und eine Geschichte über eine Hexe zur Zeit der Hexenverbrennung, gepaart mit zwei Königinnen, die sie für ihre Zwecke haben wollen. Es klang unheimlich spannend!

    Der Einstieg in "Witchborn: Königin der Düsternis" fiel mir sehr leicht und schon nach wenigen Seiten war ich voll im England von 1577 eingetaucht.

    Von Anfang an war ich sehr neugierig auf den Handlungsverlauf und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. So habe ich "Witchborn: Königin der Düsternis" innerhalb von kurzer Zeit mit nur zwei kleineren Unterbrechungen verschlungen.

    Nicht nur meine Neugier ließ mich so schnell durch die Seiten fliegen, auch der Schreibstil. Dieser las sich unheimlich angenehm, sehr flüssig und einfach nur wunderbar.
    Nicholas Bowling erzählt die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Hauptfigur Alyce im personalen Erzähler, zwischendurch wurd immer mal wieder ein Kapitel aus einer weiteren Perspektive eingeschoben. Passte, meiner Meinung nach, sehr gut zur Geschichte und gefiel mir!

    Alyce gefiel mir als Hauptfigur ziemlich gut. Sie musste viel durchmachen, wirkte stark auf mich. Sie konnte mich überzeugen.
    Die anderen Figuren fand ich teilweise leider ein wenig blass, bei unwichtigen Personen kann ich da schon mal drüber hinwegsehen, aber gerade bei wichtigen Personen ist das ein wenig blöd und ich hätte mir definitiv mehr Farbe, mehr Lebendigkeit gewünscht. Mir gefiel aber sehr, dass der Autor für manche Figuren damals lebende Vorbilder genutzt hat.

    Über der Geschichte liegt von Anfang bis Ende eine sehr düstere Atmosphäre, was mir unheimlich gut gefiel. Im Großen und Ganzen war der Verlauf der Handlung unvorhersehbar, sehr interessant und es gab auch einige sehr spannende Stellen, nur manchmal flaute die Spannung ein wenig zu sehr ab.
    Das Ende ließ mich allerdings ein wenig zwiegespalten zurück. Plötzlich ging es alles sehr schnell, war man im einen Moment noch mitten in der Handlung, so war man im nächsten schon fast auf der letzten Seite des Buches. So richtig zufrieden bin ich mit dem, was am Schluss passierte, auch nicht. Auf der einen Seite blieben einige Fragen in meinem Kopf zurück, auf der anderen Seite wirkt es aber auf mich nicht so, als wäre "Witchborn: Königin der Düsternis" der Auftakt einer Reihe, sondern ein abgeschlossener Einzelband. Zu einer eventuellen Fortsetzung konnte ich, bisher, auch nichts finden.

    Fazit:
    "Witchborn: Königin der Düsternis" ist eine wirklich düstere Geschichte rund um eine junge Hexe zur Zeit der Hexenverbrennung. Das Buch fing wirklich stark an und ich konnte es kaum aus der Hand legen, das Ende war mir allerdings ein wenig zu abrupt und ließ mich zwiegespalten zurück.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen. In dieser habe ich die Inhaltsangabe vom Verlag verzichtet und ich verzichte darauf, diese hier einzufügen.

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    Lupiens avatar
    Lupienvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Grundidee ist gut, kam aber zu wenig durch
    Wo ist denn nun die Magie?

    Als erstes muss gesagt sein, dass ich froh bin, das Buch nur geliehen zu haben.

    Der Klappentext verspricht viel mehr als dann im Buch eigentlich behandelt bzw.  umgesetzt wurde, was schade war, da die Idee sehr vielversprechend klang.
    Aber versuchen wir es doch erstmal mit dem Positiven.

    Das Cover an sich ist sehr schön gestaltet und es wird auch im Laufe der Geschichte enthüllt, wieso es so ausschaut. Auch die Farben sind sehr schön gewählt.

    Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach, was zur Folge hat, dass sich die Geschichte schnell liest.

    Von der Grundidee ist die Geschichte super angesetzt, vorallem, da es auch um reale, historisch belegte Personen geht, die man auch mal schnell auf Wikipedia nachschlagen kann, sowie realen Begebenheiten (hier eben die Hexenjagd). Das Historische nahm aber auch nicht zu viel Raum ein, was gut war, sonst wäre die Story untergegangen. Mir haben die wenigen Infos dennoch gereicht, um eben die Handlungsgründe mancher Personen zu erklären bzw. den geschichtlichen Grund hervorzuheben.

    Allerdings muss ich aber hier wieder meckern (klar was sonst? :D)
    Von der Erzählweise her was es mir oft zu nüchtern. Selbst bei den spannden/emotionalen Momenten kamen keine Gefühle. Es erinnerte mich irgendwie an eine neutrale und sachliche Nachrichtensendung alá Tagesschau.
    Es war auch manchmal sehr überstürzt und Dinge wurden zu schnell und knapp abgehandelt, wo man mehr hätte rausholen können.

    Auch die Charaktere waren mir zum Großteil ser eindimensional, obwohl sie sehr viel Potenzial gehabt hätten. Man hätte z. B. mehr über Hopkins Vergangenheit bringen können, statt nur Andeutungen zu machen, die nicht aufgelöst werden.

    Selbst die letzten Kapitel, in dem die Spannung eigentlich sehr hoch hätte sein müssen, kamen mir hingehuddelt vor, so nach dem Motto "Hauptsache fertig". Da hätte ich doch mehr Ausbau betrieben.
    Das Ende kam auch sehr abrupt und machte die Story ein bisschen kaputt.

    Alles in allem sind zu viele Fragen unbeantwortet geblieben (wobei ich eher weniger denke dass es einen 2. Band geben wird, was aber schön wäre) und es war mir ein bisschen zu lieblos.
    Auch die Magie kam sehr wenig vor und wurde kaum thematisiert, sondern nur angedeutet, aber erzählerisch nicht großartig mit eingebaut (dabei soll es ja ein Fantasy-Roman sein).
    Es war noch sehr viel Luft nach oben.

    Deshalb nur 2,5 Sterne von mir :)



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    Prettytigers avatar
    Prettytigervor 2 Monaten
    [Rezension] Witchborn - Königin der Düsternis von Nicholas Bowling

    Mein Eindruck:


    Nicholas Bowling nimmt uns in „Witchborn - Königin der Düsternis“ ins Jahr 1577 und ins Zeitalter der Hexenverfolgungen in England mit. Alyce Greenlife befindet sich auf der Flucht, nachdem ihre eigene Mutter als Hexe verbrannt wurde. In „Witchborn - Königin der Düsternis“ ist Hexerei allerdings real. Männer und Frauen leben mit den Elementen im Einklang, können mit den Toten kommunizieren und beeinflussen durch mächtige Zaubersprüche und Tränke ihre Umwelt. Doch immer im Verborgenen, im Geheimen, denn die Hexenjäger sind ihnen stets dicht auf der Spur.

    Alyces Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf außerhalb Londons, wo sie gemeinsam mit ihrer Mutter lebt. Von dort aus verschlägt es sie von einem düsteren Ort zum nächsten. Die gesamte Szenerie wirkt trist, schmutzig und ist den damaligen Verhältnissen angepasst. Auch sprachlich schlägt sich die Epoche deutlich nieder, sodass einige Sätze archaisch anmuten, sich ungewohnt lesen lassen und beim ersten Überfliegen doch etwas hölzern wirken.

    In London begegnet Alyce schließlich Solomon, dessen Mutter ebenfalls eine Hexe ist. Gemeinsam tauchen die beiden unter und versuchen ihren Häschern zu entkommen, wobei es immer wieder zu brenzligen Situationen kommt, in denen sie beinahe entdeckt werden. Auch die im Klappentext bereits erwähnten Königinnen haben ihren Auftritt, allerdings wird erst gegen Ende aufgeklärt, wieso beide solch ein außergewöhnliches Interesse an einem einfachen Mädchen wie Alyce hegen. Hier müsst ihr euch beim Lesen also ganz schön in Geduld üben 😉

    Etwas zu kurz gekommen ist mir insgesamt die Magie an sich. Sie geht in der allgemeinen Unruhe und der Unstetigkeit durch Alyces Flucht etwas verloren. Immer wieder werden zwar Hexen und ihre Kunst erwähnt, doch findet vieles im Verlauf der Handlung keine praktische Anwendung. Alyce selbst führt keinen einzigen Zauberspruch aus, obwohl sie ihre Nase immer wieder in ein Zauberbuch steckt, und auch insgesamt haben der untermauernde Hintergrund der Hexerei sowie die Grundsubstanz gefehlt.

    Auch die Handlungsschauplätze sind begrenzt und nach der Lektüre muss ich leider sagen, dass mich  „Witchborn - Königin der Düsternis“ auch inhaltlich nicht völlig hat mitfiebern lassen. Die Erzählung tritt leider des Öfteren auf der Stelle, es fehlten mir doch ein paar essenzielle Erklärungen an den richtigen Stellen und grundlegende Ideen der Story erschienen mir zu substanzlos. Das historische Setting passt gut zur Grundidee und unterstreicht das oftmals düstere Setting der Erzählung. Dennoch wollte der Funke bei mir nicht richtig zünden, sodass meine Erwartungen insgesamt doch eher enttäuscht worden sind.

    Bewertung: 2,5 von 5 Sternen
    Lisa von Prettytigers Bücherregal • https://prettytigerbuch.blogspot.de • https://www.facebook.com/prettytigerbuch/

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    Steffinitivs avatar
    Steffinitivvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider hat das Buch mich gar nicht mitgenommen. Weder vom Inhalt noch von der Spannung.
    Witchborn

    Was ich zu dem Buch sagen möchte:

    Leider war ich sehr enttäuscht. Ich hatte viele gute und sehr positive Meinunegn über die Social Media Kanäle gefunden, sodass auch ich dieses Buch lesen wollte.

    Leider hat es mich bereits von Anfang an nicht wirklich erreicht. Vielleicht war es das Thema, viel mehr aber irgendwie der Verlauf der Geschichte. Es zieht sich alles so hin, sodass man nicht wirklich in eine actionreiche Fantasygeschichte entführt wird – das hatte ich mich mit dem Klappentext jedoch gewünscht.

    Auch das Thema „Hexen“ und „Todeszauber“ wird zwar immer wieder angesprochen, jedoch nicht aufgeklärt. Sowas mag ich persönlich auch nicht.

    Leider habe ich mich dann nur noch durch das Buch gequält. Entsprechend gibt es von mir nur zwei Sterne.

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 2 Monaten
    Witchborn

    Die 14-jährige Alyce ist eine Hexe, doch das muss sie verbergen, denn Alice lebt im Jahr 1577 in England. Die Hexenjäger machen ihrem Namen alle Ehre und verfolgen rigoros die Frauen des Landes. Mitten in dieser schwierigen Zeit verliert Alice ihre Mutter an diese Männer und muss nun fliehen. Dabei trägt sie einen wichtigen Brief in ihrer Tasche und muss ihre Gabe verstecken? Doch warum wird sie weiterhin verfolgt, und was hat Königin Elisabeth I und Maria Stuart damit zu tun?

     

    Magie, Hexen und dunkle Mächte sind Dinge die mich total faszinieren, vor allem durch Fernsehserien wie „Buffy“ oder „Charmed“ bin ich seit Jahren begeistert von dieser Welt und habe auch zudem dazu passendem Lesestoff gegriffen. Umso neugieriger war ich, als mich „Witchborn“ erreichte, in dem ja schon der Name ein Versprechen für eine hexenreiche Geschichte ist.

    Direkt auf den ersten startet die Geschichte durch, wir erfahren wie Alyce ihre Mutter verloren hat, und dabei wird der Leser nicht geschont. Es wird deutlich, wie grausam die Hexenjagd abgelaufen ist und in was für einer Welt Alyce zurechtkommen muss. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, die zwischen Alyce und dem Hexenjäger Hopkins hin und her wechselt, erzählt. Dabei steigt die Spannung langsam aber kontinuierlich bis es zum großen Finale kommt. Die verschiedenen Erzählstränge bauen aufeinander auf und wir haben so die Möglichkeit immer etwas mehr zu wissen als Alyce, etwas was ich an dieser geteilten Schreibweise mag.

    Dennoch war nicht alles toll an diesem magischen Erlebnis. Es brauch nämlich erst jede Menge Fahrtwind, bevor etwas in Schwung kommt. Nach dem aufregenden Beginn fließt die Geschichte nämlich zunächst nur sehr langsam vorwärts und man hat als Leser leicht das Gefühl verloren zu sein. Dieses dezente, unterschwellige Gefühl der Langeweile schleicht sich auch in die Charaktergestaltung und -entwicklung ein. Mit Alyce warm zu werden war schwieriger als ich es gedacht hätte, es war, als wäre eine Blase um sie herum, wodurch man nicht mit ihr fühlt, sondern einfach nur ihre Geschichte nachliest. Durch diese fehlende Nähe ist auch das Magische in der Geschichte nicht immer greifbar, auch wenn die Magie bei der Fehde zwischen den zwei Königinnen, Königin Elisabeth I und Maria Stuart, eine sehr große Rolle spielt.

    Unabhängig davon liest sich die Geschichte wunderbar dahin, und das Ende lässt einige Fragen offen, die fast auf einen zweiten Band hoffen lassen.  Auch die seltsamen Figuren lassen den Leser nicht los, England im 16. Jahrhundert schafft dabei die perfekte Atmosphäre um Hexenjäger und Hexen gleichermaßen in ein düsteres Licht zu setzen. Man darf letztendlich also gespannt bleiben ob Nicholas Bowling seine Geschichte noch weiter erzählen wird.

     

    Fazit:

    Nach einem knackigen Start benötigt „Witchborn“ einige Anlaufzeit um richtig in Schwung zu kommen, dabei bleibt vor allem die Protagonistin Alyce immer auf Abstand zum Leser. Dennoch schafft es Nicholas Bowling den Leser zum Ende hin gefangen zu nehmen und die aufgeladene Spannung abzubauen. Zwar gibt es kein Cliffhanger am Ende, dennoch gibt es genügend Potential für eine Fortsetzung.

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    cyranas avatar
    cyranavor 3 Monaten
    Ein Hexenroman aus elisabethanischer Zeit


    Das Buch beginnt schon sehr düster mit der Verbrennung der Hexe Ellen. Doch ihre Tochter Alyce konnte entkommen und befindet sich auf dem Weg nach London, mit einem Brief in der Tasche, den sie nach Bankside zu Doctor Dee bringen soll, der ihr weiterhelfen wird. Doch so weit kommt sie gar nicht, denn die große Stadt ist ganz anders als Alyce dachte; so viele Menschen hat sie noch nie gesehen. Zum Glück wird sie von Solomon gerettet.
    Eine Geschichte, eingebettet in den historischen Kontext, jedoch mit phantastischen - oder eher hexerischen - Elementen versehen, die auch einige historische Persönlichkeiten betreffen. Viele Beschreibungen so wie das Leben in einem Gasthaus oder eben in der Stadt London sowie der Alltag der Menschen könnten genau so gewesen sein.
    Nicholas Bowling gelingt es Fiktion und überliefertes Wissen miteinander zu verbinden. Hier steht zum Glück mal keine Liebesgeschichte im Vordergrund. Allerdings bin ich mit den Figuren nicht immer recht warm geworden, es fehlte eine "Verbindung" und einige der Charaktere wurden eingeführt, dann aber nicht weiter verfolgt. Das Ende gefiel mir gut, denn es weist in die Zukunft.
    Ein Plus ist auch, dass es sich um einen in sich geschlossenen Einzelband handelt.

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