Nicholas Carr Wer bin ich, wenn ich online bin…

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Inhaltsangabe zu „Wer bin ich, wenn ich online bin…“ von Nicholas Carr

Wie beeinflusst sie Körper und Geist? Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn. Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je. Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen. In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.

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  • Rezension zu "Wer bin ich, wenn ich online bin…" von Nicholas Carr

    Wer bin ich, wenn ich online bin…

    chiara

    23. January 2011 um 13:05

    Das Internet ist eine der größten Errungenschaften unseres Zeitalters und wird von fast jedem regelmäßig genutzt. Und wenn man ehrlich ist, lässt es sich aus unserem Alltag nicht mehr wegdenken. So ist es nicht verwunderlich, dass das Netz unser Leben verändert. Doch nicht nur unser Lebensstil passt sich dem Web an sondern viel viel mehr ... Bevor ich zum eigentlichen Inhalt komme, möchte ich darauf hinweisen, dass man sich vom Titel des Buches nicht täuschen lassen darf. Wenn man diesen liest, vermutet man eher ein Buch, das sich mit Persönlichkeitsveränderungen durch das Internet beschäftigt, beispielsweise wie sich die Anonymität im Web auf unser Sozialverhalten auswirkt. Doch damit hat „Wer bin ich, wenn ich online bin“ absolut nichts zu tun. Es geht vielmehr darum wie sich unserer tägliches Surfen im Internet auf unser Gehirn und unseren Alltag auswirkt. So sind zwei der zentralen Fragen des Buches: Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir im Internet surfen? Wie verändert sich unser Leseverhalten insgesamt, wenn wir überwiegend kurze Texte auf Websites lesen? Neben diesen beiden Fragen geht Carr auf die Geschichte des Computers, des Internets und des Buches ein, so dass der Leser einen umfassenden Einblick über die Entwicklung dieser verschiedenen Medien bekommt. Ich muss zugeben, dass ich etwas erstaunt war, als das Buch thematisch in eine ganz andere Richtung ging, als ich eigentlich erwartet hatte. Doch da ich das Thema Internet generell interessant finde, habe ich mich recht schnell von der überraschenden Wende erholt. Durch den lockeren und leicht verständlichen Schreibstil hat man ein keiner Stelle das Gefühl ein Fachbuch zu lesen, obwohl es das ja eigentlich ist. Die einzelnen Themen sind sehr gut aufbereitet und durch die Einbindung von Nicholas Carrs eigenen Beobachtungen, beispielsweise beim Lesen längeren Texte und ähnlichen, bekommt das Buch eine persönliche Note. Obwohl die Geschichte der Medien für mich nicht viel Neues brachte, war diese Wiederholung durch die lockere Aufbereitung des Themas keinesfalls langweilig. Am meisten fasziniert haben mich die Folgen der Internetnutzung auf unser Gehirn. Denn von diesem Dinge bemerkt man ja nichts, weil sie sehr versteckt ablaufen. Insgesamt ist „Wer bin ich, wenn ich online bin“ ein sehr interessantes Buch, das sich leicht lesen lässt. Wer ein Fachbuch sucht, das die Geschichte der Medien behandelt, die unseren Alltag beherrschen, und gleichzeitig darstellt wie sich die tägliche Nutzung dieser Medien auf den menschlichen Körper auswirkt, ist bei diesem Buch genau richtig.

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