Der Pferdeflüsterer

von Nicholas Evans 
4,0 Sterne bei440 Bewertungen
Der Pferdeflüsterer
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Mein Lieblingsbuch

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Ein absolutes Must-Read für Pferdefreunde.

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Inhaltsangabe zu "Der Pferdeflüsterer"

Ein Welterfolg

Man nennt ihn den Pferdeflüsterer: Tom Booker versteht es wie kein anderer, kranke und verstörte Pferde zu heilen. Die Journalistin Annie hofft, dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann. Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert. Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet, spürt auch sie,
wie charismatisch und anziehend er ist. Sie erkennt, dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann.

„Mit seinem Buch ‚Der Pferdeflüsterer’ hat Nicholas Evans alle Verkaufsrekorde gebrochen. Wer das Buch liest, weiß schon nach den ersten Seiten weshalb.“ Für Sie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746627687
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:16.11.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    M_Bs avatar
    M_Bvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Lieblingsbuch
    Mein Lieblingsbuch

    Ich könnte jetzt viel über diese Buch schreiben, aber der Hauptgrund, warum dieses Buch mein Lieblingsbuch ist, ist der, dass ich mich selbst in diesem Buch wieder finde.

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für jeden Pferde- und Romantikfan ein MUSS
    Für jeden Pferde- und Romantikfan ein MUSS

    Zum Inhalt:
    Tom Booker versteht es wie kein anderer, kranke und verstörte Pferde zu heilen. Die Journalistin Annie hofft, dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann. Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert. Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet, spürt auch sie, wie charismatisch und anziehend er ist. Sie erkennt, dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann.

    Als das junge und pferdebegeisterte Mädchen Grace mit ihrer Freundin Judith an diesem Tag ausreitet geschieht ein Unglück. Die beiden Mädchen werden samt ihrer Pferde von einem Sattelschlepper erfasst. Während Judith und ihr Pferd bei diesem Umglück sterben, überlebt Grace. Jedoch ist sie von dem Zeitpunkt an gezeichnet, denn sie verliert ein Bein. Ihr Pferd Pilgrim überlebt ebenfalls, jedoch als regelrechtes Wrack. Während Grace sich immer mehr zurück zieht, lässt Pilgrim keinen Menschen mehr an sich heran. Grace Mutter und Journalistin Annie weiß sich kaum noch zu helfen, bis sie auf Tom Booker stößt. Dem Pferdeflüsterer. Entgegen dem Willen ihrer Tochter setzt Grace diese in ein Auto und fährt mit ihr samt Pilgrim nach Montana, wo sie hofft, dass Pilgrim und ihrer Tochter geholfen werden kann. Während Mutter und Tochter scheinbar nur im Streit sind, werden sie Zeuge, wie Tom Pilgrim nach und nach "ins Leben" zurück holt und auch Grace scheint mit der Zeit immer mehr aufzublühen, auch wenn sie das nicht wirklich zugeben will. Und Annie? Auch ihr scheint Montana sehr gut zu tun - aber vor allem Tom Booker.

    Der Pferdeflüsterer hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Schon ab der ersten Seite malt Nicholas Evans ein sehr detailliertes Bild über die Welt, die er geschaffen hat und dessen Protagonisten. Dass bereits zu Beginn die Tragödie ihren Lauf nimmt schockiert im ersten Moment, denn die Beschreibungen von dem Umfall zwischen Reitern und Sattelschlepper ist wirklich sehr detailliert und scheint daher sehr grausam. Das ist der Moment, wo richtige Pferdeliebhaber das Buch sicher erst einmal weglegen müssen. Aber trotzdem und vor allem vielleicht auch wegen dem Unfall muss man dann irgendwann einfach weiter lesen. Man will wissen wie es mit Grace und ihrem Pferd Pilgrim weiter geht. Man kann die Gefühle von Grace und die Verzweiflung ihrer Mutter im ganzen Buch regelrecht greifen und man fiebert mit ihnen mit, damit sie wieder zueinander finden und dass Pilgrim wieder ein ruhiges Pferd wird. Besonders die Verbindung zwischen Grace und Pilgrim ist seit dem Unfall gestört und man hofft, dass die beiden wieder gemeinsam durch das Leben gehen. Dass Tom Booker ihnen dabei hilft ist für Grace und ihre Mutter wohl ein Glücksfall. Er scheint immer sehr rau zu sein, aber er weiß was er tut. Getreu dem Motto harte Schale weicher Kern, finden Annie und Tom schließlich zueinander und es ist ganz wunderbar zu lesen, auch wenn diese Liebe dramatisch endet.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Pferdeliebhabern und all jenen die gern romantische Geschichten lesen. Bei "Der Pferdeflüsterer" geht einem regelrecht das Herz auf.


    Idee: 5/5
    Spannung: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Details: 5/5
    Charaktere: 5/5


    Gesamt: 5/5

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    Mimabanos avatar
    Mimabanovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschön geschrieben...
    Gefühlvoll aber auch spannend...🐎

    Das Buch habe ich schon mehrmals gelesen weil es einfach grandios ist.Am Anfang ist es noch etwas holprig,weil man noch erfährt wie sich Annie und Robert kennengelernt haben.Ab Grace's Unfall wird es dann aber sehr spannend und man fliegt nur so durch die Seiten.Man merkt relativ schnell das es in dieser Geschichte nicht nur um Pilgrim das Pferd geht.Es geht auch um Liebe,Verlust,Tod,Sehnsucht und den Kampf um geliebte Menschen.Ich empfehle nach dem lesen des Buches sogar den Film anzuschauen,weil er wirklich sehr gut ist.Die Schauspieler sind der Hammer.Ich vergebe die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung!KLAPPENTEXT : 📖 Man nennt ihn den Pferdeflüsterer : Tom Booker versteht es wie kein anderer,kranke und verstörte Pferde zu heilen.Die Journalistin Annie hofft,dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert.Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet,spürt auch sie ,wie charismatisch und anziehend er ist.Sie erkennt,dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann.🐴

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    Armillees avatar
    Armilleevor 2 Jahren
    Ein tragischer Unfall mit schwerwiegenden Folgen

    Gleich vorweg : ich habe den Film mit Robert Redford nicht gesehen.


    Der Anfang war echt happig. Da wurde der Zusammenstoß mit zwei Pferden, zwei Mädchen und einem Sattelschlepper wie in Zeitlupe genau beschrieben. Beinahe hätte ich das Buch wieder zugeklappt. Das war für mich zu echt, zu real. Nichts für so ein Weichei...;o)
    Aber es war richtig, dass ich mich da durch gekämpft habe, denn die Geschichte wurde sehr gefühlvoll, mit viel Tiefgang. Die Romanfiguren waren sehr authentisch, es wurden aus meiner Sicht kaum Klischees bedient. Eine großartige Gefühlswelt von Mensch und Tier.
    Und wie so oft auch im Leben werden hier Wunden nur mit der Zeit und viel Liebe geheilt.!!

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    Fleur91s avatar
    Fleur91vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein packendes und tragisches Buch, das mehr Liebes- als Pferderoman ist.
    Der Pferdefüsterer

    Grace reitet mit ihrem Pferd Pilgrim und ihrer Freundin Judith aus. Es geschieht ein schrecklicher Unfall, der Judith das Leben kostet und Grace ein Bein. Pilgrim überlebt schwer verletzt und traumatisiert. Graces Mutter Annie erfährt von einem Pferdeflüsterer und als dieser allerdings ablehnt, fährt sie kuzerhand mit Pilgrim und Grace nach Montana auf seine Ranch.

    Der Pferdeflüsterer ist ein mitreisendes Buch, in dem man zwei verletzte Seelen begleitet, die langsam wieder ins Leben zurückfinden. Die Arbeit mit dem Pferd nimmt allerdings nicht den größten Teil ein. Im Vordergrund steht eher die Beziehung von Annie zu dem Pferdeflüsterer. Es ist also mehr ein Liebesroman. Dennoch sollte man sich für Pferde interessieren bzw. Pferde mögen, wenn man dieses Buch liest. Ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen und bei der ein oder anderen Stelle musste ich immernoch innehalten. Diese Geschichte hat mich schon immer sehr mitgenommen. Sie wird sehr gefühlvoll und ruhig erzählt und ist gleichzeitig gespickt mit viefältigen Charakteren, die die Geschichte lebendig machen. Leider habe ich allerdings so meine Probleme mit dem etwas übertriebenen Ende. Da dies mein Lesevergnügen aber nicht schmälert und mir dieses Buch einfach nachhaltig ständig im Kopf herumschwirrt, kann ich nur 5 Sterne vergeben.

    Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Nicht nur an Pferdefreunde.

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    Meeresbrauts avatar
    Meeresbrautvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr berührendes Buch, besonders in der ersten Hälfte.
    Ein über weite Strecken berührendes und faszinierendes Buch

    Inhalt

    Man nennt ihn den Pferdeflüsterer: Tom Booker versteht es wie kein anderer, kranke und verstörte Pferde zu heilen. Die Journalistin Annie hofft, dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann. Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert. Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet, spürt auch sie, wie chaarismatisch und anziehend er ist. Sie erkennt, dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann.

    (Quelle: Aufbau Verlag)

    Meine Meinung

    Nachdem ich das Buch vor vielen Jahren als Jugendliche zum 1. Mal gelesen habe, wollte ich das Buch als erwachsene Frau nun gerne nochmals lesen.
    Der Schreibstil von Nicholas Evans ist flüssig und ich finde es sehr gelungen, dass er immer wieder die Perspektive wechselt. So erfahren wir die Geschichte sowohl von Grace, als auch von Annie, Tom und von Robert, Annies Mann. Dadurch konnte ich mich in jede Person sehr gut einfühlen und ihre Beweggründe verstehen. Evans schafft es so Verständnis für Handlungen zu wecken, mit denen ich nicht übereinstimme. Dadurch bleibt die Geschichte sehr abwechslungsreich und ich war immer gespannt, wie und mit welcher Person es nun weitergehen wird. Etwas schade finde ich, dass Grace nicht ausführlicher beschrieben wird, zumal sie eine der Hauptpersonen der Geschichte ist.

    Die 1. Hälfte gefällt mir besonders gut. Wir Leser erleben den Unfall und seine Folgen sehr detailiert mit und sind so sofort mitten in der Geschichte. Hier hat sich der Autor bei der Recherche sehr viel Mühe gegeben und ausführlich alle beteiligten Personen und ihre Umstände geschildert. Spannend war für mich unter anderem, wie Grace nach ihrem Unfall medizinisch behandelt wird. Auch die Behandlung ihres Pferdes Pilgrim wird gut dargestellt.

    Schade finde ich, dass die Handlung im 2. Teil für mich gefühlt stark vereinfacht wird. Ich hätte gerne mehr über Toms Art gelesen mit Pferden zu arbeiten und genauer erfahren, warum er mit Pilgrim so arbeitet wie er es eben tut. Mit seinen Erklärungen im Buch war ich nicht immer zufrieden und es blieben bei mir Zweifel, ob die Schilderungen realistisch sind.

    Gegen Ende wird dann alles zu einfach und nimmt eine für mich unglaubwürdige Wendung. Mir ist zwar klar, dass die Handlung die logische Folge der Geschichte ist, aber es bleibt bei mir ein unbefriedigendes Gefühl zurück und eine Verwunderung, dass die Geschichte her endet.

    Fazit

    Das Buch "Der Pferdeflüsterer" ist besonders zu Beginn wunderschön erzählt und wer sich für zwischenmenschliche Beziehungen interessiert, der ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Die Handlung fällt leider stark ab und damit auch die wunderschöne Erzählperspektive, sodass ich 3 von 5 Sternen vergebe.


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    M
    M29_H6vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Geschichte, mit sehr viel Gefühl!
    Ein Buch für Jung und Alt, dass die Seele berührt.

    Die Geschichte, die dieses Buch erzählt, bewegt den Leser und gibt ihm das Gefühl, auch so ein Wunder erleben zu wollen. Die ersten zwölf bis zwanzig Seiten muss man sich zwar meiner Meinung nach etwas durchkämpfen, denn dort geht es erst mal um die Vorstellung der Personen, die in das Unglück am Start, das den Hintergrund der restlichen Geschichte bildet, verwickelt sind, doch das gleicht der Rest der Story dann schon wieder aus. Die Sprache und die Erzählweise gefallen mir, weil es immer mal wieder wechselt und so System entwickelt. Stellen, des Buches, an denen es um die Vorstellung einzelner Charaktere und Orte geht, werden von einem neutralen Erzähler beschrieben. Stellen, in denen es dann um die eigentliche Handlung geht, sind aus Perspektiven verschiedener, für die Geschichte relevanter, Personen erzählt. Am Ende des Buches habe ich mich wohl ein bisschen über den Ausgang der Geschichte geärgert, bis ich mir dann die Alternativen vor Augen geführt habe und erkannt habe, dass es eigentlich zur Story passt.
    Es ist ein Buch, dass auch Leute lesen sollten, die keine Pferdeliebhaber sind, denn der Autor hat es so anschaulich geschrieben, dass man alles gut verstehen kann. Vielleicht werden dann aus einigen Hunde- oder Katzenbesitzern auch noch Pferdebesitzer oder auch nur Reiter.
    Es ist ein Buch für Jung und Alt, dass die Seele eines jeden Menschen berühren kann. Auch schön zum Vorlesen an einigen gemütlichen Abenden.
    -> kleiner Tipp: Der Film zum Buch ist auch schön anzusehen.

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    dasblaueLesezeichens avatar
    dasblaueLesezeichenvor 2 Jahren
    Rezension zu "der Pferdeflüsterer" - eine Geschichte mit viel Tiefgang

    Inhaltsangabe:

    Man nennt ihn den Pferdeflüsterer: Tom Booker versteht es wie kein anderer, kranke und verstörte Pferde zu heilen. Die Journalistin Annie hofft, dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann. Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert. Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet, spürt auch sie, wie charismatisch und anziehend er ist. Sie erkennt, dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann.

    Meine persönliche Meinung:

    Diese Geschichte hat sehr viel Tiefgang. Schon nach den ersten Seiten wird klar, dass hier sehr viel mehr dahinter steckt, als bloß eine Geschichte über einen Pferdeheiler.
    Die Wunden, die bei Grace und Pilgrim durch den Unfall entstanden sind, gehen sehr tief können als Leser überzeugend nachempfunden werden. Auch die Motive der Mutter, die zuerst etwas undurchsichtig erscheint, sind überzeugend. Mich persönlich begeisterte vor allem die Darstellung vom Tom, dessen Charakter so faszinierend ist, dass man regerecht in diese langsam Entstehende Verbindung zwischen Annie und ihm hineingezogen wird.
    Die Gefühle, die hier unter der Oberfläche angesprochen werden, erreichten mich als Leser und überzeugten mich voll und ganz.
    Jedoch finde ich schade, dass Grace, obwohl sie ein zentraler Charakter er Geschichte ist, wenig im Mittelpunkt steht und ihr Konflikt kaum beleuchtet wird. Hier hätte der Autor noch mehr herausholen können, finde ich.
    Die Gegend von Montana, in der die Geschichte eingebettet ist, wird in dem Buch dafür aber sehr gut und ausführlich beschrieben, sodass sich auch Leser, die wenig von dieser Gegend kennen, gut in die Handlung hinein versetzen können.
    Da ich mich nicht sonderlich gut mit Pferden auskenne, kann ich die Darstellung der Arbeit mit dem Pferd Pilgrim kaum bewerten, hatte jedoch zwischendurch meine Zweifel, ob die beschriebenen Vorgehensweisen tatsächlich überzeugend sind. Dies kann aber auch an meinen mangelnden Kenntnissen liegen.

    Rundum hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich konnte es fließend lesen und war in den verschiedenen Geschichten und Beziehungen der Charaktere gefangen und von ihnen sehr berührt.
    Dieses Buch lohnt sich in jedem Fall zu lesen, nicht nur für Pferdefreunde.

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    Flickercats avatar
    Flickercatvor 3 Jahren
    Rezension zu "Der Pferdeflüsterer"

    Klappentext:

    Man nennt ihn den Pferdeflüsterer: Tom Booker versteht es wie kein anderer, kranke und verstörte Pferde zu heilen. Die Journalistin Annie hofft, dass er ihrer Tochter Grace und deren Pferd Pilgrim helfen kann. Beide sind nach einem schweren Unfall traumatisiert. Als Annie dem Einzelgänger in Montana begegnet, spürt auch sie, wie charismatisch und anziehend er ist. Sie erkennt, dass nur die Kraft der Liebe alte Wunden heilen kann.

    Meine Meinung:

    Man kann es ja schon anhand der Inhaltsangabe vermuten: Im „Pferdeflüsterer“ geht es mehr um eine Familien- und Liebesgeschichte als um Pferdegeheimnisse, darüber sollte man sich im Klaren sein.

    Die erste Hälfte des Buchs konzentriert sich dabei noch auf den Unfall und die körperlichen sowie seelischen Folgen, die Spannungen und Hilflosigkeiten, die in der Familie entstehen. Gut geschrieben, man wird einfach von der Geschichte mitgetragen und fließt so dahin, und mich hat die Art, wie die Zwischentöne getroffen werden und man die Probleme der Charaktere nachvollziehen kann, ziemlich berührt. Alle Figuren haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch auf mich ziemlich authentisch.
    Die Romanze, die sich auf der Ranch dann zwischen Mutter Annie und Pferdeflüsterer Tom zu entspinnen beginnt, finde ich an sich auch okay. Ich finde es vor allem gelungen, wie die Anziehungskraft zwischen den beiden dargestellt wird, obwohl sie häufig nur belangloses Zeug reden, wenn sie einander treffen – wie im wirklichen Leben halt. ;-D
    Es hätte mich allerdings interessiert, noch mehr über Grace zu lesen statt nun hauptsächlich über Tom und Annie. ;-)

    Was mich leider gar nicht mehr überzeugt hat, war das Ende. Da wurde es dann echt kitschig und konstruiert (plötzlich alleine auf der Ranch, der perfekte Wanderritt usw…), was mit Pilgrim angestellt wurde, klang für mich nicht nach „sanft und verständnisvoll“ (aber gut, vielleicht muss das wirklich so sein, ich bin da kein Experte…) und das Ende ist leider ziemlich peinlich melodramatisch…
    Trotzdem gibt es von mir eine überdurchschnittlich gute Bewertung, weil mich das Buch bis zu dem Punkt aus den oben genannten Gründen wirklich gut unterhalten und auch berührt hat.

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor 4 Jahren
    Rezension zu "Der Pferdeflüsterer"

    Inhaltsangabe:

    Annie Maclean, in ihrem Job als Chefredakteurin auch Annie Graves (Ihr Mädchenname) genannt, ist knall in ihrem Job und auch privat. Ihre Tochter Grace, gerade mal 13 Jahre alt, spornt sie stets zu Höchstleistungen an. Da ist es nicht verwunderlich, das Grace sich dem Vater Robert Maclean, einem angesehenen New Yorker Rechtsanwalt, eher anvertraut als Annie.

    Doch als Grace mit ihrem Pferd Pilgrim einen folgenschweren Unfall hat, müssen Robert und Annie am gleichen Strang ziehen. Grace hat nicht nur ihre beste Freundin Judith bei dem Unfall verloren, auch ihr rechtes Bein musste amputiert werden. Pilgrim hat auch offensichtlich große Verletzungen erlitten, denn eigentlich hätte er den Unfall gar nicht überlegen dürfen und die Tierärzte möchten ihn mit einem Gnadenschuß erlösen. Doch Annie lehnt es ab. Der Hengst rebelliert und läßt niemanden an sich heran. Auch die Heilung der tiefen Wunden ist daher schwierig.

    Nach dem Unfall findet Annie keinen Zugang mehr zu Grace und sie spürt auch, das mit Pilgrim zu tun hat. Daher macht sie sich auf die Suche nach einem Pferdeflüsterer und findet ihn auch in Tom Booker, einem Rancher in Montana. Da er ihr jedoch offensichtlich nicht helfen will, setzt Annie sich mit Grace und Pilgrim ins Auto und macht sich auf die lange Reise nach Montana. Sie stößt bei Grace auf wenig Gegenliebe und erntet Schweigen.


    In Montana angekommen kann sie schließlich Tom Booker dazu bringen, sich Pilgrim anzunehmen. Aber er will Grace’ Hilfe dabei haben, denn er spürt den großen Konflikt zwischen Mutter und Tochter. Doch Tom Booker, in sich selbst ruhend und stets zu einem kleinen Scherz aufgelegt, hat sich in Annie verguckt. Auch Annie ist dem nicht abgeneigt, doch in erster Linie stehen für beide Grace und Pilgrim. Aber die Liebe wächst und bahnt sich ihren Weg. Allerdings sind nicht alle in ihrer näheren Umgebung besonders glücklich über diese Entwicklung.

    Mein Fazit:

    Ich habe das Buch nun gelesen und die letzte Stunde von dem Film noch einmal gesehen. Und ich sage es erneut (obwohl es ja allen bekannt sein dürfte), die Bücher sind immer besser als die Verfilmungen. Allerdings muss ich dem Autor und auch dem Drehbuchautoren eine Kritik erteilen: Bei beidem ist das Ende nicht gelungen. Ich meine, ich muss nicht immer ein Happy End im Buch haben. Aber DAS Ende hat mich so schockiert, das ich es fast schon nicht mehr empfehlen kann. Es ist auch irgendwo unwirklich, unglaubwürdig. Da stellt man den Rancher Tom Booker als erfahrenen und weisen Mann hin, der auf alle Lebenslagen scheinbar eine Antwort weiß und dann begibt er sich auf soo törichte Art und Weise in Gefahr. Das paßt nicht zusammen. Auch die Reaktion von Annie und Grace danach sind für mich absolut unverständlich. Das Ende hat der Autor nicht glücklich getroffen. Wenn man vom Ende absieht, ist es sehr schön geschrieben, flüssig und ohne große Umschweife. Man kann sich in die Charaktere jetzt noch besser hinein versetzen als durch den Film. Und es ist auch tatsächlich so, das Nicholas Evans das Buch eher um Annie aufgebaut hat und nicht um Grace oder Pilgrim. Daher muss man die Geschichte auch als eine sehr große Liebesgeschichte betrachten.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Dezember 2005!

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