Nicholas Evans Wenn der Himmel sich teilt

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Inhaltsangabe zu „Wenn der Himmel sich teilt“ von Nicholas Evans

Großes Gefühlskino: eine hochdramatische Geschichte um tiefsten Schmerz und das Wunder der Liebe. Inmitten der Wildnis Montanas wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie wurde wegen Mordes vom FBI gesucht. Welche tragischen Ereignisse führten zu ihrem entsetzlichen Tod? War die Scheidung der Eltern und damit der Zerfall der einst so glücklichen Familie Auslöser für die Flucht in eine verhängnisvolle Liebesbeziehung und in ein im Untergrund geführtes Leben, das so furchtbar endete? So bewegend wie „Der Pferdeflüsterer“ - so spannend wie ein guter Krimi

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  • Rezension zu "Wenn der Himmel sich teilt"

    Wenn der Himmel sich teilt
    ElkeK

    ElkeK

    25. December 2014 um 05:39

    Inhaltsangabe: In den Bergen von Montana wird eine Frauenleiche entdeckt – im Eis eingeschlossen und seltsam verrenkt. Es ist Abigail Cooper, die vom FBI wegen einem Mord-Delikt gesucht wird und zum Zeitpunkt des Todes schwanger war. Doch wie kam die Frauenleiche in die Berge? Warum war sie überhaupt dort und weshalb wurde sie mit einem Mord-Fall in Verbindung gebracht? Abigail Cooper lernt in den Ferien auf der Ranch “The Divide” ihre Jugendliebe Ty kennen. Durch ihn wird sie auch mit Umweltverschmutzung größeren Ausmasses in Berührung gebracht. Sie beschließt, in Montana aufs College zu gehen und sich dort mit der Natur weiter vertraut zu machen. Doch ihr Vater Ben verlässt gerade die Familie und zerstört somit ihre heile Welt. Völlig aufgebracht und wütend zeigt sie ihrem Vater die kalte Schulter und schließt sich einer Umwelt-Aktivisten-Gruppe an, durch die sie Rolf kennen lernt. Rolf ist etwas älter und gibt sich sehr geheimnisvoll. Doch er kümmert sich um sie und scheint ihre Wut auf ihren Vater indirekt noch zu schüren. Was Abbie jedoch nicht ahnt: Rolf hat eine sehr dunkle Seite ansich und bringt sie nicht nur in Gefahr, sondern auch an den Rand der Kriminaltität. Sie verliert jeden Bezug zur Realität und stößt dabei jeden von sich, der sie liebt. Dann verüben sie einen Anschlag in Denver, wo alles aus dem Ruder läuft … Mein Fazit: Dieses Buch stand so lange in meinem SUB, da dachte ich, ich könnte es endlich mal lesen. Ich hatte mir keine Rezensionen oder ähnliches durchgelesen, bin also völlig erwartungsfrei an die Geschichte herangegangen. Nur durch “Der Pferdeflüsterer” war mir der Autor bekannt. Der Anfang zog sich für mich dahin. Bis etwa zur Hälfte des Buches wird Abbies Leben und das ihrer Familie beschrieben, die heile Welt und wie sie zerbracht durch die Trennung ihrer Eltern. Benjamin und Sarah, Abbies Eltern, sind ein völlig normales Ehepaar mit völligen normalen Problemen. Ben ist Architekt und Sarah Besitzerin einer Buchhandlung. Beide Karrieren sind nicht von großem Erfolg gekrönt, aber sie kommen klar. Während einer dieser Urlaube auf der Ranch lernt Ben die Künstlerin Eve kennen, in die er sich verliebt. Josh, Abbies kleiner Bruder, nimmt die Trennung nicht ganz so tragisch. Doch Abbie ist völlig aus dem Häuschen, kann mit ihren enttäuschten Gefühlen kaum umgehen und weist ihren Vater, der immer wieder mit ihr Kontakt aufnimmt, eins ums andere Mal ab. Ihre Liebe zu Rolf ist geprägt von Geheimnissen und stillschweigenden Übereinkünften. Rolf hat keine feste Bleibe, jede Menge “Freunde”, die ihm immer irgendwie helfen und ist tief mit dem Thema Umweltschutz vertraut. Mit einem bürgerlichen Leben mit festen Wohnsitz, einem Job und Familie kann er nichts anfangen, das entspricht nicht seinen Prinzipien. Abbie akzeptiert es und stellt nicht allzu viele Fragen. Es dauert sehr lange, bis Abbie seine wahre dunkle Seite bewußt erkennt. Wie schon erwähnt, bis zur Hälfte des Buches zog es sich dahin. Natürlich wollte ich wissen, warum Abigail Cooper in den Bergen von Montana umgekommen war. Aber mir erschienen die eine odere andere erzählende Einleitung dazu zuviel. Erst, als in Denver die Sache schief läuft, gewinnt das Buch an Fahrt und konnte es dann kaum aus der Hand legen, wobei mir Abbie immer unsympathischer wurde. Doch die Trennung ihrer Eltern brachte sie ins Straucheln und offensichtlich fand sie in der hörigen Liebe zu Rolf Halt. Aber ihre Wesensveränderungen in dieser Zeit waren extrem schwierig und für einen normalen Menschen wie mich schwer nachzuvollziehen. Ansonsten hatten alle Figuren Raum um sich zu entwickeln und am Ende blieb auch keine Frage offen. Wegen der spannenden zweiten Hälfte des Buches gibt es vier Punkte. Es lohnt sich durchzuhalten.

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  • Rezension zu "Wenn der Himmel sich teilt" von Nicholas Evans

    Wenn der Himmel sich teilt
    Callso

    Callso

    12. June 2012 um 10:27

    Mein zweites Buch, das ich von Nicholas Evans gelesen habe – und bestimmt nicht das Letzte! Die ersten 150 Seiten waren noch etwas zäh, etwas mühevoll, da hat der Autor noch deutlich die Handbremse angezogen. Dagegen sind die anschließenden 200 Seiten großes Romankino. Ein intensive und spannende Story, viel Gefühl und die verschiedenen Sichtweisen machen das Werk atemberaubend und höchst unterhaltsam. Ben trennt sich nach vielen Jahren von seiner Ehefrau Sarah. Die Ehe zerbricht nicht nur, sondern lässt beide hilflos und zu Beginn auch verstört zurück. Die Kinder Abbie und Josh, beide nahezu erwachsenen, haben ebenfalls große Probleme mit der elterlichen Trennung. Abbie rutscht in ökologische und später auch düstere Kreise ab, Sohn Josh ist immer wieder auf der Suche nach sich selbst. Und auch die weiteren Protagonisten wie Ty oder Eve werden hervorragend geschildert. Die Beziehungen und Entwicklungen zwischen den Eltern, Ex-Partnern und der Beziehungen der Eltern zu den Kindern nehmen im Buch einen großen und sehr starken Raum ein. Nicholas Evans ist ein Autor mit der Reife und der notwendigen Lebenserfahrung, der große Gefühle sucht und diese auch findet. Evans verfängt sich zwar immer mal wieder in Natur, Umwelt und Pferden – manchmal werden mir (dabei als Mann) die Sonne etwas zu strahlend und der Bach etwas zu silbern geschildert. Dennoch ist Nicholas Evans ein Autor, der großes Erzählkino absolut beherrscht und wahnsinnig routiniert seine Storys erzählt. Insgesamt ein sehr feines Werk, das im zweiten Teil von der tollen Geschichte, den heftigen zwischenmenschlichen Beziehungen und der Spannung lebt. Ferner ist das Ende sehr bewegend. Lediglich der Buchtitel „Wenn der Himmel sich teilt“ ist für mich ebenso irritierend wie fehl am Platz!

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  • Rezension zu "Wenn der Himmel sich teilt" von Nicholas Evans

    Wenn der Himmel sich teilt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 21:14

    "Wenn der Himmel sich teilt" von ist ein Roman von Nicholas Evans, dem Autor von "Der Pferdeflüsterer". In der Wildnis Montanas wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Bald schon finden die Ermittler heraus: die Tote ist eine vom FBI wegen Mordes gesuchte Umweltaktivistin, Abbie Cooper. Bei den Eltern löst die Nachricht große Erschütterung aus. Sie haben ihre Tochter seit Jahren nicht mehr gesehen, seitdem diese mit ihrem Freund untergetaucht war. Doch hinter dem Familiendrama stecken noch viel mehr tragische Ereignisse, die die Familie erschütterten, auseinanderrissen, von einander weg bewegten. Werden sie es schaffen, sich auch wieder aufeinander zu zubewegen? Oder wird das Drama die Familie endgültig zerbrechen. Und welche Ereignisse waren überhaupt die Auslöser zu all den tragischen Entwicklungen? Am Anfang war ich etwas skeptisch, wie mir der Roman wohl gefallen würde. Er beginnt mit dem Auffinden der Leiche und den ersten Reaktionen der geschiedenen Eltern von Abbie. Da dachte ich noch, oh je, was soll denn nun über 400 Seiten lang passieren? Vor allem, wo doch das Buch kein eigentlicher Krimi ist. Doch nach dem Einstieg beginnt der Rückblick in überwiegend chronologischer Reihenfolge. In den Zeiten kann man sich schnell orientieren, und so entwickelt die Handlung schnell eine Eigendynamik, der man sich im Laufe der Handlung kaum mehr entziehen kann. So entwickelte sich dann doch noch richtige Spannung und ich fand immer mehr Gefallen an dem Buch. Die Personen entwickeln sich mit der Handlung weiter, sind interessant und individuell dargestellt, alle auf ihre Art sympathisch. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, die Perspektive wechselt zwischen den vier Familienmitgliedern der Familie Cooper: Eltern Ben und Sarah sowie die Kinder Abbie und Josh. Wer Gefallen findet an diesem Typ Roman, Familiendrama mit Krimi-Anteilen, dem kann ich diesen Roman durchaus empfehlen. Zu Beginn wollte ich drei Sterne geben, dann wurden es dreieinhalb, mit deutlicher Tendenz zum vierten Stern.

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  • Rezension zu "Wenn der Himmel sich teilt" von Nicholas Evans

    Wenn der Himmel sich teilt
    BlueDevil81

    BlueDevil81

    13. April 2010 um 10:37

    Schön geschrieben, was leichtes für zwischendurch. Allerdings fällt der Bezug zur Natur doch recht mager aus. Klar, es gibt die Umweltaktivisten, aber dennoch fehlt mir da was, was mich bei den Feuerspringern und dem Kreis des Wolfes begeistert hat. Dennoch ist es ein weiterer Roman, indem es um eine Familie geht, die das Thema Trennung zu bearbeiten hat: Die Trennung der Eltern, dann die Flucht der Tochter zu den Umweltaktivisten.

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  • Rezension zu "Wenn der Himmel sich teilt" von Nicholas Evans

    Wenn der Himmel sich teilt
    lesekatze

    lesekatze

    26. October 2009 um 20:16

    sehr schön geschrieben... aber eher leichte kost...
    trotzdem ein gutes buch... ♥