Nicholas Gannon

 4.4 Sterne bei 72 Bewertungen
Nicholas Gannon

Lebenslauf von Nicholas Gannon

Nicholas Gannon studierte Kunst und Design, probierte verschiedene Jobs aus und wurde anschließend Vollzeit-Autor. Er lebte in Tennessee, Minnesota und New York, wo er in einem schmalen Sandsteinhaus in New York City wohnte. Dieses Haus war seine Inspiration für das Heim der Hemsleys in der Weidengasse 375. Zur Zeit lebt er in Brooklyn. "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" ist sein Debütroman.

Neue Bücher

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

 (57)
Neu erschienen am 30.11.2018 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Nicholas Gannon

The Doldrums

The Doldrums

 (1)
Erschienen am 08.10.2015

Neue Rezensionen zu Nicholas Gannon

Neu

Rezension zu "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" von Nicholas Gannon

Ein tolles Abenteuer für Entdecker und Forscher.
Ava_lonvor 25 Tagen

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

 

Inhalt

"Wir alle kennen absolut perfekte Jungen und Mädchen. Sie wohnen in absolut perfekten Häusern, die ihren absolut perfekten Eltern gehören. Sie ziehen sich absolut perfekt an, benehmen sich absolut perfekt und führen ein absolut perfektes Leben. Das ist absolut schrecklich. Sie sind nämlich absolut langweilig. Und deshalb ist es ein Glück, dass diese Geschichte nicht von so einem Kind handelt."

Der 11-jährige Archer will die Welt erforschen, vom Dschungel bis zur Wüste – genau wie seine Großeltern! Doch die verschwanden vor zwei Jahren spurlos bei einer Expedition am Südpol. Seitdem lassen Archers Eltern ihn kaum noch vor die Tür. Schluss mit der Entdecker-Tradition! Aber Archer wäre nicht Archer, wenn er nicht trotzdem überall Abenteuer finden würde – mit wilden sprechenden (ausgestopften) Tieren und gefährlichen Nachbarschafts-Monstern (wie der fiesen Mrs. Murkley). Und als eines Tages ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen Koffer mit Reiseaufzeichnungen übergibt, steht für Archer fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden!

 

 

Cover und Gestaltung

Der Einband zeigt drei Kindern, welche zwischen jeder Menge Koffern und teils kuriosen Gegenständen sitzen. Besonders schön ist die teils erhabene und verschnörkelte Schrift und die für das Auge sanften Farben. Diese Bilder setzen sich im Buch fort, teils in reinen Sepiatönen gehalten, teilweise mit schwachen angedeuteten Linien und teilweise in seichten Farben. Die Bilder stellen jeweils eine Szene zum Inhalt dar, so dass der Leser hier auch nochmal bildlich mit auf die Reise genommen wird. Eine Seltenheit in einem Kinderbuch und es ist einfach nur schön.


Mein Eindruck

Erzählt wird hier die Geschichte von Archer, er ist ein Helmsley und darauf kann erst stolz sein. Zumindest theoretisch, denn seine Großeltern sind Forscher und im wahrsten Sinne des Wortes Stadtbekannt. Eines Tages verschwinden die beiden Abenteurer in der Arktis auf einem Eisberg. Für Archer ändert das Verschwinden seiner Großeltern alles, denn seine Mutter lässt ihn nun nicht mehr aus dem Haus. Das einzige was Archer noch darf, ist zur Schule zu gehen. Archer fühlt sich eingesperrt in einem großen Haus das, mit all seinen ausgestopften Tieren und kuriosen Gegenständen, wie ein Museum ist. Wie soll Archer da bloß Abenteuer erleben?  

Zunächst findet er in dem unscheinbaren und ängstlichen Oliver Glub einen guten Freund und als wenig später die ehemalige Ballerina Adélaide Belmont aus Paris in die Klasse kommt, ist das Trio perfekt.

Archer stellt immer wieder Überlegungen an, um in die Fußstapfen seiner Großeltern zu treten? Dann hat er endlich eine zündende Idee: Er fährt an den Südpol und findet seine Großeltern, doch dafür muss er erst einmal aus dem Haus gelangen und so entwickelt er einen genialen Plan …

Nicholas Gannon schreibt leicht, flüssig und packend. Die Geschichte wird langsam erzählt und zwischen den einzelnen Ereignissen gibt es immer wieder Ruhephasen. Es ist ein gutes Tempo, für Kinder gerade richtig. Kinder leben und erfahren die Welt in ihrem eigenen Tempo und zu viel Spannung wäre in dieser Geschichte eher kontraproduktiv. Durch die bildhaften Beschreibungen und die Bilder kann man immer wieder in diese fantasievolle Welt eintauchen. Die Abschnitte sind sehr gut in der Länge und wenn man das Buch aus der Hand legt, kann man im nächsten Moment wieder einsteigen und ist sofort wieder bei Archer und seinen Freunden.


Fazit

Ein wundervolles Buch für kleine Abenteurer, für die das Klettern auf ein Dach ein großes Abenteuer ist. Für Träumer, die gerne als blinder Passagier die Welt entdecken möchten und für Kinder die mit ihren Kuscheltieren sprechen; weil es eben die besten Freunde sind.

Auch wenn der Hintergrund der Geschichte ein wenig überzogen scheint (formale Mutter, strenge Lehrerin), so sind es doch genau diese Kleinigkeiten, die Archer dazu bringen, sich mit Oliver und Adelaide anzufreunden. Je mehr Hindernisse sich Archer in den Weg stellen, desto kreativer und mutiger wird er. Als Leser kann man wunderbar beobachten wie die Kinder reifen und auch lernen sich und andere so zu akzeptieren, wie sie eben sind.

Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Hoffnung und den Mut anders als andere Kinder zu sein.


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Rezension zu "Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrow’s Bay" von Nicholas Gannon

besser als der erste Band
Kumosbuchwolkevor einem Monat

Zwischen den Seiten

„Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ fand ich großartig, sie steckte voller Fantasie und liebenswerten Charakteren. „Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrows Bay“ zeigt eine andere Seite, überragt den Vorgänger sogar in Spannung und Abenteuerlust.

Dass seine Großeltern wieder kommen, sorgt für reichlich Wirbel und nicht wenige sind davon nicht begeistert. Angestachelt durch reißerische Zeitungsartikel ist halb Rosewood der Meinung die Helmsleys seien ein Fluch.

Als sie dann wirklich vor Archer stehen kann, er sein Glück kaum fassen, viel Zeit bleibt ihm allerdings nicht mit seinen Großeltern, denn Gerüchte und Verleumdungen sorgen dafür, das Oma und Opa Helmsley sich vor der Gesellschaft auf der Entdeckerinsel in einem Untersuchungsausschuss verantworten müssen.

Nur gut dass Archer seine besten Freunde Adelaide und Oliver zur Seite stehen, die mit ihm gemeinsam eigene Nachforschungen anstellen. Im zweiten Band werden die Kinder selbst aktiv und „Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrows Bay“ liest sich wie eine spannende Detektiv Geschichte vor winterlicher Kulisse. Mir hat es gut gefallen, Nicholas Gannon hat mit seinen Figuren und seiner Fantasie eine atmosphärisch starke Welt kreiert. Neben den bereits bekannten, lieb gewonnenen Figuren treten andere stärker in den Fokus oder neue Charaktere bereichern die Geschichte.

Auch wenn man schnell einen gut begründeten Verdacht gegenüber einer Figur hat, die den Helmsleys schaden möchte, so bleibt es bis zur letzten Seite spannend. Denn vielleicht steckt eine logische Erklärung dahinter, da Archer sich, und hier wird es ernster, damit auseinandersetzen muss, wie viel eine Freundschaft aushalten kann.

Ich hoffe sehr, es gibt ein Wiedersehen mit allen Beteiligten, denn ich glaube, das letzte Abenteuer ist hier noch lange nicht erzählt.

Fazit

Normalerweise gehe ich selten auf die Gestaltung eines Buches ein, in „Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrows Bay“ ist diese allerdings eng mit dem Zauber der Geschichte verbunden. Das ganze Konzept ist ein Augenschmaus und bindet zusätzlich ans Buch. Im zweiten Band werden die Helden Archer, Oliver und Adelaide aktiver, es geht hier nicht mehr nur, um Pläne schmieden. Ihre Heimlichkeiten können die drei nun verstärkt umsetzen. Schließlich sind sie (eisberg)felsenfest von der Unschuld der Großeltern Helmsley überzeugt und machen sich auf die Suche nach Beweisen. Es gibt also eine Steigerung der Spannung, neue und bekannte Figuren sorgen zusätzlich für eine wohlfühlige, gemütliche, heimelige Lesefreude. 5 Sterne.
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© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

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Rezension zu "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" von Nicholas Gannon

bezauberndes Abenteuer für kleine Helden und große Entdecker
Kumosbuchwolkevor einem Monat

Zwischen den Seiten


Bereits nach dem Klappentext kann einen Archer nur leidtun, denn seine Mutter verfolgt ihre Sicht den Jungen nicht heraus zu lassen konsequent und auch sein Vater ist keine große Hilfe. Zunächst sind die einzigen Freunde, die Archer hat, die ausgestopften Tiere, mit denen er spricht, sehr zum Missfallen seiner Mutter, aber kann man es Archer verdenken?

In seiner Einsamkeit sind die abenteuerlichen, doch leider unbekannten Großeltern Helmsley für Archer strahlende Helden, von denen er heimlich Post erhält, bis sie auf einer Expedition vor zwei Jahren verschwanden und sich die Sicherheitsvorschriften seiner Mutter verschärften.

Einen Freund findet Archer schließlich in dem gleichaltrigen Nachbarsjungen Oliver, dessen Familie auch ganz sympathisch ist. Mit der Zeit entwickelt, Archer mehr und mehr den Wunsch sich auf die Suche nach seinen Großeltern zu begeben. Ein richtiges Abenteuer bahnt sich an, als die Jungen das neue Nachbarsmädchen Adelaide kennenlernen, alles ganz heimlich versteht sich.

Die ungewöhnliche Geschichte von Archer und seinen Freunden hat mich schnell verzaubert. Die Sprache, der sich der Autor Nicholas Gannon hier bedient ist voller kindlicher, märchenhafter Wärme und Magie. Was genau es ist, lässt sich schwer in Worte fassen. Aber es gelingt ihn in der scheinbar tristen Welt so viele kleine, wunderbare Feinheiten einzubinden, dass ich oft an „Die zauberhafte Welt der Amelie die Geschichte von „Matilda denken musste.

Vor allem die neue Lehrerin Ms Murkley erinnert mich stark an Fräulein Knüppelkuh aus "Matilda". Mir hat „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ sehr gefallen, hat es das Buch geschafft, mich in die eigene Kindheit zurückzubringen.

Die Figurengestaltung fand ich großartig. Archer sehnt sich so sehr nach Freiheit und Abenteuer, dass er manchmal von seinem Freund Oliver gebremst werden muss. Dieser liebt es gemütlich und lieber unaufgeregt. Oliver bringt viele Argumente die Archer zum Nachdenken anregen.

Adelaide ist erst seit Kurzem in der Weidengasse wohnhaft und hat eine ähnlich bewegende Lebensgeschichte hinter sich, die sie meiner Meinung nach mutig meistert. Adelaide lässt sich ihren eigen Kopf nicht verbieten und das imponiert nicht nur den beiden Jungs.

Archers Wunsch seine Großeltern zu finden bereitet er akribisch vor und als Leser ist es spannend ihn dabei zu begleiten. Zeitgleich stellt sich aber auch die Frage, gelingt es den Kindern? Welche Hindernisse kommen noch auf die 11-jährigen zu?

„Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ endet ganz anders, als ich erwartet habe und doch bleibt dieses Ende glaubhaft und passt im Grunde gut zu dieser Geschichte.

Fazit

„Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ ist ein bezauberndes Abenteuer für kleine Helden und große Entdecker. Es besticht durch eine besondere Sprache eine wundervolle künstlerischen Aufmachung. Bereits nach wenigen Seiten wird Archer einem so sympathisch, dass man sich ihm sofort auf der Suche nach seinen Großeltern anschließen möchte oder ihn einfach aus dem Haus holen möchte. Doch die Aufgabe sich auf die Reise zu begeben, gestaltet sich zur Herausforderung, die mit einem überraschenden, doch nachvollziehbaren Ende daher kommt. Ein richtiger Buchschatz. 5 Sterne.
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© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

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Q & A Friday with Nicholas Gannon


A book for dauntless daydreamers, hidden heroes, little adventurers and big discoverers. In his ingeniously imagined and captivatingly told tale “The Doldrums”, Nicholas Gannon invites us on a great adventure alongside Archer, a pretty smart you explorer.

Are you up for a wonderful children’s book which was beautifully illustrated by the author and which is bound to make little and big adventurers’ hearts leap with joy? Great, then come and ask Nicholas Gannon all the questions you’ve always wanted to ask!

More About the Content
Archer B. Helmsley longs for adventure. But how can he have an adventure when he can't even leave his house? Archer B. Helmsley has grown up in a house full of oddities and treasures collected by his grandparents, the famous explorers. Archer longs for grand adventures but ever since his grandparents went missing on an iceberg, his mother barely lets him leave the house. So, along with his best friends, Adelaide L. Belmont and Oliver Grub, Archer forms a plan to get out of the house and set off on a grand adventure with crocodiles and parachutes and danger. It's a good plan. Well, it's not bad, anyway. But nothing goes quite as they expected…

More About the Author
Nicholas Gannon studied Art and Design, tried out various jobs and finally became a full-time author. I lived in Tennessee, Minnesota and New York. There he had a small sandstone house which served as inspiration for the Helmsley home. Currently, Gannon is living in Brooklyn. “The Doldrums” is his first novel.

In cooperation with Coppenrath, we are giving away 5 copies of “The Doldrums” among everyone who is participating in the Q & A session with Nicholas Gannon on December 9th, 2016.

Please try to ask in English so Nicholas can answer directly. If you are having any difficulties phrasing your questions, I’m here to help you translate them into English.

Now, have fun and fingers crossed!

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Fragefreitag mit Nicholas Gannon


Ein Buch für todesmutige Tagträumer und heimliche Helden, kleine Abenteurer und große Entdecker: Genial erdacht und spannend erzählt, nimmt uns Nicholas Gannon in "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" an der Seite von Archer, einem ziemlich gerissenen Nachwuchsforscher, mit auf große Fahrt. 

Habt ihr Lust, auf ein wundervoll gestaltetes, vom Autor selbst illustriertes Kinderbuch, das große und kleine Abenteurerherzen höher schlagen lässt? Dann macht gleich mit und stellt Nicholas Gannon eure Fragen!

Zum Inhalt
Archer Helmsley ist ein Entdecker – genau wie seine Großeltern, die berühmten Naturforscher. Es gibt nur ein Problem: Seit die beiden vor zwei Jahren spurlos auf einem Eisberg verschwunden sind, lässt Archers Mutter ihn nicht mehr vor die Tür. Wie aber soll man in einem Haus voller ausgestopfter Tiere und todlangweiliger Dinner-Gäste jemals ein Abenteuer erleben? Archer braucht einen Plan! Zum Glück ist da das Nachbarmädchen Adélaïde, das schon mal gegen wilde Krokodile gekämpft hat. Und Oliver, der in jedem Plan die kleinsten Fehler aufspürt. Und schon steht Archers Entschluss fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden! 

Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr über den Autor

Nicholas Gannon studierte Kunst und Design, probierte verschiedene Jobs aus und wurde anschließend Vollzeit-Autor. Er lebte in Tennessee, Minnesota und New York, wo er in einem schmalen Sandsteinhaus in New York City wohnte. Dieses Haus war seine Inspiration für das Heim der Hemsleys in der Weidengasse 375. Zur Zeit lebt er in Brooklyn. "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" ist sein Debütroman.

Unter allen Fragestellern, die sich am 9. Dezember beim Fragefreitag mit Nicholas Gannon beteiligen, vergeben wir gemeinsam mit Coppenrath 5 Exemplare von "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt".

Bitte stellt eure Fragen, wenn möglich, gleich auf Englisch, damit Nicholas euch direkt antworten kann! Sonst helfen wir aber natürlich gerne aus und übersetzen für euch.

Wir wünschen euch viel Spaß und Glück!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

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