Nicholas Guild Der Assyrer

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Inhaltsangabe zu „Der Assyrer“ von Nicholas Guild

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  • Rezension zu "Der Assyrer" von Nicholas Guild

    Der Assyrer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2011 um 16:35

    Inhalt: Tiglat ist der Sohn Sanheribs, des großen Königs von Assur und der Ionierin Merope. Der Palast des Königs vom Zweistromland steht in der Stadt Ninive. Dort wächst Tiglat im Frauenhaus des Königs auf, gemeinsam mit seinen Halbbrüdern. Darunter der Sohn der berechnenden Nakija, Assarhaddon. Und dann ist da noch die kleine Assarhamat. Sie und Tiglat verbindet seit Kindheit an nicht nur Freundschaft, sondern auch Liebe. Doch Assarhamat ist dazu ausersehen, die Frau des marsarru zu werden. Tiglat macht sich schon früh beim König bemerkbar. Er wird, gemeinsam mit Assarhaddon, zum Soldaten ausgebildet. Die beiden teilen dabei alles: Ihre Geheimnisse, ihre Träume und sogar ihre Frauen. Doch die einzige Frau, die Tiglat nicht aus dem Kopf geht, ist Assarhamat. Als sein Halbbruder, der marsarru Assurnadinschum stirbt, entfacht ein Rivalitätskampf. Denn nur zwei stehen für den Titel des marsarru und somit den Titel des zukünftigen Königs zur Auswahl: Tiglat oder Assarhaddon. So steht Bruder gegen Bruder im Kampf um den Thron. Und zwischen ihnen steht Assarhamat. Wird die Bruderliebe der beiden diesen Kampf überstehen können? Meinung: Ich liebe Nicholas Guilds historische Romane. Als ich das erste Mal "Der Makedonier" von Guild las, wusste ich, dass ich mir seine restlichen Bücher nicht entgehen lassen konnte. Ich hatte hohe Erwartungen an den Assyrer und wurde keineswegs enttäuscht. Was Guilds Werke auszeichnet ist nicht nur ein flüssiger und in den Bann ziehender Schreibstil. Er versteht es auch, historische Themen so wieder zu geben, dass man sich vorkommt, mitten im geschilderten Geschehen zu stehen. Gerade die Schilderungen der Schlachten faszinieren mich immer wieder aufs Neue durch ihre Liebe zum Detail. Ebenso seine Hauptfiguren. Sie wachsen einem so ans Herz, dass man mit ihnen voll und ganz mitleidet oder sich mit ihnen freut. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, gute und böse Charaktere. Im Gegenteil, "Der Assyrer" zeichnet sich durch eine gewisse Zwiespältigkeit seiner Charaktere aus. Das Buch ist jedoch nichts für schwache Nerven. Guild schildert das Leben und die Kultur der Assyrer und lässt dabei auch keine Bestrafungen und Folterungen aus. Einziger Negativpunkt: Das Buch wird nicht mehr verlegt. Fazit: Die Geschichte Assyriens des 7. Jahrhunderts mal ganz anders. Kann ich jedem wirklich nur empfehlen.

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