Nicholas Jubber Die acht Lektionen der Wüste

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Inhaltsangabe zu „Die acht Lektionen der Wüste“ von Nicholas Jubber

Bereits als Kind tauchte der Brite Nicholas Jubber ein in den Lebensraum der Nomaden Nordafrikas – auf dem Schoß seines Vaters beim gemeinsamen Star-Wars-Schauen. Seitdem faszinieren ihn die Sahara und die Rituale ihrer legendären Bewohner. Inzwischen ist er länger mit den Nomaden Nordafrikas unterwegs gewesen als jeder andere Europäer unserer Zeit. In »Die acht Lektionen der Wüste« nimmt er uns mit auf eine Entdeckungsreise an der Seite der legendären Bewohner der Wüste. Er lässt uns teilhaben am jahrtausendealten Wissen der Berber, Tuareg und Fulbe, lernt in einer Salzkarawane, was wahrer Reichtum ist und öffnet uns die Augen für den Nomaden in jedem von uns.

mitreissend......

— DocAndrew

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  • >Willkommen mitten im Nirgendwo.<

    Die acht Lektionen der Wüste

    sabatayn76

    16. December 2017 um 21:17

    ‚Meine Lehre beginnt in einer Stadt in der Sahara, am Ende der Welt und so weit ab vom Schuss, dass man von den Bewohnern mit den Worten begrüßt wird: >Willkommen mitten im Nirgendwo.<‘In ‚Die acht Lektionen der Wüste‘ erzählt Nicholas Jubber davon, woher seine Faszination für Wüsten kommt, und berichtet von seiner Reise ins sagenumwobene Timbuktu. Jubber schreibt von der Entstehung Timbuktus und der Kultur der Tuareg, Salz und Kauri-Muscheln, Gerberei und Hamam, Arabisch und Tieropfern, Fez und Sultanstraße, Hochland und Berbern, Kamelmilch und Landminen, Marrakesch und Dschihadisten, Wüste und Westsahara, Islam und Gastfreundschaft, Dschinn und madschnun, Karawanenrouten und Bibliotheken, Bordellen und Geschlechtskrankheiten, garabuts und marabuts, Fulbe und Bozo, Niger und Mungo Park. Ich habe mich schon etwas intensiver mit den Tuareg und mit der Sahara auseinandergesetzt, empfand die Lektüre von ‚Die acht Lektionen der Wüste‘ aber dennoch als lehrreich, denn Jubber bietet eine Fülle an Informationen über die Region und die Menschen, so dass man auch noch auf Neues stößt, wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat. Sehr gut hat mir gefallen, dass er ein authentisches und lebendiges Bild des Lebens im Maghreb und in der Sahara zeichnet, dass er auf sehr heterogene Themen eingeht und dass er immer wieder Bezüge zu Leo Africanus herstellt, der Nordafrika im 16. Jahrhundert bereiste. Trotz meines großen Interesses an der Thematik ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen, was ich mir selbst nicht ganz erklären kann, weil das Buch fesselnd geschrieben ist und einem die Wüste, die verschiedenen Völker, den Islam, die Geschichte, die Politik und die arabische Sprache sehr nahe bringt. Aufgefallen ist mir, dass der Autor die Sprache der Tuareg (Tamaschek) bisweilen mit dem Namen des Volkes vertauscht und dass er den Gesichtsschleier der Männer ‚tamelgoust‘ nennt, der jedoch ‚tagelmoust‘/‘Tagelmust‘ heißt.

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    Die acht Lektionen der Wüste

    DocAndrew

    16. July 2017 um 14:08

    Nachdem hier schon andere Rezensenten das Buch beschrieben haben, möchte ich mich auch noch einreihen. Werde dabei aber nicht so viel auf die Inhalte eingehen. Zum einen, weil dies schon mehrfach geschehen ist und zum anderen, weil sich jeder selbst ein Bild davon machen sollte.Nicholas Jubber versteht es mit seinen Worten, Ausführungen und Gefühlen den Leser von Anfang an mitzunehmen auf eine Reise durch ein uns unbekanntes Land und deren Geschichte. Dabei reist er auf den Spuren von Leo Africanus ein Forscher aus dem 16. Jahrhundert. Oftmals hat man das Gefühl, als wäre die Zeit stehen geblieben. Luxus, Technik und Wohlstand bekommt hier eine andere Wertung. Jubber erlernt von den Nomaden das (Über-) Leben in der Wüste, die auf ein überliefertes Wissen von Jahrtausenden zurückschauen können. Das Kamel ist DAS wichtigste Fortbewegungsmittel. Der Preis für LKW Benzin ist sehr hoch und noch höher ist die Gefahr, das die Fahrzeuge liegen bleiben. Warum also auf die „moderne Technik“ bauen?Wie schon gesagt, ich möchte hier nicht „spoilen“ und ihnen alles vorweg nehmen. Das Buch ist einfach fesselnd und sehr informativ. Es hat mich als Leser mitgenommen in eine Welt, die ich kenne. Wenn überhaupt nur aus dem Fernsehen. Bei Nicholas Jubber's blumiger und eindrucksvoller Erzählweise kommt so viel Authentizität rüber, das man mitgerissen wird.Diverse eingebundene Fotos und ein „Wörterbuch für werden Nomaden“ runden das Erlebnis noch ab. Eine klare Leseempfehlung!! 😉

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