Nicholas Meyer

 3.8 Sterne bei 27 Bewertungen

Alle Bücher von Nicholas Meyer

Sortieren:
Buchformat:

Neue Rezensionen zu Nicholas Meyer

Neu
H

Rezension zu "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" von Nicholas Meyer

Rezension zu "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" von Nicholas Meyer
hanniballvor 6 Jahren

Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt. Da lese ich doch lieber die Originale. Allerdings muss ich schon zugeben, dass die Erzählung gut gemacht ist, den Ton ganz gut trifft und die Geschichte an sich auch ganz interessant,

Aber alles halt nur so "ganz gut", nicht wirklich mitreißend. Aber durchaus lesbar.

Kommentieren0
4
Teilen
Stefan83s avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" von Nicholas Meyer

Sherlock Holmes jagt ein Phantom
Stefan83vor 7 Jahren

Aller guten Dinge sind drei. In diesem Fall leider nicht, denn Nicholas Meyers dritter Roman um den größten Meisterdetektiv der Welt kommt nicht an die Qualität der zwei bereits veröffentlichten Bände "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" und "Sherlock Holmes und die Theatermorde" heran. Über den Grund mag man spekulieren. Möglicherweise war es ein Mangel an Ideen, der vielleicht auch eine Erklärung dafür ist, warum dieses Werk erst Mitte der 90er Jahre folgte, während die ersteren zwei in den Siebzigern erschienen.

Erneut versucht Nicholas Meyer seinem Buch den Schein von Authentizität zu verleihen, in dem er im wieder ausführlich geratenen Vorwort erklärt, wie er an diese verlorenen Manuskripte von John Watson gelangt ist. Diesmal stammen die Notizen jedoch nur zum Teil aus der Feder des engsten Freundes von Holmes, da sich die Geschichte in der Zeit der "großen Lücke" abspielt. Sherlock Holmes wird nach seinem Fall bei den Reichenbachfällen für tot gehalten und geht inkognito unter dem Namen Sigerson auf eine Reise, welche ihn schließlich auch nach Paris verschlägt. Sein dort erlebtes Abenteuer erzählt der große Detektiv aus seiner Sicht, weshalb dieses Pastiche ungewöhnlicherweise auch in der Ich-Form daherkommt.

Die beschriebenen Ereignisse finden im September des Jahres 1891 statt. Sherlock Holmes ist nach einem kurzen Aufenthalt in Milan den Reizen der Stadt Paris und besonders den Klängen der Pariser Opera verfallen. Er bewirbt sich als Geiger im Orchester des Dirigenten Leroux, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen und wird prompt eingestellt. Doch schon nach einigen Tagen an der Oper regt sich sein Sinn für Gefahr. Ein Unbekannter, den alle nur den Geist nennen, treibt in den Gängen sein Unwesen und erpresst von den leitenden Direktoren die Ausführung seiner Wünsche. Holmes beobachtet von seinem Orchestergraben aus die mysteriösen Vorkommnisse und ist umso erstaunter als er einiges Tages auf der Bühne Irene Adler erblickt. Diese bittet ihn um Hilfe für ihre Freundin, die Sängerin Daaé, welche unter dem Einfluss des Geistes zu stehen und in damit in großer Gefahr zu schweben scheint.

"Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" orientiert sich, die kurze Inhaltsangabe deutet es ja bereits an, an Leroux' Romanvorlage "Das Phantom der Oper", ist meiner Meinung nach stilistisch aber sogar noch besser. Meyer fängt erneut das Flair der Zeit perfekt ein und schafft es durchgehend ein gewisses Maß an Spannung zu erhalten, das zum Weiterblättern zwingt. Wie Holmes tappt der Leser lange Zeit im Dunkeln, bezüglich der Identität des Phantoms. Was jedoch eigentlich in ersterem Fall nicht sein dürfte, denn der große Detektiv ist diesmal erstaunlich begriffsstutzig und weicht damit arg von der Figur Arthur Conan Doyles ab. Auch die Ich-Form erschwert etwas den Zugang und verhindert, dass es sich wie eine Originalgeschichte liest.

Inhaltlich ist dem Buch jedoch nichts vorzuwerfen und aufgrund der Tatsache, dass Meyer erneut gut recherchiert hat, könnte die Geschichte durchaus in den Kanon gehören. (Zumindest eher als das gleichzeitig spielende "Sherlock Holmes und das Mandala des Dalai Lama").

Insgesamt ist "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" ein gutes, aber wenig spektakuläres Pastiche, das ein gewisses Maß an Interesse an der Oper-Thematik voraussetzt und welches die Holmes-Puristen allein aufgrund der ungewöhnlichen Erzählweise wohl ablehnen werden.

Kommentieren0
16
Teilen
Stefan83s avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes und die Theatermorde" von Nicholas Meyer

Wenn der Vorhang fällt ...
Stefan83vor 7 Jahren

Dr. Watson hat genau vier längere Romane und sechsundfünfzig Kurzgeschichten über seinen Freund, den großen Detektiv Sherlock Holmes, niedergeschrieben und im "Strand Magazine" veröffentlicht. Stimmt nicht.

Das zumindest behauptet der amerikanische Autor Nicholas Meyer, der bereits mit der Wiederentdeckung des Werks "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" auf sich aufmerksam gemacht hat. Nach dem großen Erfolg dieser Nacherzählung, die auch schnell ihren Weg auf die Leinwand gefunden hat, (In Deutschland unter dem Titel "Kein Koks für Sherlock Holmes") kann sich Meyer vor Briefen nicht retten, in denen von weiteren Funden verlorener Manuskripte berichtet wird. Der Großteil davon kann als nicht authentisch oder schlichte Fälschung abgetan werden. Eines aber, dass sich lange Zeit im Besitz von Holmes' Großonkel Horace Vernet befunden hat, scheint eindeutig aus Watsons Feder zu stammen.

Ursprünglich sollte die Geschichte aufgrund ihres brisanten Inhalts nie veröffentlicht werden, doch die Geldnot der Urahnin Vernets, in deren Besitz sich das stark vom Zahn der Zeit zerstörte Werk befindet, lässt ihr keine andere Wahl. Meyer nimmt sich der Geschichte hat, rekonstruiert mithilfe von Wissenschaftlern der UCLA die zuvor nicht mehr lesbaren Zeilen und gibt es in den Druck. "Sherlock Holmes und die Theatermorde" ist entstanden.

Die Geschichte spielt im März des Jahres 1895, dem kältesten Winter, den Holmes und Watson je erlebt haben. Eine grausame Reihe von Morden erschüttert das Westend und insbesondere die dort ansässige Theaterszene. Bernard Shaw, Theaterkritiker und Nörgler vom Dienst, will den Tod seines Konkurrenten Jonathan McCarthy aufgeklärt sehen, den man mit einem Stich unterhalb des Herzens ins Jenseits geschickt hat. Holmes' Interesse am Fall ist geweckt und gemeinsam mit dem treuen Watson nimmt er die Ermittlungen auf. Und an Verdächtigen scheint es diesmal nicht zu mangeln. Fast ein jeder Beteiligter hat ein Motiv und besonders der geheimnisvolle Bram Stoker scheint verdächtig. Als mit der Theaterschauspielerin Miss Rutland eine weitere Leiche gefunden wird, spitzen sich die Ereignisse zu.

Nicholas Meyer schafft es, wie schon im oben genannten Vorgänger, wieder einmal durchaus brillant, dieser Nacherzählung einen von Beginn an authentischen Klang zu verleihen. Derart penibel genau schildert er die Wiederentdeckung des Buchs, das man beinahe selbst glaubt, einen Watson hätte es wirklich gegeben und Doyle wäre tatsächlich nur der unbeteiligte Herausgeber gewesen. Den Ton des Letzteren trifft Meyer ebenfalls wieder haargenau, wenngleich die Figur Holmes diesmal leider etwas blass bleibt. Die sonst von ihm gewohnte Unnahbarkeit fehlt ebenso wie das immer von ihm vermittelte Gefühl, er kenne bereits die Lösung. In "Sherlock Holmes und die Theatermorde" tappt der große Detektiv, übrigens ebenso wie der Leser, lange Zeit im Dunkeln. Das wäre insofern nicht störend, wäre da nicht der überaus zähe Beginn des Buches, in dem sich die "Prominenten" wie Oscar Wilde und Bram Stoker die Klinke in die Hand geben. Hier will Meyer eindeutig zuviel. Das spannend-beklemmende Ende und die Gänsehaut-Auflösung entschädigen allerdings für vieles.

Insgesamt ist "Sherlock Holmes und die Theatermorde" ein gutes, kurzweiliges Pastiche, das die Klasse des Vorgängers aber bei weitem nicht erreicht und über viele Seiten zu träg daherkommt. Für Holmes-Anhänger eine klare Empfehlung. Alle anderen sollten lieber mit den Werken Doyles vorlieb nehmen.

Kommentieren0
14
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
DieBuchkolumnistins avatar

Du bist verliebt oder hast gerade Liebeskummer? Wir sammeln für Dich und mit Dir die schönsten Zitate und Sprüche über die Liebe aus unseren Lieblingsbüchern!

In den letzten Wochen haben wir auf Facebook jede Menge Buchzitate gesammelt und diese stießen auf großen Anklang bei den Lesern. Deswegen würden wir das nun gerne auch auf LovelyBooks machen und sammeln hier mit Euch gemeinsam die besten, schönsten, kreativsten und romantischsten Sprüche und Zitate zum Thema Liebe und Liebeskummer aus Euren Lieblingsbüchern.

So können wir uns gegenseitig besonders schöne Bücher aus dem Bereich Liebe empfehlen und man hat auch immer ein Zitat, wenn man es mal für Karten etc. benötigt. Ich entdecke über solche Sprüche und Zitate auch sehr oft Bücher für mich, die ich erst wegen dem Cover gar nicht gelesen hätte. Wenn aber jemand einen Spruch daraus twittert oder in einer Rezension etwas zitiert, dann macht mich das neugierig auf den Roman. 


Hier drei wunderbare Beispiele:
.........................................................................................................

"Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie da gewesen du bist." John Green "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

“Manchmal gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen.“ Kai Meyer "Arkadien fällt"

Du bist wunderschön. Ich gehe langsam auf Dich zu und bemerke, dass auch andere Dich beobachtet haben. "Kennen Sie diese Frau?" fragen sie mich neidisch, und während Du mir zulächelst, sage ich einfach nur die Wahrheit: "Besser als mein eigenes Herz." Nicholas Sparks "Weit wie das Meer"

..........................................................................................................

Wie es geht? Einfach beim Lesen den Spruch zum Thema Liebe merken & danach hier eintragen sowie das Buch anhängen! Bitte nicht mehr als fünf Sätze bzw. keine ganzen Textpassagen posten. Inspiration gefällig - ab in unsere Stöberecke Liebesromane und weiteren Nachschub fürs Herz entdecken!
Zum Thema

Community-Statistik

in 34 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks