Nicholas Meyer Sherlock Holmes und das Phantom der Oper

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und das Phantom der Oper“ von Nicholas Meyer

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Sherlock Holmes jagt ein Phantom

    Sherlock Holmes und das Phantom der Oper

    Stefan83

    09. October 2011 um 10:32

    Aller guten Dinge sind drei. In diesem Fall leider nicht, denn Nicholas Meyers dritter Roman um den größten Meisterdetektiv der Welt kommt nicht an die Qualität der zwei bereits veröffentlichten Bände "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" und "Sherlock Holmes und die Theatermorde" heran. Über den Grund mag man spekulieren. Möglicherweise war es ein Mangel an Ideen, der vielleicht auch eine Erklärung dafür ist, warum dieses Werk erst Mitte der 90er Jahre folgte, während die ersteren zwei in den Siebzigern erschienen. Erneut versucht Nicholas Meyer seinem Buch den Schein von Authentizität zu verleihen, in dem er im wieder ausführlich geratenen Vorwort erklärt, wie er an diese verlorenen Manuskripte von John Watson gelangt ist. Diesmal stammen die Notizen jedoch nur zum Teil aus der Feder des engsten Freundes von Holmes, da sich die Geschichte in der Zeit der "großen Lücke" abspielt. Sherlock Holmes wird nach seinem Fall bei den Reichenbachfällen für tot gehalten und geht inkognito unter dem Namen Sigerson auf eine Reise, welche ihn schließlich auch nach Paris verschlägt. Sein dort erlebtes Abenteuer erzählt der große Detektiv aus seiner Sicht, weshalb dieses Pastiche ungewöhnlicherweise auch in der Ich-Form daherkommt. Die beschriebenen Ereignisse finden im September des Jahres 1891 statt. Sherlock Holmes ist nach einem kurzen Aufenthalt in Milan den Reizen der Stadt Paris und besonders den Klängen der Pariser Opera verfallen. Er bewirbt sich als Geiger im Orchester des Dirigenten Leroux, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen und wird prompt eingestellt. Doch schon nach einigen Tagen an der Oper regt sich sein Sinn für Gefahr. Ein Unbekannter, den alle nur den Geist nennen, treibt in den Gängen sein Unwesen und erpresst von den leitenden Direktoren die Ausführung seiner Wünsche. Holmes beobachtet von seinem Orchestergraben aus die mysteriösen Vorkommnisse und ist umso erstaunter als er einiges Tages auf der Bühne Irene Adler erblickt. Diese bittet ihn um Hilfe für ihre Freundin, die Sängerin Daaé, welche unter dem Einfluss des Geistes zu stehen und in damit in großer Gefahr zu schweben scheint. "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" orientiert sich, die kurze Inhaltsangabe deutet es ja bereits an, an Leroux' Romanvorlage "Das Phantom der Oper", ist meiner Meinung nach stilistisch aber sogar noch besser. Meyer fängt erneut das Flair der Zeit perfekt ein und schafft es durchgehend ein gewisses Maß an Spannung zu erhalten, das zum Weiterblättern zwingt. Wie Holmes tappt der Leser lange Zeit im Dunkeln, bezüglich der Identität des Phantoms. Was jedoch eigentlich in ersterem Fall nicht sein dürfte, denn der große Detektiv ist diesmal erstaunlich begriffsstutzig und weicht damit arg von der Figur Arthur Conan Doyles ab. Auch die Ich-Form erschwert etwas den Zugang und verhindert, dass es sich wie eine Originalgeschichte liest. Inhaltlich ist dem Buch jedoch nichts vorzuwerfen und aufgrund der Tatsache, dass Meyer erneut gut recherchiert hat, könnte die Geschichte durchaus in den Kanon gehören. (Zumindest eher als das gleichzeitig spielende "Sherlock Holmes und das Mandala des Dalai Lama"). Insgesamt ist "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" ein gutes, aber wenig spektakuläres Pastiche, das ein gewisses Maß an Interesse an der Oper-Thematik voraussetzt und welches die Holmes-Puristen allein aufgrund der ungewöhnlichen Erzählweise wohl ablehnen werden.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" von Nicholas Meyer

    Sherlock Holmes und das Phantom der Oper

    Stellanie

    26. October 2007 um 11:34

    Der Leraux' Roman als Sherlock Holmes Krimi Adaption. Die Charaktere der Hauptpersonen sind von Leraux übernommen, nur die Handlung wird von Sherlock Holmes leicht abgewandelt erlebt. Meiner Meinung nach eine durchaus gelungene Story.

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