Nicholas Petrie Drifter

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Inhaltsangabe zu „Drifter“ von Nicholas Petrie

Peter Ash ist fertig mit der Welt: Seit seiner Rückkehr aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan erleidet er Panikattacken, sobald er bloß einen Raum betritt. Das »weiße Rauschen«, wie er es nennt, zwingt ihn, in der Wildnis zu bleiben und bei jedem Wetter unter freiem Himmel zu schlafen. Doch als ein Freund aus der Army Selbstmord begeht, spürt Ash, dass mehr hinter der Geschichte steckt, und wagt sich wieder unter Menschen. Er hilft der Witwe des Mannes, ihr baufälliges Haus zu renovieren. Unter der ramponierten Veranda entdeckt er mehr als nur morsches Holz: Hier bewacht ein verdammt großer und verdammt hässlicher Hund einen explosiven Fund – einen Koffer voller Geld und Sprengstoff. Der Koffer ist aber lediglich ein Puzzleteil in einem wahnsinnigen Anschlagsplan, der Tausende das Leben kosten soll. Ash bleibt nicht viel Zeit, um die Täter ausfindig zu machen …
Körperlich fit, intelligent und eigensinnig – mit Peter Ash sollte man sich nicht anlegen. Ash hat jedoch mit seinem eigenen Trauma zu kämpfen. Nur wenn er es überwindet, kann er eine Katastrophe verhindern, die Tausende Menschen in den Tod zu reißen droht …

bla bla

— TIRRBU

sehr interessantes Thema, wunderbar umgesetzt. Peter Ash ist ein Mann mit dem man sich nicht anlegen sollte. Ich hoffe auf mehr!

— rainybooks

Mir gefällt die Sprache und der Stil. Für mich endlich mal "menschliche" Protagonisten, keine stahlharten Killermaschinen.

— MissStrawberry

Starkes Buch!

— vormi

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  • Veteran

    Drifter

    walli007

    21. October 2017 um 20:06

    Nach seinen Einsätzen im Krieg kann sich der Heimkehrer Peter Ash nicht mehr gut in geschlossenen Räumen aufhalten. Auch mehr als ein Jahr nach seiner Entlassung aus der Armee hat sich daran nicht viel geändert. Peter versucht das Beste aus der Situation zu machen und hält sich meist draußen auf. Über Wasser hält er sich mit Gelegenheitsarbeiten. Als er eines Tages davon hört, dass sich sein Freund aus Armeetagen Big Jim erschossen hat, entschließt er sich, wenigstens der Witwe zu helfen. Für sie und ihre Kinder will er die Veranda reparieren. Doch zunächst muss er eine Bestie von Hund zähmen, der sich in dem Kriechkeller unter der Veranda eingenistet hat.  Wird es einem unter post traumatischem Stress leidenden Ex-Soldaten gelingen, sich mit seinen Schuldgefühlen dem Freund gegenüber auseinander zu setzen? Die Reparaturarbeiten sind nur ein erster Schritt. Ein Schritt allerdings auf einem ungewöhnlichen Weg, denn je mehr er über die letzten Tage seines Kameraden erfährt, desto mehr fragt er sich, was sich Jim als Ziel gesetzt hatte. Nach der Trennung von seiner Frau stürzte er nicht völlig ab. Und dann die Sache mit dem Hund, der nur mit bezwungen werden kann. Immerhin, der Hund bewachte einen Koffer voll Geld und Ash setzt schließlich alles daran, hinter das Geheimnis des Geldes zu kommen. Ein Antiheld wie er im Buche steht ist dieser Ash, traumatisiert, kaum fähig ein normales Leben zu führen. Aber dennoch ist er nicht völlig zerbrochen. Er fühlt mit der Witwe und ihren Kindern, er nimmt sich eines halb verwilderten Hundes an. Und er bohrt hartnäckig nach, was seinen Freund zu seiner Tat getrieben haben kann. Mit immer größer werdender Anspannung verfolgt man, was Peter Ash nach und nach in Erfahrung bringt. Die Lesezeit vergeht dabei wie im Flug, wobei die Schilderungen der Mühe, die den Kriegsheimkehrern die Ankunft in ihrer ehemals vertrauten Umgebung bereitet, sehr berührt und nachdenklich stimmt. In was für eine Welt werden die Soldaten geschickt und was für eine Heimkehr wird ihnen bereitet. Wird ihre Arbeit genug gewürdigt, werden sie ehrenvoll aufgefangen, wenn sie sich in der Fremde verloren haben. Auch die Ereignisse, die zu Jims Tod geführt haben, sind ausgesprochen fesselnd dargestellt. Einzig ab einem gewissen Moment wirkt die Story etwas überdreht, obwohl gerade hier wie bei einem Actionfilm noch das Letzte an Spannung und Geschwindigkeit aus dem Plot herausgeholt wird. Beim Lesen ahnt man es schon, dieser Roman ist der erste Band einer Reihe um den Heimkehrer Peter Ash, der durchaus an Jack Reacher erinnert, allerdings doch anders ist und sich keinesfalls vor irgendjemandem zu verstecken braucht.

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  • Drifter

    Drifter

    rainybooks

    17. September 2016 um 09:51

    Er ist fertig mit der Welt. Peter Ash leidet seit der Rückkehr aus dem Krieg unter Panikattacken dem sogenannten "weißen Rauschen". Dadurch ist er gezwungen in der Wildnis zu leben und unter freien Himmel zu schlafen. Als er erfährt das sein Freund bei der Army Selbstmord begangen hat, kehrt er in die Zivilisation zurück um der Sache auf den Grund zu gehen. Als er beim Renovieren der Veranda von der Witwe einen Koffer voll Geld und Sprengsatz findet, weiß er dass irgendwas an der Sache faul ist. Doch was er entdeckt ist schlimmer und weitreichender als er sich jemals vorgestellt hat. ( s. Klappentext)Meine Meinung: Mich hat dieses Buch angesprochen aufgrund der Thematik. Es geht um Kriegsveterane, Heimkehrer vom Krieg, die von jetzt auf gleich wieder ins normale Leben geschmissen werden und vom Staat im Stich gelassen werden. Es ist schwer vorstellbar das Menschen die unvorstellbares erleben und sehen mussten, dannach ein normales Leben führen können. Vom Saat im Stich gelassen ist die Folge daraus Obdachlosigkeit, Kriminalität, Selbstmorde und Psychische Störungen. Peter Ash der Protagonist ist ein gutes Beispiel dafür. Er leidet seit dem er wieder zurück ist. Obdachlos, einsam und abseits der Zivilisation weiß er nach dem Krieg nichts mehr mit seinem Leben anzufangen. Als das mit seinem Freund passiert, motiviert ihn dass und er versucht der Familie zu helfen und auch seine Schuldgefühle gegenüber seinem Freund loszuwerden. Doch das "weiße Rauschen" ist ein großes Hindernis für ihn. Er kann nicht in geschlossenen Räumen gehn, wenn dann nur unter größten Qualen, Peter ist ein intelligenter, körperlich fitter Mann der ziemlich eigensinnig ist und handelt. Er wird hier nicht als Übermensch dargestellt, sondern ist er eher ein Antiheld, der zum Helden wird. Das hat mir die Person symphatisch und realistischer erscheinen lassen.            Schwarz/ Weiß denken funktioniert in diesen Buch nicht. Die Handlung und die Spannung  baute sich langsam auf und nahm nach und nach an Fahrt zu. Was mir sehr gefallen hat, das hat die Geschichte mehr Tiefe verpasst. Fazit: Ein sehr interessantes Thema sehr gut umgesetzt. Ich hoffe auf mehr von dem Autor.

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  • Spannend und auf den Punkt erzählt

    Drifter

    michael_lehmann-pape

    24. August 2016 um 12:22

    Spannend und auf den Punkt erzähltMänner, die „Krieger“ waren und es im Inneren immer bleiben werden. Soldaten, die den Kampf erlebt haben und zu Hause mit ein wenig Pension dann sich selbst überlassen bleiben. Ex-Soldaten, die an der Seele verwundet durch die Weiten des Landes irren.Der Umgang Amerikas mit seinen „Kriegern“ nach dem Einsatz (eben eher ein Nicht-Umgang) ist das zugrundeliegende Thema dieses ansprechenden und packenden Thrillers von Nicholas Petrie. Menschen, die in der ein oder anderen Form je „Weg-Driften“.Ex-Leutnant Peter Ash, Marine, ehemaliger Kommandant einer Kampftruppe, hat eine Rechnung zu begleichen. Zumindest, was seine innere Verpflichtung angeht. Einer seiner Untergebenen hat sich getötet. Heißt es. Doch kann das sein? Denn eine solche Handlung entspricht in keiner Weise dem Bild, dass Ash von seinem Sergeanten hatte.Ash, der selber an einer posttraumatischen Störung leidet (seinem „weißen Rauschen“, sobald er geschlossene Räume betritt), geht der Sache nach. Erfindet einen „Auftrag“ und repariert die Veranda am Haus des toten Mannes. Trifft auf dessen Freu, dessen beiden Kinder und einen allen zugleich unbekannten Hund. Ein echtes, stinkendes, aggressives Kaliber von Hund.Der eine gewichtige Rolle in so machen Szenen des Thrillers einnehmen wird und nicht ohne Grund unter der Veranda haust.Denn mehr und mehr stellt sich heraus, dass der inzwischen tote Sergeant einer großen, überaus gefährlichen Sache auf der Spur war. Dass es Menschen gibt, die andere geschickt zu manipulieren und zu nutzen wissen. Um ein Fanal zu setzten, vielleicht, auf jeden Fall aber, um die eigenen Taschen reichlich zu füllen.Was auch Ash schon nach kurzer Zeit unmissverständlich klargemacht werden soll. Da aber haben jene Männer die Rechnung ohne die kühle Hartnäckigkeit des Ex- Marine gemacht. Da täuscht sich schon zu Beginn manch einer in der Kampfkraft, die in der ausgemergelten Gestalt steckt, die hinter der verschlissenen Kleidung zu finden sein wird.Und die Kraft, einzustecken. Was vielleicht sogar den Ausschlag in all dem Geschehen geben wird. Wer am besten Einstecken, nicht, wer am besten austeilen kann wird von Bedeutung sein.Ein Setting, dass sicherlich sattsam bekannt ist, Gut gegen Böse, Anflüge romantischer Gefühle und doch die Priorität auf die Pflicht setzen, der Einzelkämpfer gegen eine ganze, gefährliche Gruppe.Was diesen Thriller dabei aus der Vielzahl ähnlich gelagerter Thriller heraushebt, ist dabei ganz klar der lakonische, klare Stil des Umgangs mit den Figuren, die allesamt gebrochene Persönlichkeiten in sich tragen. Nicht strahlende Helden auf der einen und üble Burschen auf der anderen Seite bestimmen den Ablauf der Handlung, sondern Zwischentöne, Verirrungen, Sehnsüchte bestimmen viele der Handlungen. Innere Befindlichkeiten, die in kurzen, knappen Dialogen ebenso prägnant auf den Punkt gebracht werden wie in den zwangsläufigen Handlungen, die unvermeidlich im Raum stehen. Denn jeder und jede der Beteiligten kann letztlich nicht anders handeln, als sie es tun werden.Bis zum Finale hin ein gradliniger, spannender Thriller, der sein Thema der inneren Folgen von Krieg und Gewalt nie aus den Augen verliert.

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  • Herumtreiber

    Drifter

    MissStrawberry

    13. August 2016 um 14:31

    Peter Ash ist ein Veteran mit Kriegstraumata. Sein ärgster Feind ist er selbst – geschlossene Räume kann er nicht ertragen, es setzt das „weiße Rauschen“ ein und über kurz oder lang setzt es ihn außer Gefecht. Deshalb ist er zum Drifter (Herumtreiber) geworden. Er schläft im Freien und meidet geschlossene Räume. Doch dann erfährt er vom Selbstmord seines Kameraden und fühlt sich dafür verantwortlich. Unter einem Vorwand repariert er das Haus dessen Witwe und findet einen äußerst auffälligen, riesigen Hund unter der maroden Veranda. Doch nicht nur das – auch einen Koffer voller Geld und Plastiksprengstoff. Was hat James vor seinem Tod gemacht? Peter gerät immer tiefer in ein Netz, das ihn zu ersticken droht …Der Schreibstil von Nicholas Petrie fesselt sofort an das Buch. Auch wenn die nur sehr langsam ansteigt, mag man das Buch kaum aus den Händen legen. Dabei wirkt die Sprache der Protagonisten kein bisschen gekünstelt, sondern sehr authentisch. Und Petrie kommt sogar ohne das inflationäre Nutzen von Begriffen wie „f..k“ aus, das gefällt mir sehr. Die Protagonisten sind alle auf ihre Weise sympathisch, sogar die Bösewichte haben Eigenschaften, die es schwer machen, sie nicht auch ein klein wenig zu mögen. Doch besonders Charlie muss man einfach ins Herz schließen. Man möchte seiner Mutter zu diesem Prachtjungen gerne gratulieren. Dennoch ist er nicht langweilig oder überzogen gezeichnet, sondern einfach ein ganz besonderer Halbwaise, der sehr verantwortungsvoll ist. Und sogar Menschen, die sonst nicht viel mit Hunden am Hut haben, werden von Mingus begeistert sein.Aufgebaut ist das Buch in vier Teile. Der letzte Teil ist völlig anders gestaltet und auch vom Stil her etwas anders. Hier wird aus einem bisher guten Buch ein Thriller. Und hier wird auch mehr Konzentration vom Leser gefordert, da es zum Show-Down kommt, bei dem jede Menge Protagonisten aufeinandertreffen und sehr viel Information zu Bomben, Finanzen und Manipulationen zu verarbeiten sind. Nicht so ganz meine Themen, deshalb bin ich da auch ein wenig abgedriftet. Trotzdem – mir gefällt „Drifter“ sehr gut. Ich habe es recht schnell gelesen und mich mit den Protagonisten angefreundet. So leicht kommt man nicht immer in die Story rein, auch wenn lange nicht ansatzweise klar war, in was Jimmy hineingeraten war. Das herauszufinden war spannend und dass ich mit ein paar Themen nicht so ganz warm werden kann, ist nicht Petries Schuld.Insgesamt bekommt „Drifter“ von mir vier Sterne und ich bin gespannt, was Nicholas Petrie noch nachliefern wird. Ein Autor, den ich im Auge behalten werde!

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  • Drifter

    Drifter

    vormi

    24. July 2016 um 18:35

    Der Kriegsveteran Peter Ash kann sich kaum in geschlossenen Räumen aufhalten, da ihn dann sofort massive Panikattacken schütteln.Deswegen hat er sich nach seiner Entlassung bei den Marines für über 1 Jahr in die Wildnis zurück gezogen und hat dort unter freiem Himmel mit seinen Dämonen gekämpft.Erst als er vom Selbstmord seines besten Freundes und Kameraden hört, kehrt er in die zivilisierte Welt zurück.Aus schlechtem Gewissen, nicht für James dagewesen zu sein, bietet er der Witwe spontan seine Hilfe an und kümmert sich um notwenidige Reparaturen an ihrem Haus. Dabei findet er im Kriechkeller unter dem Haus einen Koffer mit einer riesigen Geldsumme. Auch die Frau seines besten Freundes kennt den Koffer nicht und will mit dem Geld nichts zu tun haben.Da Peter sich noch keine Wohnung gemietet hat, erstens kommt er ja gerade erst aus den Bergen und zweitens würden ihn seine Panikattacken in einem Haus gar nicht schlafen lassen, schläft er in seinem Wagen und kann so unauffällig das Haus der kleinen Familie von James im Auge behalten.Besonders nach dem Fund des Koffers, zumal darin nicht nur Geld zu finden war...Wem gehört der Koffer? Wusste James etwas davon? Oder hat er gar ihm gehört?Aber hätte der Freund Selbstmord begangen und niemandem von dem Geld gesagt, obwohl seine Witwe und die beiden Kindern es benötigt hätten?Eine spannende Schnitzeljagd beginnt, die mich von der esrten Seite an gefesselt hat. Selbst die Renovierungsarbeiten sind gut erzählt.Man muss einfach immer weiter lesen und kann kaum mal kurz aufhören.Das Buch ist sehr kraftvoll und entwickelt seinen ganz eigenen Sog.Die Protagonisten sind sehr lebensecht und realistisch gelungen.Ihre Handlungen sind fast ausnahmslos logisch und sehr gut nachvollziehbar.Dem Autoren ist es gelungen, ihnen Leben einzuhauchen. Und gerade durch manche Ecken und Kanten erscheinen sie authentisch, besonders Peter Ash ist da, meiner Meknung nach, hervorzuheben. Er versucht anderen zu helfen und kämpft dabei dauernd mit seinen eigenen Dämonen.Ein ganz ungewöhnlicher Thriller, mit ganz viel Atmosphäre und dem richtigen Maß an Gefühl.Sehr zu empfehlen.

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