Nicholas Sansbury Smith

 4.2 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet, Orbs und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Trackers: Buch 2

Erscheint am 04.07.2019 als Taschenbuch bei Festa Verlag.

Trackers: Buch 1

 (6)
Neu erschienen am 25.04.2019 als Taschenbuch bei Festa Verlag.

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The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet

The Extinction Cycle - Buch 1: Verpestet

 (11)
Erschienen am 24.11.2016
Trackers: Buch 1

Trackers: Buch 1

 (6)
Erschienen am 25.04.2019
Orbs

Orbs

 (7)
Erschienen am 10.09.2018
The Extinction Cycle - Buch 6: Metamorphose

The Extinction Cycle - Buch 6: Metamorphose

 (1)
Erschienen am 07.08.2018

Neue Rezensionen zu Nicholas Sansbury Smith

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Rezension zu "Trackers: Buch 1" von Nicholas Sansbury Smith

Ein wirklich spannender postapokalyptischer Thriller, der mich leicht paranoid zurück gelassen hat
puppetgirlvor 8 Tagen

Eigentlich könnte es ein etwas verschobener Fall sein, denn im Rocky-Mountain-Nationalpark sucht der Polizeichef mit der Hilfe eine Fährtenlesers, der indianischer Abstammung ist, nach einem Mädchen. Sie hoffen es noch lebendig zu finden. Doch während sie durch den Nationalpark streifen, wird ihnen sehr schnell bewusst, dass der Täter ein Wahnsinniger sein muss. Das wäre ja schon recht interessant, aber es gibt noch einen größeren und zudem noch beklemmenderen Hintergrund. Die USA und Nordkorea stehen in keinem guten Verhältnis. Ist ja wie im wahren Leben, werden sich einige denken und so ist es. Eben dieses Verhältnis hat auf die gesamte Geschichte so eine starke Auswirkung. USA ist nämlich relativ schnell nicht mehr so, wie wir es kannten. Es liegt plötzlich im Dunkeln. Es wurde angegriffen. Ein EMP sorgt dafür, dass es keinen Strom mehr gibt. Was das alles für Folgen hat, ist mir so gar nicht bewusst gewesen, aber dieses Buch schildert es auf beklemmende Art und Weise. Und dazu eben noch dieser wahnsinnige Kerl, der sein Unwesen treibt.


Der Autor kann viel mit diesem Thema anfangen und schildert es deshalb auch auf eine sehr überzeugende Weise. Er hat Berufserfahrungen und kann diese auch in seinem Schreibstil sehr gut rüber bringen. Er verknotet viele einzelne Stränge in der Handlung so gut miteinander, dass sie ein großes Ganzes ergeben und die Aktualität und auch diese Bedrohung sehr deutlich machen. Ich selbst hatte irgendwann das beklemmende Gefühl, dass ich vielleicht doch mal ein paar Essensreserven und Trinken lagern sollte. Ein paar Kerzen wären auch nicht schlecht, denn in unserer aktuellen, politischen Lage, ist wohl diese Geschichte nicht weit hergeholt.
Erschreckend aber wahr.
Der Autor spielt mit Wahrheit und Fiktion und lässt Legenden und mögliche Theorien so überzeugend verschmelzen, dass es mir an manchen Stellen wirklich ein ungutes Gefühl in den Magen gesetzt hat.

Ich selbst bin nicht unbedingt bewandert, was alles militärisch möglich ist, bin dennoch ein großer Fan von Dystopien und ähnlichem. Diese Story war mir dann teilweise schon etwas sehr unheimlich, denn es könnte wirklich passieren. Hier über Deutschland oder wo auch immer könnte so ein EMP passieren und wäre ich dann noch lebensfähig? Könnten wir mit so etwas überhaupt umgehen?

Die Reihe hat noch einige geplante Folgebände und auch der zweite Teil ist bereits im Mai erschienen. Ich weiß, dass ich den zweiten Teil definitiv lesen möchte, denn der Fall im Rocky-Mountain-Nationalpark ist vielleicht gelöst, aber die Problematik des Umgangs mit der Apokalypse noch lange nicht.

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Rezension zu "Orbs" von Nicholas Sansbury Smith

Wenn Independence Day ein Buch wäre
Der_Buchdrachevor 12 Tagen

Wenn es den Film »Independence Day« als Buch gibt, dann ist es wohl »Orbs« von Nicholas Sansbury Smith. Und ich hätte darauf verzichten können.

Der Roman ist definitiv sehr amerikanisch und der Vergleich mit »Independence Day« kommt ebenfalls nicht von ungefähr. Es gibt eine Menge Geballer und toughe, coole Sprüche. (An »Yipie yah yei, Schweinebacke!« kommt aber keiner heran.) Eben genau das, was man aus einem amerikanischen Hollywood Action-Blockbuster so kennt. Hinzu kommt eine sehr U.S.-amerikanische Einstellung zum Militär und zu Waffen. Für eine Alieninvasion besteht die Erde nun mal grundsätzlich nur aus Nordamerika.

Kurzum: Das ist Popcornkino in Buchform. So etwas schaue ich mir nicht wegen der tiefgründigen Storys an, sondern wegen der coolen Actionszenen. In diesem Fall also wegen der Aliens.

Leider waren die mal so gar nicht cool. Oder zumindest nicht genug, um diesen Roman in irgendeiner Weise über die fehlende Story hinweg zu tragen.

Die Hauptfrage, die sich mir stellte, lautet: Wie stellen die sich vor, das zu überleben? Das sind ne Handvoll Marines und Wissenschaftler und zwei nervige Kinder obendrauf! Wie?! Die Invasion umfasst die gesamte Erde, es gibt so gut wie keine Überlebenden schon wenige Tage nach dem Angriff. Das ganze Setting wirkt für mich ehrlich gesagt ziemlich lächerlich.

Der erste Band, um den es sich hier handelt, ist eher ein Setup, der zur eigentlichen Handlung hinzuführen scheint. Mir wird hier aber nichts gegeben, anhand dessen ich sehen kann, dass die Protagonisten auch nur einen Hauch von Chance haben, auch nur noch eine weitere Woche zu überleben. Früher oder später werden sie überrannt, zumal immer wieder angedeutet wurde, dass sie bisher nur die Vorhut der Alienarmee gesehen haben. Und schon gegen die waren sie hoffnungslos unterlegen.

Hinzu kommen einzelne Szenen, von denen ich vermute, dass sie Horrorelemente und billige Jumpscares sein sollen. Nur dass Jumpscares auf literarischer Ebene nicht so funktionieren können wie in einem Film. Allerdings ist hier sehr vieles eher filmisch aufgezogen. Hat sich da jemand im Medium geirrt? Jedenfalls konnte ich bei diesen Szenen nur müde gähnen.

Augenfällig sind des Weiteren die häufigen Erzählerwechsel, teilweise noch auf derselben Seite und kurz hintereinander. Wir haben keinen wirklichen allwissenden Erzähler, sondern durchaus einen personellen, der jedoch sehr schnell zwischen den Figuren hin und her springt. Mich hat das häufig sehr irritiert, wenn ich plötzlich die Szenerie schon wieder aus einem anderen Blickwinkel betrachtete. Etwas mehr Konsistenz und damit Ruhe hätte der Erzählung hier gut getan.

Die Aliens selbst hätten noch einmal einen spannenden Aspekt hinzufügen können. Allerdings hat mich das Setting, dass sie auf die Erde kommen und alles Wasser auf dem Planeten aufsaugen, überhaupt nicht gepackt. Wenn schon Erstkontakt-Geschichten, dann doch eher Cixin Lius »Remembrance of Earth’s Past«-Reihe, das ist wesentlich faszinierender aufgezogen.

Des Weiteren fand ich bereits den Ausgangspunkt der Erzählung unlogisch. Den Forschern wurde erzählt, dass sie sich in den völlig autarken Untergrund-Bunker begeben, um dort die isolierten Bedingungen auf der Reise zum Mars zu simulieren. Was ich mich jedoch frage: Macht das überhaupt Sinn? Stehen Raummissionen nicht grundsätzlich im Kontakt zur Erde? Klar, der Übertragungsweg von Mars zu Erde ist weit und nicht unmittelbar. Somit wäre eine völlige Isolation von der Erde aber dennoch nur ein Extremfall. Wäre gesagt worden, dass hier ein solcher Extremfall geprobt werden sollte, hätte ich es glaubhafter gefunden. Am Ende steckt eh mehr dahinter, aber die Erklärung für den Bunker erscheint mir dennoch ungenügend.

Der Vergleich mit dem Film »Independence Day« liegt bei »Orbs« sehr nahe. Wer den Film mochte, findet vielleicht seine Popcorn-Freuden an diesem Buch. Für mich schwächelt der Roman jedoch inhaltlich zu sehr und bietet mir auch auf der Action-Seite zu wenig, als das ich mich unterhalten gefühlt hätte.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.


Mögliche Trigger
- Gewalt gegen Menschen
- Blut und Wunden
- Tod und Leichen

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Rezension zu "Trackers: Buch 1" von Nicholas Sansbury Smith

Rezension
EmilyToddvor 13 Tagen

Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil ist flot und lässt einen zwischendurch kaum Luft holen. Die Protatgonisten sind bis zu den Nebenfiguren sehr gut ausgearbeitet. Da in der Handlung zwischen den eizelnen Figuren öfter hin und her gesprungen wird und an allen Handlungsorten wirklich sehr viel sehr schnell passiert fiel es mir sehr leicht durch die Geschichte zu fliegen. Ich habe die Figuren sehr schnell ins Herz geschlossen und hatte manchmal richtig Angst und Bange um einige Personen. Aber in dem Bezug bin ich wirklich sehr zufrieden mit der Geschichte. Kein Geschehnis empfand ich überflüssig oder schlecht geplant oder gar geschrieben.
Die Story um das verschwinden des Mädchen und den Serienkiller war eine gute Ergänzung zu der eigenlichen Handlung rund um den EMP Angriff. Obwohl ich das Ende etwas so sehr in die Länge gezogen empfand. Aber ab einem gewissen Punkt war für mich einfach klar wer es war und wieso und deswegen hätte das dann gern etwas schneller abgehandelt werden dürfen.
Die Story an sich lässt viel Raum und ich bin mir sehr sicher, dass die Folgebände noch viel für uns parat haben werden. Und ich werde die Geschichte gerne weiter verfolgen.

Ich vergebe gerne 4 Sterne. Da ich noch etwas Luft nach oben sehe.

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