Nicholas Shakespeare

 3,9 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor von Sturm, Broken Hill und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nicholas Shakespeare

Reisender in Zeit und Raum: Nicholas Shakespeare, 1957 im britischen Worcester geboren, wurde die Erfahrung fremder Welten in die Wiege gelegt. Der Sohn eines Diplomaten wuchs in Asien und Lateinamerika auf und blieb auch als erwachsener Mann ein passionierter Reisender. Nach einem Studium der Literatur arbeitete Nicholas Shakespeare als Journalist für die BBC und diverse englische Zeitungen. Mit seinem ersten Roman „Die Vision der Elena Silves“ von 1989 (auf Deutsch 1991) begann sich der entfernte Verwandte des Dramatikers William Shakespeare auch einen Namen als Literat zu machen, den er mit seinem bekanntesten Werk „Der Obrist und die Tänzerin“ von 1995 (deutsche Übersetzung 1998) ausbaute. Beide Werke verarbeiten fiktional die grausamen Vorgänge rund um die peruanische Guerilla-Bewegung „Der leuchtende Pfad“. 2002 ging „Der Obrist und die Tänzerin“ auch in die Kinogeschichte ein, John Malkovich führte Regie. Nicholas Shakespeare veröffentlichte auch zahlreiche Biografien, unter anderem über den großen britischen Reiseschriftsteller Bruce Chatwin (in deutscher Übersetzung im Jahr 2000 erschienen). In seinen acht „Geschichten von anderswo“, die der Verlag Hofmann und Campe im September 2018 in einer Hardcover-Ausgabe publiziert, erzählt Nicholas Shakespeare von menschlichen Schicksalen in verschiedensten Regionen der Erde.

Alle Bücher von Nicholas Shakespeare

Cover des Buches Sturm (ISBN: 9783499248979)

Sturm

 (35)
Erschienen am 02.05.2009
Cover des Buches Die Erbschaft (ISBN: 9783499254567)

Die Erbschaft

 (12)
Erschienen am 02.04.2013
Cover des Buches Broken Hill (ISBN: 9783455405446)

Broken Hill

 (12)
Erschienen am 16.04.2016
Cover des Buches In dieser einen Nacht (ISBN: 9783499245251)

In dieser einen Nacht

 (8)
Erschienen am 01.10.2007
Cover des Buches Priscilla (ISBN: 9783455750102)

Priscilla

 (7)
Erschienen am 16.07.2016
Cover des Buches Boomerang (ISBN: 9783455011166)

Boomerang

 (7)
Erschienen am 02.06.2021
Cover des Buches In Tasmanien (ISBN: 9783596174553)

In Tasmanien

 (5)
Erschienen am 12.12.2007
Cover des Buches Der Obrist und die Tänzerin (ISBN: 9783499255267)

Der Obrist und die Tänzerin

 (2)
Erschienen am 01.03.2011

Neue Rezensionen zu Nicholas Shakespeare

Cover des Buches Boomerang (ISBN: 9783455011166)Gabrielemarinajabss avatar

Rezension zu "Boomerang" von Nicholas Shakespeare

Für einen Thriller zu wenig Spannung
Gabrielemarinajabsvor einem Jahr

Der Journalist John Dryer lebt in Oxford mit seinem Sohn. Bei einer Schulveranstaltung seines Jungen lernt er den iranischen Wissenschaftler Marvan kennen. Durch ihre Söhne, die im gleichen Fußballteam spielen, kommen die beiden Männer in näheren Kontakt. Marvar vertraut John Dryer an, dass er die Formel für eine Kernfusion gefunden habe, welche die Welt verändern würde. Als Marvar plötzlich verschwindet, gerät auch John Dryer in Gefahr und bald in die Schusslinie der Geheimdienste. 

Diese Geschichte beginnt mit dem Schulaltlag und dem täglichen Leben von John Dryer und seinem Sohn. Dieser besucht dieselbe Schule wie einst sein Vater und damit beschäftigt sich der Roman fast bis Hälfte des Buches. Bevor es beginnt ein wenig spannend zu werden überlegt der Leser leider das Buch zur Seite zulegen. Das eigentlich aktuelle Thema des Polit-Thrillers kommt nicht so wirklich deutlich heraus. Der Schreibstil ist eher als umständlich und langatmig zu beschreiben. Der Spannungsbogen beginnt erst nach der Hälfte des Buches überhaupt und ist für einen Thriller leider nicht hoch genug gespannt. Der Klappentext und das Cover lassen mehr erwarten als die Story dann liefert. Ich kann diesem Buch leider nur 3 Sterne geben. 

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Cover des Buches Boomerang (ISBN: 9783455011166)markus1708s avatar

Rezension zu "Boomerang" von Nicholas Shakespeare

Schön geschrieben, aber so spannend wie ein Testbild
markus1708vor einem Jahr

Dyer ist Journalist, freischaffender Autor und alleinerziehender Vater eines Jungen. Er lebt ein beschauliches Leben in seiner Heimatstadt Oxford, sein Sohn geht auf die selbe Schule auf die er einst gegangen ist. Dort lernt er Marvar kennen, einen iranischen Wissenschaftler der an einem örtlichen Forschungsinstitut arbeitet. Eines Tages erzählt Marvar, dass ihm eine wissenschaftliche Sensation gelungen ist: Kernfusion mit einfachen Mitteln und absolut beherrschbar. Eigentlich die Rettung für die Energieprobleme der Welt, gleichzeitig aber auch in den falschen Händen eine  fürchterliche Waffe. Marvar ist in einer Zwickmühle: im Iran sind noch sein Sohn und seine Frau, er ist nicht unbedingt als regimetreu zu bezeichnen. Wem gibt er die Ergebnisse seiner Forschung? Während eines gemeinsamen Abends vertraut Marvar die Unterlagen Dyer an, unmittelbar danach ist er verschwunden. Jetzt ist Dyer in der Zwickmühle, steht vor vielen ungelösten Fragen: warum und von wem wird er beschattet? Was macht er mit den Unterlagen? Darf er Marvar vorgreifen und die Ergebnisse publizieren? Was ist mit Marvar passiert? Ein gefährliches Spiel beginnt, der Einsatz ist sein Leben und das seines Sohns ....
Was als Thriller bezeichnet wird ist bis auf wenige Passagen leider sterbenslangweilig. Es hat bis zum zweiten Drittel des Buchs gedauert, ehe die eigentliche Story überhaupt mal erkennbar war. Der Autor ergeht sich seitenweise über ein Angelwochenende Dyers mit seinem Sohn, eine Nebenfigur darf viele Seiten lang seine Geschichte von der Schulzeit bis zum überraschenden Wiedersehen mit Dyer erzählen. Das hat nicht nur nichts mit der eigentlichen Story zu tun, das auch noch so langweilig dass ich irgendwann angefangen habe, quer zu lesen. Mein Fazit: Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen, weil das eine spannende Story versprach. Nach Ende des Buchs muss ich feststellen: da hätte man mehr draus machen können. Daher kann ich leider nur einen von fünf Sternen vergeben.

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Cover des Buches Boomerang (ISBN: 9783455011166)annlus avatar

Rezension zu "Boomerang" von Nicholas Shakespeare

Der Thriller hätte etwas mehr Spannung vertragen
annluvor einem Jahr

Der ehemalige Journalist John Dyer lebt nach einigen Jahren in Südamerika wieder in Oxford. Dort geht sein Sohn auf die gleiche Privatschule, die bereits er selbst besucht hat. Als alleinerziehender Vater, der der Mittelklasse angehört, scheint Dyer nicht so ganz ins Milieu zu passen. Bei den Schulveranstaltungen trifft er auf die Reichen und Mächtigen. Einige zufällige Begegnungen mit dem iranischen Wissenschaftler Marvar, dessen Sohn im gleichen Fußballteam spielt, bringen Dyers Leben aus der Bahn. Marvar verschwindet plötzlich – vorher aber gesteht er Dyer, die Formel für eine Kernfusion gefunden zu haben, die die Welt verändern wird. Dyer gerät in Besitz der Formel und plötzlich ist er es, der verfolgt und befragt wird. 



Die Geschichte gerät sehr, sehr langsam in Fahrt. Fast die Hälfte des Buches vergeht mit der Einführung von Dyer, seinem Sohn und den Konektions in der Phoenix-Schule. Der Leser erlebt Dyers bisherige Lebensgeschichte, die Fußballspiele seines Sohnes, die Einführung der Reichen und Mächtigen Familien, die die Schule bei solchen Veranstaltungen besuchen und die ersten harmlosen Begegnungen mit Marvar. Die Sprache ist dabei so gewählt, dass sich die Geschichte keineswegs locker, leicht dahinlesen lässt, dafür ist sie zu anspruchsvoll. 


Erst mit der seltsamen Übergabe der Formel kommt ein bestimmtes Maß an Spannung auf. Dyer ist nicht sicher, was mit Marvar geschehen ist, muss sich nun aber um sich selbst und seinen Sohn Sorgen machen. Er gerät zwischen die Fronten unterschiedlichster Geheimdienste und Interessen – immer wieder mit dabei die Phoenix-Eltern, die hinter sein Geheimnis kommen wollen. Dabei weiß er selbst nicht, was er mit Marvars Vermächtnis anfangen soll (geschweige denn, dass er so recht versteht, was es mit der Formel auf sich hat). Die Geschichte liest sich in diesem Abschnitt leichter, wenn auch nicht ganz so spannend, wie ich es mir vorgestellt hatte. 


Fazit: Als Thriller fehlt es der Geschichte meiner Meinung nach an Spannung, wenn das Thema auch ansprechend wäre und ich Dyer in dieser problematischen Situation nicht ungern gefolgt bin. 

Kommentare: 7
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Nicholas Shakespeare wurde am 03. März 1957 in Worcester (Großbritannien) geboren.

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