Nicholas Shakespeare Die Erbschaft

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Inhaltsangabe zu „Die Erbschaft“ von Nicholas Shakespeare

Was tun, wenn man 17 Millionen erbt?

Andy Larkham - der ganz zufällig zum reichen Mann wird, weil er auf der falschen Beerdigung war -, kauft sich einen Mercedes und fährt in die Toskana. Aber dort holt ihn ein verschlungenes Schicksal ein, und er muss sich überlegen, welchen Preis er für die jähe Veränderung seines Lebens zu zahlen bereit ist.

Vom Armenien der Jahrhundertwende über Australien bis nach London - Nicholas Shakespeare entführt den Leser auf eine außergewöhnliche Reise, erforscht die Versuchungen unvermuteten Wohlstands, die Geheimnisse einer zerrütteten Familie und stellt die Frage, was es kostet, sich treu zu bleiben.

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  • Eine zufällige Erbschaft und ihre Geschichte

    Die Erbschaft

    Giselle74

    03. October 2017 um 11:07

    Andy Larkham erbt zufällig ein Vermögen. Zunächst genießt er seinen ab sofort sorgenfreien Zustand, aber dann tauchen doch Fragen auf. Wer ist dieser Mensch, der einem Wildfremden 17 Millionen vererbt, nur weil dieser zur rechten Zeit am rechten Ort war? Er beginnt nachzuforschen... Der Roman hat im Groben drei Teile: im ersten erleben wir den sorgen- und schuldenbelasteten Andy, im zweiten gondelt er durch die Weltgeschichte und der dritte Teil erzählt die Lebensgeschichte seines Gönners. Ich habe diesen Roman in einem Atemzug gelesen, einfach, weil er so gut geschrieben ist. Dabei ist er nicht frei von Mängeln: das Herzstück ist die Lebensgeschichte von Christopher Madigan und bevor diese erzählt werden kann, erfahren wir viel über Larkham, zu viel für meinen Geschmack. Besonders der zweite Teil blieb eher bläßlich, worin aber eventuell auch eine gewisse Absicht steckt. Aber dann folgt eine Lebensreise von Armenien über Australien nach London. Grandios geschrieben und bildgewaltig. Mit schönen Frauen, bösen Schurken und der Weite des australischen Outbacks. Und ich habe gelesen und gelesen und gelesen und zum Schluß habe ich ernsthaft überlegt, wieder von vorn zu beginnen. Weil ich mich nicht trennen wollte. Stattdessen werde ich mir jetzt andere Bücher von Nicholas Shakespeare zulegen: seine Chatwin-Biographie etwa und "Der Obrist und die Tänzerin". Und hoffen, daß sie einen ähnlichen Zauber versprühen...

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  • Gibt es Zufälle?

    Die Erbschaft

    Martinchen

    05. March 2015 um 11:14

    "Was tun, wenn man 17 Millionen erbt? Andy Larkham - der ganz zufällig zum reichen Mann wird, weil er auf der falschen Beerdigung war - kauft sich einen Mercedes und fährt in die Toscana..." so ein Auszug aus dem Klappentext. Irgendwann merkt Andy allerdings, dass dies nicht alles sein kann und kehrt nach London zurück, um sich auf die Spuren des Erblassers zu begeben. Der ist ursprünglich Armenier, trägt diese Wurzeln in sich, auch wenn er - auch etwas zufällig - zum reichen Mann wird und von Australien nach England geht. Es ist die Lebensgeschichte eines zutiefst unglücklichen Mannes, die Andy erfährt. Auch Andys Geschichte wird erzählt, so dass zwei Handlungsstränge nebeneinander laufen. Ich bin ein Fan von Nicholas Shakespeare, seitdem ich den "Sturm" gelesen habe. Auch dieser Roman ist fesselnd geschrieben und die Lebensgeschichte des Erblassers gibt viel Stoff zum Nachdenken. Ein Roman von der Sorte, bei denen man wünscht, man könne ihn ewig lesen.

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  • Rezension zu "Die Erbschaft" von Nicholas Shakespeare

    Die Erbschaft

    Wolkenatlas

    13. September 2012 um 11:57

    Andy Larkham, der Protagonist dieses neuen Romans von Nicholas Shakespeare, ist ein mittelloser Lektor eines auf Ratgeber- und Esoterikliteratur spezialisierten Londoner Verlages, ein ziemlicher Pechvogel und so etwas wie ein Weichei. An dem Abend, an dem er seiner Freundin einen Heiratsantrag machen will, teilt ihm diese mit, dass sie sich von ihm trennt. Sein Chef schmettert jegliche Wünsche nach einer Gehaltserhöhung ab. Als er zufällig und auch noch verspätet auf der falschen Beerdigung erscheint, bleibt er bis zum Schluß, da es ihm peinlich ist, vorzeitig zu gehen und verpasst so die Beerdigung seines Lieblingslehrers. Umso überraschender ist es für ihn, als er wenig später darüber informiert wird, dass er, da einer von nur zwei Personen, die bis zum Schluß der Beerdigung geblieben sind, ein Vermögen von 17 Millionen Pfund erbt. Unsicher, ob er die Erbschaft annehmen soll, taucht auch noch die Tochter des Verstorbenen auf. Bald hat Andy ein zutiefst negatives Bild des Toten, der scheinbar misanthropisch und wie ein Einsiedler gelebt hat und keine Freunde hatte. Als er dann die 17 Millionen Pfund erbt, beschenkt er zuerst seine Freunde und Verwandten, bevor er sich selbst in eine Kauf- und Partysucht hineinstürzt, die ihn rasch von seinen Freunden entfremdet. Kurzlebige Frauenbekanntschaften und spendierfreudiges Benehmen kennzeichnen dieses Lebensabschitt. Als er Zeuge eines tödlichen Unfalls wird, beginnt er sein Leben zu überdenken und überlegt, wie er die von seinem Freund erhaltenen Informationen über den Toten sinnvoll nutzen kann. Wieder in London, dringt er in das Anwesen des Toten ein und macht nun die Bekannschaft von Maral, der armenischen Haushälterin des Verstorbenen. Bald erkennt Andy, dass er mit Annahme der Erbschaft auch unbewusst die Rolle dessen auf sich genommen hat, der den Verstorbenen posthum bei seiner Tochter rehabilitieren muss. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Roman, den Umständen entsprechend, eher heiter und leicht geschrieben. Der erste Teil war mir in seiner "heiter flockigen" Art teilweise fast zu oberflächlich. Andererseits gewinnt der Roman mit den Erzählungen Marals aus dem Leben des Verstorbenen plötzlich Tiefe und Schwere, was den ersten Teil als beeindruckenden Kunstgriff Nicholas Shakespeares verrät. So entpuppt sich das bisher angenomme Bild des Verstorbenen als trughaft, während der Autor eine wunderbare Geschichte des Exils, der Verfolgung, der Armut und des plötzlichen Reichtums, gepaart mit herben persönlichen Enttäuschungen, dem Leser anvertraut. Spannend geschrieben, mit überraschenden Wendungen und großen Emotionen, entwickeln die letzten ca. 250 Seiten einen so unbremsbaren Sog, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen kann und will. Nicholas Shakespeare ist hier ein wirklich großer Roman gelungen, der ein perfektes Beispiel seiner Erzählkunst ist, die sich in erster Linie dem Erzählen von Geschichten verschrieben hat. "Die Erbschaft" ist eine solche Geschichte, ein Roman, den man am Ende erstaunt zuklappt und sich wünscht, er wäre noch nicht vorbei...

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  • Rezension zu "Die Erbschaft" von Nicholas Shakespeare

    Die Erbschaft

    Callso

    29. August 2012 um 09:40

    Endlich einmal Shakespeare gelesen, obgleich sich es nur um Nicholas Shakespeare handelt. Die Story: Andy fristet ein eher tristes Arbeitsleben in London in einem Verlag. Gerade hat ihn seine Freundin verlassen. Er ist zur richtigen Zeit auf der falschen Beerdigung; die Konsequenz: in dem verfassten Testament ist geregelt, dass Andy urplötzlich 17 Millionen Pfund erbt. Die Story, die sich daraus entwickelt, ist sehr ungewöhnlich und nimmt einen ungeahnten Verlauf. Nicht das Partyleben wird umfangreich beschrieben, sondern vielmehr wer war die Person, die solch einen Reichtum hat und dieses Geld so eigenartig vererbt. Manchmal schreibt Shakespeare nicht richtig flüssig, manchmal holpert es auch in der Geschichte, so dass manch charakterliche Veränderung überrascht. Das Werk pendelt zwischen Liebesgeschichte und Tragödie, der Autor hat gleichwohl das Buch etwas emotionslos verfasst Insgesamt ein anspruchsvolles Buch. Ein ganz passables Werk, das in verschiedenen Zeitepochen spielt. So beinhalte das Buch quasi zwei Geschichten. Shakespeare ist dabei nicht eben ein moderner Erzähler, so ist nicht unbedingt ein erzählerisches Meisterwerk geglückt, aber zumindest eine fesselnde, hochinteressante Geschichte mit viel Inhalt und einigen Höhen und Tiefen. Gute dreieinhalb Sterne!

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  • Rezension zu "Die Erbschaft" von Nicholas Shakespeare

    Die Erbschaft

    asita

    04. December 2011 um 18:19

    wieder hat es nicholas shakespeare mit seinem neuen buch 'die erbschaft' geschafft mich zu fesseln. nicholas shakespeare ist einer der berühmtesten autoren großbritaniens. er ist jetzt mitte fünfzig, seit seiner jugend kosmopolitisch unterwegs als diplomatensohn, wie auch jetzt als autor und journalist immer mit neuen ideen. er hat z. b. gerade unteranderem eine ferhnsehdokumentation über den vorjährigen literaturnobelpreisträger mario vargas llosa produziert. "es ist schwer, etwas aus sich zu machen." das sagte mal der lehrer von andy larkham. der junge andy ist lektor eines kleinen verlages in london, er ist immer knapp bei kasse, schafft es immer so gerade eben über die runden zu kommen. seine 'model-verlobte' steht kurz davor sich von ihm zu trennen. wie immer zu spät sitzt er nun bei der beerdigung seines lieblingslehers (der ihm ein manuskript hinterlassen hat) und wundert sich, dass außer ihm nur noch eine alte dame da sitzt. komisch, der lehrer war doch so beliebt! am ende erfährt er, dass er einer falschen trauerfeier beigewohnt hat. es war die beerdigung christopher madigans. durch diese verwechselung erbt andy 17 millionen pfund. nicholas shakespeare schafft es meisterhaft den leser in einem zickzackkurs durch den roman zu führen. durch diese erbschaft werden verschiedene geschichten gleichzeitig in gang gesetzt. zunächst die geschichte des jungen andy: was passiert wenn er plötzlich zu so viel geld gekommen ist. er macht was alle machen. er kauft sich ein teures auto und fährt in die toskana und macht dort urlaub. sein bester freund david drängt ihn herauszufinden wer christopher madigan war und über sein leben ein buch zu schreiben. die geschichte führt ihn um die ganze welt bis nach armenien der vorletzten jahrhundertwende, dem völkermord dort. es kommen viele schauplätze und geschichten vor: bergbauminien in australien, schmutzige geschäfte in london, andys familie, die armensiche frau bei der trauerfeier, die plötzlich auftauchende tochter. geschickt wechselt shakespeare die ebenen und die geschichten und die lebensläufe, die irgendwie mit einander zu tun haben. durch das auftauchen verschiedener manuskripte schafft es shakespeare die verbindungen herzustellen. 'wie werde ich der, der ich bin', 'nicht jeder ist das was er ist'. was macht die geschichte aus einem menschen. das sind die eigentlichen fragen, die in diesem roman auftauchen. und überall im buch taucht auch montaigne auf. er glaubte zb, 'das wichtigste auf erden sei zu wissen, wie man zu sich selbst findet'. und vieles mehr. ein sehr spannend erzähltes buch über die menschlichkeit.

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