The Choice – Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks gehört für mich definitiv zu seinen besseren Büchern.
Gabby fand ich als Protagonistin sehr nachvollziehbar. Auch dass sie sich trotz ihrer bestehenden Beziehung zu Kevin in Travis verliebt, konnte ich verstehen. Normalerweise ist das natürlich eine schwierige Ausgangssituation, hier hat die Entwicklung zwischen den beiden für mich aber funktioniert und ich fand ihre Liebesgeschichte richtig schön.
Auch Travis mochte ich gerne. Besonders der Beginn ihrer Geschichte mit dem Streit um die vermeintlich schwangere Hündin war irgendwie lustig. Gabby verhält sich dabei zwar ein bisschen affig, aber genau das hat die ersten Begegnungen der beiden auch unterhaltsam gemacht.
Den späteren Zeitsprung fand ich vollkommen in Ordnung. Ich hätte nicht unbedingt noch ausführlich lesen müssen, wie die beiden heiraten, Kinder bekommen und ihr gemeinsames Leben aufbauen.
Mit dem Unfall verändert sich die Stimmung der Geschichte natürlich komplett. Emotional erwischt hat mich diese Wendung allerdings nicht mehr wirklich, weil ich den Film bereits kannte und somit wusste, was passieren würde.
Travis’ große Entscheidung fand ich trotzdem interessant. Ich hätte es verstanden, wenn er Gabbys ursprünglichen Wunsch respektiert hätte. Gleichzeitig war ich aber froh, dass er sich anders entschieden und die Hoffnung nicht aufgegeben hat.
Insgesamt hat mir die erste, romantischere Hälfte des Buches deutlich besser gefallen als das spätere Drama. Trotzdem gehört The Choice für mich im Vergleich zu meinen anderen Nicholas-Sparks-Büchern eher zu den stärkeren Geschichten.


























