Nah und Fern

von Nicholas Sparks 
4,2 Sterne bei162 Bewertungen
Nah und Fern
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peedees avatar

Die Schicksalsschläge haben mich sehr betroffen gemacht und – ich gebe es zu – es sind auch Tränen geflossen!

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Eine echte Empfehlung, nicht nur für Fans von Nicholas Sparks

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Inhaltsangabe zu "Nah und Fern"

Voller Erwartungen machen sich Nicholas Sparks und sein Bruder Micah 2003 auf eine Weltreise. Was als Urlaub beginnt, wird schon bald ein bewegendes Eintauchen in die Erinnerung – in die dramatische Geschichte ihrer Familie, die durch den tragischen Tod der Eltern und der Schwester allzu früh zerrissen wurde. Diese außergewöhnlichen Memoiren bieten einmalige Einblicke in das Leben des Bestsellerautors.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453404793
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:03.05.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.08.2007 bei Random House Audio erschienen.

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    peedees avatar
    peedeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Schicksalsschläge haben mich sehr betroffen gemacht und – ich gebe es zu – es sind auch Tränen geflossen!
    Ein sehr berührendes Buch über die Familie Sparks

    Nicholas Sparks ist ein weltbekannter Bestsellerautor. Hier geht es jedoch nicht um eine von ihm erfundene Geschichte, sondern um Erinnerungen und Erfahrungen der Familie Sparks. Nicholas und sein Bruder Micah gehen 2003 auf eine 3-wöchige Weltreise – nur die beiden Brüder. Der Abstand von zu Hause und das Eintauchen in fremde Kulturen lassen viele Erinnerungen der Brüder und deren Schicksalsschläge aufkommen.

    Erster Eindruck: Meine Buchausgabe ist eine Weltbild-Sammleredition von 2005. Auf dem Cover ist ein Weg/Steg inmitten von Grün zu sehen. Wohin er führt, ist nicht zu sehen. Mir gefällt die Covergestaltung gut.

    Wenn man erfolgreiche Menschen sieht, wäre es einfach, von aussen zu urteilen, dass ihnen alles leicht zugefallen ist und sie vom „wahren Leben“ keine Ahnung haben. Das ist selbstverständlich falsch, denn auch berühmte Menschen müssen arbeiten und haben ihr „Päckchen“ zu tragen. Hier möchte ich auch gleich die drei Regeln von Mama Sparks zitieren, die die drei Kinder in beliebiger Reihenfolge über all die Jahre immer wieder zu hören kriegten: „Es ist Dein Leben…“; „Du kannst nicht alles haben“ und „Wer hat je behauptet, dass das Leben gerecht ist?“. Micah, Nicholas und Dana, alle je ein Jahr auseinander, wuchsen in ärmlichen Verhältnissen auf. Interessant, dass es Nicholas‘ Mutter war, die ausschlaggebend dafür war, dass er mit dem Schreiben begann. Er hatte sich nämlich mehrfach verletzt und seine begonnene Sportlerkarriere war gefährdet. Seine Mom meinte dann, dass er sich nicht hängenlassen, sondern irgendetwas anderes tun solle, zum Beispiel ein Buch schreiben.

    Die beiden Brüder gehen also auf Weltreise. Die Frauen und Kinder bleiben zu Hause, denn das wäre für sie zu anstrengend. Doch beide Frauen befürworten das Unternehmen der Männer. Reiseziele ihrer Weltreise waren z.B. die Ruinen der Maya in Guatemala, die Inka-Ruinen in Peru, die Osterinseln, die Cook-Inseln, Australien, Kambodscha, das Tadsch Mahal in Indien, Äthiopien, Malta, Norwegen. Ich war schon schier erschöpft, als ich nur das Reiseprogramm las. Für mich wäre so eine Reise nichts. Bei der Begrüssung der Teilnehmer wurde ihnen mitgeteilt, dass sie sich von Gemüse und Salaten fernhalten sollten, da sie ansonsten krank werden könnten. Ich musste wirklich schmunzeln, als einige Mitreisende diese Warnung selbstverständlich ignorierten und prompt erkrankten! Tja…

    Im Buch wird abwechslungsweise über die Weltreise und dann wieder von ihren Erinnerungen berichtet. Dieser Wechsel hat mir sehr gut gefallen und so konnte ich die Familie ein bisschen „kennenlernen“. Mir hat sehr gefallen, wie die Geschwister zusammengehalten haben. Oder auch, wie die beiden Brüder voller Liebe von ihren Ehefrauen sprechen. Das war wirklich sehr schön. Die Schicksalsschläge, von denen ich hier aber nichts weiter erwähnen möchte, haben mich sehr betroffen gemacht und – ich gebe es zu – es sind auch Tränen bei mir geflossen. Für mich ein berührendes und sehr persönliches Buch.

    Kommentare: 1
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    Dreambooks_23s avatar
    Dreambooks_23vor einem Jahr
    Nah und fern

    "Nah und fern" hat Sparks mit seinem Bruder Micah geschrieben.Dabei handelt es sich nicht um einen Liebesroman,wie man ihn von Nicholas Sparks kennt.Es geht um Nicholas' Kindheit.In "Nah und fern" ist Nicholas mit seinem Bruder Micah auf einer Weltreise.Dabei erinnern sie sich an ihre Kindheit,die nicht immer einfach war und mit vielen Schicksalsschlägen markiert ist.
    Mich hat das Buch zum lachen und auch zum weinen gebracht,ich habe mitgelacht,mitgelitten und mitgefiebert.Es ist mega interessant,etwas über die Kindheit eines Autors zu erfahren und durch dieses Buch bin ich nur noch ein größerer Fan geworden 💘

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    MartinaMs avatar
    MartinaMvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine echte Empfehlung, nicht nur für Fans von Nicholas Sparks
    Nicht nur für Liebhaber von Nicholas Sparks empfehlenswert

    Nicholas Sparks schafft es auf authentische und berührende Weise aus seinem Leben ein bewegendes Buch zu machen. 

    Geschickt verbindet er seine Vergangenheit und seine Weltreise zusammen mit seinem Bruder Micah, die glaubhaft die Wirklichkeit in seinem Leben widerspiegelt. Ohne nichts zu beschönigen, beschreibt Nicolas Sparks die intensive Verbindung zu seiner Familie und nicht nur nebenbei erfährt man einige interessante Details über die Weltreise, die er zunächst mit gemischten Gefühlen zusammen mit seinem Bruder angetreten hat. Dabei ist mir das ein oder andere Tränchen aus dem Auge entflohen.

    Konnte es absolut nicht weglegen und habe es praktisch in einem Tag ausgelesen. Nah und Fern hat mich sehr bewegt, kann jetzt noch viel besser verstehen, wie er seine anderen gefühlvollen Romane schreiben konnte. Seine sehr enge Beziehung zu seinem Bruder ist einfach herzerwärmend.

    Für Fans von Nicholas Sparks kann ich es also absolut empfehlen, aber ich denke, auch andere Leser dürfte Nah und Fern so bewegen wie mich.

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    Janinezachariaes avatar
    Janinezachariaevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: A walk to remember!
    Das wohl emotionalste Buch von Sparks

    Damit hätte ich niemals gerechnet. Diese Geschichte hat mich vollkommen umgehauen.
    Mein erstes Buch von Mr Sparks war 'Message in a bottle' gewesen, welches ich 2003 gelesen habe. Relativ spät eigentlich, aber damals war ich gerade mal 18 Jahre alt. Doch seit diesem Zeitpunkt hat mich dieser Autor in seinen Bann gezogen.
    Jahrelang stellte ich mir die Fragen: Wie ist dieser Mann nur zu so einem außergewöhnlichen Autor geworden? Wie hat er es geschafft, Millionen von Menschen zu erreichen? Was steckt hinter seiner Magie? Was war der Auslöser?
    Nun der Grund für seine Anfänge waren eher unspektakulär. Doch alles, was danach geschehen ist, übersteigt jegliche Vorstellung.
    Das, was dieser Mann erleben und erleiden musste, reicht für viele Leben - nicht aber für nur einen einzigen.
    Nun verstehe ich. Nun begreife ich, wieso er so ungewöhnliche Bücher schreiben kann.
    Nun habe ich alle Bücher von ihm gelesen, sogar die Geschichte, die er mit Billy Miles geschrieben hatte.
    Alles, was in diesem Buch gestanden hat, zeigt mir, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalt der Familie ist. Das nicht einmal Geld das zurückgeben kann, was er verloren hat.
    Die Stärke, die er während der schwersten Zeit seines Lebens aufbringen musste, ist unvorstellbar.

    Die Worte, die er für seine Liebsten aufbringt, sind einmalig.
    Natürlich ist das Buch schon einige Jahre alt und inzwischen ist er geschieden. Und doch ist seine Liebe ungebrochen.

    Während des Lesens stellte ich mir die Frage: Wie viel Leid kann eine Person aushalten?

    Ich weinte viel, lachte und hielt den Atem an.

    Die Weltreise selbst ist nebensächlich. Sie hat sich teilweise langweilig angehört. Und ab und zu tat mir seine Frau sehr leid. Sie musste die fünf Kinder versorgen, während er mit seinem Bruder Urlaub machte. Doch nach und nach begriff ich wie wichtig es für die Brüder war.

    Ich glaube, er musste die Geschichte aufschreiben. Nicht, weil er Geld damit verdient. Sondern für sich selbst.
    Er musste mit seiner Vergangenheit abschließen, damit er in der Zukunft durchatmen kann. Damit er selbst vielleicht versteht.
    Nein, ich bezeichne mich jetzt nicht als Expertin. Aber ich verstehe vieles nun besser. Dieses Buch ist so unwahrscheinlich persönlich. Niemals hätte ich damit gerechnet. Jedes Mal ist es ein Geschenk.
    Und ich danke Mr Sparks dafür, dass er nicht bei seinen ersten Versuchen geblieben ist. Sondern das er tatsächlich zum Drama wechselte. Seine Werke verzaubern mich. Sie regen zum Nachdenken an.

    Nun kann ich zurecht behaupten: Nicholas Sparks ist mein Lieblingsautor.


    Kommentare: 1
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    Armillees avatar
    Armilleevor 2 Jahren
    Eine schön verpackte Biografie von Mr. Sparks

    Ich muss gestehen, dass ich nicht so der Fan dieses Autors bin. Dennoch hat mir seine Geschichte und die seiner Familie sehr gut gefallen.
    Ein Leben voller Höhen und Tiefen. Das hat mir etwas Trost gespendet, dass auch andere Menschen, trotz finanzieller Sicherheit, große Probleme haben. Auch sie versuchen, ihre Tragödien zu meistern. Jeder auf seine Art.
    Eine Geschichte mit viel Tiefgang.
    Und ich fand die ganzen Fotos seiner Familie und von der Weltreise mit seinem Bruder echt klasse!!

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor 3 Jahren
    Rezension zu "Nah und Fern"

    Inhaltsangabe:

    Man ahnt nicht, was sich hinter diesem Titel verbirgt. Zwar weiß man aus vielen Presseberichten und Interviews, das der Autor schon sehr viel mitgemacht hat, aber in welchem Ausmass sich das ganze befindet, kann man nur ansatzweise mit diesem autobiografischen Werk ergründen. Ich habe mir dieses Buch besorgt, weil ich ein absoluter Nicholas Sparks – Fan. Aber ich wußte nicht wirklich, was da auf mich zu kam.

    Micah und Nicholas Sparks sind zwei Brüder, die mit ihrer jüngeren Schwester Dana und ihren Eltern in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind; überwiegend in Kalifornien. Sie sind eigentlich ziemlich gegensätzlich, dennoch verbindet sie ein ziemlich langer Leidensweg, der mit Tod der Mutter Sommer 1989 begann. Während Micah sich des Lebens bewußt wird und seine Prioritäten ändert, rackert sich Nicholas immer mehr und mehr ab. Er kommt mit wenig Schlaf aus, kümmert sich stets um seine Frau und seine fünf Kinder und – so scheint es – ist jederzeit auf dem Sprung, das nächste erledigen zu wollen. Just in dieser Zeit flattert ihm ein Prospekt in die Hand über eine Weltreise.

    Nicholas und Micah beginnen diese Weltreise und es ist wird für beide auch eine Reise ins eigene Ich. Nicholas beginnt über seine Kindheit zu schreiben, über seine Erlebnisse und Abenteuer mit seinem – nur ein Jahr älteren – Bruder Micah. Sie erinnern sich an die Umzüge, an die Armut und an die Herzensgüte ihrer Mutter, die sie sehr frei, aber dennoch sehr loyal und familienverbunden erzogen hat. Der Vater studiert viele Jahre, ehe er als Professor die Familie ernähren kann. Die Mutter, die stets freundlich war, arbeitet lange Jahre als Augenoptikerin.

    Just in der Zeit, als Nicholas Sparks mit seiner Frau Cathy noch im Honeymoon ist, beginnt sich seine Welt auf dramatische Weise zu drehen. Denn die Mutter stirbt nur 6 Wochen nach der Hochzeit ihres Sohnes aufgrund eines Reitunfalls. Der Vater kommt jahrelang nicht mit der Trauer zurecht, er ist manisch-depressiv und hat nur in seinen Vorlesungen seine Erfüllung. Zuhause erscheint ihn die Trauer zu erdrücken. Bei Dana, dem Nesthäkchen der Familie, wird ein Gehirntumor festgestellt und bei Nicholas Sparks zweiten Sohn Ryan (die Familie lebt inzwischen an der Ostküste der USA) wird eine Art Autismus diagnostiziert. Micah, der seit dem Tod der Mutter alle Fäden der Familie in die Hand genommen hat, kümmert sich um alles sehr liebevoll, scheint dabei der Ruhepol für alle zu sein. Aber auch Micah hat mit der Trauer um seine Mutter zu kämpfen, mit der Krankheit der Schwester und dann schließlich auch mit dem plötzlichen Unfalltods des Vaters. Für beide Männer wird das Leben zu einer nicht enden wollenden Trauer.

    Mein Fazit:

    Wenn es eine erfundene Geschichte gewesen wäre, hätte man sicher geschrieben, da ist zuviel Tod drin in dem Buch; zuviel Leid. Aber leider ist es nicht erfunden. Sie ist wirklich, alles ist passiert und der Autor schildert es in seiner einfühlsamen und sanftmütigsten Art, wie man es aus seinen Büchern kennt. Und ganz ehrlich, auch wenn der Autor es nicht will, aber ich empfand an einigen Stellen sehr viel Mitleid und spürte die Trauer. Er steht in diesem Werk offen zu seinen Gefühlen, ist dem Leser ehrlich gegenüber und dabei so einfühlsam, wie man ihn kennt.

    Anfangs schreibt er auch über sich als Schriftsteller und das er genauso normal ist wie jeder andere Mann auch. Als ich diesen Abschnitt über seine Arbeit las, berührte es mich sehr und ich persönlich habe aus diesem Buch einiges mitgenommen, was mir sicher in der einen oder anderen Situation helfen wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Februar 2005.

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: interessante Biografie
    Biographie von Nicholas und Micah Sparks

    Voller Erwartungen machen sich Nicholas Sparks und sein Bruder Micah 2003 auf eine Weltreise. Was als Urlaub beginnt, wird schon bald ein bewegendes Eintauchen in die Erinnerung – in die dramatische Geschichte ihrer Familie, die durch den tragischen Tod der Eltern und der Schwester allzu früh zerrissen wurde. Diese außergewöhnlichen Memoiren bieten einmalige Einblicke in das Leben des Bestsellerautors.

    Das Buch handelt von Nicholas Sparks dreiwöchiger Weltreise mit seinem Bruder Micah.

    Dabei teilt sich jedes Kapitel in "Gegenwart" und "Vergangenheit" auf. Die Übergänge hat Sparks sehr gut hingekriegt. Wobei meiner Meinung nach die Vergangenheits-Geschichten immer spannender waren. Spannend, witzig, aber auch unglaublich traurig.

    Nicholas Sparks hat so einiges durchmachen müssen, und wenn man dieses Buch liest, versteht man auch wie er auf seine Romanideen kommt.

    Der Roman liest sich sehr flüssig und schnell. Hauptsächlich geht es um die Beziehung der beiden Brüder und um ihre Vergangenheitsbewältigung. Nebenbei ist es auch eine Art Reisebericht, denn die Sparks Brothers waren ziemlich auf Achse in diesen 3 Wochen: Kambodscha, Südamerika, Australien etc.

    Wer sich für das Leben des Autors und seine ganz persönliche Geschichte interessiert, sollte das Buch lesen. Vielleicht findet der eine oder andere dabei auch sein nächstes Traum-Reiseziel.

    Fazit: Hätte zu Beginn nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Es zeigt lustige und traurige Facetten aus dem Leben des Autors. Obwohl es meist nicht ein so spektakuläres Leben von den Sparks-Brüdern war, wird es trotzdem nicht langweilig dieses Buch zu lesen.

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    Chanis avatar
    Chanivor 4 Jahren
    Nah und fern

    Ich wurde gerade mit dem Buch fertig und es hat mir wahnsinnig gut gefallen :-) Mir war gar nicht klar, dass Nicholas Sparks mit diesem Buch neben dem Reisebericht auch solche privaten und persönlichen Eindrücke in sein Leben gibt. Das fand ich ganz toll! :-)
    Ich fand den Reisebericht als solchen zwar interessant und fand es schön zu lesen, wie gut den beiden Brüdern diese Reise getan hat, aber auch ich muss zugeben, dass mir die Berichte und Erinnerungen der Brüder an ihre Familien, besser gefallen haben, bzw. mich mehr interessiert haben und mich mehr in ihren Bann gezogen haben.
    Ich lese unglaublich gerne Bücher von Nicholas Sparks (und bisher war auch noch kein Buch dabei, welches mir nicht gefallen hat ) und durch seine Bücher und die Erzähl- bzw. Schreibweise war er mir auch schon von Anfang an "sympathisch", aber nun, nach diesem Buch, ist er mir noch sympathischer gewoorden Ich hatte stellenweise schon "Mitleid" mit ihm und seinen Geschwistern und fand auch einige Zeilen sehr traurig. Da musste ich mir dann wieder in Erinnerung rufen, dass es sich hierbei gar nicht um einen typischen Sparks-Roman handelt, sondern um sein eigenes, wirkliches und reales Leben - das hat mich sehr berührt. Auch die einzelnen Fotos im Buch fand ich wirklich schön und sehr passend

    Ich hatte wirklich Freude mit diesem Buch und freue mich nun umso mehr auf weitere Bücher von Nicholas Sparks :-)
    Ich habe 4 Sterne vergeben

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    R
    R-E-Rvor 6 Jahren
    Dem Wasserfall entkommen

    “Ich stelle mir das Leben gern wie einen großen Fluss vor, mit Stromschnellen und Wasserfällen. Bei jedem Menschen gibt es Phasen, in denen alles harmonisch läuft. Man sitzt in seinem Kanu, paddelt fröhlich und entspannt dahin. Die Tage vergehen, alles Notwendige wird erledigt, und irgendwie bleibt immer noch genügend Zeit für Ruhe. Aber auf einmal, ohne dass man es merkt, zieht das Tempo an, dass Wasser fließt schneller. Es ist immer noch möglich, alles zu ordnen, doch es kostet mehr Mühe. Dann kommen die Stromschnellen, und jetzt wird’s schwierig. Vielleicht wartet bei der Arbeit ein neues Projekt, vielleicht wird ein Familienmitglied krank, man zieht um, oder man verliert den Job. Gleichgültig, was die Gründe sein mögen - in solchen Zeiten ist man vor allem damit beschäftigt, sein Kanu irgendwie durch die Wellen zu steuern, ohne zu kentern.

    Jeder Tag wird ein hektischer Wettlauf gegen die Uhr. Krampfhaft versucht man, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Und dann werden die Strudel immer heftiger, immer schneller, man hat keine Wahl, als sich darauf einzustellen. Man kann nicht anders. Schnell, schnell, schnell! Und in der Ferne hört man bereits das Brausen des Wasserfalls. Da bleibt nur noch eine Möglichkeit: Man muss noch schneller paddeln. Man muss die Stromschnellen überwinden und sich irgendwie in Sicherheit bringen. Sonst gerät man in den den Sog des Wasserfalls und dann …auf lange Sicht wird man dem Wasserfall nicht entkommen. Heute weiß ich das. Das Problem war, dass ich es damals noch nicht wusste”.

    Manche Bücher kommen einfach zu rechten Zeit. Als hätten sie nur darauf gewartet, genau dann aufzutauchen, wenn man sie am nötigsten braucht. Nicholas Sparks “Die Reise unseres Lebens” ist so ein Buch. Ich versprach mir davon eigentlich nur ein bisschen leichte Unterhaltung. Als ich begonnen hatte zu Lesen, wurde mir klar, dass mir hier jemand aus der Seele schrieb. Sparks hatte genau den Zustand beschrieben, indem ich mich befand. Ich konnte ich mich förmlich paddeln sehen! Ohne irgendeine Idee wie dem Wasserfall zu entkommen sei.

    Das Weiterlesen brachte mir dann so etwas wie Erleuchtung. Micah, der große Bruder, sagt an einer Stelle: “Du lässt zu, dass das Leben dich kontrolliert, statt umgekehrt.” Die Entscheidung sich kontrollieren zu lassen, liegt bei jedem einzelnen, führt er dann weiter aus. Etwas ähnliches hatte ein lieber Mensch auch einmal zu mir gesagt, als während eines Kurzurlaubs berufliche Emails eintrafen: “Was würde denn schlimmes passieren, wenn du nicht reagierst?” Die Antwort lautete in diesem, wie auch sicher in den meisten anderen Fällen: NICHTS. Mir wurde plötzlich leicht ums Herz.

    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dann ist es gut, einen anderen Blickwinkel zu wählen. Sparks geht mit seinem Bruder auf Weltreise. Das muss man sich natürlich erst einmal leisten können. Zeitlich wie finanziell. Daher ist es wohl für die meisten keine Alternative. Im “Club der toten Dichter” bittet Robin Williams als Lehrer seine Schüler auf den Tisch zu steigen, um eine andere Perspektive zu bekommen.

    Ich bin weder auf Möbel gestiegen noch habe ich den Globus umrundet. Ich habe einfach das Buch zu Ende gelesen. Bin mit den beiden Brüdern von den Osterinseln, über Indien, Australien, Malta, Lima und Peru bis nach Norwegen gereist. Habe die Geschichte von Sparks (von dem ich vorher noch nie etwas gelesen hatte und auch nichts weiter lesen werde) gratis dazu serviert bekommen.

    Das Buch hat mich abgelenkt, unterhalten und mir eine gehörige Portion Gelassenheit geschenkt. Ich muss zwar immer noch heftig paddeln. Aber wer muss das nicht? Die Vita des Bestsellerautoren lehrt jedenfalls eines: Es kann immer noch schlimmer kommen. Da hilft es auch nichts sich selber noch mehr unter Druck zu setzen. Optimistisch bleiben und Gott für das Danken was man hat und was gut ist, lautet die Devise. Das findet Nicholas Sparks und ich auch.

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    helenes avatar
    helenevor 6 Jahren
    Rezension zu "Nah und fern" von Nicholas Sparks

    eine herzergreifende grundehrliche sehr ergreifende Biographie des Schriftstellers Sparks...
    man lacht und weint beim lesen

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