Nicholas Sparks Seit du bei mir bist

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Seit du bei mir bist“ von Nicholas Sparks

Manchmal ist das Ende erst der Anfang ... Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …

Leider kein typischer Sparks Roman auf den ich mich eigentlich gefreut hatte.

— steffis_bookworld
steffis_bookworld

Die erste Hälfte gestaltet sich ein bisschen zäh. Doch ab der zweiten Hälfte läuft der Autor wieder zur Höchstform auf

— tinstamp
tinstamp

Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

— akoya
akoya

Bis zur Mitte hin etwas langatmig und das Ende war dann typisch Sparks mit viel Dramatik. Hab schon besseres von ihm gelesen.

— MCM
MCM

Die Handlung enttäuschend - das Ende hingegen emotional und mitreißend!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Am Anfang gewöhnungsbedürftig lässt einen die dennoch Geschichte nicht mehr los.

— Sanny90
Sanny90

super!

— kidcat283
kidcat283

Viel zu langezogen...erst am Ende der typische Nicholas Sparks

— Judiko
Judiko

Nicht anders zu erwarten : Einfach wieder unbeschreiblich schön und tiefgründig.

— bella777
bella777

Nicht ganz so dramatisch, aber sehr nett

— Bjjordison
Bjjordison

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  • Der neue Sparks...

    Seit du bei mir bist
    Carlali

    Carlali

    25. May 2017 um 19:55

    Eins Vorweg: Einige meiner liebsten Bücher stammen aus der Feder von Herrn Sparks und jedes Mal, wenn ein neuer Sparks herauskommt, kann ich mich nicht zurückhalten und muss ihn lesen. Von seinem letzten Buch "Wenn du mich siehst", war ich eher weniger angetan, weil es einer komplett anderen Stilrichtung entsprach und ich die handelnden Personen nicht realisitsch genug fand. Denn auch bei romantischen Büchern verlange ich zumindest eine Prise Realismus. Jetzt hatte man mir aber bei seinem neuen Roman versprochen, dass er wieder zum Romantik-Genre zurückkehrt, daher war meine Begeisterung natürlich groß, als es endlich das neue Buch von ihm gab.    Nun ja, nachdem ich es gelesen habe bin ich nicht so völlig überzeugt. Es ist schon mehr Sparks in diesem Buch als in seinem letzten Buch, dafür verfügt dieses Buch aber auch um unheimliche Längen durch die ich mich als treuer Fan regelrecht durchgearbeitet habe. Für mich gewinnt dieses Buch durch seine sympathischen Nebencharacktere (Emily, Marge und Liz). Gerade diese lockern die Stimmung immer wieder auf und gerade zum Ende hin hat mich ihr Leben tief berührt. Das ist auch der Grund warum dieses Buch von mir 3,5 Sterne bekommt.  Für mich ist es ein Buch, welches den langsamen Entfremdungsprozess zwischen einem Paar gut beschreibt (obwohl dies natürlich hier in einem großem Ausmaß geschildert wird)! Aus diesem Grund gehört es nicht zu den entspannt romantischen Büchern, die der Autor sonst schrieb und die ich jedem empfehlen würde der gerne mal was locker Leichtes zur Entspannung lesen möchte. Mein Fazit: Ich hätte mir eine kurzweiligere Lektüre mit mehr Romantik gewünscht. 

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  • Das Leben hat seine eigenen Pläne

    Seit du bei mir bist
    tinstamp

    tinstamp

    25. May 2017 um 13:44

    Bewertung: 3 1/2 SterneUnüblich für einen Sparks Roman ist der sehr langsame Einstieg, der leider der Geschichte anfangs ziemlich die Spannung nimmt. Jedoch weiß man am Ende, dass die Vorstellung der Charaktere und das Begleiten von Russel durch seinen Alltag einfach dazu gehören muss. Vielleicht hätte der Autor dies etwas abkürzen können....Das Verfolgen von Russels Alltag und wie seine Ehe langsam auseinander bricht, ist manchmal für den Leser etwas langatmig. Es geht darum, dass Russels Frau Vivian nach ihrer gewollten Elternzeit wieder zu arbeiten beginnt, als Russel sich gerade selbstständig gemacht hat. Nicht gerade ein günstiger Zeitpunkt. Russel hat nun für die fünfjährige London zu sorgen, wobei es anfangs ziemlich chaotisch zugeht. Jede Mutter weiß, wie einfach sich ihre Ehemänner oft den Alltag mit einem Kind vorstellen und total überfordert sind, wenn sie plötzlich diese Aufgabe übernehmen müssen. Genauso ergeht es Russel. Noch dazu ist er gerade im Begriff seine Firma aufzubauen, die eher schlecht als recht anläuft. Das gibt ihm allerdings mehr Zeit für London und zwischen den Beiden entsteht ein tiefes Band, während sich Vivian immer weiter von ihrer Familie entfernt.Vivian ist eine sehr Ich-bezogene und unsympathische Frau. Nicht weil sie wieder arbeiten gehen möchte, sondern sie behandelt Russel einfach wie einen Abstreifer. Noch dazu hat sie sich längst von ihm entfernt. Sie ändert täglich ihre Meinung, ist intrigant und hinterhältig.Russel ist ein netter Mann, romantisch und weich...zu weich. Im Umgang mit seiner Tochter ist er liebevoll und geduldig. Er liebt die Harmonie und will jedem alles recht machen. Er denkt viel, doch handelt nicht. Mit der Zeit beginnt man sich zu fragen, ob Russel jemals aufwacht. Als er beginnt sich Gedanken zu machen und Dinge zu hinterfragen, ist es fast zu spät, denn Vivian hat bereits die Scheidung eingereicht und will das Sorgerecht für London.In diesem Roman begleiten wir eine normale Familie durch ihren Alltag. Hier geht es einfach ums Leben und dass man zwar Pläne machen kann, aber das Leben sich nicht an diese Pläne hält. Wie sagte John Lennon so passend....."Life is what happens, while you are busy making other plans"Natürlich wird hier auch nicht mit Klischee gespart. Ich mag es nicht sonderlich, wenn Männer, die Kinderbetreuung und Haushalt machen, als Übermänner bezeichnet werden, während Hausfrauen und Mütter für dieselbe Arbeit oft nur belächelt werden. Auch ist eine arbeitende Frau keine Rabenmutter! In Sparks Roman fällt es aber unheimlich schwer Vivian auch nur ein bisschen sympathisch zu finden.Die Familie wird in diesem Roman großgeschrieben. Der Leser lernt Russels Eltern und seine Schwester Marge kennen, mit der ihm ein ganz besonders Band verbindet. Marge ist unheimlich sympathisch und hat viel, was Russel fehlt: Durchsetzungsvermögen und Spontanität. Die Beiden haben seit ihrer Kindheit eine sehr enge Beziehung. Gut gefunden habe ich, dass der Autor hier das Thema Frauenliebe aufgegriffen hat, denn Marge ist lesbisch. Ihre Lebensgefährtin Liz ist Psychologin und ebenfalls ein wunderbarer Charakter.Als Sparks Leser hat man das Gefühl, dass die erste Hälfte des Romans eher untypisch für den Autor ist. In einer Rezension habe ich gelesen, dass die Leserin meinte, er hätte hier wohl seine eigene Scheidung verarbeiten müssen. Dem kann ich bedingt zustimmen. Doch die zweite Hälfte hat dann wieder ganz die Handschrift von Nicholas Sparks und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Mit einem Kloß im Hals habe ich den Roman zugeklappt und warte nun sehnsüchtig auf das nächste Buch des Autors.Schreibstil:Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es einen kurzen Rückblick in Russels Vergangenheit. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt.Fazit:"Seit du bei mir bist" gehört nicht unbedingt zu Nicholas Sparks besten Büchern und die erste Hälfte gestaltet sich ein bisschen zäh. Doch ab der zweiten Hälfte läuft der Autor wieder zur Höchstform auf und liefert genau das ab, was wir Fans uns von ihm wünschen. Achtung: Taschentücher bereit halten!

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  • Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

    Seit du bei mir bist
    akoya

    akoya

    24. May 2017 um 09:44

    Wie viele andere auch, bin ich ein großer Sparks-Fan und habe mich auf seinen neuen Roman sehr gefreut. Dass ich jemals so eine Rezension über einen seiner Romane schreiben würde, hätte ich beim besten Willen nicht für möglich gehalten. Aber leider ist dem so und da gibt es auch nichts zu beschönigen: „Seit du bei mir bist“ hat mir nicht gefallen. In der Regel ist es ja so, dass man sich in die Charaktere, insbesondere in die männlichen, bei einem Nicholas Sparks-Roman sofort verliebt. Mir ging es bisher zumindest sehr häufig so. Doch hier ist es leider nicht ansatzweise der Fall. Selten war mir jemand so unsympathisch und ging mir so auf den Geist wie Russ. Von seiner Ehefrau wollen wir gar nicht erst anfangen, die schießt den Vogel ab. Ich habe regelrecht einen Hass auf die beiden entwickelt. Dadurch, dass ich die Charaktere größtenteils einfach überhaupt nicht mochte, war mir ihr Schicksal auch relativ egal und in meinen Augen vieles auch komplett selbstverschuldet. Auch weiß ich irgendwie nicht, warum die Geschichte so in die Länge gezogen wurde. Wenn ich ganz ehrlich bin, war die Geschichte fast bis zum Schluss langweilig und uninteressant. Es gab keine Höhepunkte oder Spannungsmomente, keine schönen Liebesszenen. Nichts. Ich kann verstehen, wenn Leute das Buch abbrechen und war am Ende froh, es tatsächlich beendet zu haben. Gefühlt besteht das Buch aus einer langen Einleitung und einem Ende. Am Anfang dachte ich noch, dass es wieder ein schöner, typischer Liebesroman wird, aber ich wurde spätestens dann enttäuscht, als nach 300 Seiten immer noch nichts Großartiges passiert ist und immer noch über Russ‘ ach so furchtbares Leben lamentiert wurde. Natürlich ist es nicht schön, was Russ passiert ist, aber oft war er einfach selbst Schuld und sowas passiert heutzutage so vielen Menschen. Da könnte man jetzt natürlich behaupten, dass dieses Buch eine realitätsnahe Geschichte aus dem Leben erzählt. Damit kann ich mich anfreunden. Warum ich darüber ein Buch mit über 500 Seiten lesen muss, erschließt sich mir allerdings nicht. Lediglich das Ende war dann etwas Sparks-typisch, wobei auch das nicht mehr überzeugen konnte und mir ein Augenrollen abverlangte. Es fehlt von vorne bis hinten an Gefühl. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn irgendwann eine richtige Liebesbeziehung thematisiert worden wäre. So wie man es von Nicholas Sparks kennt und liebt. Oder wieder in die spannende Richtung gehen, das kann der Autor ja auch, wie er bereits bewiesen hat. Mir hat er mit „Seit du bei mir bist“ einen Flopp auf ganzer Linie beschert und meiner Meinung nach ist er hier einen sehr langweiligen und uninteressanten Weg gegangen. Ich hoffe sehr, dass sein nächster Roman wieder besser ist. Es tut mir in der Leserseele weh, das über ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren zu schreiben, aber es bringt auch nichts es zu beschönigen. Fazit: Diesen Sparks kann man guten Gewissens aussetzen!

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    • 2
  • Handlung enttäuschend - Ende hingegen mitreißend

    Seit du bei mir bist
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    19. May 2017 um 16:38

    Der Autor "Nicholas Sparks" ist einer der bekanntesten Liebesroman-Autoren und auch ich kann mich als großen Fan bezeichnen. Kein Buch bleibt ungelesen, doch dieses Buch hat mich tatsächlich enttäuscht.Russell hat sich ein wunderschönes Leben aufgebaut. Er ist Mitte dreißig, hat eine tolle Ehefrau und seine Tochter London. Auch sein Berufsleben könnte nicht besser laufen. Plötzlich wird Russell aus der Bahn geworfen, als er erfährt, dass seine Frau Vivian wieder arbeiten möchte und er zeitgleich seinen Arbeitsplatz verliert. Nun muss er sich um die Erziehung seiner Tochter kümmern und versucht sich nebenbei selbstständig zu machen. Mit allen Mitteln versucht er es Vivian recht zumachen, bis die Ehe zerbricht und sie sich von Russell scheiden lassen möchte. Langsam beginnt er sein Leben von neu aufzubauen und kämpft um das Sorgerecht seiner Tochter. Hilfe erhält von einer Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu...Wie immer verspricht das Cover eine tolle, interessante Kulisse und macht neugierig auf den Inhalt. Kein Cover könnte besser zur Sommerzeit passen. Typisch für ein Sparks erreicht das Buch über 500 Seiten, welche meistens voller Spannung sind.Der Anfang ist durch den Klappentext keine Überraschung. In schneller Abfolge geht es erst um das gemeinsame Leben zwischen Russell und Vivian. Die Krise der beiden ist deutlich, sodass es zügig zur Scheidung kommt. Nach der Trennung ist das Sorgerecht für die Tochter London im Vordergrund. Der Streit zwischen Russell und Vivian beläuft sich fast über 300 Seiten, was wirklich nicht hätte sein müssen.Die Charaktere haben mich zum ersten Mal komplett gelangweilt. Russell wirkt auf mich wie ein trauriger, depressiver Mann, der es nicht schafft aus seinen Sorgen hinauszutreten. Für seine Liebe setzt er sich kaum ein und zeigt in keiner Hinsicht Ehrgeiz. Die einzige Person, die mich in diesem Roman begeistern konnte, war Marge, die große Schwester von Russell. Sie hilft ihm in seinen schweren Zeiten und ist immer für ihn da. Zum Ende hin spielt sie eine große Rolle,. Jedoch werde ich es nicht hier schildern, da sonst die einzige Spannung verloren gehen würde.Die eigentliche Handlung entsteht wie schon erwähnt erst zum Schluss, was für einen Sparks eher untypisch ist. Immer wieder fragt man sich, was sollte die ganze Geschichte davor. Der Höhepunkt entsteht somit erst nach über 400 Seiten. Ich bin enttäuscht gewesen, da das Ende sehr gelungen war. Trotzdem konnte ich es nicht nachvollziehen, warum dieser Teil nicht schon früher in die Handlung eingearbeitet wurde.Das Ende war absolut toll und ist gelungen. Erst hier habe ich den typischen Schreibstil von Nicholas Sparks gespürt. Spannung und Emotionen kamen hier gut zur Geltung. Da mich das Ende noch so begeistert hat, gebe ich dem Roman 3 Sterne. Die Handlung an sich hat meine Begeisterung nicht erhalten. Hoffentlich wird der nächste Roman besser!

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    • 2
  • Einfach toll

    Seit du bei mir bist
    bella777

    bella777

    02. May 2017 um 11:11

    Der Inhalt: Eigentlich scheint im Leben des 34jährigen Russell Green alles in Ordnung zu sein. Er hat ein tollen Job, ein tolles Haus, ein traumhafte Frau und eine liebenswerte Tochter. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzt dieses Glück wie ein Luftballon. Russ verliert seinen Job und seine Ehe steckt in einer Krise. Und als sich seine Frau entschließt einen Vollzeitjob anzunehmen, steht er plötzlich als alleinerziehender Vater da. Russell weiß nicht mehr, wo im der Kopf steht. Doch es kommt noch schlimmer, aber am Ende des Tunnels zeigt sich auch ein Lichtstrahl. Mein Fazit: Ein absolut schönes Buch, wo ich mich drin verloren habe, weil es mir einmal genauso ging. In die Hauptcharaktere Russ konnte ich mich deshalb so reinversetzen, aber auch weil es einfach so unglaublich realistisch geschrieben ist. Die Emotionen kochen an manchen stellen so über, das ich am liebsten ins Buch gekrochen wäre und da mal aufgeräumt hätte. Besonders die Stellen der unfairen Ehefrau .. da tat mir Russ unendlich leid. Desto grösser war die Freude am Ende das das Leben es doch noch gut mit ihm meinte - er hatte es verdient ! Ein typischer Sparks Roman. Man fängt an und legt ihn nicht mehr weg :-)   

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  • Viel zu langezogen...erst am Ende der typische Nicholas Sparks

    Seit du bei mir bist
    Judiko

    Judiko

    02. May 2017 um 08:30

    Manchmal ist das Ende erst der Anfang…(Klappentext) Wieder ein Buch, von einem meiner Lieblingsautoren, worauf ich mich sehr lange gefreut habe. Als ich das Buch dann endlich in den Händen halten konnte, dachte ich, was für ein schönes Cover und ich konnte es kaum erwarten anzufangen. In der Geschichte lebt Russ, ziemlich klischeehaft, mit seiner Frau Vivian und seiner Tochter London in einem schicken Häuschen in Charlotte, North Carolina. Er, sehr erfolgreich im Beruf und sie, die sich um die Kleine kümmert. Von der Erziehung bekommt Russ wenig mit. Das ändert sich, als er seinen Job verliert und sich daraufhin selbstständig macht. Doch die Kunden bleiben ihm aus. Alle hatten ihn schließlich gewarnt. Als seine Ersparnisse langsam aufgebraucht wurden und seine Frau trotzdem so hauswirtschaftete wie bisher, suchte sie sich einen Job und Russ sollte sich nun tagsüber um die Kleine kümmern, was schon eine große Herausforderung für ihn war. Mehr schlecht als recht, versucht er es, vor allem seiner Frau recht zu machen. Doch ohne Erfolg – sie reicht die Scheidung ein. Für Russ bricht eine Welt zusammen. Was wird nun aus der gemeinsamen Tochter, wo sein Verhältnis zu ihr doch gerade so innig geworden ist? Unterstützung bekommt er durch seine Familie, insbesondere seiner Schwester und einer alten Freundin. Auf knapp 600 Seiten lesen wir nun diese Geschichte. Ich muss wirklich zugeben, dass es mich streckenweise gelangweilt hat. Denn 80 % der Geschichte, geht es darum, wie er den Alltag meistert und sich von seiner Frau schikanieren lässt. Ich habe Gegenwehr vermisst. Fand Russ zwar nett, als Charakter, leider  war er aber zu nett, naiv und dadurch, dass er sich alles gefallen ließ, nervte es sogar. Ich hatte zwischenzeitlich mit den Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Allein die Frage, wie es mit London weiter geht, ließ mich durchhalten. Denn darum ging es ja – ein Sorgerechtsstreit à la Kramer gegen Kramer. Was dann aber am Ende meine Antwort sein sollte, wurde viel zu schnell und einfach gelöst, dafür, dass es doch die ganze Zeit darum ging.  Zu dem Zeitpunkt nahm die Geschichte nämlich eine Wendung, sodass die eigentliche Geschichte in den Hintergrund trat. Diese Wendung, war für mich aber auch wieder der klassische Nicholas Sparks, den ich die ganze Zeit über vermisst hatte. Dieses Gefühl von Herz/Schmerz, wofür er bekannt ist. Somit hat er, für mich, am Ende sich nochmal kurz gezeigt, aber trotzdem hat mich die Geschichte enttäuscht, da 80 % der Geschichte zu langgezogen und langweilig waren. Schade, da ich befürchte, dass es vielleicht Leser gibt, die nicht durchhalten werden und somit den typischen Nicholas Sparks erst gar nicht wiedererkennen werden. Manchmal ist das Ende aber auch erst DAS, was ein Buch lesenswert macht. :-( Ich möchte mich ganz recht herzlich bei RandomHouse und dem Heyne Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar, bedanken.

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  • Sehr schön

    Seit du bei mir bist
    Bjjordison

    Bjjordison

    01. May 2017 um 06:50

    Obwohl ich schon diverse Verfilmung von den Büchern von Nicholas Sparks gesehen habe, war es erst jetzt soweit und ich mein erstes Buch des Autors gelesen. Wie schon bei den Filmen, habe ich natürlich auch hier viel Drama und Emotionen erwartet. Leider war es nicht ganz so wie ich es gewünscht habe. Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Russell und seiner Familie. Man erfährt, wie er sich hocharbeitet und denkt, er hat alles. Leider entwickelt sich sein Familienleben nicht ganz, wie erhofft. Persönlich hat mir Russells Geschichte gut gefallen, denn ich finde, der Autor hat uns einen sehr realitätsnahen Ausschnitt des Lebens einer Familie erzählt. Man erfährt als Leser alle Höhnen und Tiefen, die der Hauptprotagonist durchmacht. Schön fand ich vom Autor, dass die Erzählperspektive eines Mannes gewählt wurde, das war für mich mal eine Neuheit. Und obwohl der Ausschnitt aus Russells Leben sehr gefühlvoll war, fehlte mir einfach das große Drama, denn die ganze Erzählung plätschert so vor sich hin, wenn man das so ausdrücken kann. Es gibt während des ganzen Buches kein großes Ereignis. Fand ich irgendwie schade. Russell fand ich einen schwierig zu beurteilenden Charakter. Ich persönlich fand ihn in Ordnung und auch recht sympathisch. Gerade in seinem Umgang mit seiner Tochter fand ich ihn toll und dachte auch oft, welcher Mann würde sich das gefallen lassen. Allerdings hat er mich gerade zu Beginn schon etwas genervt, denn ich kenne das Exemplar Mann, der meint, er hat alles und kann alles. Seine Frau fand ich schrecklich. Ich meine, wie kann man seinem Mann solange verheimlichen, dass man jemand Neues kennengelernt hat. Finde ich nicht ganz in Ordnung. Ihre Reaktionen bezüglich Geld ausgeben, fand ich nicht korrekt, allerdings habe ich mir überlegt, ob man nicht eventuell gleich reagieren würde, wenn man in ihrer Situation stecken würde. Der Schreibstil war klasse. Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen, denn der Autor hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschrieben, der uns als Leser, sehr intensiv am Familienleben von Russell teilhaben lässt. Toll. Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Roman! Kann ich unbedingt weiterempfehlen.

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  • Enttäuschend, langatmig, anstrengende Charaktere

    Seit du bei mir bist
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    30. April 2017 um 16:23

    Russ ist Mitte 30, verheiratet, beruflich erfolgreich und Vater einer fünfjährigen Tochter. Als er sich entscheidet, sich selbstständig zu machen, weil er berufliche Probleme hat, beginnt sein Leben eine unangenehme Wendung zu nehmen... Seine Frau ist mit dem neuen Leben mehr als unzufrieden und wird auch nicht müde, ihm das auf immer wieder andere Weise zu zeigen. Seine Familie steht in all dem Chaos hinter ihm, besonders seine ältere Schwester ist eine große Hilfe. Und in diesen paar Sätzen ist die Handlung zu 80% beschrieben. Denn, und das hat mich unendlich gelangweilt, es passiert fast nichts. Russ ist ein netter Kerl, viel zu nett, denn er lässt sich von seiner Ehefrau nach Belieben rumschubsen und hört seiner Schwester Marge, die ihn immer wieder ermuntert, sich zu wehren, nicht zu. Über 500 Seiten und bis auf Marges Schicksal, das aber erst am Ende ein Thema wird, passiert nichts anrührendes, nichts tragisches, nichts von Belang.  Russ und seine Ehefrau Vivian sind die Protagonisten und deren Charaktere sind konfus. Russ ist vom Anfang bis zum Ende gleich langweilig, gleich tatenlos, macht keinerlei Wandlung durch. Vivian wechselt ihr Verhalten täglich und schwankt wenig nachvollziehbar zwischen lieb und wahnsinnig. Beides hat mich genervt, weil es der Geschichte nicht gut tut. Geworben wird mit: "Wenn du alles verlierst, nur nicht die Liebe..." Russ verliert seine Ehe, aber das ist es dann auch. Er bleibt schick im viel zu großen Haus leben, hat keine finanziellen Probleme, er hat ein soziales Netz, das ihn auffängt. Es gibt eben keine Fallhöhe, die einem das Mitleiden ermöglicht. Alles plätschert an der Oberfläche vor sich hin, nichts geht in die Tiefe. Keine der Emotionen, keines der Dramen und auch die Liebe nicht.  Das Buch wirkt, als habe Nicholas Sparks es gelangweilt heruntergeschrieben, ohne sich besondere Mühe zu geben. Schade, denn seine anderen Bücher beweisen, dass er es deutlich besser kann. Ich bin nicht sicher, ob ich noch einmal eins seiner Bücher lesen werde, denn dieses war das bisher schlechteste Buch des Jahres für mich.

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  • Seit du bei mir bist

    Seit du bei mir bist
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. April 2017 um 00:16

    "Seit du bei mir bist" ist ein Roman des Autors Nicholas Sparks. Wer meine Beiträge schon länger liest, der weiß bestimmt, dass die Bücher von Nicholas Sparks für mich immer absolute Must Reads sind. Daher habe ich mich auch schon riesig auf sein neuestes Werk gefreut. Aber ob es mich auch so überzeugen konnte, wie viele andere seiner Bücher? Das verrate ich euch jetzt ...   In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Russell. Russell ist vierunddreißig Jahre alt und er ist nicht nur beruflich erfolgreich, sondern auch glücklich mit seiner Frau Vivian und seiner kleinen Tochter London.    Doch als er den Schritt in die Selbstständigkeit wagt und sich der Start mehr als schwierig erweist gerät alles in Russell's Leben ins Wanken. Seine Frau beginnt wieder zu arbeiten und er soll sich um die kleine London kümmern, was ihm alles abverlangt. Schon kurze Zeit später zeigt sich, dass Vivian die Ehe nicht mehr will, weshalb sie Russell verlässt. London lässt sie zunächst bei ihrem Vater und Russell steht vor den Trümmern seines Lebens. Nach und nach schafft er es aber sich aus dem Loch herauszukämpfen, nichtsahnend, dass ihm das schwerste noch bevorstehen soll ...    Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank des tollen Schreibstil's des Autors sehr leicht gefallen. Ich mag die Art wie Herr Sparks seine Charaktere ausarbeitet und vorallem, wie es ihm gelingt Emotionen zu vermitteln, ohne zu sehr ins kitschige abzudriften. Denoch muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch eine Weile gekämpft habe, da die Story, meinem Empfinden nach, etwas zulange braucht um Fahrt aufzunehmen. Zwar passiert einiges, aber den Lesesog, den ich sonst bei den Büchern des Autors so liebe, habe ich bis zur Hälfte vermisst.    Die Charaktere hat Nicholas Sparks sehr gut ausgearbeitet, aber ich muss sagen, dass ich hier zum ersten Mal bei einer Geschichte des Autors eine riesengroße Antipathie für einen seiner Charaktere gemerkt habe und zwar für Vivian. Das war gerade in der ersten Hälfte etwas anstrengend. Danach verlagert sich die Geschichte allerdings auf die Beziehung zwischen Russell und seiner Tochter London, was ich toll fand. Hier und auch bei Russell's Familie kamen dann, für mich, auch die ersten emotionalen Szenen. Die Nebencharaktere fand ich großartig und sie haben mich teilweise mehr berührt als die Protagonisten. Die Handlung ist vielschichtig und bewegend. Ich kann sagen, dass die Geschichte, wenn man das erste Drittel gelesen hat langsam wieder in Richtung des Niveaus geht, welches ich bei Herrn Sparks gewohnt bin. Die Emotionen im letzten Drittel haben mich komplett abgeholt und ich habe mehr als einmal ein paar Tränen vergossen. Dabei rutschten die manchmal stark konstruierten Entwicklungen auch in den Hintergrund, was ich toll fand! Der Spannungsbogen im ersten Drittel ist, für mich, wie ihr ahnt, nicht der Rede wert, aber danach ist ein Spannungsanstieg spürbar, was ich auch als nötig empfunden habe. Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!   Positiv:  * wunderbarer, flüssiger Schreibstil * tolle Vermittlung der emotionalen Momente *  facettenreiche Charaktere ( hier eher Nebencharaktere ) * schwere Themen wurden gefühlvoll und überzeugend dargestellt   Negativ:  * das erste Drittel des Buches war mir zu langatmig und spannungsarm * die Entwicklungen waren mir am Ende minimal zu konstruiert, was aber durch     die Emotionen in den Hintergrund rückte   Bei "Seit du bei mir bist" lohnt es sich dranzubleiben. Wenn man das erste Drittel gelesen hat, merkt man eine kontinuierliche Steigerung und in der zweiten Hälfte gab es mehr als einen emotionalen Moment! Taschentücher bereithalten!

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  • Die Risiken des Lebens, zerbrochene Beziehungen, Verzweiflung und Liebe auf unterschiedlichen Ebenen

    Seit du bei mir bist
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    26. April 2017 um 19:12

    Klappentext des Verlages:Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos,und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte.Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …So harmonisch wie das Leben von Russell Green und seiner kleinen Familie anfänglich auch erscheint, so zerbrechlich wirkt sie, wenn man genauer hinschaut. Sie haben alles, was man zum Glücklich sein braucht, nur der Traum von einer eigenen Firma steht für Russell noch aus. Als er sich an die Erfüllung dessen begibt, nimmt seine Frau Vivian einen Job mit Karriereaussicht an und wirft ihm dies auch noch vor, denn schließlich hat er in ihren Augen egoistisch gekündigt.Innerhalb kürzester Zeit muss Russell sein Leben neu strukturieren, denn seine fünfjährige Tochter hat einen getakteten Tagesablauf. Zwischen Kunstunterricht, Ballett-, Klavier- und Tennisstunden lernt er zu kochen, das Haus in Ordnung zu halten, den Überblick nicht zu verlieren, seiner Tochter ein guter Vater zu sein, sie zu trösten, weil sie ihre Mutter vermisst und endlich einen Kunden für seine Firma zu gewinnen. Trotz all seiner Bemühungen wird die Kluft zwischen ihm und Vivian immer größer, sodass seine Ehe zerbricht."Vivian hatte mich verlassen. Sie liebte einen anderen. Ich war ein furchtbarer Ehemann, wertlos, ich hatte versagt. Ich hatte sie einmal zu oft enttäuscht, und jetzt war ich allein." (S. 277/278)Verlassen ? Ja. Allein ? Nein!In erster Linie ist da natürlich seine Tochter London. Mit dem Verlauf der Geschichte wird die Vater-Tochter-Beziehung immer intentiver, denn so ahnunglos er sich auf dem Minenfeld Vivian bewegt, so einfühlsam ist er, wenn es um die Fünfjährige geht.Im Gegensatz zu Russell fällt es einem als LeserIn schon arg schwer, Vivian wenigstens ansatzweise zu mögen. Ich habe versucht, sie zu verstehen und dennoch hätte sie bei einem Beliebtheitswettbewerb sicherlich keinerlei Chancen (in meinen Augen).Angenehm hingegen empfand ich die Begegnungen mit Russells älterer Schwester Marge, seinem sparsam mit Worten umgehenden Vater und seiner unkomplizierten Jugendliebe Emily. Durch sie und die unbefangene London erschöpfte mich das emotionale Hin und Her nicht so sehr wie Russell.Die Risiken des Lebens, zerbrochene Beziehungen, Verzweiflung, Verlust und Liebe auf unterschiedlichen Ebenen - der neue Sparks bringt so einiges mit sich und fühlte sich dennoch unterm Lesen so anders für mich an.Diese Was-im-Leben-wirklich-wichtig-ist-Botschaft und die sich wundervoll entwickelnde Vater-Tochter-Beziehung haben mir gut gefallen. Was lässt mich dann so zwiegespalten zurück ?Russel stellt zwischen den schmerzlichen Momenten und den Situationen voller Zuneigung stets den netten, vielleicht ja zu netten Protagonisten dar, den man mehr als ein Mal auffordern mag, die Augen zu öffnen. Zudem schlichen sich immer wieder Längen ein, die einem aufmerksamen Lesen nicht gerade zuträglich waren. Und so war es für mich ein stetiges Auf und Ab, bei dem kein gewohnt entspanntes Lesegefühl aufkommen wollte.

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  • Eine unterhaltsame und berührende Geschichte

    Seit du bei mir bist
    zauberblume

    zauberblume

    16. April 2017 um 21:37

    Für mich ist auch der neueste Roman des Bestsellerautors Nicholas Sparks "Seit du bei mir bist" ein absolutes Lesehighlight. Eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.Der Inhalt: Eigentlich scheint im Leben des 34jährigen Russell Green alles in Ordnung zu sein. Er hat ein tollen Job, ein tolles Haus, ein traumhafte Frau und eine liebenswerte Tochter. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzt dieses Glück wie ein Luftballon. Russ verliert seinen Job und seine Ehe steckt in einer Krise. Und als sich seine Frau entschließt einen Vollzeitjob anzunehmen, steht er plötzlich als alleinerziehender Vater da. Russell weiß nicht mehr, wo im der Kopf steht. Doch es kommt noch schlimmer, aber am Ende des Tunnels zeigt sich auch ein Lichtstrahl.Ich bin sofort eingetaucht in die Geschichte. Die Protagonisten sind so herausragend beschrieben, man fühlt und lebt mit ihnen. Der Autor hat einen ganz besonderen Schreibstil, der den Leser wirklich bis tief in die Seele berührt. Ich sehe Russ vor mir, wie er um die Liebe seiner Frau kämpft. Doch Vivian ist nicht leicht zufrieden zu stellen. Und dann ist da London, die bezaubernde Tochter der beiden, ein wahres Goldstück. Und Russ macht während der Geschichte eine besondere Wandlung durch. Er wird zu einem perfekten Vater und ist rührend um London besorgt. Als alleinerziehender Vater ist es nicht immer leicht und er findet tatkräftige Unterstützung durch Marge und seine Eltern. Und gerade als es in Russ Leben wieder aufwärts geht, kommt ein neuer Schicksalschlag. Und dieser hat mich wirklich durch und durch berührt. Da bleibt beim Lesen kein Auge trocken.Für mich ist dieser Roman ein absolutes Lesehighlight. Eine Geschichte, die für unterhaltsame und berührende Lesestunden gesorgt hat. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Meisterwerk des Autors.Das gefühlvolle Cover ist für mich auch ein echter Hingucker. Es strahlt wieder Optimismus an. Fordert auf, nach vorne zu schauen.

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  • Trotz des spannenden Themas hat mich dieser Sparks nicht wirklich gepackt

    Seit du bei mir bist
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    15. April 2017 um 15:21

    Ein neuer Sparks - natürlich ein Muss für mich! Besonders gespannt war ich auf Seit du bei mir bist, weil diesmal nicht ganz klassisch eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern eine Vater-Tochter-Beziehung. Es geht um den 34-jährigen Russ, der mit seiner schönen Ehefrau Vivian und seiner 5 Jahre alten Tochter London eigentlich den Hauptgewinn gemacht hat und sich auf der Sonnenseite des Lebens wähnt. Als er sich mit seiner eigenen Marketing-Agentur selbstständig macht, fangen jedoch die Probleme an.Seine chronisch unzufriedene und offensichtlich shopping-süchtige Frau macht Russ, der mit seiner Firma zunächst Startschwierigkeiten hat, die Hölle heiß. Was für ein unsympathischer Besen! Auch in Bezug auf ihre Tochter schießt Vivian regelmäßig übers Ziel hinaus, schleift die 5-Jährige zu zig Kursen, die ihr gar keinen Spaß machen, zieht sie an wie ein Modepüppchen und schimpft mit ihr, wenn sie das neue schicke Kleid ruiniert. Und zickt selbstverständlich rundum die Uhr ihren Mann an. Und was tut Russ? Sagt zu allem "Ja" und "Amen" und ist stets bemüht, es der herrischen Vivian auch bloß rechtzumachen. Dieser Mann hat einfach gar keinen Arsch in der Hose und das hat mich beim Lesen regelmäßig aufgeregt. Zu gern hätte ich ihn an den Schultern gepackt und mal kräftig durchgeschüttelt. Die Hauptfiguren haben mich also in der ersten Hälfte der Geschichte gar nicht angesprochen - weiblicher Tyrann trifft auf unsägliches Weichei. Na prima.Zudem zog sich der erste Teil des Romans ungewöhnlich in die Länge: Eine unverschämte Aktion Vivians jagte die nächste und man sah dem Paar praktisch dabei zu, wie dessen Ehe langsam aber sicher in die Brüche ging. Das war mir alles zu ausgedehnt und hätte für meinen Geschmack ein wenig gerafft werden können. Andererseits entwickelt sich während dieser Zeit aber auch ein überaus enges Verhältnis zwischen Russ und London und das wiederum hat mich sehr berührt. Die Kleine war der erste sympathische Charakter im Buch und ich fand sie einfach zum Knuddeln süß. Es war schön, mitzuverfolgen, wie Russ vom eher abwesenden, viel beschäftigten Vater zum liebenden, geduldigen alleinerziehenden Papa wird, der am Ende wie ein Löwe um seine Tochter kämpft.Ein bisschen Liebe gibt es natürlich trotzdem (sonst wäre es ja kein Sparks!). Denn gerade als Russ' Ehe endgültig und unwiderruflich in die Brüche geht, tritt seine Exfreundin Emily wieder in sein Leben. Lange Zeit steht sie ihm jedoch eher als gute Freundin zur Seite und tritt ihm endlich auch mal so richtig in den Hintern. Ebenso wie Russ' ältere Schwester Marge, die ich von Anfang an in mein Herz geschlossen hatte. Marge ist eine resolute, durchsetzungsfähige, schmerzhaft ehrliche und dennoch liebevolle Frau, die das Glück ihres Bruders nicht zum ersten Mal in die Hand nimmt. Marge ist übrigens lesbisch und auch wenn man das mittlerweile eigentlich als selbstverständlich und nicht weiter außergewöhnlich betrachten sollte, finde ich es großartig, dass Sparks endlich auch mal auf gleichgeschlechtliche Liebe eingeht. Marge und ihre langjährige Lebensgefährtin Liz waren für mich ein echtes Traumpaar, das sich fantastisch ergänzt und immer füreinander da ist. Tatsächlich haben die beiden mich mehr berührt als Russ und Emily oder (Gott bewahre) Vivian und Russ.Als Vivian erst einmal auf und davon war, wurde die Geschichte wesentlich entspannter, aber auch packender. Ab dem Moment hat sich Russ endlich zu einem richtigen Mann entwickelt und auch als Vater stetig Fortschritte gemacht. Am Ende erwartet den Leser natürlich auch wieder eine gehörige Portion Drama in guter alter Sparks-Manier - das war für mich dann wieder ein Ticken zu viel und hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Als romantisch veranlagter Mensch hat mein Herz - klar - trotzdem ein bisschen geblutet, aber ich frage mich, ob Herr Sparks nicht einfach mal ein Buch schreiben kann, in dem kein Krebs, kein Unfall oder sonstiges vorkommt. Genaueres verrate ich natürlich nicht - lasst euch überraschen ;) Sparks-Kenner wissen aber vermutlich eh, was auf sie zukommt.Mein Fazit:Von der Thematik her hat mir Nicholas Sparks' neuer Roman Seit du bei mir bist insgesamt wirklich gut gefallen und auch einige der Figuren habe ich ins Herz geschlossen. Aber: Die Handlung war mir über weite Strecken hinweg zu zäh und zu aufgebläht, Weichei Russ hätte ich zu gerne mal einen kräftigen Arschtritt verpasst und das Drama am Ende war mir zu klischeehaft und zu vorhersehbar. Alles in allem ein eher durchwachsener Roman, der definitiv Potenzial zu mehr gehabt hätte.

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  • Schwacher Start, tolles Ende!

    Seit du bei mir bist
    nblogt

    nblogt

    14. April 2017 um 19:01

    Als großer bekennender Sparks-Fan war dieser Roman für mich natürlich ein unbedingtes Lesemuss. Daher war ich glücklich das Buch als Rezensionsexemplar zu erhalten, zumal Sparks für mich bislang immer ein Garant für Emotionen und Gefühl war. Ich muss gestehen, dass als ich anfing zu lesen zunächst Probleme hatte richtig reinzukommen, was vor allem daran lag, dass ich hier zunächst Sparks gewohnte Dramatik vermisste, Stattdessen kommt das Buch zunächst vollkommen nüchtern und auch eher klagend daher und fasst Ereignisse von fünf Jahren zusammen. Dadurch kam zunächst keine richtige Spannung auf. Nach etwa 1/3 des Buches wandelt sich dies dann aber zum Glück und Sparks findet zu seiner gewohnten Gefühls- und Emotionsebene zurück.  Im Mittelpunkt des Geschehens steht vor allem Russell, der sich, als er seinen Job verliert, selbstständig macht. Seine Frau missbilligt dies jedoch, das sie nun nicht mehr den gewohnten Lebensstil pflegen kann. Sie sucht sich daraufhin selbst einen Job und plötzlich steht Russ alleine mit der gemeinsamen fünfjährigen Tochter da. Er muss sich von jetzt auf gleich in eine für ihn ungewohnte Rolle schlüpfen. Zunächst fühlt er sich mit der Verantwortung für seine eigene Firma und der Tochter noch ziemlich überfordert. Aber Hilfe bekommt er dabei von seiner Familie und einer alten Freundin. Alles scheint wieder gut zu laufen bis Russell von mehreren Neuigkeiten überrollt wird.  Russel ist ein überaus sympathischer Mensch mit einer Menge an Familiensinn. Er möchte gerne immer alles unter Kontrolle haben und ordnet sich daher auch schon mal schnell unter. Gerade diese Tatsache bewirkt, dass er seiner Frau keine wirkliche Gegenwehr bietet, als diese ihn immer wieder herablassend behandelt. Russells Frau Vivian ist das totale Gegenteil von ihm. Sie ist ziemlich herrschsüchtig und bestimmend. Sie dreht sich die Tatsachen zurecht, wie es ihr passt. Vivian ist in jedem Fall eine Frau die polarisiert. Sie zu mögen fällt wirklich nicht leicht. Beim Lesen habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wann Russell es endlich wagt sich ihr entgegen zu stellen, so sehr habe ich einen Hass ihr und ein Unverständnis ihm gegenüber empfunden. Russel ist eine Figur, die man entweder mag oder halt nicht. Auch wenn ich mit seinem Hadern nicht immer ganz klar gekommen bin, fand ich gerade diese Unsicherheit von ihm interessant. Dadurch wirkt er lebendig und lebensnah. Und auch, wenn der Ein oder Andere beim Lesen denken mag „Was ist das für eine Memme“, kam gerade seine spezielle Art bei mir gut an. Generell sind die einzelnen Figuren sehr gut gezeichnet. Sie haben alle ihre Eigenarten, die sie einzigartig macht. Abgesehen von Vivian können die anderen Figuren mit ihren jeweiligen Charaktereigenschaften überzeugen.Vor allem Russells Schwester Marge und sein Vater waren mir sympathisch. Marge ist so etwas wie die Stimme der Vernunft für Russel. Die beiden haben ein sehr inniges Verhältnis und Russell vertraut sich ihr immer wieder an, vor allem weil er weiß, dass sie ihm immer ihre echte Meinung sagt, auch wenn sie ihm nicht immer gefallt. Russells Vater ist kein Mann der vielen Worte und Emotionen. Man merkt sehr schnell, dass er zwar einen riesigen Familiensinn hat und voller Liebe ist, jedoch Probleme hat dies zu zeigen. Diese Eigenschaft lässt ihn überaus real erscheinen und macht ihn so liebenswert.  Mit diesem Roman wagt sich Sparks an zwei Themen heran, die in Amerika und wahrscheinlich auch fast überall in der Welt noch eher Tabuthemen sind: Alleinerziehender Vater und Homosexualität. Meiner Ansicht nach behandelt Sparks diese beiden Themen überaus sensibel. Weder idealisiert er diese, noch lässt er sie unmöglich erscheinen. Er stellt sie dar, als wenn es das normalste von der Welt wäre. Und auch wenn Russel sich Anfangs noch in der Rolle des Hausmannes schwer tut, nimmt man ihm seinen Wandel, den er im Laufe des Romans durchmacht, vollends ab.  Abgesehen von echt interessanten Charakteren und einer wirklich spannenden Thematik, schwächelt der Roman leider hinsichtlich seines Handlungsstrangs. Zwar ist er relativ gradlinig. Allerdings wiederholen sich Ereignisse immer wieder mal, so dass man das Gefühl hat sich in einer Schleife zu befinden. Hier hätte die Handlung vor allem im Mittelteil um gut 50 Seiten gestrafft werden können, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Stattdessen tritt die Handlung hier ein wenig auf der Stelle. Am Ende hatte ich ein wenig das Gefühl, dass Sparks schnell zum Ende kommen wollte, da sich plötzlich alles überschlägt und viele Ereignisse einfach in einem Epilog zusammengefasst wurden. Leider kann auch ein sehr emotionales und tränenreiches Ende nicht so ganz für ein ansonsten etwas anstrengendes Buch entschädigen! Deshalb ist dies zwar ein ziemlich gutes Buch, aber leider nicht Sparks bester Roman! Mit einem etwas interessanteren Beginn wäre dies nämlich ein wirklich wundervolles Buch!  Note: 2-

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  • Ein unterhaltsamer Roman, voller Lebensfreude und voll Lebensschmerz

    Seit du bei mir bist
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. April 2017 um 12:15

    Ich kann mich noch deutlich daran erinnern, wie ich vor etwa zwei Jahrzehnten die ersten Romane des damals noch jungen Autors Nicholas Sparks mit Vergnügen und großer innerer Anteilnahme gelesen habe.Dann, ich kann nicht mehr recht nachvollziehen warum, habe ich ihn aus den Augen verloren und seine weiteren Romane nicht mehr zur Kenntnis genommen. Erst jetzt, mit seinem zwanzigsten Buch habe ich einen Autor sozusagen wiederentdeckt, der reifer geworden ist und hier in seinem neuen Buch nicht nur die romantische Liebe feiert, sondern der spricht von Scheitern, von Krankheit, Sterben und Tod als Manifestationen des Lebens.Der Roman, viel länger als die ersten Bücher, die ich vor längerer Zeit las, erzählt von dem 34- jährigen Russell. Er glaubt, in seinem Leben bisher alles erreicht zu haben, von was er geträumt hat. Beruflich ist er sehr erfolgreich, hat mit Vivian seine Traumfrau geheiratet und mit der kleinen London eine Tochter, die er vergöttert. Doch schon auf den ersten paar Dutzend Seiten beschleicht den Leser ein seltsames Gefühl, das ihn  auch im weiteren Verlauf nicht loslässt. Was lässt dieser durchaus sympathische Mann, der da seine Geschichte erzählt, von dieser Frau da mit sich machen?  So wie viele Männer glaubt er, wenn Vivian Freitagsabends an ihrem „romantischen Abend“ mit ihm schläft, alles sei wieder gut, was auch ihn vorher immer mehr zweifeln ließ.Russell stammt aus einer sehr sympathischen Familie, die ihm in seiner sich über ein  Jahr hinziehenden Transformation viel Kraft gibt. Besonders seine Schwester Marge und deren Partnerin Liz spüren seinen Kummer und unterstützen ihn. Doch Russell selbst zeigt eine auch für ihn selbst überraschende Stärke, nicht nur in seiner eigenen beruflichen und privaten Krise, sondern auch, als ihm das Wichtigste im Leben genommen werden soll.Und da ist noch Emily, eine Frau, mit der er vor langer Zeit befreundet und glücklich war, die er aber betrog. Ihr Sohn Bodhi geht mit seiner Tochter London in die gleichen Kunst-und Sportstunden und sie kommen sich, zunächst freundschaftlich, näher.„Seit du bei mir bist“ (im Original viel besser „Two by two“) ist ein unterhaltsamer Roman, voller Lebensfreude und voll Lebensschmerz. Russel hätte seine Geschichte sicher auch auf 400 statt auf 570 Seiten erzählen können. Dennoch ist mir die Lektüre nie langweilig geworden.

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  • Wunderschön

    Seit du bei mir bist
    jenny1001

    jenny1001

    10. April 2017 um 14:09

    Wie immer eine klasse Geschichte von Nicholas Sparks ich bin eh eine begeisterte Leserin von seinen Büchern und dieses Buch ist wieder richtig toll geworden ich empfehle es wirklich nur weiter am besten wenn man schnell wegen etwas traurigem weint Taschentücher nebendran legen

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