Nicholas Vega Demor - Einfach bösartig

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Inhaltsangabe zu „Demor - Einfach bösartig“ von Nicholas Vega

+++ Nur für kurze Zeit zum Einführungspreis von 0,99 statt 2,99 Euro! +++ Klappentext: 100% Bosheit, der Rest Knochen: Als Oberfiesling hat es Lord Demor nicht leicht. Sechshundert Jahre und nie konnte er einen Helden töten. Schuld sind die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert. Dabei gäbe sich Demor bereits mit der Weltherrschaft zufrieden. Was tun? Genau! Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Gemeinsam mit dem kopflosen Reiter, der Eisernen Jungfrau und einem tollpatschigen Ork rückt er Erzfeind Gabriel Syxpak auf den Blechpanzer, denn der strahlende Recke kennt das Versteck der Gesetze. Eine phantastische Geschichte für heitere bis bewölkte Stimmung, von epischem Ausmaß und mit vier Bösewichten, die man einfach gut finden muss. Umfang: ca. 400 Buchseiten

Wer vor dem Lesen noch schlechte Laune hat, der wird nach der Story einfach nur noch ein Grinsen auf dem Gesicht haben.

— Seite101
Seite101

Der Kampf des Bösen gegen das Naturgesetz, dass am Ende immer das Gute gewinnt. Klasse gemacht, ich habe viel gelacht!

— VolkerHesse
VolkerHesse

So liebenswürdig wie der nette Opa im Park, der die Tauben mit Zyankali füttert... Selten wollte ich das Böse so knuddeln!

— MikkaG
MikkaG
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  • Rezension zu "Demor"

    Demor - Einfach bösartig
    Seite101

    Seite101

    27. November 2016 um 10:08

    Handlung Demor ist 600 Jahre alt und in Fantastika als „Der-dessen-Name-genannt-werden-darf“  als  der Bösewicht aller Bösewichte bekannt. Wie das aber mit Bösewichten so ist, wird er immer von den Helden besiegt, egal wie sehr er sich auch anstrengt. Immer wieder geht er als Verlierer aus einem Kampf. So sind die Regeln in Fantastika. Demor will und kann das so nicht länger hinnehmen. Von einem Menschen erfährt Demor, dass ein Typ namens Syxpak der richtige Ansprechpartner. Der Held aller Helden hat das Wissen, wo die Gesetze versteckt werden. Ein  Kerl, der sich der Erzähler nennt, behütet diese Regeln und hat die Macht diese zu  ändern.   So macht Demor sich auf den Weg  aus der Unterwelt, die er schon 300 Jahre nicht mehr verlassen hat. Für Demor müsste das doch ein Leichtes sein, aus diesem Höhlensystem zu finden. Aber mit seiner Orientierung ist nicht mehr viel los. Zum Glück trifft er auf den Ork Bult, den er kurzerhand mitnimmt auf den Weg zu Syxpak. Oben angekommen, ist die Reise jedoch nicht minder beschwerlich. Die Bevölkerung von Fantastika ist nicht unbedingt Fan von Demor. Aber er trifft auf Seinesgleichen, die ebenfalls Nutzen davon tragen, mal ein ernstes Wörtchen mit Sykpak zu reden und dem Erzähler mal die Meinung zu geigen. So schließen sich noch der kopflose Reiter und die eiserne Jungfrau der bunten Truppe an. Gemeinsam ziehen sie in den Kampf gegen den schillernden Helden, um endlich Macht zu bekommen, was vor allem Demor, seiner Meinung nach, nach 600 Jahren Niederlage, endlich zusteht. Layout Durch einen dunklen Mauerdurchbruch erkennt man eine dunkle Gestalt mit rotleuchtenden Augen. Sie hat einen Stab mit einem Totenkopf in der Hand und wirkt bedrohlich. Rechts und links des Durchgangs sind Säulen mit beflügelten Teufelsstatuen zu sehen. In der Tür scheint lila Nebel zu wabern. Der Titel ist in lila geschrieben. Mir gefällt dieses Cover irgendwie. Er wirkt magisch und geheimnisvoll. Die Zeichnungen sind sehr gelungen und geben mir viel Spielraum. Für mich ist diese Gestalt Demor, dem ich in meiner Fantasie noch ein Gesicht geben darf. Fazit Ähm, was soll ich sagen? Zu Anfang, muss ich zugeben, fühlte ich mich ein wenig auf den Arm genommen. Meint der Autor das ernst? Aber ich ließ mich drauf ein  und nun lautet das Urteil: GENIAL. Eine Mischung aus „World of Warcraft“ in der ein Antiheld wie“ Shrek“ durch die Gegend läuft und in „Ralph reicht´s“ Manier sein Schicksal ändern will. Nur will Demor nicht gut werden, sondern als Bösewicht endlich selbst mal siegen. Herrlich! Die Charaktere sind alle so glaubwürdig dargestellt, dass man sie einfach lieben muss, auch wenn sie ja alle zu den Bösen in Fantastika gehören. Der arme alternde Demor, der mich irgendwie immer an meinen Papa erinnert hat, war einfach genial. Ein alternder, knöchiger Greis, der schon Probleme mit seiner Atmung hat und hin und wieder schon Züge von Altersstarrsinn zeigt. Man musste ihn einfach lieb haben und ich bin gerne mit ihm durch Fantastika gereist. Syxpak erinnerte mich schon allein beim Lesen an „Prince Charming“. Manchmal reichen perfekt gewählte Namen die dann einfach Programm im Kopf sind. Aber auch alle anderen Charaktere sind super ausgearbeitet und alle versprühen ihren ganz eigenen Charme. Vor allem der Ork Bult hat sich in mein Herz geschlichen. Der Autor gibt Bult seine ganz eigene Orksprache, in der die Satzstellung eher verwirrend ist und Wörter wie „worgosh“ für Boss und andere Ausdrücke einfach ersetzt werden. Nach kurzer Zeit fand ich das aber völlig normal und habe selber wie Bult gedacht. Mit gekonntem Wortwitz und seinem sehr angenehmen Schreibstil versteht es Nicholas Vega seine Leser nach Fantastika zu entführen und gut zu unterhalten.  Mal was ganz anderes und herrlich erfrischendes, was man unbedingt mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Augenzwinkern lesen muss. Ich auf jeden Fall habe immer wieder herzhaft lachen können. Alle die sich im Fantasy-Genre zu Hause fühlen, werden Demor lieben. Alle Klischees findet man wieder und diese werden einfach übertrieben oder umgedreht.  Grotesk wirkt dieses jedoch nie, sondern immer gut dosiert und gekonnt. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl, ja warum eigentlich nicht? Warum muss eigentlich immer das Gute siegen?  Und wie fühlen sich die armen missverstandenen Bösen? Mach mal Demor, entthrone mal den Erzähler und änder diese blöden Regeln. Wer vor dem Lesen noch schlechte Laune hat, der wird nach der Story einfach nur noch ein Grinsen auf dem Gesicht haben. Ich hatte amüsante drei Lesetage muss mich beim Autor herzlich bedanken.

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  • Leserunde zu "Demor - Einfach bösartig" von Nicholas Vega

    Demor - Einfach bösartig
    NicholasVega

    NicholasVega

    Achtung! Böse! Du wolltest schon immer in die Haut eines richtigen Schurken schlüpfen? Ein mörderisches Grinsen aufsetzen? Mal eine echt fiese Aktion starten? Das zweite Gesicht zeigen? Bei dieser Leserunde bekommst du die Möglichkeit dazu. Demor - Einfach bösartig ist ein Buch, das aufräumen will mit dem Märchen vom Heldentum. Und du kannst dem dunklen Lord bei seinem Siegeszug helfen! Klappentext: 100% Bosheit, der Rest Knochen: Als Oberfiesling hat es Lord Demor nicht leicht. Sechshundert Jahre und nie konnte er einen Helden töten. Schuld sind die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert. Dabei gäbe sich Demor bereits mit der Weltherrschaft zufrieden. Was tun? Genau! Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Gemeinsam mit dem kopflosen Reiter, der Eisernen Jungfrau und einem tollpatschigen Ork rückt er Erzfeind Gabriel Syxpak auf den Blechpanzer, denn der strahlende Recke kennt das Versteck der Gesetze. Eine phantastische Geschichte für heitere bis bewölkte Stimmung, von epischem Ausmaß und mit vier Bösewichten, die man einfach gut finden muss. All Age Fantasy von ihrer bösen Seite! Eine Leseprobe gibt es bei Amazon oder auf meinem Blog. Über den Autor: Nicholas Vega ist ein deutscher Autor, der phantastische Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene schreibt. Bereits in seiner Kindheit musste sich das Böse vor seinem Holzschwert sowie vor Pfeil und Bogen fürchten. Für ihn gehört Fantasie zum Leben dazu, weshalb er dem Fantasy-Genre mit Haut und Haaren verfallen ist. Er lebt zusammen mit seiner Frau und zwei liebenswerten Quälgeistern im wunderschönen Sachsen. Mehr über Nicholas Vega findet ihr auf seinem Blog, bei Facebook oder Twitter. Wer an kommenden Romanen interessiert ist, kann dem Autor gern folgen. Teilnahmebedingungen: Für die Leserunde stelle ich 5 Taschenbücher sowie 5 E-Books von Demor - Einfach bösartig zur Verfügung. Um an der Leserunde teilzunehmen, beantworte bitte folgende Frage: Gab es in deinem Leben einmal eine Situation, in der du jemanden etwas wirklich Schlechtes gewünscht hast? Wichtig! Gebt bitte an, welches E-Book-Format (mobi oder epub) ihr haben wollt. Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2013, geplanter Start der Leserunde ist am 04.09.2013. Viel Spaß wünscht euch Nicholas Vega

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  • Demor - Einfach bösartig

    Demor - Einfach bösartig
    Traumfeder

    Traumfeder

    28. January 2014 um 09:48

    Inhalt Der böse Zauberer und Lord, Demor, lebt in einem alten unterirdischen Tempel. Immer wieder tauchen Helden auf um ihn zu bezwingen, was ihnen auch gelingt. Da Demor jedoch unsterblich ist, steht er irgendwann einfach wieder auf. Ein Mann, den seine Diener zu ihm bringen, verrät ihm, dass der Erzähler festgelegt hat, dass das Gute immer gegen das Böse triumphieren wird. Demor will sich dies nicht gefallen lassen und macht sich auf die Suche nach dem besagten Erzähler. Denn mal ehrlich, wer will denn immer der Verlierer sein? Nach und nach findet er Begleiter und so zieht er mit einem Ork, einem Kopflosen und einer halb Elfe/ halb Dämonin, durch das Land. Das was passiert, wenn sie die Gesetze der Fantasie auf den Kopf gestellt haben? Meine Meinung Die Idee, die diesem Buch zu Grunde liegt, hat mich angesprochen und dazu geführt, dass ich unbedingt die Geschichte lesen wollte. Ein böser Zauberer hat die Nase voll zu verlieren und macht sich deshalb auf den Weg um die Gesetze der Fantasie zu ändern. Denn mal ehrlich, warum ist es der Held, der immer gewinnen muss? Um dies tun zu können, macht er sich auf die Suche nach dem Erzähler, der dies ändern kann, Um eine solche Mission durchführen zu können, bedarf es natürlich einiger treuer Gefährten. Diese finden sich auf dem Weg zusammen. Erst kommt der Ork, Bult. Sein grässliches Aussehen und seine Stärke machen aus ihm einen guten Kämpfer, doch leider wird er von einem unsichtbaren Kobold genervt, der ihn zu so manchen Taten treibt. Dem folgt der kopflose Reiter, ein ausgezeichneter Schwertkämpfer, den jedoch eine unerfüllbare Sehnsucht durch die Unendlichkeit plagt. Und schließlich Dalir, ein Mischwesen aus Elfe und Dämon. Heimatlos ist sie immer auf der Suche nach etwas, was ihr scheinbar niemand geben kann. Diese unperfekten Helden, pardon Bösewichte, wollen die Welt auf den Kopf stellen. Zusammen müssen sie sich durch so manche Schwierigkeiten schlagen. Lügen und Betrügen spielen dabei eine wirklich große Rolle. Ab der ersten Seite hat mich die Geschichte regelrecht gefesselt. Es ist einfach genial gedacht. Das Böse will die Regeln ändern um auch mal der Sieger sein zu können. Mir ist bisher kein anderes Buch bekannt, dessen Inhalt mit diesem vergleichbar wäre. Dem Autor ist es gut gelungen seine Charaktere lebendig zu gestalten, und das obwohl einige von ihnen eher untot sind. Jeder von ihnen ist stark und hat eine gewisse Macht, doch auch wenn sie es gut verbergen, haben sie auch ihre Schwächen. Schließlich ist ja niemand perfekt, nur Demor will dies nicht einsehen. Mit dem lockeren Ton, der hier angeschlagen wird, ist es leicht der Geschichte zu folgen. Natürlich wird das Ende vorhersehbar, was dem Ganzen jedoch nichts abschlägt. Schwierig fand ich jedoch die ganzen Namen der Städte und auch so mancher Personen. Es waren nicht gerade Dinge, die im Gedächtnis hängen blieben. Während des Lesens stieß man immer wieder auf sie, wobei ich mich dann immer fragte, was bzw. wer das noch mal war. Eine Sache hat mich jedoch ganz besonders gestört. Der Beginn der Geschichte war mit so viel Spaß und Humor gespickt, dass man beinahe Tränen in den Augen hatte. Mit dem Fortschreiten ging dieser jedoch verloren. Es wurde ernst und der wundervolle Humor wirkte bloß noch gezwungen und nicht mehr fließend. Warum hat der Autor das Bloß getan? Ich habe mir wirklich gewünscht, dass der Witz erhalten geblieben wäre. Fazit Aus einer tollen Idee, ist eine Geschichte geworden. Was als witziges Abenteuer beginnt, kann das Niveau leider nicht bis zum Schluss halten. Trotz allem werden hier interessante Charaktere geboten, die den Mut aufbringen über den eigenen Schatten zu springen.

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  • Demor - Einfach großartig!

    Demor - Einfach bösartig
    Maran-Wortsaat

    Maran-Wortsaat

    04. January 2014 um 17:40

    Als Mutter eines Kleinkindes nahm es doch etwas Zeit in Anspruch, sonst hätte ich das e-book in einem Rutsch durchgelesen, so fasziniert war ich von der Geschichte des Antagonisten Demor. Der Schreibstil ist etwas hochtrabend und altmodisch, aber passt vollkommen zu der Geschichte, die ich persönlich dem Genre High Fantasy zuordnen würde. In diesem Buch geht es um den Nekromanten Demor, der zwar nicht endgültig vernichtet aber jedes Mal besiegt werden kann und zwar nur, weil das Gesetz der Welt Fantastika besagt, dass das Gute immer über das Böse triumphiert. Das kann ein Bösewicht wie Demor natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Als er erneut von seinem Todfeind Gabriel Syxpak (^.^) besiegt wird, beschließt er, die Regeln von Fantastika zu ändern und den mysteriösen Erzähler aufzusuchen. So viel zum Inhalt, dem man dem Klapptext entnehmen konnte. Ich wusste nicht ob meine Erwartungen erfüllt werden würden. Aus der Sicht eines Bösewichten zu schreiben stelle ich mir nicht leicht vor, besonders in einer Zeit in der Vampire glitzern und sich in holde Jungfern verlieben. Das war meine Befürchtung, aber mitnichten, Demor blieb ein ausgewachsener Antagonist. Auf seinem Weg zum Erzählter trifft er interessante Charaktere. Diese möchte ich hier kurz vorstellen, ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Demor ist ein Nekromant, auch ein Lich gennant. Obwohl er sehr mächtig ist, so wird er immer wieder von den Guten besiegt. Einzig alleine einer Krone, die mit seinem Schädel verwachsen ist, verdankt er es, immer wieder ins Leben zurück zu kehren. Bult, ein verstoßener einäugiger Ork ist der erste von Demors Gefährten. Ich muss zugeben, mit Orks bin ich nicht besonders dicke, vor allem, weil ich noch nie Bücher über sie gelesen habe. Bult hingegen fand ich super. Der grüne Kerl kaut bei großem Hunger auf Kieselsteinen und hat das Glück (oder das Pech) Demors Schüler zu werden. Außerdem beschwert er sich die ganze Zeit über einen Kobold, der nichts anderes zu tun hat, als dem Ork das Leben schwer zu machen. Unterwegs begegnen sie dem zweiten Gefährten, dem kopflosen Reiter, ebenfalls bekannt als Schrecken der Menschheit. Als jener von Demors Plan erfährt den Erzähler aufzusuchen und der Ära der Helden ein Ende zu bereiten, entscheidet er sich, dem Lich beizustehen. Da Demor die Jahrhunderte in seinem Tempel verbracht hatte, wird dringend eine Karte benötigt die ihn zu seinem Erzfeind Syxpak führt, der als Einziger den Wohnort des Erzählers kennt. Folglich kehren sie in einer größeren Stadt ein. In dieser begegnen sie Dalir, dem Kind eines Dämons und einer Elfe. Dalir ist sehr spitzzüngig und vermittelt dem Leser sofort, dass sie alleine auf sich aufpassen kann. Nichtsdestotrotz schließt sie sich Demors Gruppe an. Die Geschichte an sich ist spannend zu lesen und die Charaktere interessant. Es gibt einige bewusst eingefügte Parallelen zu anderen Büchern wie zum Beispiel, dass Demor auch Der-der-genannt-werden-darf genannt wird, oder eine Szene, in der sie durch ein Tor treten müssen und sagen: Tritt ein, Feind. Jeder der Harry Potter und Herr der Ringe gelesen hat, wird bei diesen Vergleichen schmunzeln. Sie wirkten nie übertrieben, sondern passten genau da rein. Auch fand ich den Schreibstil des Autors einfach nur großartig und über das Lektorat gab es ncihts zu meckern. Ich habe vielleicht ein oder zwei Fehlerchen entdeckt, aber selbst großen Verlagen entgehen noch schlimmere. Das lesen dieses e-books machte einfach nur Spaß und ich werde mir demnächst die Printausgabe zulegen, weil alleine das Cover zum Kauf verlockt In diese Sinne kann ich Demor einfach nur weiterempfehlen.

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  • Böse mal anders

    Demor - Einfach bösartig
    Sylence

    Sylence

    02. January 2014 um 14:20

    Ein interessanter Ansatz - das personifizierte Böse als Protagonist. Das ist doch definitiv mal was anderes und der Grundgedanke sollte jedem Fantasyliebhaber - allen voran Rollenspielern - bekannt sein: Das Gute gewinnt immer! Egal, wie man es dreht und wendet, am Ende vernichtet ein strahlender Held das Böse. Dies ist ein unumstößliches Gesetz und in Steingemeißelt. Wie sich die Bösewichte dabei fühlen, interessiert niemanden. Nun wird der Spieß endlich umgedreht! Dem Lichkönig Demor ist der Paladin Gabriel Syxpak ein Dorn im Auge und mit ihm das ganze menschliche Königreich. Als Demor hört, dass es einen mächtigen Magier gibt, der über die Gesetze Fantastikas wacht, ist der Plan schnell gemacht. Er will diesen Erzähler finden und die Gesetze zerstören. Ganz einfach! Der Grundgedanke der Geschichte ist wirklich toll. Als kleiner Fantasynerd mag man den Witz im Roman direkt. Es gibt genug Anspielungen auf andere Meilensteine des Genres, wie „Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“. Aber auch mit den klassischen Stereotypen wird gespielt. Die Komik hatte viel von meiner Rollenspielgruppe und wirkte so herrlich spontan, was es mir richtig sympathisch machte. Trotzdem wirkt der Roman auf mich irgendwie unfertig, als ob es eine Rohfassung sei, die man noch mal ordentlich bearbeiten sollte. Ich sehe das Potential und die Möglichkeiten, aber der Autor hat es leider nicht komplett ausgereizt, was ich sehr schade finde. Mir fehlten hier und da die Beschreibungen oder auch die Tiefe. Stattdessen bleibt der Roman sehr oberflächlich und hechtet nur von spannender Szene zu spannender Szene. Müsste ich es mit einem Film vergleichen, würde ich es „Popcorn-Kino“ nennen. Es ist nichts herausforderndes, unterhält einen allerdings. Man hätte vielleicht einige Nebenstränge etwas zusammenfassen können, um sich mehr auf das Wichtige zu konzentrieren und dort die Details herauszuarbeiten. Der Roman spielt in einer bunten, abgedrehten Welt, die man so noch mehr hätte herausheben können. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich gut gemachte Beschreibungen mag, um noch tiefer in die Welt einzutauchen. Ein wahrer Genuss sind die verschiedenen Charaktere. Nicht nur, dass ich mich über den Namen Gabriel Syxpak minutenlang amüsiert habe – der nächste Paladin in unserer Rollenspielgruppe MUSS so heißen!!! - auch die Schergen, die Demor um sich sammelt, sich einzigartig. Da wäre der etwas simple Ork, der stille Kopflose Reiter und die freche Halbdämonin. Typische Bösewichte, wie man sie alle schon gesehen hat und alle mit ihrem eigenen Charme. Auch wenn sie auch alle noch mehr Tiefe verdient hätten und eher Kuschelbösewichte sind, die man lieb haben will. Die Geschichte liest sich trotzdem – oder gerade deswegen – sehr locker und ist eine ganz nette Abwechslung. Es ist keine schwere Kost und lässt sich einfach so nebenher konsumieren. Im Großen und Ganzen habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich mehr erwartet hatte. Ob Demor es am Ende schafft, das Gute zu besiegen? Nun, das verrate ich nicht!

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  • Liebevolle Charaktere und lustige Fantasy Stimmung

    Demor - Einfach bösartig
    Selfesteem

    Selfesteem

    24. September 2013 um 22:02

    Die Hauptperson im Buch ist Lord Demor, welcher ein Bösewicht ist. Dieser möchte zum Erzähler reisen und die Gesetzte zerstören. Auf seiem Weg begleiten ihn ein Ork, ein Kopfloser Reiter und die Halbelf-dämonin Dalir. Sie müssen mit verschiedenen Gegnern kämpfen und sich einen Weg durch aufkommende Probleme bahnen. Wenn man das Buch beginnt zu lesen, fragt man sich am Anfang, ob der Autor das Ernst meint. Jedoch nach weiterem Lesen und darüber Nachdenken muss ich sagen, dass die kleinen Dinge, die einem am Anfang etwas seltsam oder störend vorkommen, den Charme des Buches ausmachen. Außerdem ist man, sobald man in der Story drin ist, vollkommen gefangen und fiebert richtig mit. Das ist vorallem so, da die Charaktere sehr liebevoll gestaltet sind. Man schließt sowohl den "bösen" Demor ins Herz, als auch den trotteligen Ork Bult. Aber was mir persönlich am besten gefallen hat, ist , dass es sogar eine kleine Liebesgeschichte im Buch gibt, bei der man am Anfang nicht genau weiß wie sie ausgeht, jedoch vorallem mit Dalia mitfiebert. Außerdem hat der Autor für die Welt auch eine eigene kleine Sprache erfunden. Zum Beispiel benutzt der Ork oft andere Wörter( worgosh, ogg...) , die aber total süß sind und einen oft zum Schmunzeln bringen. Was mir persönlich aber am besten gefallen hat, sind die Redewendungen und Vergleiche, die im Buch gezogen wurden und einfach perfekt nach Fantastika passen! Das erkennt man oft auch an Namen.   Für mich gibt es leider einen kleinen Abzug, da ich wirklich sehr lange gebraucht habe um in die Geschichte reinzukommen. Habe es jedoch nicht bereut, weiterzulesen und bin nun am Ende einfach begeistert!

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  • Demor - einfach bösartig

    Demor - Einfach bösartig
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    24. September 2013 um 13:05

    „Bult blickte durch die Kragenöffnung hinein in den offenen Halsansatz, schreckte zurück und schaute stattdessen auf den schmucklosen Schwertgriff mit der schlichten Parierstange. Sofort fing er an zu prusten. „Haben Mann ohne Kopf überhaupt jemand getötet mit lausige Waffe?“ Kaum dass der Satz zu Ende gesprochen war, für Demor fast nicht wahrnehmbar, hatte der Kopflose die Klinge bereits vor seine Brust gezogen. Rasch beruhigte Demor die Streithähne. „Hey, hey! Wir wollen doch jetzt nicht kopflos werden!“ (aus: Vega, Nicholas: Demor   einfach bösartig, S. 58) Klappentext: Fantasy von ihrer bösen Seite! 100% Bosheit, der Rest Knochen: Als Oberfiesling hat es Lord Demor nicht leicht. Sechshundert Jahre und nie konnte er einen Helden töten. Schuld sind die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert. Dabei gäbe sich Demor bereits mit der Weltherrschaft zufrieden. Was tun? Genau! Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Gemeinsam mit dem kopflosen Reiter, der Eisernen Jungfrau und einem tollpatschigen Ork rückt er Erzfeind Gabriel Syxpak auf den Blechpanzer, denn der strahlende Recke kennt das Versteck der Gesetze. Eine phantastische Geschichte für heitere bis bewölkte Stimmung, von epischem Ausmaß und mit vier Bösewichten, die man einfach gut finden muss. Buchgestaltung: Das Cover zeigt neben dem Titel „Demor – einfach bösartig“ eine Figur, die in einer aufgebrochenen Wand steht und einen Stab mit eine Totenkopf hält, zudem ist es in dunklen Farben und lila gehalten. Prinzipiell finde ich das Cover ganz gelungen, der Zusammenhang zwischen der Figur, die Demor darstellt, und dem Buchinhalt ist eindeutig erkennbar. Trotzdem ist mir die Gestaltung etwas zu wenig professionell und auch zu unscheinbar. Ich glaube, dass das Buch nicht sofort ins Auge sticht und es deshalb in einer Buchhandlung leicht übersehen werden kann. Der Klappentext dagegen beschreibt das Buch sehr gut, verrät nicht zu viel vom Inhalt und macht Lust auf das Buch, obwohl mir die Schriftart nicht zu 100% gefällt. Trotzdem stimmt meiner Meinung nach alles in allem gesehen die Buchgestaltung gut auf den Buchinhalt ein. Eigene Meinung: Das Buch handelt von dem Bösewicht Demor, der die Gesetze der Fantasie finden und zerstören möchte, damit auch er einmal einen Kampf siegreich beenden kann. Zu diesem Zweck unternimmt er mit seinen drei Begleitern eine Reise, in deren Verlauf er viele, zum Teil sehr kuriose Abenteuer überstehen muss. Die Grundidee der Geschichte fand ich wirklich spannend, eine Fantasy – Geschichte, die nicht den Helden beleuchtet, sondern aus der Sicht der „Bösen“ geschrieben ist. Es ist wirklich unterhaltsam, die unterschiedlichen Situationen, die in jedem guten Fantasy Buch vorkommen, aus einer anderen Perspektive zu sehen, denn plötzlich konnte ich mich in Charaktere hineinversetzen, denen ich normalerweise mit negativen Gefühlen gegenübertrete. Die einzelnen Abschnitte der Reise sind zum großen Teil sehr interessant, obwohl mir manchen Szenen, vor allem die Kampfszenen, zu langatmig waren. Die vier Hauptcharaktere Demor, der kopflose Reiter, die Halbdämonin Dalir und der Ork Bult haben mir durchwegs gut gefallen und ich konnte mich in einem Großteil der Situationen sehr gut in ihre Lage versetzen. Vor allem Bult ist eine tolle Figur, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen ist, da er zum einen sehr tollpatschig ist, aber andererseits sehr viel Mitgefühl hat. Trotzdem hätte ich mir noch mehr Identifikation mit den Hauptcharakteren gewünscht und auch die Nebencharaktere sind mir etwas zu „blass“ geblieben. Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen und dem Buchinhalt entsprechend zum Teil recht witzig geschrieben. Besonders gut fand ich, dass z.B. Bult einen eigenen/ falschen Satzbau erhalten hat, wodurch die Figur für mich sehr individuell wurde und man sofort erkannte, welche Aussagen von Bult kamen. Fazit: Das Buch ist für alle zu empfehlen, die gerne einen ungewöhnlichen Fantasy – Roman lesen möchten und dabei nicht alles so ernst nehmen, denn es vereint klassische Fantasy mit ungewöhnlichen Charakteren und einer Prise Humor. Autor: Nicholas Vega ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der phantastische Geschichten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene schreibt. In seiner Kindheit stürzte er sich bevorzugt mit einem Holzschwert und Pfeil und Bogen in zahlreiche Abenteuer. Meist brachte er dabei ganze Heerscharen an Unholden zur Strecke. Seiner Leidenschaft für das Fantasy – Genre ist er treu geblieben. Inzwischen haucht er den Figuren in seinen Büchern Leben ein. Er lebt mit seiner Frau und zwei liebenswerten Quälgeistern in Chemnitz. Allgemeine Infos: Titel: Demor – einfach bösartig Autor: Nicholas Vega Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform Seitenzahl: 304 Preis: 9,99 EUR ISBN: 9781491098387

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  • Fantasy mal anders

    Demor - Einfach bösartig
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    19. September 2013 um 13:36

    Die meisten von uns haben ja schon mal ein Fantasy Buch in der Hand gehabt und wissen, dass es ganz klar "gut" gegen "böse" heißt. Doch warum benimmt sich das Böse so wie es sich benimmt? Nun, das erfahren wir zusammen mit Demor, denn in diesem Buch ist alles anders. Denn wir sind auf der Seite des Antagonisten! Zusammen mit Demor machen wir uns auf den Weg die Welt wieder ins Gleichgewicht, ähhhm Ungleichgewicht zu bringen! Zusammen mit dem Ork Bult, dem kopflosen Reiter und einer Halbelfendämonin macht es sich auf den Weg den Protagonisten Gabriel Sixpak, nein warte hier ist er ja der Antagonist, ihr wisst schon was ich meine, zu stürzen! Mein Fazit: Als ich an das Buch herangegangen bin, hatte ich mit einer Komödie gerechnet. Eine die das Thema Fantasy durch den Kakao zieht. Dem war aber nicht so, im Gegenteil. Man steckt in einer typischen Fantasygeschichte, nur eben auf der anderen Seite. Normalerweise bin ich absolut kein Fantasyleser aber selbst ich hatte meinen Spaß und musste oft schmunzeln. Zwar hat das Buch die ein oder andere Länge aber die Charaktere sind gut durchdacht wodurch man darüber getrost hinwegsehen kann. Generell lernt man sehr schnell, dass die Bösewichte gar nicht so böse sind und es dementsprechend auch Gewissenskonflikte gegen Ende gibt. Ein gutes Buch und definitiv mal erfrischend anders!

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  • Vier, die auszogen, die Welt zu erobern

    Demor - Einfach bösartig
    progue

    progue

    16. September 2013 um 09:52

    Jeder kennt die Geschichten von strahlenden Helden auf großen Pferden, die voller Mut und Einsatzbereitschaft ausziehen, um die Welt zu retten und das Böse zu besiegen. Doch was ist eigentlich mit den Bösewichten? Wäre es nicht einmal an der Zeit, dass die auch mal zum Zug kommen? Wo steht denn geschrieben, dass immer die Guten gewinnen müssen? Demor, das bösartige Knochengerüst mit der schwarzen Magie, hat die Schnauze voll (rein theoretisch, um eine Schnauze zu haben, müsste er erst mal einen richtigen Mund besitzen, was bei einem Knochengerüst, der sich in einen Mantel hüllt, damit die glühenden Augen zur Geltung kommen können, nicht so ganz möglich ist, aber ihr wisst schon, was gemeint ist, ja?). Demor findet, es wird Zeit, dass die Gesetz der Phantasie einfach mal umgedreht werden. Das ist gar nicht so einfach, erfährt er. Die Gesetze der Phantasie sind ewiglich festgeschrieben und nur der strahlende Held Gabriel Sixpak (geiler Name!) weiß, wo sie zu finden sind. Also macht sich Demor mitsamt seinem Zauberstab auf, um Sixpak aufzuspüren und ihm dieses Geheimnis zu entreißen. Unterwegs trifft er auf den Ork Bult, der sich ihm anschließt, was gut ist, weil jeder Bösewicht von Welt einen Idioten haben sollte, der Muskeln und Treue aufbringen kann, außerdem der Kopflose Reiter, der sich meistens überhaupt nicht kopflos benimmt, und eine Halbelfendämonin. Zusammen sind sie ziemlich unschlagbar und erreichen ihr Ziel, müssen dort aber feststellen, dass es einiges gibt, das sie nie bedacht haben. Nicholas Vega hat einen Roman geschrieben, welcher die High Fantasy umdreht. Während es normalerweise der Held (in dem Fall Sixpak ist), den man auf seinen Abenteuern begleitet, darf man sich hier den Bösen anschließen, die - wie man es auch in einem High Fantasy Roman erwarten darf -, eigentlich gar nicht mal so grundböse sind. Jedenfalls nicht immer. Demor, das hundertprozentige Knochengerüst, erfährt gelegentlich, wie es ist, wenn man Erinnerungen nachhängt, seine Begleiter wissen sehr genau, was Treue und Loyalität bedeuten und sogar Liebe. Dass sich das zum Schluss positiv auswirkt, führt das Buch wieder zurück zu einem klassischen Fantasyroman, in dem sich die Helden irgendwann auch entscheiden müssen, ob sie auf ihr Herz/Gewissen/Was-auch-immer hören und danach handeln. Von daher sollte man sich darauf einlassen, dass die Geschichte von Demor nicht grundsätzlich etwas Gegensätzliches ist, sie ist nur anders. Der Schreibstil ist gut und flüssig, manchmal originell. Da ich mit etwas anderen Erwartungen an dieses Buch gegangen bin, hatte ich zwischendrin einen Hänger - mir war nicht bewusst, dass er sich doch so stark an klassischen High Fantasy Romanen orientieren würde. Das bedeutet nicht, dass es nicht zwischendurch auch zum Schmunzeln animiert, das tut es. Wer jedoch einen leicht-lockeren Fantasyroman á la Pratchett erwartet, liegt hier falsch. Wer sich jedoch auf eine klassische Jump-and-Run-Geschichte einlassen kann mit seeeeeeeeeeehr unklassischen Helden, der ist hier genau richtig.

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  • Demor - Einfach bösartig von Nicholas Vega

    Demor - Einfach bösartig
    Elfendy

    Elfendy

    15. September 2013 um 18:08

    Nach vielen Jahrhunderten, in denen Lord Demor keinen einzigen Kampf gegen die Helden dieser Welt jemals gewinnen konnte, ist er es leid und begibt sich auf die Reise, diese Tatsache zu ändern. Dazu muss er die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert, zerstören. Treu zur Seite stehen ihm dabei drei Gefährten: Die Eiserne Jungfrau, der Kopflose Reiter und Diener Bult. Bei ihrer Mission wird klar, dass die Jahre nicht spurlos an Demor vorbei gegangen sind. Die Knochen knacken und sind müde und auch mit der Luft war es schon mal besser. Demor ist einfach herrlich fies und trotz allem noch von sich selbst überzeugt. Obwohl er ja alles andere als nett und freundlich ist, ist er mir irgendwie ans Herz gewachsen. Oft musste ich über den "Helden" dieser Geschichte lachen und den Kopf schütteln. Nicholas Vega hat seine Charaktere überhaupt interessant gewählt und toll beschrieben bzw. dargestellt. Ob Demor, Bulk, der Kopflose Reiter oder die Eiserne Jungfrau - klasse Ideen und eine wunderbare Kombi! Ich finde das Ganze sehr humorvoll und sarkastisch bzw. zynisch geschrieben und auch die Spannung kommt natürlich nicht zu kurz. Man findet witzige Wortspiele, wie auch nette Seitenhiebe auf Harry Potter. Die Handlung ist spannend und mir wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig oder zu langatmig. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch! Viereinhalb Sterne! Ihr könnt euch auch gerne meine Videorezension anschauen: http://youtu.be/ILBSLqvs2pA

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  • Demor - Einfach anders

    Demor - Einfach bösartig
    Susi180

    Susi180

    15. September 2013 um 16:56

    Fantasy von ihrer bösen Seite! 100% Bosheit, der Rest Knochen: Als Oberfiesling hat es Lord Demor nicht leicht. Sechshundert Jahre und nie konnte er einen Helden töten. Schuld sind die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert. Dabei gäbe sich Demor bereits mit der Weltherrschaft zufrieden. Was tun? Genau! Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Gemeinsam mit dem kopflosen Reiter, der Eisernen Jungfrau und einem tollpatschigen Ork rückt er Erzfeind Gabriel Syxpak auf den Blechpanzer, denn der strahlende Recke kennt das Versteck der Gesetze. Über den Autor Nicholas Vega lebt mit seiner Frau und zwei liebenswerten Quälgeistern im wunderschönen Sachsen. Umgeben von Wald, Sonne und Hundegebell schreibt er phantastische Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Von Kindheit an der Fantasy verfallen, veröffentlichte er 2013 mit "Demor - Einfach bösartig" einen Roman, der dem humoristischen Genre eine neue Seite abgewann. Geschichten schreibt er, um des Erzählens willen, um den Leser auf eine einzigartige Reise mitzunehmen. Tauche ein, in die Welt des Nicholas Vega und lass dich verzaubern! http://immerheim.wordpress.com http://facebook.com/autor.vega http://twitter.com/autorvega Meine Meinung: Ich war sehr neugierig auf dieses Buch. Schon der Klappentext hat mich angesprochen und die Thematik dieser Geschichte fand ich sehr interessant. Ich fing also mit dem Lesen an und habe schnell gemerkt, dass der Schreibstil des Autors wirklich sehr angenehm und bildlich ist. Die einzelnen Figuren sind super anschaulich beschrieben und liebevoll ausgedacht. Auch die Beschreibungen der Umgebung oder der Taten haben es mir erleichtert das ganze als Film im Kopf zu sehen. Ich war in der Geschichte gefangen und habe sie fast in einem Rutsch gelesen. Sie nimmt einen so in ihren Bann das es stellenweise wirklich schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen. Auch der Humor kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Wer ein wenig Sarkasmus mag wird hier genau auf seine Kosten kommen. Und die Liebe ist ebenfalls ein kleiner aber dennoch emotionaler Bestandteil dieser Geschichte. Alles in allem ist diese Geschichte sehr stimmig und dadurch ist das Lesen auch sehr angenehm. Ich möchte dieses Buch jedem Fantasy Leser ans Herz legen und wer Lust auf eine mal ganze andere Hauptfigur hat ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Ein super Buch was schöne Lesestunden garantiert und auch wer am Anfang vielleicht noch so seine Probleme beim Lesen haben sollte kann ich nur sagen „haltet durch es lohnt sich wirklich“. Mir hat es sehr gefallen.

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  • Nicholas Vega - Demor, Einfach bösartig

    Demor - Einfach bösartig
    Litis

    Litis

    13. September 2013 um 14:15

    Zum Inhalt: Lord Demor ist ein fieser und unsterblicher Lich und Zauberermeister, der in seinem erhabenen Palast wohnt. Er hat es satt ständig von Pseudo-Helden besiegt zu werden und macht sich auf den Weg, um die Gesetze des Erzählers zu finden, die über den Sieg von Gut und Böse entscheiden und die ihm endlich die Möglichkeit geben, dass er über einen Kampf triumphiert. Auf seiner Reise lernt Demor den Ork Bult, den Kopflosen Reiter und die Halbdämonin Dalir kennen, die ihn fortan begleiten. Der Weg ist gespickt mit Tücken und Hindernissen und für die 4 Kämpfer wird die Reise beschwerlich und endet in einem riesigen Fiasko. Meine Meinung: Das Cover ist ein echter Hingucker. Die violetten Nebelschwaden um die Gestalt, die wohl Demor darstellen soll, sind eindrucksvoll und passen zur Geschichte. Dafür muss ich aber sagen, dass ich mich mit der Bewertung des Buches sehr schwer tue. Einerseits mag ich humoristische Fantasy und gepaart mit einem Fiesling als Protagonisten habe ich mir wirklich viel davon versprochen. Leider konnte mich die Story nicht vollends mitreißen. Der Anfang war schleppend, zwischendurch gab es vereinzelte spannende und auch weniger spannende Kampfszenen, so dass ich mich nie entscheiden konnte, ob ich mitfiebern will/kann oder nicht. Zwischendurch driftete ich fast vollends ab, da ich nicht mehr mit der Story und den Charakteren verschmelzen konnte. Das Weiterlesen war eher beschwerlich. Da der Inhalt der Geschichte ganz klar sagt, dass Demor die Gesetze zum Sinne des Bösen ändern will, hätte ich mir ehrlich gesagt auch gewünscht, dass es so endet. Leider wurde Demor weich und sentimental und bildete Freundschaften mit seinen Begleitern. Prinzipiell finde ich eine solche Wendung super, aber ich habe dennoch bei diesem Buch etwas anderes erwartet. Dadurch konnte ich mit der Story nicht richtig warm werden. Das Ende ist widerum spannend und mitreißend. Nur die Wendung hätte ich mir anders gewünscht.

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  • Fantasy von ihrer witzigen Seite

    Demor - Einfach bösartig
    romantic devil

    romantic devil

    12. September 2013 um 18:09

    Lord Demor hat es als Superschurke nicht leicht. Egal, was er macht, immer wieder wird er von dem Helden besiegt und getötet. Immer wieder erwacht er wieder zum Nichtleben und die ganze Geschichte beginnt von Neuem. Daran muss sich etwas ändern. So kann es nicht weiter gehen. Also macht er sich auf den Weg die Geschichte neu zu schreiben. Angeblich sind die Gesetze der Fantasie schuld, dass immer das Gute siegt. Und diese will er vernichten. Dabei schließen sich nach und nach, der tollpatschige Ork Bult, die Eiserne Jungfrau Dalir und der Kopflose Reiter an. Zusammen wollen die vier Bösewichte ihr Schicksal ändern. Das Buch ist wirklich sehr gelungen, witzig und zum Ende hin sehr spannend. Der Schreibstil gefällt mir, wobei das Buch am Anfang teilweise etwas langatmig ist. Doch das wird durch witzige Anspielungen, wie "Der, dessen Namen man nennen darf" und tollen Charakteren wett gemacht.  Da schließt man sogar die Oberbösewichte ins Herz. Fazit: Großartiger Fantasy-Spaß mit tollen Nicht-Helden.

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  • Demor- Einfach Bösartig von Nicolas Vega

    Demor - Einfach bösartig
    thenight

    thenight

    12. September 2013 um 07:24

    100% Bosheit, der Rest Knochen: Als Oberfiesling hat es Lord Demor nicht leicht. Sechshundert Jahre und nie konnte er einen Helden töten. Schuld sind die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert. Dabei gäbe sich Demor bereits mit der Weltherrschaft zufrieden. Was tun? Genau! Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Gemeinsam mit dem kopflosen Reiter, der Eisernen Jungfrau und einem tollpatschigen Ork rückt er Erzfeind Gabriel Syxpak auf den Blechpanzer, denn der strahlende Recke kennt das Versteck der Gesetze. Meine Meinung: Ich bin mit etwas falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, erwartet hatte ich einen, wie im Klappentext beschrieben Fiesling , nicht nur 100% Bosheit, sondern auch 100% von sich überzeugt, überzeugt davon das er niemanden braucht, alles kann, alles weiß und im Grunde unbesiegbar ist, wären da nicht die unleidlichen Gesetze der Fantasie die dies verhindern und die es zu zerstören gilt. Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, das Demor dies alles nur zu, sagen wir, mal 85% ist, konnte ich mich trotzdem dem vollen Lesevergnügen hingeben und Demor auf seiner Reise durch Fantastika begleiten und ihn und seine Reisegefährten näher kennenlernen, den zunächst etwas zu friedlichen Ork Bult, den kopflosen Reiter und die herzlose Halbdämonin Dalir.Die Abenteuer die sie erleben und die Erkenntnis die sie am Ende gewinnen sind absolut lesenswert. Sie alle wachsen dem Leser unweigerlich ans Herz. Nicolas Vega hat eine Welt geschaffen, die man sich Dank seiner wirklichen guten Beschreibungen auch ohne langwierige Landschafts und Personenbeschreibungen wunderbar vorstellen kann, so kurz und präzise ist das Buch geschrieben das ich am Ende der 300 Seiten ein klares Bild vor Augen hatte, andere Autoren benötigen ein vielfaches für das gleiche Ergebnis. Ein paar kleine Schwächen finden sich in der Wortwahl und manche Formulierungen sind etwas holprig, aber wer ist schon perfekt, nicht einmal Demor ist perfekt Böse. Alles in Allem ein tolles Buch von einem Autor, der gern mehr schreiben darf und dem eine große Leserschaft zu wünschen wäre.

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  • Das Böse trifft die Liebenswürdigkeit

    Demor - Einfach bösartig
    Suselpi

    Suselpi

    11. September 2013 um 22:27

    Lord Demor - das Böse in Person, der Gegner der Helden, der Entführer von Jungfrauen. Doch nun soll sich alles ändern. Endlich soll ein Held durch seine Hand sterben. Auf seiner Reise schliessen sich ihm 3 weitere Anti-Helden an. Der Wunsch die Regeln der Fantasie zu verändern ist stark und der Plan dies umzusetzen nimmt Gestalt an. Wenn das herzlose Böse plötzlich Gefühle hat, findet alles ein Ende. Doch welches das ist müsst ihr selbst herausfinden. Nachdem sich Lord Demor immer mehr Gefährten anschliessen wird die Geschichte immer spannender. Der Schreibstil ist ebenfall sehr angenehm. Zum Ende hin kann man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Vom Ende war ich ziemlich überrascht.

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