Nicholson Baker

 3.4 Sterne bei 132 Bewertungen
Autor von Vox, Haus der Löcher und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nicholson Baker

Der US-amerikanische Schriftsteller, Romancier und Essayist Nicholson Baker wurde 1957 in Rochester/New York, geboren. Er studierte u.a. an der Eastman School of Music und lebt heute mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in South Berwick, Maine. 1997 erhielt er den Madison Freedom of Information Award. Zuletzt sind Bakers Werke "Der Anthologist" und "Das Haus der Löcher", ein Erotikroman erschienen. Im Winter 2015 erscheint sein aktueller Roman "Das Regenmobil".

Alle Bücher von Nicholson Baker

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Haus der Löcher

Haus der Löcher

 (33)
Erschienen am 01.07.2013
Die Fermate

Die Fermate

 (23)
Erschienen am 01.02.2006
Eine Schachtel Streichhölzer

Eine Schachtel Streichhölzer

 (13)
Erschienen am 01.06.2005
Checkpoint

Checkpoint

 (8)
Erschienen am 01.01.2004
Norys Storys

Norys Storys

 (5)
Erschienen am 02.05.2001
Der Anthologist

Der Anthologist

 (3)
Erschienen am 01.10.2011
So geht's

So geht's

 (1)
Erschienen am 24.06.2016

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Neue Rezensionen zu Nicholson Baker

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T

Rezension zu "Haus der Löcher" von Nicholson Baker

Schade fürs Geld
TJsMUMvor 2 Jahren

Selten habe ich so einen Schrott gelesen. Auf das Buch bin ich gekommen, da es eine nahmhafte deutsche Moderatorin in ihrer nahmhafteren, traditionsreichen Talkshow am Freitag Abend mehrfach angepriesen hat und als durchaus literarisch wertvoll beschrieb. Während des Sendung konnte ich keine Ironie in ihrer Stimme erkennen. Den Titel kann man sich leicht merken, daher wurde es bestellt. Der Sinn des Buches erschließt sich einem nicht wirklich, tatsächlich hat es in entferntem Maße mit einer "Alice im Wunderland-Story" zu tun, bei der die Darsteller in eine andere Welt "gesogen" werden, doch finden sie sich im Haus der Löcher wieder, geht es zwar um Sex als vorherrschendes Thema, auch um das Finden der großen Liebe (eine Dame findet nur einen Arm und will den Mann dazu finden!"). Trotzdem wird der Unsinn mit jeder Seite größer. Skurril wäre noch untertrieben, aber im negativen Sinn, zudem ist es schlecht geschrieben und oder übersetzt. Zwischen den einzelnen Schauplätzen wird recht schnell hin und her gesprungen, dass auch hier nicht alles nachvollziehbar ist. Schaffe es auch nicht das Buch fertig zu lesen, da der Unsinn immer größer wird. Falls jemand auf eine sich einstellende Erregung beim Lesen hofft, so kommt diese wenn dann nur, durch das Aufregen darüber, für so einen Schrott Geld ausgegeben zu haben.

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Rezension zu "Die Fermate" von Nicholson Baker

Eine zwiespältige Superkraft...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Über eine zwiespältige Superkraft verfügt der "Held" dieses Romans: er kann mittels verschiedener Auslöser (Berührung seiner Brille, Aufschreiben einer komplizierten mathematischen Formel, Klicken seines Kugelschreibers) - das Universum anhalten.
Eine Fähigkeit, in der Pubertät entdeckt, deren Nutzungsmöglichkeiten natürlich sehr vielfältig wären: alle Bewegung wird "eingefroren", die Zeit steht still - für alle Menschen außer ihm. Die absolute Freiheit, alles Mögliche zu tun bis zum dem Moment, zu dem er entscheidet, die "Fermate" wieder zu beenden.
Er nutzt diese Gabe (fast) ausschließlich zu sexuellen Zwecken: er zieht Frauen aus, betrachtet und berührt sie, bringt sie in erotische Situationen, "verführt" sie durch ausgefeilte Arrangements, die er durch wiederholte kurzzeitige "Pausen" herbeiführt (auch wenn sie schließlich nicht immer wirklich so gut funktionieren, wie er es sich vorher - ausführlich - in seiner Fantasie ausmalt), "benutzt" sie zu sexuellen Handlungen. Das Erstaunliche dabei ist, dass er es so tut, dass es - zumindest in seiner Wahrnehmung - nicht einem Missbrauch, einer Vergewaltigung gleicht.
Eine Gratwanderung, die wohl auch das Hauptthema des Buches ist: Wenn die Absicht, mit der er etwas tut, nicht "bösartig" ist, wenn das "Opfer" keine Gewalt erfährt, keine Angst und keine Bloßstellung, ist sein Verhalten dann moralisch zu rechtfertigen?? Da es niemanden gibt, mit dem er das im wirklichen Leben diskutieren kann, bleibt das Urteil wohl dem Leser vorbehalten.
Interessante philosophische Gedankenspiele. Und Erotische dazu, solange man sich bei dieser Gratwanderung darauf einlassen kann.

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PaulTemples avatar

Rezension zu "Der Anthologist" von Nicholson Baker

Paul Chowder und seine Geschichte der amerikanischen Lyrik
PaulTemplevor 4 Jahren

Der Protagonist und mittelmäßige Dichter Paul Chowder fristet momentan eher ein tristes Dasein: Seine Freundin hat ihn verlassen, da er seit Wochen in einer Schreibblockade zu seiner geplanten Gedichtsanthologie feststeckt, und dies zum Anlass nimmt, auch ansonsten nur noch sehr sehr wenig im Alltag zu tun. So schüttet er dem Leser in Ich-Manier sein ganzes Herz aus, leidet und versucht seine Freundin wieder zurück zu gewinnen. Trost und Erbauliches findet er nur in Gedichten und in den Biographien ihrer Verfasser. So bekommt der Leser auf 250 Seiten nebenbei eine theoretische Einführung in die amerikanische Lyrikhistorie, mit teils herrlich skurrilen Anekdoten und subjektiven Empfindungen des Erzählers. 

Dank einer hervorragenden Übersetzung äußerst amüsant, kurzweilig und - ja - lehrreich :)

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Zusätzliche Informationen

Nicholson Baker wurde am 06. Januar 1957 in New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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von 3 Lesern aktuell gelesen

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