Nicholson Baker Vox

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Inhaltsangabe zu „Vox“ von Nicholson Baker

Baker's x-rated literary masterpiece, part of a stunning redesign of Baker's Granta backlist. (Quelle:'Flexibler Einband/07.07.2011')

Grandiose Dialoge, sprachlich brillant - Und ja, hier geht es um viel mehr, als den Aufenthalt im Chatroom & Sex, hier geht es um das Leben

— SueStark

Monica Lewinsky hat das Buch Bill Clinton geschenkt.

— Holden

Ein Buch über Telefonsex? Das soll gehen? Ich kann nur sagen: es geht! - Erotisch und fesselnd.

— Saari

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  • Rezension zu "Vox" von Nicholson Baker

    Vox

    Fleur91

    23. July 2012 um 22:11

    Dieses Buch ist ein Telefongespräch zwischen zwei sich fremden Menschen. Die beiden erzählen sich ihre Phantasien und was sie so im Alltag erotisch finden. Die erste Hälfte des Buches fand ich langweilig und uninteressant. Mit den "Phantasien" konnte ich nicht viel anfangen. Die beiden unterhalten sich teilweise über total banale Dinge die mich wirklich gelangweilt haben. Teilweise konnte ich auch schlecht folgen, da dort Dinge vorkommen, die es so nur in Amerika gibt. Bis zur Hälfte musste ich mich durchkämpfen, aber dann wurde es etwas besser. Die letzten 20 Seiten fand ich sogar richtig gut...Was ich auch nicht so gut fand, waren fehlende Absätze. Ich musste teilweise mitten im Satz das Buch unterbrechen. Unterm Strich ist das ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Ich würde es nicht empfehlen.

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  • Leserunde zu "Die Gespielin" von Fanny Lasalle

    Die Gespielin

    Fanny_Lasalle

    Leserunde ab 2. Januar 2012; Anmeldung bis 23. Dezember Ich möchte alle, die erotische, aber niveauvolle Romane mit einer guten Handlung lieben, zu dieser Leserunde einladen. Das Beste: Der Goldmann-Verlag stellt mir zehn Freiexemplare zu Verfügung, die ich an euch verlosen darf! "Die Gespielin" ist ein erotischer Roman vor historischem Hintergrund und entführt euch in die galante Zeit des Rokoko. Die junge Waise Suzanne d’Aubry hat keine andere Wahl, als Mätresse eines reichen Adeligen zu werden - und landet im Bett des Königs selbst. Am intriganten Hof von Versailles muss sie sich behaupten und versucht herauszufinden, wer für den Tod ihres Vaters verwantwortlich war. Immer an ihrer Seite: Der ebenso unverschämte wie attraktive Kommandant der königlichen Leibwache, Alexandre de Bournonville, der Suzannes Leidenschaft und ihr Herz gleichermaßen entfacht … und in der Liebe keine Tabus kennt. Wenn ihr Lust habt, mit mir die erotischen Abenteuer von Suzanne zu lesen udn darüber zu diskutieren, meldet euch bis zum 23. Dezember hier an. Die zehn Freiexemplare werden unter allen Anmeldungen verlost, von mir signiert und gleich nach den Weihnachtsfeiertagen verschickt. Am 2. Januar legen wir dann los mit der Leserunde, bei der ihr mich alles fragen könnt, was euch noch nie ein Erotikautor zu beantworten wagte ... ;) Ich bin schon sehr gespannt, wie euch mein Roman gefällt!

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  • Rezension zu "Vox" von Nicholson Baker

    Vox

    rumble-bee

    29. September 2011 um 10:07

    Ich weiß noch, wie ich vor vielen Jahren auf dieses Buch aufmerksam wurde. Denn, man höre und staune, damals wurde es im "Literarischen Quartett" besprochen, und zwar durchaus kontrovers. Wie immer bei gewagten Themen, war Sigrid Löffler eine vehemente Gegnerin des Buches, wohingegen der Rest der Runde es zumindest besprechenswert, wenn nicht gar gut, fand. Das hat schon damals ausgereicht, um meine Neugierde zu wecken. Doch es hat Jahre gebraucht, bis ich es mir tatsächlich angeschafft, geschweige denn gelesen, habe. Und was sage ich heute? Auf jeden Fall habe ich eine Bildungslücke geschlossen, und habe es nicht bereut. Allerdings möchte ich vorab Einspruch erheben gegen die Schublade, in die es vom Verlag aus gesteckt werden sollte. Auf dem Umschlag steht "Roman", und nichts könnte meiner Meinung nach falscher sein! Die Handlung, die im Prinzip nur aus einem einzigen, sehr langen Telefongespräch besteht, kann man wohl kaum als Roman beschreiben. Der "Stern" hat es da schon wesentlich besser getroffen; man bezeichnete das Büchlein hier als "Telefonsex-Novelle". Das ist wesentlich zutreffender! Man steigt als Leser mitten hinein in dieses Gespräch zwischen Jim von der Ostküste und Abby von der Westküste (mehr erfahren wir kaum über die beiden). Beide haben, mehr oder weniger aus Langeweile oder Neugierde, bei einer sogenannten "Flirtline" angerufen, und sind in ein elektronisches "Hinterzimmer" umgeleitet worden, wo sie sich nun ungestört austauschen. Der Autor hält dabei ein Minimum an Fiktionalisierung aufrecht; besonders gegen Anfang gibt es noch Elemente wie "er sagte" und "sie sagte", die jedoch im Laufe des Buches immer seltener werden. Ferner gibt es nur noch dann Einschübe des Autors, wenn eine Pause entsteht, und sich einer der beiden beispielsweise ein Getränk oder ein Handtuch (!) holt. Ansonsten besteht das Buch ausschließlich aus wörtlicher Rede, aus abwechselnden Gesprächsbeiträgen. Zum Glück mit Anführungszeichen; aber auch das hilft nicht immer weiter, da die beiden Telefonierer entweder Sätze wie Maschinengewehrsalven abfeuern, oder aber sich gegenseitig lange Fantasien zum Besten geben. Man ist als Leser also auf jeden Fall gezwungen, genau mitzulesen und vor allem mitzudenken, um nicht den Faden zu verlieren. Den eigentlichen Inhalt dieses Gespräches braucht man hier wohl kaum nachzuerzählen. Von Anfang an ist klar, warum diese Personen angerufen haben, und auch das Ende kann man sich denken. Im wahrsten Sinne des Wortes steuert das Buch auf einen Höhepunkt zu, was aber überraschend "unschmutzig", ja sogar einfühlsam und regelrecht spannend gemacht war. Besonders schön ist dabei, dass Abby und Jim am Ende beschließen, in Kontakt zu bleiben. Man muss bei diesem Buch sehr aufpassen, und sein Unterscheidungsvermögen einschalten. Denn die Fantasien dieser beiden Menschen, und ihre Vorlieben, hat man als Leser nicht zu bewerten! Das steht auf einem völlig anderen Blatt. Was aber das Buch als solches vermitteln will, und wie es zu diesem Ziel gelangt, das kann man sehr wohl bewerten. Und meine Bewertung fällt hier, zu meiner eigenen Überraschung, durchweg positiv aus! Leider ist Sigrid Löffler damals genau in diese Falle getappt, und hat ihre Bewertung auf persönlichen Neigungen aufgebaut. Verklemmte Schnepfe, kann ich da nur sagen. Mich hat das Buch sehr berührt. Denn es wurde klar, je länger das Gespräch dauerte, dass hier eine tatsächliche Annäherung zweier Menschen stattfand! Sie fassten Vertrauen zueinander, öffneten sich immer mehr. Geradezu rührend fand ich, dass jeweils derjenige, der mit dem Erstellen einer Fantasie zugange war, sich die Mühe gemacht hat, genau auf das zu achten, was der andere ihm zuvor über sich erzählt hatte. Es wurden immer mehr persönliche Merkmale in die Geschichten eingebaut. Abby und Jim trugen Sorge füreinander, sie wollten dem anderen wirklich Freude machen. Und sie überschlugen sich regelrecht vor Fabulierfreude und Detailbesessenheit! Auch über Erotik und Stimmungen habe ich einiges gelernt. Es hängt bei der Lust so viel von teils winzigen Details ab! Schon die falsche Musik, die falsche Decke, ein falsches Wort kann alles zerstören. Und der Orgasmus ist bei weitem nicht das alleinige Ziel. Viel mehr geht es auch um das Auskosten der Vorfreude auf dem Weg dorthin. Eine der für mich schönsten Passagen des Buches befindet sich gegen Ende des Buches, als nämlich Jim seine Sicht des weiblichen Orgasmus beschreibt. Er sagt, das Empfinden von Lust macht eine Frau schön, und verleiht ihr Macht. Sie kann noch so hässlich oder übergewichtig etc. sein, wenn sie auf den Höhepunkt zusteuert, dann ist sie bewunderungswürdig und unangreifbar. Sicherlich muss man sich an das sprachliche Niveau ein klein wenig gewöhnen, das irgendwo zwischen Slang und Schriftsprache steckt. Es kann aber auch an der Übersetzung gelegen haben, da die beiden ständig neue Wörter für gewisse Tätigkeiten erfinden. Ansonsten las sich der Einblick in zwei Genießer-Seelen erfreulich flott und unproblematisch. Dieses Buch war sicherlich eine Herausforderung. Aber eine letztlich lohnende. Ich habe gelernt, ein Tabuthema, nämlich Telefonsex, mit anderen Augen zu betrachten. Ich musste über meinen eigenen Schatten springen. Und ich durfte erkennen, dass im modernen Zeitalter eine Annäherung durchaus auch auf ungewöhnlichem Wege stattfinden kann. Ich empfehle dieses Buch allen, die einen Nachmittag lang (denn mehr braucht man nicht) ihre eigenen Ansichten zum Thema Sex überprüfen und sich gleichzeitig unterhalten lassen wollen.

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  • Rezension zu "Vox" von Nicholson Baker

    Vox

    flipbe

    24. September 2008 um 13:27

    Nett zwischendrin... Auch interessant, dass man überhaupt Bücher über Telefonsex schreiben kann.

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