Nick Brownlee

 3.7 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Mord in Mombasa, Die Spur der Hyäne und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nick Brownlee

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Mord in Mombasa

Mord in Mombasa

 (14)
Erschienen am 30.03.2009
Die Spur der Hyäne

Die Spur der Hyäne

 (6)
Erschienen am 24.03.2010
Machete

Machete

 (2)
Erschienen am 03.02.2012
Die Spur der Hyäne: Thriller

Die Spur der Hyäne: Thriller

 (0)
Erschienen am 03.12.2012
Machete: Thriller

Machete: Thriller

 (0)
Erschienen am 03.02.2012
Mord in Mombasa: Thriller

Mord in Mombasa: Thriller

 (0)
Erschienen am 03.12.2012
Mord in Mombasa

Mord in Mombasa

 (0)
Erschienen am 01.03.2015

Neue Rezensionen zu Nick Brownlee

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cvcoconuts avatar

Rezension zu "Die Spur der Hyäne" von Nick Brownlee

Rezension zu "Die Spur der Hyäne" von Nick Brownlee
cvcoconutvor 7 Jahren

Mit einem guten Thriller hat das wirklich nichts zu tun. Man hat das Gefühl, es wurden mehrere Geschichten ineinander geworfen. Vo Drogen, Hurerei, Rache, Profitgier, Mord, es war alles vertreten. Außerdem spielten eine vielzahl Charaktere mit, die meist gar nichts miteinander zu tun hatten. Jede Handlung war eigentlich vorhersehbar und einfach nur stupide. So richtig Spannung kommt in dem Buch absolut nicht auf. Es werden mehrere Fälle angefangen und bearbeitet und plötzlich sind sie gelöst. Auch die Ermittler werden immer mehr, bis auch noch das FBI mitmischt, allerdings auch wieder an einem anderen Fall. Die gante Geschichte war mir einfach zu schwammig und schlicht langweilig. Das einzige was mir gefallen hat, war das Cover und dafür gibt es einen Gnadenpunkt.

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Rezension zu "Machete" von Nick Brownlee

Rezension zu "Machete" von Nick Brownlee
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Harte Fakten:
Brownlee, Nick: Machete / Nick Brownlee. Aus dem Engl. von Wibke Kuhn. – Dt. Erstausg., 1. Aufl. – München : Knaur, 2012. – 382 S.
ISBN 978-3-426-50836-7

Klappentext:
Der »Kopfjäger« macht Mombasa unsicher. Er enthauptet seine Opfer mit einer Machete und schickt die Köpfe anschließend den Angehörigen. Als ein alter Freund ermordet wird, schwört Jake Moore Rache. Zusammen mit dem kenianischen Ermittler Daniel Jouma setzt er alles daran, den grausamen Killer unschädlich zu machen.

Über den Autor:
Nick Brownlee wurde 1967 in Blyth, Northumberland, geboren und ist freier Journalist für verschiedene britische Zeitungen und Magazine und Autor mehrerer Sachbücher. Während des Hochseefischens vor Kenias Küste kam ihm die Idee zu “Mord in Mombasa”, seinem ersten Roman mit dem Ermittlerduo Daniel Jouma und Jake Moore. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt er heute in Cumbria im Nordosten Englands.

Meinungsbildung:
Ich habe das Buch vom Knaur Taschenbuchverlag als Rezensionsexemplar bekommen, danke nochmals dafür! Ich muss sagen, im ersten Moment habe ich auf geseufzt, weil es wieder ein Nachfolgeband einer Reihe ist (in diesem Fall Band 3) und das ist mir in letzter Zeit öfter passiert. Doch in diesem Fall ist das kein Problem.
Die Geschichte begann zwar sofort im Handlungsgeschehen, gestört hat das aber nicht. Der Autor hat es geschafft mit dieser Taktik mich sofort zu fangen und ich wollte wissen wie es weiter geht. Die Charaktere sind interessant, verschroben wie viele Charaktere in Thriller-Romanen, aber damit komme ich klar.
Die Geschichte ist blutig, wenn man bedenkt das die Leute mit einem Machetenschlag enthauptet werden, aber auch das mag ich. Es ist nicht übertrieben Splatter wie z.B. Cody MacFadyen, sondern kann auch vor den Otto-normal-Thrillerfan bestehen.
Das einzige was etwas verwirrend für mich war und weswegen der Roman auch kein A bekommt, ist das die Handlungsstränge untereinander etwas durcheinander sind. Am Ende kommen sie zusammen, doch bis dahin ist es ab und zu ein HÄ? warum erzählst du mir das jetzt. Es hat mir aber Spaß gemacht es zu lesen!

Fazit:
Für mich eine etwas späte Zusammenführung der Handungsstränge, doch ein super spannender Roman. Ich wollte nur das Ende erfahren! Note B!

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Stefan83s avatar

Rezension zu "Die Spur der Hyäne" von Nick Brownlee

Ein Buch zum Gähnen
Stefan83vor 7 Jahren

Die Geschichte des Kinofilms ist durchsetzt von Fortsetzungen, die kein Mensch gebraucht, geschweige denn sich je gewünscht hat. Von weiteren Abenteuern des wortkargen Rambos bis hin zum zweiten Auftritt der metallisch-glänzenden Transformers. Wenn es darum ging, goldene Kühe zu melken, kannte manch ein Filmemacher keine Gnade mit dem Publikum. Es ist ein Trend, der bis heute anhält und zuletzt auch vermerkt auf dem deutschen Büchermarkt zu verzeichnen ist. Nick Brownlees nächster Thriller-Streich „Die Spur der Hyäne“ ist dafür das allerbeste Beispiel, denn wenn je ein zweiter Teil überflüssig und vor allem unerwünscht war, dann wohl dieser hier. Bereits „Mord in Mombasa“ konnte sich im großen Becken des Krimi-Angebots allenfalls noch durch sein Cover abheben, wohingegen der Inhalt zwischen den Buchdeckeln von der Kritik zerrissen wurde. Kollege Thomas Kuerten bewertete es folgerichtig mit 40° und kam zu diesem Fazit: „Unter dem Strich bleibt es eine schmissige Geschichte, der man mit wohlwollendem Blick auf ihren Debütstatus auch einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen kann. Mehr leider nicht.“ Fakt ist: In Band zwei bleibt unter dem Strich nicht mal mehr wirklich das.

Schauplatz von „Die Spur der Hyäne“, welcher im Original übrigens den besser passenden Titel „Burn“ trägt, ist abermals die zweitgrößte Stadt Kenias, Mombasa. Jake Moore, der ehemalige Polizist, Abenteurer und jetzige Besitzer eines Sportanglerboots, ist am Boden zerstört, als er von zwei FBI-Männern die Nachricht vom Tod seiner Freundin Martha Bentley erhält. Mit ihr hat er nicht nur eine eventuell zukünftige große Liebe, sondern auch die Hoffnung verloren, an die große Summe aus der Lebensversicherung ihres Vaters zu kommen. Doch damit nicht genug: Der kleine Hafenort Jalawi, in dem auch sein kleiner Bootsjunge Sammy wohnt, soll für ein neues exklusives Hotelprojekt dem Boden gleichgemacht werden. Und während eine Gruppe englischer Hippies dies zu verhindern suchen, stirbt an den Mauern des alten Fort Jesus in der Innenstadt ein Mann eines mysteriösen Todes. Ermittler in diesem Fall ist Inspector Daniel Jouba, dessen Wege sich bald mit denen Jakes kreuzen, als beide den Machenschaften der skrupellosen Baugesellschaft Spurling Developments auf die Schliche kommen …

Man könnte an dieser Stelle tatsächlich noch etwas mehr von der Handlung preisgeben, ohne den Lesespaß oder gar die Spannung bei der Lektüre des Buches zu beeinträchtigen. Das liegt in erster Linie daran, dass beides von vornherein so gar nicht aufkommen will. Nick Brownlee, seines Zeichens begeisterter Hochseeangler, hätte vielleicht wirklich besser bei seinen Ködern und Haken bleiben sollen, anstatt diese an jedweder Stelle in seinem Buch einbauen zu wollen. „Die Spur der Hyäne“ strotzt nur so vor ständigen Schauplatz- und Konstellationswechseln und ist mit einer Vielzahl von Figuren besetzt, welche der schönsten 80er Jahre Ami-Soap zu Ehre gereicht hätten. (Vielleicht deswegen kein Zufall, dass der kokssüchtige, dauergeile Sohn des Spurling Unternehmens sogar Bobby heißt) Vom schwarzen Spurenleser über den schottischen Großwildjäger und einen geheimnisvollen Serienkiller namens „Geist“ bis hin zum afrikanischen Greenhorn-Constable bietet das Buch so ziemlich jedes Klischee, das ein durchschnittlicher Actionthriller auffahren kann. Null Tiefgang inklusive.

Jegliche Person im Roman handelt strikt nach Schema F, wobei Brownlee die genutzten Schablonen derart scharf geschnitten hat, dass es schon ins Lächerliche zu kippen droht. Bestes Beispiel ist da Jake Moore, von dem der Leser bis zum Schluss nicht weiß, ob er die Söldnerseele oder den strahlenden Helden verkörpern will. Gegen ambivalente Charaktere wäre ja auch nichts einzuwenden, würde uns der Autor zwischendurch wenigstens mal einen Blick in die Gedankengänge der handelnden Personen erlauben. Stattdessen aber hangelt sich die Geschichte von einer Leiche zur nächsten, während die ständige Auflistung von Straßennamen dem Ganzen ein wenig kenianisches Flair verleihen soll. Auch das scheitert nicht zuletzt deshalb, weil Brownlee über die oberflächliche Beschreibung von dreckigen Gassen und armseligen Lehmhütten nicht hinauskommt. Afrikanische Atmosphäre? Komplette Fehlanzeige. Die gesamte Handlung könnte auch in den Hinterhöfen von L.A. spielen, was durch die gänzlich überflüssigen Auftritte von FBI und CIA noch untermauert wird. Hier beweist Brownlee wenigstens ein gewisses Maß an Konstanz, denn Kollege Kuerten scheint auch diesen Kritikpunkt schon beim Erstling ähnlich gesehen zu haben.

Inwiefern es sonst eine Weiterentwicklung gegenüber dem ersten Band gegeben hat, kann mangels Kenntnis des Vorgängers nicht beurteilt werden. Positiv zu vermerken ist jedenfalls nur wenig: Ja, ab und zu kann über den Humor Brownlees geschmunzelt werden. Und ja, eine gewisse Kurzweil ist dem Plot nicht abzusprechen. Darüber hinaus bietet „Die Spur der Hyäne“, dessen Inhalt natürlich wieder mal in keinster Weise mit dem Titel zu tun hat, übliche und erschreckend ideenlose Kost.

Insgesamt ein äußerst uninspirierter, platter Actionthriller, dessen Übersetzung man sich bei Knaur mal getrost hätte sparen können. Blanker Hohn, wenn man darüber nachdenkt, dass hochwertige Kaliber wie Joe R. Lansdale oder James Lee Burke für solche Werke weiterhin auf der Ersatzbank der nicht mehr lieferbaren Titel schmoren müssen.

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