Nick Brownlee Die Spur der Hyäne

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Inhaltsangabe zu „Die Spur der Hyäne“ von Nick Brownlee

Eine Serie mysteriöser Todesfälle erschüttert Mombasa. Einem Baulöwen ist jedes Mittel recht, um in dem kleinen Hafenort Jalawi ein exklusives Hotel zu errichten. Verkohlte Leichen inklusive. Die Ermittler Daniel Jouma und Jake Moore können sich da schnell die Finger verbrennen, und nicht nur das …

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  • Rezension zu "Die Spur der Hyäne" von Nick Brownlee

    Die Spur der Hyäne
    cvcoconut

    cvcoconut

    23. April 2012 um 13:07

    Mit einem guten Thriller hat das wirklich nichts zu tun. Man hat das Gefühl, es wurden mehrere Geschichten ineinander geworfen. Vo Drogen, Hurerei, Rache, Profitgier, Mord, es war alles vertreten. Außerdem spielten eine vielzahl Charaktere mit, die meist gar nichts miteinander zu tun hatten. Jede Handlung war eigentlich vorhersehbar und einfach nur stupide. So richtig Spannung kommt in dem Buch absolut nicht auf. Es werden mehrere Fälle angefangen und bearbeitet und plötzlich sind sie gelöst. Auch die Ermittler werden immer mehr, bis auch noch das FBI mitmischt, allerdings auch wieder an einem anderen Fall. Die gante Geschichte war mir einfach zu schwammig und schlicht langweilig. Das einzige was mir gefallen hat, war das Cover und dafür gibt es einen Gnadenpunkt.

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  • Ein Buch zum Gähnen

    Die Spur der Hyäne
    Stefan83

    Stefan83

    07. October 2011 um 07:27

    Die Geschichte des Kinofilms ist durchsetzt von Fortsetzungen, die kein Mensch gebraucht, geschweige denn sich je gewünscht hat. Von weiteren Abenteuern des wortkargen Rambos bis hin zum zweiten Auftritt der metallisch-glänzenden Transformers. Wenn es darum ging, goldene Kühe zu melken, kannte manch ein Filmemacher keine Gnade mit dem Publikum. Es ist ein Trend, der bis heute anhält und zuletzt auch vermerkt auf dem deutschen Büchermarkt zu verzeichnen ist. Nick Brownlees nächster Thriller-Streich „Die Spur der Hyäne“ ist dafür das allerbeste Beispiel, denn wenn je ein zweiter Teil überflüssig und vor allem unerwünscht war, dann wohl dieser hier. Bereits „Mord in Mombasa“ konnte sich im großen Becken des Krimi-Angebots allenfalls noch durch sein Cover abheben, wohingegen der Inhalt zwischen den Buchdeckeln von der Kritik zerrissen wurde. Kollege Thomas Kuerten bewertete es folgerichtig mit 40° und kam zu diesem Fazit: „Unter dem Strich bleibt es eine schmissige Geschichte, der man mit wohlwollendem Blick auf ihren Debütstatus auch einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen kann. Mehr leider nicht.“ Fakt ist: In Band zwei bleibt unter dem Strich nicht mal mehr wirklich das. Schauplatz von „Die Spur der Hyäne“, welcher im Original übrigens den besser passenden Titel „Burn“ trägt, ist abermals die zweitgrößte Stadt Kenias, Mombasa. Jake Moore, der ehemalige Polizist, Abenteurer und jetzige Besitzer eines Sportanglerboots, ist am Boden zerstört, als er von zwei FBI-Männern die Nachricht vom Tod seiner Freundin Martha Bentley erhält. Mit ihr hat er nicht nur eine eventuell zukünftige große Liebe, sondern auch die Hoffnung verloren, an die große Summe aus der Lebensversicherung ihres Vaters zu kommen. Doch damit nicht genug: Der kleine Hafenort Jalawi, in dem auch sein kleiner Bootsjunge Sammy wohnt, soll für ein neues exklusives Hotelprojekt dem Boden gleichgemacht werden. Und während eine Gruppe englischer Hippies dies zu verhindern suchen, stirbt an den Mauern des alten Fort Jesus in der Innenstadt ein Mann eines mysteriösen Todes. Ermittler in diesem Fall ist Inspector Daniel Jouba, dessen Wege sich bald mit denen Jakes kreuzen, als beide den Machenschaften der skrupellosen Baugesellschaft Spurling Developments auf die Schliche kommen … Man könnte an dieser Stelle tatsächlich noch etwas mehr von der Handlung preisgeben, ohne den Lesespaß oder gar die Spannung bei der Lektüre des Buches zu beeinträchtigen. Das liegt in erster Linie daran, dass beides von vornherein so gar nicht aufkommen will. Nick Brownlee, seines Zeichens begeisterter Hochseeangler, hätte vielleicht wirklich besser bei seinen Ködern und Haken bleiben sollen, anstatt diese an jedweder Stelle in seinem Buch einbauen zu wollen. „Die Spur der Hyäne“ strotzt nur so vor ständigen Schauplatz- und Konstellationswechseln und ist mit einer Vielzahl von Figuren besetzt, welche der schönsten 80er Jahre Ami-Soap zu Ehre gereicht hätten. (Vielleicht deswegen kein Zufall, dass der kokssüchtige, dauergeile Sohn des Spurling Unternehmens sogar Bobby heißt) Vom schwarzen Spurenleser über den schottischen Großwildjäger und einen geheimnisvollen Serienkiller namens „Geist“ bis hin zum afrikanischen Greenhorn-Constable bietet das Buch so ziemlich jedes Klischee, das ein durchschnittlicher Actionthriller auffahren kann. Null Tiefgang inklusive. Jegliche Person im Roman handelt strikt nach Schema F, wobei Brownlee die genutzten Schablonen derart scharf geschnitten hat, dass es schon ins Lächerliche zu kippen droht. Bestes Beispiel ist da Jake Moore, von dem der Leser bis zum Schluss nicht weiß, ob er die Söldnerseele oder den strahlenden Helden verkörpern will. Gegen ambivalente Charaktere wäre ja auch nichts einzuwenden, würde uns der Autor zwischendurch wenigstens mal einen Blick in die Gedankengänge der handelnden Personen erlauben. Stattdessen aber hangelt sich die Geschichte von einer Leiche zur nächsten, während die ständige Auflistung von Straßennamen dem Ganzen ein wenig kenianisches Flair verleihen soll. Auch das scheitert nicht zuletzt deshalb, weil Brownlee über die oberflächliche Beschreibung von dreckigen Gassen und armseligen Lehmhütten nicht hinauskommt. Afrikanische Atmosphäre? Komplette Fehlanzeige. Die gesamte Handlung könnte auch in den Hinterhöfen von L.A. spielen, was durch die gänzlich überflüssigen Auftritte von FBI und CIA noch untermauert wird. Hier beweist Brownlee wenigstens ein gewisses Maß an Konstanz, denn Kollege Kuerten scheint auch diesen Kritikpunkt schon beim Erstling ähnlich gesehen zu haben. Inwiefern es sonst eine Weiterentwicklung gegenüber dem ersten Band gegeben hat, kann mangels Kenntnis des Vorgängers nicht beurteilt werden. Positiv zu vermerken ist jedenfalls nur wenig: Ja, ab und zu kann über den Humor Brownlees geschmunzelt werden. Und ja, eine gewisse Kurzweil ist dem Plot nicht abzusprechen. Darüber hinaus bietet „Die Spur der Hyäne“, dessen Inhalt natürlich wieder mal in keinster Weise mit dem Titel zu tun hat, übliche und erschreckend ideenlose Kost. Insgesamt ein äußerst uninspirierter, platter Actionthriller, dessen Übersetzung man sich bei Knaur mal getrost hätte sparen können. Blanker Hohn, wenn man darüber nachdenkt, dass hochwertige Kaliber wie Joe R. Lansdale oder James Lee Burke für solche Werke weiterhin auf der Ersatzbank der nicht mehr lieferbaren Titel schmoren müssen.

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